THROWDOWN

Deathless

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THROWDOWN - Deathless
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Ein Bastard aus Southern Rock-Anleihen von DOWN und CROWBAR, dem METALLICA-Groove des »Black Album«, der dreckigen Rock n´ Roll Attitüde von ALICE IN CHAINS und thrashig angehauchtem Hardcore der Marke HATEBREED!

Aus dem BLAST!-Magazin:

Trendfreie Männerballaden
Die Amis THROWDOWN galten mit ihrem tonnenschweren Metal als einer der heißesten Anwärter auf die Nachfolge von PANTERA. Das 05er Werk »Vendetta« zementierte diesen Anspruch, doch schon der Nachfolger »Venom & Tears« dokumentierte einen Wandel in Richtung differenzierterer Musik mit mehr Melodien und Harmonien. Das aktuelle Album »Deathless« ist nun der vorläufige Höhepunkt dieser Entwicklung und zeigt eine Band, die sich nicht davor scheut, balladeske Parts und Einflüsse von Bands wie ALICE IN CHAINS oder LIFE OF AGONY in ihren Bulldozer-Sound einzuflechten.

THROWDOWN stehen 2010 für modernen, fein ausbalancierten Metal, der unheimlich viele Leute ansprechen dürfte, und gerade in Europa ist der Bekanntheitsgrad noch steigerungsfähig. „Die Leute vergessen immer, dass wir schon einige Zeit im Rennen sind, mittlerweile über 10 Jahre, und trotzdem hält man uns oft noch für eine Newcomerband“, gibt Sänger Dave Peters ein wenig gelangweilt zu Protokoll, nachdem ihn mein Anruf scheinbar soeben geweckt hat. „Hier in Amerika haben wir unsere Fans, auf die wir zählen können. Wir sind eine extrem tourfreudige Band, die sich ihre Sporen durch harte Arbeit verdient. Es ist für uns immer wieder aufregend, in für uns neuen Ländern oder Städten zu spielen, weil man nie weiß, was einen erwartet. Wir hoffen, unsere Basis in Europa mit »Deathless« ausbauen zu können.« Das dürfte kein sonderlich großes Problem darstellen, denn »Deathless« besitzt Potential und kann mit der richtigen Marketingstrategie ein großes Publikum erreichen, auch wenn Dave zugeben muss, dass sich das Gesicht von THROWDOWN in den letzten vier Jahren deutlich verändert hat. „Für uns ist das eher ein natürlicher Prozess, der da abläuft. Wir setzen uns nicht zusammen, um festzulegen, welche Art von Songs wir schreiben müssen. Es geht um persönliche Reife; wir haben über die Jahre als Menschen, Musiker und Songwriter an Erfahrung gewonnen. Jede Platte ist stets ein Ausschnitt unseres gesamten Schaffens, wir befinden uns auf einer Reise, die noch lange nicht zu Ende ist.“ Dennoch: wer vor fünf, sechs Jahren behauptet hätte, dass THROWDOWN mal eine astreine Halbballade namens 'Widowed' abliefern, der wäre höchstwahrscheinlich für verrückt erklärt worden. „Na ja, ich muss das mal etwas relativieren. 'Widowed' ist schon eine sehr brutale Halbballade, so in der Art, wie sie auch CROWBAR schreiben würden, hahaha. Mark (Choiniere/g.) hat vor über einem Jahr die Gitarrenparts zu Hause komponiert und sie ein wenig mit einem Computerprogramm aufgepeppt. Irgendwann spielte er uns anderen das Ganze vor, ohne große Erwartungshaltung. Wir sagten: „Hey, daraus machen wir einen Song!“ Und er sah uns nur fragend an: „Wirklich?“ So läuft das manchmal bei uns ab, wir arbeiten intuitiv, und das meinte ich auch eben, von wegen natürlichem Prozess.“ Während THROWDOWN in ihren Anfangstagen regelmäßig mit PANTERA verglichen wurden, kommt man heute nicht drum herum, auch Namen wie ALICE IN CHAINS oder LIFE OF AGONY in den Raum zu werfen. „Keine Frage, all diese Bands waren und sind ein großer Einfluss. PANTERA haben wahrscheinlich den nachhaltigsten Eindruck bei uns hinterlassen, aber auch METALLICA, MACHINE HEAD oder SEPULTURA haben uns stark beeinflusst. Hinzu kommen zig Bands aus dem Hardcore-Bereich wie SICK OF IT ALL oder MADBALL. ALICE IN CHAINS gehören zu den großartigsten Songwritern der Rock-Szene, wir haben sie diesbezüglich als Vorbilder für »Deathless« gesehen.“ Der Albumtitel bietet viel Raum für Spekulationen. Welche Message steckt denn genau dahinter? „Die Texte beschäftigen sich überwiegend mit dem Leben und dem Tod. Es ist eine sehr nachdenkliche, düstere Platte, die auch sehr viele persönliche Eindrücke ans Tageslicht befördert. Andererseits steht »Deathless« auch für die aktuelle Situation der Band. Die USA sind ein Land der Trends, musikalische Strömungen kommen und gehen. Wir als THROWDOWN haben bislang all diese Trends überlebt und gewinnen immer noch Fans dazu. Ich bin überzeugt davon, dass wir auch die nächsten 10 Jahre schadlos überstehen und stets zu den Gewinnern zählen werden.“
Patrick Schmidt

