Epica

  Design Your Universe Gold Edition

Veröffentlicht am: 04.10.2019

Seit Jahren surfen EPICA auf den höchsten Wellen des Erfolgs. Sie liefern ein atemberaubendes Album nach dem anderen und überziehen den Erdball regelmäßig mit opulenten Konzertreisen. Im Jahre 2019 jedoch, nach eindrucksvollen 17 Jahren ganz links auf der Überholspur, gönnen sich die niederländischen Symphonic-Metal-Titanen eine Auszeit. Um mal tief durchzuatmen, das auch. Doch vor allem, um mal darüber nachzudenken, was sie überhaupt erst in diese Höhen gebracht hat.

Die Antwort darauf fällt leicht. Vor genau zehn Jahren veröffentlichten EPICA das, was heute gemeinhin als ihr großer Durchbruch angesehen wird. Zwar waren sie mit ihren drei eindrucksvollen Studioalben, einem Soundtrack und einem epischen Orchesterprojekt alles andere als Greenhorns; die Veröffentlichung von »Design Your Universe« markiert dennoch die Wasserscheide zwischen einer ziemlich bekannten Symphonic-Metal-Band mit großen Ambitionen und dem internationalen Phänomen, das die Band seither geworden ist. Mit ordentlich Momentum und einer wunderbaren Balance zwischen epischem Metal-Budenzauber und monumentalen Orchester-Landschaften, zwischen Kopfkino-Bombast und zähnefletschender Härte, zwischen Mark Jansens grabestiefen Grunts und Simone Simons gesanglicher Naturgewalt, stürmte »Design Your Universe« europaweit in die Charts und katapultierte die Band auf ein völlig neues Level.

Bis heute ist wird »Design Your Universe« von der Band ebenso geliebt wie von den Fans und den Kritikern – und bekommt zum zehnten Geburtstag deswegen eine aufwändige Neuauflage spendiert. „Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass wir da etwas Besonderes erschufen“, blickt Bandgründer Mark Jansen auf die Aufnahmen zurück – und heute ist dieses Werk eines seiner Lieblingsalben. „Außerdem hatte es die bis zu diesem Zeitpunkt beste Produktion aller Zeiten.“ Die ist natürlich ihrem langjährigen Produzenten und Freund Sascha Paeth zu verdanken. »Design Your Universe« markierte also nicht nur einen neuen musikalischen Höhepunkt; die Produktion war so umwerfend, dass Jansen sogar seine Zweifel hatte, ob man das Album zu diesem Jubiläum überhaupt neu mixen sollte. „Der Klang ist brillant, warum eigentlich ändern?“, lacht er. Am Ende einigten sie sich darauf, sehr nah am ursprünglichen Sound zu bleiben und nur an einigen Schräubchen zu drehen, um dieses wegweisende Werk in die digitale Zeit zu holen. „2009 waren die Alben alle noch sehr komprimiert, was wir dem damals herrschenden ‚Loudness War‘ zu verdanken haben“, klärt er auf. „Heute hat man wieder viel mehr Raum für den Mix, was natürlich alles deutlich dynamischer macht.“

Neue Technik hin oder her: Junge, sind diese Songs gut gealtert! ‚Martyr of the Free Word‘, ‚Unleashed‘, die Power-Ballade ‚Tides Of Time‘ oder das unvergessliche Epos ‚Design Your Universe‘ sind längst moderne Klassiker und haben sich schon vor Jahren ihren Platz im Thronsaal des Symphonic Metal gesichert. „Es hat sich gut angefühlt, die Entstehung dieses Albums noch einmal zu durchleben“, sagt Jansen. „Mein Lieblingsstück ist immer noch ‚Kingdom Of Heaven‘: Es enthält alles, wofür EPICA damals standen. Außerdem ist es meiner Großmutter gewidmet, die verstarb, als wir das Album gerade aufnahmen. Es wird immer eine besondere Bedeutung für mich haben.“ Nicht nur für ihn. „Marks Großmutter war für die gesamte Band eine sehr wichtige Figur“, sagt auch Simone Simons. „Seit Anbeginn von EPICA war ihr Haus unser Proberaum. Sie begrüßte uns stets mit einem Lächeln und stellte immer sicher, dass wir alles hatten, was wir brachten.“ Simone widmete ihr ‚Tides Of Time‘, was dieses Werk zusätzlich zu einem besonders emotionalen für die ganze Band macht.

