ANTHRAX

Anthems WHITE VINYL

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ANTHRAX - Anthems WHITE VINYL
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ANTHRAX huldigen mit sechs Coverversionen (u.a. von AC/DC, RUSH, JOURNEY und BOSTON) ihren Helden! Kommt als weiße 10" Mini-LP! Limitiert!

Aus dem BLAST!-Magazin:

Finde den Groove
Lange war sie angekündigt, nun veröffentlichen ANTHRAX ihre Cover-EP »Anthems« endlich und beweisen ihren Fans, dass sie sich auch auf ungewohntem Terrain mehr als sicher bewegen können. Gitarrist Scott Ian lässt sich zu diesem Anlass gerne in die Karten schauen und plaudert über seine musikalischen Helden und mit einem Augenzwinkern über die Angst, mal wieder seinen Sänger zu verlieren. Als sich ANTHRAX im Jahr 2011 mit »Worship Music« zurückmeldeten, lag die Band fast schon am Boden. Doch das Album katapultierte die Ostküsten-Thrasher wieder an die Spitze des Genres. Allein in den USA gingen über 100.000 Exemplare von »Worship Music« über die Ladentheken. Eine in heutigen Zeiten mehr als beachtliche Zahl. Und das auf der Platte enthaltene Stück ‚I’m Alive‘ wurde sogar für einen Grammy nominiert. Eine Ehre, die ANTHRAX zum insgesamt vierten Mal in ihrer Karriere zuteil wurde. Ursprünglich wollten die Jungs um Scott Ian bereits im Herbst 2012 ihre Cover-EP mit dem Titel »Anthems« auf den Markt schmeißen, um pünktlich zur gemeinsamen Europatour mit MOTÖRHEAD ein neues Produkt anbieten zu können. Daraus wurde nicht, teils aus privaten Gründen, teils wegen des enggestrickten Zeitplans des Fünfers. Scott blickt zurück: „Im Dezember 2012 hat sich mit dem Ende der MOTÖRHEAD-Tour für uns ein Kreis geschlossen. Das Jahr lief richtig gut, aber wir hatten auch sehr viel zu tun. Im Laufe der letzten zwölf Monate bekamen wir immer wieder neue Tourangebote. ANTHRAX leben von den Live-Auftritten, sie machen uns viel Spaß. Deshalb konnten wir auch nicht ablehnen. Allein in den USA waren wir viermal unterwegs, was wir vorher nicht für möglich gehalten hätten. Ich meine, solche ausgiebigen Tourneen machst du eigentlich nur, wenn du Millionen von Alben verkaufst. Aber es gibt eine riesige Nachfrage, was uns natürlich freut.“ Ins Hintertreffen gerieten dabei die Aufnahmen zu »Anthems«. Zwar wurden immer mal wieder Spuren in verschiedenen Studios, im Tourbus oder in Hotelzimmern aufgenommen, aber ein konzentriertes, intensives Arbeiten war nicht möglich. Umso schöner, dass es nun endlich geklappt hat und sich die Fans über eine Special Edition von »Worship Music« mit der beiliegenden EP freuen dürfen. Die ist, ganz nebenbei gesagt, die erste offizielle Veröffentlichung von Sänger Joey Belladonna mit der Band seit dem Jahr 1990 und »Persistence Of Time«. Das Album wird sechs Songs enthalten, nämlich das Titel gebende ‚Anthems‘ von RUSH, AC/DCs ‚T.N.T. ‚, ‚Keep On Runnin’‘ von ­JOURNEY, ‚Smokin’‘ von BOSTON, THIN LIZZYs ‚Jailbreak‘ sowie ‚Big Eyes‘ von CHEAP TRICK. Also nicht unbedingt der Stoff, den man von ­ANTHRAX erwarten würde, was die Sache umso spannender macht. Findet auch der quirlige Gitarrist. „Die Arbeiten an »Anthems« haben uns riesigen Spaß gemacht, gerade weil die meisten Stücke nicht unbedingt zu unserem festen Repertoire gehören. Zumindest nicht als aktive Musiker, als Fans kennen und lieben wir diese Nummern natürlich. Auf dem Papier wirkt die Idee vielleicht ein bisschen schräg. Aber wer die Lieder hört, wird feststellen, dass die Auswahl durchaus Sinn macht. Viele hätten wahrscheinlich erwartet, dass wir die Geschwindigkeit der Stücke drastisch erhöhen würden. Wir haben aber versucht, möglichst dicht am Original zu bleiben und den Werken trotzdem unseren Stempel aufzudrücken.“ Eine besondere Leistung liefert dabei Sänger Joey Belladonna ab. Es hört sich bisweilen an, als wäre er nur für diese EP geboren worden, so perfekt intoniert er die Vorlagen. Scott Ian stimmt zu: „Hör dir doch nur mal Joeys Version von JOURNEYs ‚Keep On Runnin’‘ an. Das hat mich wirklich aus den Latschen gehauen. Irgendjemand meinte letztens sogar, es wäre besser, wenn deren Gitarrist Neal Schon diese Version nie zu Gehör bekommen würde. Denn sonst müssten wir uns wieder nach einem neuen Sänger umschauen, haha. Davon abgesehen haben wir übrigens auch noch ‚Neon Knights‘ von BLACK SABBATH aufgenommen und sogar schon einige Male live getestet. Allerdings haben wir uns letztlich dafür entschieden, es doch nicht auf die EP zu packen, da wir es Ronnie James Dios Witwe Wendy bereits für ein Tribut-Album zugesagt haben.“ Die Tatsache, dass es sich bei all diesen Songs um Perlen aus den späten 1970igern und frühen 1980igern handelt, ist laut Ian reiner Zufall. „Dahinter steckt wirklich kein Plan. All diese Songs sind halt ein fester Bestandteil unserer Jugend. Wir haben sie bei unseren Soundchecks in den letzten Monaten und Jahren immer mal wieder angestimmt. Und wenn du dann im Groove bist, dann geschehen solche Dinge plötzlich von ganz alleine.“ Was auch heißt, dass die Jungs mit der Umsetzung der ausgesuchten Stücke keine Probleme gehabt haben. „Na ja, fast“, lacht der glatzköpfige Klampfer. „An ‚Big Eyes‘ von CHEAP TRICK hatten wir schon eine ganze Zeit zu knabbern. Nicht, dass es uns technische Probleme gemacht hätte. Aber du musst halt den richtigen Groove finden.“ Doch kommen wir noch einmal zurück zu der Song-Auswahl, die laut Scott noch einen netten Nebeneffekt hat: „Wir haben auch mit unserem letzten Album wieder eine Menge junge Fans hinzugewonnen. Mit dieser EP können wir einigen Kids vielleicht unsere alten Helden schmackhaft machen. Charlie zum Beispiel steht schon seit Ewigkeiten auf die Arbeit von Neil Peart (RUSH-Schlagzeuger – Anm.d.A.).“ Abgesehen davon gehören ANTHRAX zu den „coverfreudigsten“ Bands der Szene, wobei die Bandbreite von rockig bis schwermetallisch reicht. Man erinnere sich nur an die Joe Jackson-Nummer ‚Got The Time‘ von »Persistence Of Time«. Scott nickt. „Und genau das ist es, was ANTHRAX ausmacht. Einerseits wurden wir vom Hard Rock der Siebziger beeinflusst, auf der anderen Seite aber auch von den ersten wirklich harten Bands wie zum Beispiel CELTIC FROST. Aber auf dieser EP wäre so eine Nummer zu sehr herausgestochen. Ach ja, und bevor sich jemand Sorgen macht: Wir werden auch auf unserem nächsten Studioalbum Thrash Metal spielen. Ein Umschwenken in Richtung Rock ist nicht geplant, haha.“ Ein anderes Gerücht, das sich in den Weiten des Netzes findet, besagt, dass ANTHRAX nicht nur eine EP voller Cover-Songs planen, sondern gleich ein ganzes Album, das ebenfalls 2013 erscheinen soll. Scott wehrt vehement ab. „Das ist Blödsinn. Wir nehmen immer mal wieder Coverversionen auf, die wir dann als B-Seiten oder wie jetzt im Rahmen der neuen EP veröffentlichen. Aber es war nie die Rede davon, dass wir das jetzt hauptberuflich machen, haha.“ Die Tatsache, dass »Anthems« nur im Rahmen einer Special Edition von »Worship Music« erhältlich sein wird, dürfte dem einen oder anderen Fan sauer aufstoßen. Schließlich besitzen viele ANTHRAX-Anhänger die Scheibe bereits. Doch Scott weist auch den Vorwurf der Abzocke weit von sich. „Die EP kostet im Doppelpack auch nicht mehr, als wenn wir sie einzeln veröffentlicht hätten. Ganz im Gegenteil. Und so haben die Fans gleich beide CDs zu einem günstigeren Preis. Ich denke, das ist schon gerechtfertigt. Außerdem wird das Package sein Geld wirklich wert. Zu jedem Coversong gibt es ein eigenes, aufwändiges Artwork, das die Leute sicher begeistern wird.“ Und während sich die Fans auf die neue Veröffentlichung freuen, machen ANTHRAX einige Wochen Pause, bevor sie im Frühjahr erneut in den USA auf Achse sind und im Sommer dann auch bei einigen europäischen Festivals vorbeischauen. Mal schauen, ob sich die eine oder andere Coverversion von »Anthems« auch in die Setlist verirrt. Verdient hätten es die Nummern auf jeden Fall.
Marcus Zemke