Review

Modern/Thrash
55:18 Min.
Abwechslung ist Trumpf
Wer PANTERA sagt, muss auch THROWDOWN sagen. So lautete zumindest bislang die Formel für die aus Orange County stammenden Thrasher. Für »Deathless« wurden die Würfel neu gemischt. Heraus gekommen ist dabei ein Album, das enorm viel Abwechslung bietet und ein breites Hörerspektrum ansprechen dürfte. Neben wuchtigen, aber stets melodiösen Power-Groove-Granaten wie 'The Scythe' oder das Hit-verdächtige 'This Continuum', die verdächtig an Bands wie GODSMACK oder DISTURBED erinnern, überraschen die Amis auch mit einer gewaltigen CROWBAR-Schlagseite ('The Blinding Light') und Einflüssen von ALICE IN CHAINS bis LIFE OF AGONY ('Pyre And Procession' oder 'Headed South'). Die Hardcore-Roots sind nur noch rudimentär zu vernehmen und auch die Aggressivität im Riffing wurde deutlich zurückgefahren. 2010 dominieren im Sound von THROWDOWN die Vielfalt, das Melodieverständnis und eine durchaus sympathische Offenheit sämtlichen Metal-Spielarten gegenüber. Eine düstere Halbballade wie 'Widowed', die im Stile eines 'Planet Caravan' (BLACK SABBATH respektive PANTERA) oder 'Learn From This Mistake' (DOWN) daherwabert, konnte man nun wirklich nicht erwarten. THROWDOWN sind in der Szene angekommen und drauf und dran, sich ganz oben festzusetzen. »Deathless« ist ein tolles Metal-Album, das zu keiner Sekunde langweilt.
Patrick Schmidt

Fan Review

Metal / Hardcore / Thrash
55:17 Min.
Southern Hardcore
Einst eine ganz große Nummer im thrashig angehauchten Hardcore der Marke HATEBREED, haben sich die Straight Edger THROWDOWN aus Orange County zu einer echten Institution im Metal / Hardcore / Thrash entwickelt. Aggressiv wie eh und je, ist es vornehmlich Sänger Dave, der als charakter- und ausdrucksstarker Fronter der Band sprichwörtlich Gesicht verleiht. Er spielt live zwar keine Gitarre, schreibt und komponiert jedoch den Großteil der THROWDOWN-Platten an der Klampfe und ist auch auf der aktuellen CD meistens dafür verantwortlich und somit gleich in mehrfacher Hinsicht das Aushängeschild. Der Breakdown-Hardcore-Faktor ist eigentlich nur noch auf der Bühne zu spüren, denn stereo klingen THROWDOWN in diesen Tagen noch mehr denn je nach PANTERA. Phil Anselmo nimmt, ob gewollt oder nicht, einen gewichtigen Platz auf »Deathless« ein, denn THROWDOWN servieren ihren Fans einen appetitlichen, extrem metallischen Leckerbissen, der so ziemlich alle Anselmo-Bands gekonnt unter einen Hut zu bringen vermag. Southern Rock-Anleihen von DOWN, CROWBAR und KINGDOM OF SORROW, METALLICA-Groove des »Black Album«, die dreckige Rock n´ Roll Attitüde von ALICE IN CHAINS: »Deathless« ist die absolute Essenz daraus! Von Mudrock produziert und Zeuss gemixt, schwebt über den Tracks konstant die Aggressivität der legendären PANTERA, welche THROWDOWN den nötigen Biss verleiht, sie aber trotzdem ihre ureigene Identität wahren lässt. Ein verdammt starkes Album, das die Band endlich wieder aus ihrer Ecke holt und an die Front der Großen schickt.
Maria Baizley

Tracklist Dauer
1 - The Scythe 3:56
2 - This Continuum 3:41
3 - Tombs 4:00
4 - The Blinding Light 6:08
5 - Widowed 5:46
6 - Headed South 5:16
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