Choosing Death

von Albert Mudrian


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Choosing Death - von Albert Mudrian
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  • Formate:Buch
  • Genre:Death Metal, Grindcore
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»Choosing Death, die unglaubliche Geschichte von Death Metal & Grindcore« schildert den Aufstieg, Fall und die Wiederauferstehung des Genres durch die Augen und die pfeifenden Ohren der Musiker, Produzenten und Labelbosse, die maßgeblich an dieser Entwicklung beteiligt waren. „Death Metal und Grindcore waren die Rückbesinnung auf eine extreme Punk-Attitüde“, macht John Peel (der das Vorwort zu jenem Buch beigesteuert hat) deutlich. „So etwas Aggressives hatte man bis dahin noch nicht gehört.“ 256 Seiten, Taschenbuch.

Fan review

Kohärente Aufarbeitungen der Geschichte des Heavy Metal (noch dazu in deutscher Sprache) sind äußerst selten. Zudem sind sie zumeist (so wie »Sound of the Beast« von Ian Christie) sehr allgemein gehalten und streifen die härteren Spielarten nur beiläufig. Die einzige Ausnahme bildet vielleicht »Lords of Chaos«, auch wenn der Schwerpunkt jener Betrachtung der norwegischen Black-Metal-Szene weniger auf den musikalischen Aspekten lag. »Choosing Death« dagegen beschäftigt sich gleichermaßen minutiös und systematisch mit der Genese von Death Metal und Grindcore. Autor Albert Mudrian hat bei seiner Recherche sehr viel Wert auf Details gelegt und fördert zum Teil verblüffende Fakten ans Tageslicht. Wer z.B. gedacht hatte, die Grindcore-Bewegung sei von ihren Wurzeln her eine rein britische Angelegenheit gewesen (gespeist von der Power der dritten Generation englischer Punk-Bands wie G.B.H., Hersey oder The Exploited), der sieht sich schnell eines Besseren belehrt: Es waren vor allem die Hyper-Blast-Attacken amerikanischer Straight-Edge-Hardcore-Outfits wie SS Decontrol oder Seige (beide aus Boston), die Napalm Death, Extreme Noise Terror oder Terrorizer in ihren Anfangstagen nachhaltig beeinflußt haben.
Noch 1986 war es nahezu unvorstellbar, daß Death Metal und Grindcore jemals einen Einfluß auf die Popkultur nehmen könnten. Gleichwohl ist diese barbarische Mixtur aus Hardcore, Punk und Heavy Metal in musikalische Grenzbereiche vorgedrungen, die bis heute nahezu unerreicht sind. Was als kleine, verschworene Tapetrading-Szene begann, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einer weltweiten Massenhysterie. Bis 1992 konnten Earache Records, das erste seriöse Label der Szene, allein in den Vereinigten Staaten über eine Million Scheiben verkaufen (nicht zuletzt durch ihr Aushängeschild Napalm Death). »Choosing Death – die unglaubliche Geschichte von Death Metal & Grindcore« schildert den Aufstieg, Fall und die Wiederauferstehung des Genres durch die Augen und die pfeifenden Ohren der Musiker, Produzenten und Labelbosse, die maßgeblich an dieser Entwicklung beteiligt waren. „Death Metal und Grindcore waren die Rückbesinnung auf eine extreme Punk-Attitüde“, macht John Peel (der das Vorwort zu jenem Buch beigesteuert hat) deutlich. „So etwas Aggressives hatte man bis dahin noch nicht gehört.“
Die deutsche Übersetzung von »Choosing Death« stammt aus der Feder von Mike Borrink, seines Zeichens langjähriger Journalist des Magazins Rock Hard.

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