IMMORTAL All shall fall GREY/BLACK CORONA VINYL

ACHTUNG: Limitiert – nur noch Stück vorrätig!

25,99 EUR

inkl. 19% MwSt., zzgl. Versand

Für diesen Artikel gibt es 208 Blasts!

IMMORTAL - All shall fall GREY/BLACK CORONA VINYL
  • LP - 25,99 EUR
  • Artikelnummer:297421
  • Format:LP
  • Genre:Black Metal
  • Verfügbarkeit:

Mehr von IMMORTAL

IMMORTAL liefern mit »All shall fall« eine hochwertige LP
• Limitierung: 500 Exemplare!
• im Gatefold und mit gefütterter Innenhülle
• Vinyl in grau und schwarz
• inkl. Inlay (2-seitig)

Mehr Info:

Überlebende der Apokalypse
Für nicht wenige Metal-Fans stellte die vorläufige Auflösung von IMMORTAL im Jahre 2006 einen herben Verlust dar, den auch die Veröffentlichung des tollen I-Albums »Between Two Worlds« nicht wirklich aufwiegen konnte. Umso größer die Freude, als sich die Norweger kurz darauf, anno 2006, wieder zusammen rauften und eine Reihe von Konzerten abrissen. Dass das alte Feuer nicht erloschen ist, zeigt nicht zuletzt das Comeback-Album »All Shall Fall«.
Demonaz, Ur-Gitarrist und nach einer hartnäckigen Sehnenscheidenentzündung Verantwortlicher für Texte, visuelle Ideen, Arrangements und Beratung, ist mehr als enthusiastisch in Bezug auf das neue Material. „»All Shall Fall« stellt das Beste dar, das IMMORTAL momentan anbieten können. Sämliche Aspekte unserer Musik sind eingeflossen, und wir haben uns zudem ein ganzes Stück weiter entwickelt. Es ist definitiv für jeden etwas dabei.“ Dass man mit Peter Tägtgren und Eirik „Pytten“ Hundvin gleich zwei Produzenten hinzu gezogen hat, ergab das gewünschte Klangbild. Dass bei jedem zusätzlichen kreativen Kopf auch das Konfliktpotenzial steigt, war für Demonaz nie ein Thema. „Die beiden haben nicht als klassische Producer gearbeitet, das haben wir selbst gemacht. Wir wissen selbst am besten, wie IMMORTAL zu klingen hat, die beiden haben jedoch die nötige Erfahrung und das Equipment, um unsere Visionen umzusetzen. Dass wir mit beiden gearbeitet haben, hatte einen anderen Grund. Pytten hat unsere drei ersten Alben aufgenommen, und wir wollten ein Stück weit zu unseren Wurzeln zurück. Da Peter jedoch großen Anteil am typischen IMMORTAL-Sound hatte, wollten wir ihn ebenfalls mit im Boot haben. Also hat Horgh die Drums bei Peter in Schweden aufgenommen, den Rest haben wir bei Pytten auf Band gespielt. Wir hatten bereits im Vorfeld eine Vorproduktion gemacht, damit sich die beiden ein genaues Bild von unseren Vorstellungen machen konnten. Und das Ergebnis spricht für sich selbst.“ Am Bass steht mittlerweile Apollyon, der Iscariah ersetzt. Sein Einfluss auf das Songwriting war allerdings weniger groß als vermutet. „Da er in Belgien wohnt, ist er am direkten Songwriting-Prozess nicht beteiligt. Wir schickten ihm zwar regelmäßig Rehearsal-Aufnahmen und haben später auch mit ihm geprobt, doch das Material stand bereits. Allerdings hat er seine Basslinien selbst geschrieben und dabei einen sehr guten Job gemacht. Außerdem ist »All Shall Fall« das erste Album, bei dem man den Bass wirklich gut hören kann.“ Mit dem Songwriting für I, dem anstehenden Soloprojekt von Demonaz und IMMORTAL würden manche Musiker leicht durcheinander kommen. Für die Norweger ist es jedoch kein größeres Problem, jede Idee direkt einer Band zuzuordnen. „Das I-Album hat so gesehen sowieso eine Ausnahmestellung, da es in der IMMORTAL-Pause aufgenommen wurde. Außerdem hatte das Album einen ganz anderen Drive. Alles andere kommt von ganz alleine, und IMMORTAL ist generell etwas Spezielles. Bei I hat Abbath die meisten Riffs geschrieben, ich habe lediglich die Texte und einige visuelle Ideen beigesteuert, bei DEMONAZ stammt das Songwriting zum größten Teil aus meiner Feder. IMMORTAL baut auf einer geistigen Verbindung zwischen Abbath und mir auf, unter diesem Namen wird niemals ein Album erscheinen, an dem wir nicht beide beteiligt sind. Abbath kümmert sich um die physischen Dinge, die Riffs, das Writing, ich schreibe die Texte und denke über die optische Umsetzung nach. Niemand kann uns hier sagen, was wir zu tun haben, das wissen wir ganz genau. Zwischen uns besteht ein böser Pakt.“ Doch auch das Drumherum spielt eine Rolle, denn ohne einige personelle Veränderungen hätte es keine Auferstehung der Band geben können. Demonaz erklärt, warum sich IMMORTAL seinerzeit selbst den – vorläufigen - Gnadenstoß verpasst haben. „Wir hatten einfach keine vernünftige Infrastruktur. Mittlerweile haben wir das richtige Management und auch darüber hinaus vernünftige Leute, die für und mit uns arbeiten. Das alles fehlt vorher, wir standen unter permanentem Druck von allen Seiten. Mittlerweile können wir viel entspannter vorgehen. IMMORTAL soll nicht einfach ein Job für uns sein, sondern etwas Besonderes. Wir wollen großartige Shows abliefern, unsere Pyro-Effekte einsetzen können und uns so perfekt wie möglich in Szene setzen. Wenn die Band zur Routine werden sollte, werden wir unsere Kraft verlieren und den Leuten nichts mehr bieten können. Wir leben zwar von der Band, wollen aber keinen routinierten Büro-Job machen, das würde uns einfach zerstören.“ Dabei besagt ja bereits der Bandname, dass man eigentlich unzerstörbar ist. Genau in diese Kerbe schlägt auch der Albumtitel »All Shall Fall«. „Überlieferungen zufolge soll im Jahre 2012 die Apokalypse stattfinden. Wenn die Welt untergeht und alles zerstört ist, werden wir stolz dastehen und weiterleben, denn wir sind als Band unsterblich. Mit dem Thema Apokalypse beschäftigen sich viele Stücke auf dem Album, obwohl es kein richtige Konzeptalbum ist. Die Musik ist dunkel und böse, und der Titel sollte gleichermaßen majestätisch und einfach sein. Wir sind zwar keine Punks, aber die Art, wie wir den Titel gestaltet haben, hat etwas von Punk. Ein Statement, leicht auszusprechen, einprägsam und deutlich. Außerdem ist er ehrlich, denn alles wird irgendwann untergehen, nichts ist für immer. Um unsere Unsterblichkeit zu betonen, habe ich den Song 'The Rise Of Darkness' geschrieben, der die Vibes des Stücks 'Blacker Than Darkness' von unserem Debüt »Diabolical Fullmoon Mysticism« aufgreift. Ich habe siebzehn Jahre später dasselbe Feeling erzeugen können, was für mich eine gute Sache ist. Es war zwar ein hartes Stück Arbeit, da ich auch nicht mehr exakt derselbe Mensch wie damals bin und auch nicht in der Vergangenheit leben möchte, aber es ist mir trotzdem gelungen.“ Auch das Königreich Blashyrk taucht wieder auf, das zu einem IMMORTAL-Album gehört wie Benzin in den Tank. „Der letzte Song 'Unearthly Kingdom' beschäftigt sich mit Blashyrk. Das Stück ist eine echte Hymne, von den anderen Songs mit dem Thema inspiriert und zugleich der wahrscheinlich dunkelste, der bislang von Blashyrk handelte. Je stärker die Band IMMORTAL wird, desto düsterer wird auch Blashyrk.“ Doch auch in anderen Bereichen sind die Musiker stark, so werden die Aufnahmen zum DEMONAZ-Erstling noch in diesem Jahr vollendet werden. „Die Drums haben wir bereits in den Grieghallen-Studios aufgenommen, und demnächst fangen wir mit dien Gitarren an. Im September oder Oktober wollen wir fertig sein, und vielleicht können wir bereits um Weihnachten herum veröffentlichen. Das Material unterscheidet sich deutlich von den Demos auf der MySpace-Seite, die mittlerweile vier Jahre alt sind. Es ist extrem von den frühen BATHORY beeinflusst.“ Zunächst liegt der Fokus jedoch auf »All Shall Fall« und dem darauf folgenden Touring. IMMORTAL-Fans werden es kaum noch erwarten können.
Matthias Weiner

