CHILDREN OF BODOM

I worship chaos CLEAR VINYL

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CHILDREN OF BODOM - I worship chaos CLEAR VINYL
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  • Artikelnummer:241766
  • Format:LP
  • Genre:Death Metal
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Sie legten infolge ihrer Gründung Mitte der 90er einen Senkrechtstart hin, an dem sich seither sämtliche Newcomer der Metalszene messen lassen müssen, erreichten in ihrem Heimatland mit nahezu jeder Veröffentlichung Gold- oder gar Platin-Status und avancierten im Laufe der vergangenen zwei Dekaden zu Stammgästen auf den größten Bühnen dieser Welt – CHILDREN OF BODOM. 1993 von den gerade einmal 13- respektive 14-jährigen Jugendfreunden Alexi Laiho und Jaska Raatikainen ins Leben gerufen, schlossen sich der jungen finnischen Formation mit Keyboarder Janne Wirman und Tieftöner Henkka Seppälä noch vor den Aufnahmen zum bahnbrechenden 1997er-Debüt »Something Wild« zwei weitere begnadete Instrumentalisten an, die sich ebenfalls mit ganzem Herzen der schwermetallischen Kunst verschrieben hatten, sodass ein kongeniales Konglomerat entstand, dessen Mitglieder einander über die folgenden sieben Studio-Scheiben ein ums andere Mal zu neuen kreativen Höchstleistungen beflügeln sollten.

Des Wahnsinns jüngstes Kind wurde nach seiner diesjährigen (O-Ton Alexi) „schweißtreibenden aber unheimlich erfüllenden“ Geburt auf den verheißungsvollen Namen »I Worship Chaos« getauft und wird der Metalwelt sein raues, hassverzerrtes Gesicht am 2. Oktober offenbaren. Vom Frontmann – der aufgrund der im gegenseitigen Einvernehmen vollzogenen Trennung von Co-Saitenhexer Roope Latvala erstmals sämtliche Gitarrenparts im Alleingang einspielen musste – und seinen Mitstreitern in den Band-eigenen Danger Johnny Studios gemeinsam mit ihrem langjährigen Wegbegleiter Mikko Karmila produziert sowie in den Finnvox Studios zu Helsinki gemixt und gemastert, verspricht der Nachfolger des umjubelten letzten Outputs »Halo Of Blood«, in Sachen Düsternis und Eingängigkeit nochmals eine randvolle Schippe draufzulegen, um auf die denkbar wohligste Weise „so richtig schön wehzutun“! Optisch vom postapokalyptisch anmutenden Cover-Artwork aus der Zeichenfeder Tuomas Korpis in seiner eindringlich-bedrückenden Atmosphäre unterstützt und in der Deluxe-Ausführung um drei exzellente Bonus-Coverversionen ergänzt, von denen der PLASMATICS-Song ‘Mistress Of Taboo‘ gar mit Gastauftritten des MURDERDOLLS-Vokalisten Wednesday13 und der ex-GWAR-Amazone Kim Dylla alias Vulvatron aufwartet, begeistert »I Worship Chaos« von vorne bis hinten mit jenem unverwechselbaren Bodom-Feeling in Reinkultur, das Fans und Kritiker gleichermaßen seit dem damaligen ersten Erklingen des ‘Deadnight Warrior‘-Eröffnungsriffs nicht mehr losgelassen hat und bis zum heutigen Tage begleitet. So lasst es euch von Frontmann Alexi Laiho gesagt sein: „Setzt eure Helme auf und klappt die Visiere herunter, denn hier kommt etwas verdammt Mächtiges auf euch zu – in feinster COB-Manier!“

Aus der Presse:

