Im August 2010 erstaunten sie die Medien- und Musikwelt, als sie mit ihrem Album „At The Edge Of Time“ an allen Lady Gagas, Lenas und Eminems dieser Welt vorbei auf Rang 2 der offiziellen Deutschen Albumcharts schossen. Heute nun sind die Chartstürmer aus Krefeld und Düsseldorf selbst ganz baff. Blind Guardian und ihr Album sind für den ECHO 2011 nominiert. Und zwar ganz genau in Kategorie 11, die da heißt „Künstler(in) und Gruppen Rock/Alternative national“. Dort stehen sie auf einer Liste mit Unheilig, den Scorpions, Frei.Wild und den Beatsteaks. „Keine Ahnung, ob wir da eine Chance haben, am Ende sogar zu gewinnen“, fragt sich Sänger Hansi Kürsch. „Fakt ist, dass wir uns tierisch freuen, für den deutschen Musikpreis nominiert zu sein. Das ist ein toller Erfolg, denn es ist schon viele Jahre her, dass wir dort zur Auswahl standen.“ Fakt ist auch, dass die rheinischen Rocker völlig zu Recht in den erlesenen Kreis der Nominierten aufgenommen wurden. Schließlich setzten sich Hansi Kürsch, André Olbrich, Markus Siepen und Frederik Ehmke im Spätsommer mit „At The Edge Of Time“ (Plattenfirma: Nuclear Blast) vier Wochen in Folge in den Top Ten der Deutschen Album Charts fest. Nun reist das Heavy Metal Quartett am 24. März nach Berlin zum ECHO Deutscher Musikpreis 2011. Und dort treffen Kürsch & Co. auf eine gute alte Bekannte und hoch geschätzte Kollegin: DORO Pesch. Denn auch die Düsseldorfer Rocklegende lässt sich den ECHO 2011 nicht entgehen. DORO fehlt auf der Nominierungsliste, weil sie 2010 kein neues Album veröffentlicht hat. „Der Besuch des ECHO ist dennoch ein Muss“, sagt sie. „In Berlin trifft sich die ganze Musikbranche. Das ist wie ein Klassentreffen.“