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36 CRAZYFISTS

A snow capped romance

36 CRAZYFISTS - A snow capped romance
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numéro d'article:
124900
Format:
CD
Genre:
Metalcore/Deathcore, Rock/Alternative
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reportage de fan

Junger und frischer amerikanischer Screamo/Emo trifft auf NuMetal, diese Beschreibung wird dem Album nicht gerecht, kann aber einen ungefähren Hinweis auf die Marschrichtung geben, die von den 4 Jungs mit A Snow Capped Romance eingeschlagen wird.



Ganz so mild, melodisch und rund, wie man sich unter NuMetal teilweise eine Band vorstellt, sind die 36 Crazyfists nämlich nicht. Vertreter wie Linkin Park und Ill Nino haben ja gezeigt, dass NuMetal teilweise fast schon poppig und warm klingt, abgerundet und kantenlos. Und das ist der Vierer aus Oregon ganz sicher nicht.



Beim Opener \"At The End Of August\" scheint die Marschrichtung klar vorgeben zu sein, wenn Sänger Brock Lindow in bester BoySetsFire-Manier zu schreien beginnt, doch schon nach wenigen Sekunden erwartet einen eine wunderbare Doppelspitze aus Clear-Gesang und harten Schrei-Backings. Die Gitarren zwingend, facettenreich, der Bass wummernd wie bei ner reinen Metalband, frisch und laut eben.



Das Gitarrenspiel ist eh eine der großen Stützen des Albums. Nicht immer nur die fetten Akkorde, die einen undurchdringlichen Teppich legen und lang ausgespielt werden, nein. Sehr riff-lastig und fast schon eigensinnig spielt Steve Holt seine 6-String in \"The Heart And The Shape\", filigran und instrumentenverliebt in \"Bloodwork\", einem Sahnestück für Musikliebhaber. Im ersten Moment ist das Lied sehr schwer zu fassen. Alles erscheint merkwürdig asynchron, wirr, zu wenig greifbar. Der Anteil der Screamo-Parts recht gering, viel mehr wird Wert auf auf ein ungeheures Ausmaß an Rafinesse gelegt. Vor allem in den Strophen kann die Gitarren-Line überzeugen, trotz der Zurückhaltung, die Steves kleine Palm-Mutes und die gezupften Akkorde auszustrahlen scheinen, dominieren sie doch den gesamten Song. Und erst, nachdem man den Song mehrmals gehört hat und hinter die Musik gestiegen ist, kann man begreifen, dass die Musik gar nicht so asynchron ist, sondern durchaus harmonisch. Riesenpluspunkt, da hier nichts sofort ins Blut geht und damit nach 2 Wochen ausgelutscht ist, sondern erst tiefgründig erforscht werden muss.



Auf dem Album begegnet einem etwas, das mir bisher nur auf einer Hand voll Platten überhaupt aufgefallen ist: echte Atmosphäre. \"Skin And Atmosphere\" z.B....Zufall, dass das Wort im Titel auftaucht, aber kein Zufall, das gerade dieser Track deutlich macht, welche Fülle an Emotionen und Stimmungen in \"A Snow Capped Romance\" enthalten ist. Brocks Gesang erscheint im ersten Moment unpassend zum Instrumentenspiel, gar abgehoben oder fremd, aber wenn man genau zuhört, merkt man, wie 2 Sphären zu einer gigantischen einzigen Ebene verschmelzen. Gar nicht mal schnell oder kraftvoll, der Song, trotz der obligatorischen Schrei-Parts. Man könnte sogar fast sagen, in diesen Passagen des Songs kommt weniger Emotion rüber als in den erneut filigranen Strophen, obwohl sie natürlich auch ein rechtmäßiges Mittel sind, Schmerz und Wut in die Welt zu brüllen.



\"Song For The Fisherman\" ist dann entfernt so etwas wie eine Ballade, aber weniger eine klare, erzählende Geschichte. Vielmehr ein feines Clear-Gitarrenspiel, über welchem eine fast schon gerappte, unspektakuläre Gesangs-Line liegt. Keine Chance für Feuerzeuge oder Emotion, viel mehr schon eine Art Intermission in der Mitte des Albums. Und die braucht es auch, denn \"With Nothing Underneath\" kommt einer der härtesten Songs des Albums wie ein Brett direkt hinterher. Einzigartig wieder Frontmann Brock Lindow, dem der Spagat zwischen Schreien und Gesang perfekt gelingt, ohne \"zu\" rund und eingängig zu wirken.



Gerade das macht \"A Snow Capped Romance\" so empfehlenswert. Neben dem exzellenten Gitarrenspiel mit seinen unzähligen Facetten und Verzierungen (das auch im 2. Teil des Albums vor allem in \"Installing The Catheter\" mit tiefen Clear-Klängen aufwartet und begeistert) ist es vor allem der nicht alltägliche Gesang, der Emo, Screamo, ein bisschen Harcore und eben dieses ausgelutschte NuMetal vereint wie bei wohl nur wenigen Bands. Es mag schwer sein, den Zugang zu dem Werk zu finden, aber wenn man es einmal geschafft hat, ist das Album einfach nur noch genial.


Markus Pietraszek

tracklist
1. At The End Of August
2. The Heart And The Shape
3. Bloodwork
4. Kenai Reinhören
5. Skin And Atmosphere
6. Song For The Fisherman
7. With Nothing Underneath
8. Destroy The Map
9. Installing The Catheter
10. Cure Eclipse
11. Waterhaul
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