Und »Design Your Universe« ist sogar noch mehr als das. Es ist das Album, das das Fundament für all das legte, was danach kommen sollte. Ihre erste Platte mit Ariën van Weesenbeek als permanentem Schlagzeuger, Isaac Delahaye als neuem Gitarristen und Artwork-Alchemist Stefan Heilemann (Heilemania) als visuellem Komplizen: Erstmals hatten EPICA all die Ingredienzen zusammen, die sie jetzt endgültig an die Spitze bringen sollten. „Isaac kam in die Band, als wir sprichwörtlich schon auf der Schwelle des Studios standen“, blickt Jansen zurück. „Er hatte also kaum Zeit, etwas zum Album beizutragen – und machte an den Gitarren dennoch einen unglaublichen Job. Er hob die Songs auf ein anderes Level. Vielleicht also war es sogar ganz gut, dass ihm so wenig Zeit zur Verfügung stand. Wir konnten nichts totdenken. Ich denke heute gern, dass es alles genau so kommen musste.“

Manchmal geht es eben genau auf. »Design Your Universe« ist ein rarer Fall, in dem es einfach Klick machte, in dem alles genau so passierte, wie es passieren sollte. „Ein Album ist erst dann ein Erfolg, wenn es immer dieselben Emotionen triggert – ganz gleich, wie alt es ist. Und diese Songs treffen mich immer noch direkt ins Herz“, sagt Simons. Natürlich ist es auch ihre glänzende Gesangsleistung, die auf ewig ihre Spuren im Symphonic Metal hinterlassen wird. „Ich war sehr zufrieden mit meinem Gesang“, nickt sie. „Ich konnte wieder einen Schritt vorwärts machen. Natürlich versuche ich das immer; es gibt nur keine Garantie, dass es klappt.“

Es klappte. Und nun, zehn Jahre nach der Geburt dieser neuen Symphonic-Metal-Galionsfigur, statten Mark Jansen (Rhythmusgitarre, Gesang), Simone Simons (Gesang), Isaac Delahaye (Gitarre), Rob van der Loo (Bass), Coen Janssen (Keyboards, Synthesizer, Piano) und Ariën van Weesenbeek (Drums) ihrem ikonischen Album mal wieder einen Besuch ab – und verschönern die Neuauflage gleich noch mit fünf kostbaren Akustikversionen einiger ihrer verehrtesten Songs. „Wir waren alle vollkommen begeistert davon, wie gut diese neuen Versionen klangen, und genossen es sehr, sie aufzunehmen. Sie zeigen eine neue Sichtweise auf die Originale auf“, strahlt Jansen und Simone fügt an: „Ich hatte riesigen Spaß an diesen akustischen Songs! Ich meine, ein massives Monster wie ‚Martyr Of The Free World‘ in eine Ballade zu verwandeln, zeigt ja nur, wie stark der Song wirklich ist.“ Das gilt natürlich für die gesamten 74 Minuten und 50 Sekunden von »Design Your Universe«: Eine sinfonische Offenbarung, ausgeführt auf allerhöchstem Niveau. Oder um es in der Sprache der Marvel-Comics zu sagen: Jeder Held hat seinen Ursprung. Das hier ist ihrer. Ein übermächtiges Schisma, heute ebenso episch und monumental wie 2009.

 

 Tracklist

   1 - Samadhi - prelude

   2 - Resign to Surrender - A New Age Dawns - pt IV

   3 - Unleashed

   4 - Martyr of the Free Word

   5 - Our Destiny

   6 - Kingdom of Heaven - A New Age Dawns - pt V

   7 - The Price of Freedom - interlude

   8 - Burn to a Cinder

   9 - Tides of Time

 10 - Deconstruct

 11- Semblance of Liberty

 12- White Waters

 13- Design Your Universe - A New Age Dawns - pt VI

 14 - Incentive (bonus)

 15- Burn To A Cinder

 16- Our Destiny

 17- Unleashed

 18 - Martyr Of The Free Word

 19 - Design Your Universe

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