Review

Die wilden Siebziger
ANTHRAX melden sich nach ihrem letzten Kracher »Worship Music« aus dem Jahr 2011 und diversen Touren, unter anderem im Vorprogramm von METALLICA oder MOTÖRHEAD, mit einer EP voller interessanter Coverversionen zurück. Der Schwerpunkt liegt dabei ganz klar auf den siebziger und frühen achtziger Jahren, der Zeit also, in der Scott Ian und Co. aufwuchsen. Melodische Nummern wie ‚Big Eyes‘ von CHEAP TRICK, ‚Anthem‘ von RUSH oder ‚Keep On Runnin’‘ von JOURNEY kommen natürlich vor allem Joey Belladonnas Stimme entgegen, der dereinst (wie sein Kollege Chuck Billy von TESTAMENT) bekanntermaßen ja sowieso eher zufällig in den Thrash-Bereich rutschte. Doch auch rauere Stücke wie ‚T.N.T.’ (AC/DC) bringt der Oberindianer sicher ins Ziel. Somit ist »Anthems« eine wirklich interessante Angelegenheit für Fans der Ostküsten-Thrasher, die sich hier mal von einer ganz anderen Seite zeigen. Die EP erscheint im Rahmen einer Special Edition von »Worship Music«.
Marcus Zemke

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