Line-up:
Abbath (Gesang, Gitarre)
Demonaz (Texte, Konzepte, Arrangements)
Apollyon (Bass)
Horgh (Drums)

Aus der Presse:

Black Metal
40:14 Min.
Blashyrk forever!
Bereits mit dem formidabel von IMMORTAL-Galionsfigur Abbath eingekrächzten, tonnenschwer majestätischen Opener und Titeltrack 'All shall fall' wird es auch dem letzten Ungläubigen klar: IMMORTAL sind wieder da, und das nicht nur auf diversen Festivalbühnen! Mehrere Jahre haben sie sich zurückgezogen, um – wie Demonaz wissen ließ – die Batterien aufzuladen und nochmal ganz von vorne anzufangen. Kalter Entzug sozusagen, ohne den es dieses legendäre Trio nicht mehr geben würde. Eine mehr als kluge Entscheidung, führt man sich dieses Schneemonster von einem Black Metal-Brocken mehrmals zu Gemüte: das Zeugnis einer vor Kraft und Aggressivität strotzenden Band, die alle Register zieht. Sieben ausnahmslose Highlights streifen alle Trademarks von IMMORTAL damals wie heute: epische Rifflastigkeit und Melodieannäherung ('The rise of darkness', 'Unearthly kingdom', die auch auf »Sons of northern darkness« hätten stehen können), Raserei ('Hordes of war') und unheilsschwangere Atmosphärik ('Norden on fire'). »All shall fall« ist zweifellos DIE (Black) Metal-Scheibe des Jahres in all ihrer Wucht, Eleganz und vernichtenden Fusion von schwarzem Äußeren mit klassischem Schwermetall. Man könnte meinen, ein Gletscher hätte gekalbt – aber nein, es ist "nur" die Rückkehr einer der explosivsten Bands im Extrem-Metal-Sektor!
Nadine Fiebig

Tracklist
Side A:
1. All Shall Fall
2. The Rise Of Darkness
3. Hordes To War
Side B:
Alle Tracks anzeigen
Kunden, die diesen Artikel kauften, kauften auch
Seite von
Das könnte dich auch interessieren: