Der Song 'Smoking Snakes' von SABATONs aktuellem Output »Heroes« handelt von drei brasilianischen Soldaten, die in den Wirren des 2. Weltkriegs in Italien von ihrer Truppe getrennt wurden, sich jedoch nicht aufgegeben haben und bis zum Tod gegen eine Vielzahl überlegener deutscher Soldaten kämpften. Den meisten Leuten ist der Ausdruck „Wenn Schweine fliegen“ ein Begriff, aber auf einem anderen Erdteil sagte die Bevölkerung in einem anderen Zusammenhang, „dass es wahrscheinlicher ist, dass eine Schlange eine Pfeife raucht als dass brasilianische Expeditionstruppen an die Front gehen, um zu kämpfen.“ Wie auch immer, eines Tages im Jahr 1944 rauchte eine Schlange und über 25.000 Brasilianer machten sich auf den Weg, am Zweiten Weltkrieg teilzunehmen. Als drei von ihnen auf Streife waren, wurden sie von deutschen Soldaten attackiert. Da sie zahlenmäßig unterlegen waren, bekamen sie den Befehl, sich zu ergeben. Die Männer suchten jedoch Deckung und eröffneten das Feuer auf den Gegner, bis ihnen die Munition ausging. Allerdings waren sie noch nicht zufrieden: Sie beschlossen, ihre Bajonette wegzuwerfen und sich gegen die Deutschen vorzukämpfen. Doch sie wurden ununterbrochen unter Beschuss genommen und schließlich getötet. Dies ereignete sich am 14. April 1945 im in den Bergen gelegenen Montese, das von den Deutschen als eine der letzten Bastionen, um den Vormarsch der Allierten in Richtung des Po-Deltas zu verhindern, mit allen Mitteln verteidigt wurde. Dort fand die kraftraubendste und blutigste Schlacht der brasilianischen Truppen in Italien stattfand. (Quelle: http://sabatonhistorychannel.com/heroes/smoking-snakes/) Jene drei Soldaten waren Arlindo Lúcio Da Silva, Geraldo Baeta Da Cruz und Geraldo Rodrigues De Souza, zu deren Ehre 'Smoking Snakes' geschrieben wurde. Nun hat das brasilianische Militär diese Ehre der schwedischen Power-Metaller erwidert und den Track mit dem Militärorchester der 14. Infanterie-Brigade aus Florianopolis, Santa Catarina bei ihrem Konzert am Tag des brasilianischen Militärs live zum Besten gegeben. SABATONs Basser Pär Sundtröm äußert sich dazu: „Das ist einer dieser Moment, in denen wir uns darüber freuen, dass wir über Geschichte und keine fiktiven Themen singen. Es ist überwältigend, dass unsere Musik auf diese Weise aufgeführt wird!“