Highlights


Was geschieht, wenn eine Band von ihrem aufrührerischen Ruf eingeholt wird? Vorsichtsmaßnahmen werden getroffen und sie werden – selbstverständlich – verbannt. Dieses Mal jedoch ins Weltall! Als sich der gierige Kapitän des Raumschiffs sämtliche Lebensmittelrationen unter den Nagel reißt, schaltet die Crew in den Survival-Modus, beginnt eine Meuterei und verschlingt ihren Anführer, womit eine entsetzliche und doch fantastische kannibalistische Weltraumreise ihren Anfang nimmt – der Stoff, aus dem Kultfilme gemacht werden!

The Fatal Feast, das fünfte Studioalbum der in Richmond, Virginia ansässigen Crossover-Könige MUNICIPAL WASTE, sinnt nicht nur über das im Titeltrack beschriebene moralische Dilemma nach, sondern geht auch irdische Probleme an, die der Menschheit pausenlos zur Last fallen (“Covered In Sick/The Barfer,” “Repossession,” “Standards And Practices,” “12 Step Program,” “Crushing Chest Wound”). Diese 37 Minuten ofenfrischer Musik vereinen nur das Beste aus dem Angebot der Band: ihre höchste Huldigung Headbang-tauglicher Riffs, ihre typische Aggression, ihren augenzwinkernden Humor und ihr Talent dafür, Bedeutung aus dem Absurden herauszufiltern.

Aus einem feuchtfröhlichen Live-Debüt im Zuge eines Saufgelages an Silvester 2001 in einem dreckigen Haus voller Punks hervorgehend, entwickelten die Gründungsmitglieder Ryan Waste und Tony Foresta rasch eine Do-It-Yourself-Einstellung, um den Bekanntheitsgrad ihrer neugegründeten Band schnellstmöglich zu erhöhen, was dazu führte, dass bald über die Landesgrenzen hinweg Shows gebucht werden konnten – sogar in Mexiko. Nach der Veröffentlichung einer selbstbetitelten EP und dem Waste ‘Em All – Debüt im Jahr 2003, traten Bassist Phil “LandPhil” Hall und der ehemalige Melt Banana-Drummer Dave Witte der Mischpoke bei. 

In dieser Aufstellung wurden drei Studioalben für Earache Records eingetütet (das 2005er Hazardous Mutation, 2007er The Art Of Partying und 2009er Massive Aggressive), mit denen sie Lorbeeren im Stil von MUNICIPAL WASTE liefern derart saubere Arbeit ab, dass jeder Track auf einem Mixtape problemlos zwischen D.R.I. und Gang Green gesetzt werden könnte“ seitens des Spin Magazins, “Keine Band klingt authentischer“ aus dem Munde der Alternative Press, “Ein richtungsweisender Maßstab“ laut Decibel Magazine oder “Zweifelsohne Meister ihres Fachs“ vom Outburn Magazine einheimsen konnten. Auch visuell lieferte die Band immer das volle Pfund ab, wie der Erfolg ihrer unbekümmert und oftmals unverschämt anmutenden Videos beweist, die allesamt zu umjubelten Hymnen bei ihren Live-Shows avancierten. Fakt ist, dass niemand MUNICIPAL WASTE den Status der ultimativen Gute-Laune-Party-Band absprechen kann.

Bemüht, die Seele der 1980er-Crossover-Szene am Leben zu halten, waren es ihr unbändiger Frohsinn und ihre prägnanten Songs, die MUNICIPAL WASTE in die Lage versetzten, die Früchte ihrer harten Arbeit ernten zu dürfen. Als sie 2011 den Vertrag mit ihrer neuen Label-Heimat Nuclear Blast unterzeichneten, hatten sie sich bereits als eingefleischte Straßenkrieger bewiesen, die selbst gemeinsam mit Bands außerhalb ihrer Genregrenzen wie SUICIDAL TENDENCIES, THE CASUALTIES, 7 SECONDS, CIRCLE JERKS, SICK OF IT ALL, GWAR, LAMB OF GOD, CHILDREN OF BODOM, und AT THE GATES touren und dabei immer die Fans der genannten Combos von sich überzeugen konnten. Hier stehen sie nun elf Jahre später – und ihre fanatische Fanbasis dehnt sich weiter aus.

Mit einem vernichtenden Sound im Gepäck, der Eure Seele und Euren Körper erschüttern wird, meldet sich die Band nun zurück und wird ihre neueste toxischen Waffe »Slime And Punishment« im Juni 2017 veröffentlichen.

 

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