Requiem For Mankind

MEMORIAM

MEMORIAM - Requiem For Mankind

Veröffentlicht am: 21.06.2019

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Seit den ersten Februartagen zieht der Rauch über Northampton in der Nähe von London. Die Maschinerie ist gut geölt, der Plan vortrefflich – MEMORIAM sind wieder im Studio! Das Tempo, mit dem die Briten seit ihren Anfangstagen arbeiten, ist gewaltig und erstaunlich. Erst 2016 weihte die Band um Frontmann Karl Willetts (u.a. Ex-BOLT TRHOWER), Frank Healy (Bass, u.a. Ex- BENEDICTION), Gitarrist Scott Fairfax (u.a. Livegitarrist bei BENEDICTION) und Schlagzeuger Andrew Whale (Ex-BOLT THROWER) die Öffentlichkeit über ihr Bestehen ein. Seit diesen Tagen stehen die Maschinen aber nie still. MEMORIAM schreiben neue Songs, nehmen diese auf, gehen auf die Bühne und beginnen wiederum von vorne … unermüdlich, kräftig und mit jeder Sekunde besser. Das britische Todesblei-Kommando sorgte schon kurz nach den ersten Gerüchten, wohin die Reise gehen soll, für ein großes Rumoren. »The Hellfire Demos« schlägt mit seinem Old-School-Death-Metal in der weltweiten Szene ein und hinterlässt sprachlos aufgerissene Münder, die bis heute von der Begeisterung dieser Errungenschaft schwärmen. Als »For The Fallen«, das Debütalbum, 2017 via Nuclear Blast Records auf die Menschheit losgelassen wird, ist der Eindruck umso gewaltiger – ein historischer Akt für die Metalgeschichte.

Doch wie schon gesagt, bei MEMORIAM gibt es keinen Stillstand. Mittlerweile von den anderen Bands der Truppe emanzipiert, schreiben sie ihre ureigene Geschichte. War das erste Album noch schwer, bedrückend und von Trauer geprägt, zeigte sich das Zweitwerk »The Silent Vigil« (2018) von einer unbarmherzigen, angriffslustigen Seite. Ohne Frage war es ein weiteres gutes Album aus der MEMORIAM-Schmiede, geschaffen von Musikern, die ihr Handwerk blind verstehen und sich dennoch nicht selbst kopieren. Das gilt auch für den dritten Streich »Requiem For Mankind«, das unüberhörbar in der kurzen, aber beeindruckenden Tradition der bisherigen MEMORIAM-Werke steht, ohne dabei den Hauch eines Zweifels zuzulassen, dass hier eines der stärksten Alben 2019 lauert. Erneut ist der Groove monströs, die Riffs gnadenlos tödlich und die Atmosphäre beklemmend, lähmend, gar überwältigend. Willett‘s aggressive Vocals geben dem Klangbild das sprichwörtliche Tüpfelchen auf dem „i“. Die Band selbst sagt, es fühle sich so an, als hätten sie die beiden Alben lediglich auf dieses Machtwerk vorbereitet, und recht haben sie. »Requiem For Mankind« ist eine gewaltige Machtdemonstration, die alle Elemente der Vorgänger beeindruckend vereint und ein beängstigendes Bild von Krieg, Tod und Verderben zeichnet, an dessen Ende nichts als Asche und die Erkenntnis eines Meisterwerks bleibt. Abgerundet werden das grandiose Songwriting und die erstklassigen Aufnahmen durch die Produktion von Russ Russell (NAPALM DEATH, DIMMU BORGIR, AT THE GATES, AMORPHIS etc.) in den Parlour Studios, die charmant „Down to Earth“, aber wunderbar ausdifferenziert daherkommt, um jedem Detail auf »Requiem For Mankind« seinen verdienten Raum zu geben.

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