In einer Zeit, in der moderner Metal so sklavisch von gerade demjenigen angeführt wird, der diese Woche vom Mode-Karusell gefallen ist, sind die Bands, die sich den Erfolg auf eigene Faust erarbeiten, rar gesät. Nach mittlerweile einer ganzen Dekade kann man mit Fug und Recht behaupten, dass BURY TOMORROW aus Southampton/Portsmouth eine jener raren Bands ist. Mit einem unvergleichlichen Arbeitsethos, dessen Fokus auf unumstößlicher Passion, unnachgiebig harter Arbeit und gnadenlos heftiger Riffarbeit liegt, haben sich BURY TOMORROW als eine der allerersten Adressen etabliert, wenn es um britischen Mosh geht. »Runes« (2014) markierte einen echten Durchbruch für die Band, eine #1 Platzierung in den UK Rock Charts sowie #40 in den Mainstream Charts. Ein Album, das sie ihre brutalen Live-Shows auf die Festivalbühnen in ganz Europa bringen ließ, worauf eine Headlining-Tour folgte, die die Band letzten Endes for 1400 Fans im ausverkauften Londoner KOKO brachte. Nun, mit »Earthbound«, hat die Band die Messlatte erneut ein ganzes Stück höher gehängt. Seht das offizielle Musikvideo zum Titeltrack hier: “To me, »Earthbound« feels like the distillation of everything we’ve ever wanted this band to be about,” so Frontmann Dani Winter-Bates. “Our first three records are kind of part of their own trilogy but this is BURY TOMORROW’s record, we all see this as our chance to show people what we are capable of.” »Earthbound« präsentiert BURY TOMORROW kompakter denn je: zehn Tracks, die direkt ins Ohr gehen, Dir das Gesicht bügeln und mit einer angenehmen Verschnaufpause enden. Hardcore-Mentalität für eine Metalcore-Generation. “A big thing for us this time around was to get down to the real nitty gritty of what our fans wanted from us and how to give them without wasting a single second,” so Dani weiter. “With Earthbound we wanted pace, we wanted heaviness, and for me, personally, I wanted to write a record which was the sonic embodiment of a circle pit. I think we’ve done that.” Mit hörbaren Einflüssen von New Wave Of American Heavy Metal-Größen wie UNEARTH und DARKEST HOUR und der Durchschlagskraft solcher Koryphäen wie TERROR und MADBALL, wird diese Scheibe die Pits spielend entfachen. Während jeder Fan der härteren Gangart eine ganze Menge finden wird, so ist es hauptsächlich das typische Wechselspiel zwischen Dani und Gitarrist/Clean-Sänger Jason Cameron, was »Earthbound« wirklich herausstechen lässt. “It’s much more mature in the interplay between me and Jason,” bemerkt Dani. “We’ve been playing together for ten years now and it feels like we have an almost telepathic understanding of one another. We’ve always wanted to be like one vocalist in two parts and I think we’ve achieved that here.” Eine Hörprobe der Euphorie von 'Last Light' oder dem Titeltrack beweisen, dass Dani nicht flunkert: monströse Hymnen von einer Band die eine echte Macht darstellt. '301' zeigt zudem HATEBREEDs Jamey Jasta, der dem Song mit eiserner Lunge die volle Durchschlagskraft verleiht. “More than anything that song is about how our music belongs to our fans first, those first 301 people who run to Youtube who want to check it out and are excited about it. It’s kind of a ‘fuck you’ to all those people who go ‘BURY TOMORROW aren’t proper metal’ or whatever. It’s Jamey fucking Jasta and I know our fans are going to love it.” Es ist dieser Bezug zu ihren Fans, der BT nicht nur eine der besten, aber auch eine der am meisten geliebten Bands Englands und Dani einen der charismatischsten Frontman überhaupt hat werd