Alexi Laiho und seine Mannschaft stehen schon seit Jahren für den Spirit des Metal! Schnell muss es sein, und fies. Sei es ihre Musik, die bis heute so urgeigen klingt, oder die wilden Parties, die auch von Laiho irgendwann ihr Tribut forderten. Das Quintett denkt jedoch nicht daran, zurückzustecken. Nach dem grandiosen »Halo Of Blood« legt man mit »I Worship Chaos« nochmals eine Schippe drauf. Der Titel ist dabei programmatisch – für die Musik sowie die Lebensweise ihrer Schöpfer. Frontmann Alexi erklärt: „Der Titel ist eine Anlehung an die Tatsache, dass ich mit Stille, totaler Friedlichkeit, Langeweile oder wenn im Leben einfach nichts passiert, absolut nicht umgehen kann. Wenn rein gar nichts geschieht, suche ich Ärger.“ Dabei hat der Saitenhexer über die Jahre gelernt, mit derlei Umständen umzugehen: „Wann auch immer ich mich selbst in Ärger hineinmanövriere, versuche ich, so unbeschadet es geht, wieder herauszukommen. Schließlich verdiene ich meine Brötchen immer noch damit, Gitarre zu spielen. Wir leben und lernen.“ Dabei schließt der keifende Gitarrero einen ruhigen Tag am Strand nicht aus. Der iPod ist trotzdem auf 11 gedreht. „Scheiß auf Stille, die macht mir Angst“, lacht er. Musikalisch darf natürlich wieder die volle BODOM-Breitseite erwartet werden. Basser Henkka tut sich mit Spezifikationen jedoch etwas schwer: „Für mich klingt es wie BODOM. Wie alle unsere Alben. Ich muss die Scheibe wohl erst noch zehnmal hören, bevor ich etwas genaues sagen kann – aber selbst dann ist es schwierig für mich. Ich denke, unsere Fans beschreiben es sowieso immer am besten.“ und grinst zufrieden. Ein paar heiße Anspieltipps hat der sympathische Tieftöner dennoch auf Lager: „Ich habe ungefähr vier Lieblingssongs auf der Scheibe, aber alle anderen sind auch echt gut! Der Titeltrack ist einfach umwerfend und auch der Rausschmeißer dürfte sehr interessant sein. Der ist etwas, was wir so zuvor noch nie gemacht haben.“ Also, aufgehorcht, liebe Leute. Auf lyrischer Ebene hat Alexi einmal mehr die Hasskappe auf: „Es geht um negative Gefühle. Wir haben aber auch ziemlich misanthropische Songs darauf, die von Leuten handeln, die ich jeden Tag sehe.“ Das allein wäre dem Flitzefinger aber zu trocken. Etwas Okkult darf es auch gerne sein. „Ein paar der Lieder handeln von Hexen und Hexenzauber. Ein Universum, das sehr wichtig in meinem Leben ist. In ‚Morrigan‘ geht es beispielsweise um einen Mann, der sich unsterblich in die schwarze Göttin Morrigan verliebt hat.“ Relativierend darf das Ganze vom Hörer aber auch gerne anders interpretiert werden, wie Alexi anfügt. Ganz klare Linien wurden hingegen bei der Produktion des neunten CHILDREN OF BODOM-­Albums eingehalten. Laut Henkka gab es keinerlei Experimente, nur eine kleine, aber für die gesamte Belegschaft sehr feine Neuerung: „Wir haben alles gemacht, wie sonst auch. Allerdings nahmen wir zum ersten Mal in unserem eigenen Studio in Helsinki auf. Das war sehr entspannt!“ Das glauben wir sofort - kippis, Hennka! Bis dahin werden CHILDREN OF BODOM sich und auch uns die Zeit mit Festival-Shows vertreiben. Nach Veröffentlichung von »I Worship Chaos« steht dann natürlich auch eine ausgedehnte Europa-Tour auf dem Plan. – Torben Brüderle

Tracklist
Side A
01. I Hurt
02. My Bodom (I Am The Only One)
03. Morrigan
04. Horns
05. Prayer For The Afflicted
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