TESTAMENT

Dark roots of earth

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TESTAMENT - Dark roots of earth
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  • Artikelnummer:197674
  • Format:CD
  • Genre:Thrash Metal
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Ob Bilder von einer unfruchtbaren post-apokalyptischen oder die Tugenden der endgültigen Macht der Natur preisend, donnernde Prophezeiungen verpackt in überwältigende, monumentale musikalische Power war schon immer Testaments Gebiet. Mit „Dark Roots Of Earth“ (ihr 10. Album) hat das Bay Area Quintett  ihre reifste, vollständigste und intensivste Sammlung in 25 Jahren zusammen. Neun bewusstseinsverändernde, den Pit aufwühlende Klassiker die dir sofort deinen Schädel zerdrücken während sie eine köstliche Menge an Tiefe und Nuancen bedienen.  
„ Es ist teilweise phantasiebasiert, teilweise auf der Grundlage der Prophezeiungen des Maya-Kalenders und teilweise auf der Grundlage dieser ganzen “End-Of-The-World” Prophezeiungen“ sagt Gitarrist und Gründungsmitglied Eric Peterson, „aber die Natur übernimmt immer die Verantwortung für die Nachwirkungen, wir enden immer wieder damit, dass die Natur verantwortlich ist.“
„Unsere Welt verändert sich,“ fährt Sänger Chuck Billy fort, „sie hat sich in den letzten 10 Jahren verändert, die Umwelt, die Jahreszeiten und das lässt dich wundern ob „vielleicht“ etwas an diesen Prophezeiungen dran ist.“
„Es ist schwierig nicht nur das zu sehen was die Medien uns vorkauen,“ fügt Peterson hinzu, „„The End Of The World“ ist wie eine große Plakatwand, eine Werbung und Ich denke viele Menschen glauben daran.“


Es brauchte einen Ausflug in die britische Landschaft für Peterson, um die Verbindung zwischen den anfänglichen kreativen Ideen, die oben erklärt wurden, und der Sammlung an Riff die Testament für „Dark Roots Of Earth“ konzipiert hatte herzustellen. Wie Helden wie Black Sabbath und Led Zeppelin, die oft zu ländlichen Vorposten gewandert sind um Inspiration zu finden, wurde ein Großteil des Albumherzens und der Albumseele im dunkelsten, ländlichen Derbyshire mit dem Produzenten Andy Sneap in seinen Backstage Studios konzipiert.
„Andy ist selber Gitarrist (er spielt bei Sabbat), kommt aus dem gleichen Hintergrund und versteht was wir versuchen zu tun“, erklärt Eric, “also habe ich ihn gefragt, ob ich ihn eine Woche lang besuchen könnte um Idee zusammen zu kriegen. Dorthin zu gehen ist eine ganz andere Welt. Es war früher ein Milchbauernhof, es gibt Lämmer, Kühe, Ziegen, Geister, (einige) wirklich gespenstische Sachen in dem alten Bereich, wo man Leute die Treppen und Türen zuknallen hört, alles ist sehr inspirierend. Du wachst auf, nach dem du die Nacht überlebt hast, sitzt da mit deinem Tee, Toast und Marmite, schaust raus und es ist verregnet aber grün überall, nimmst deine Gitarre und „Wooop“ … das ist genial, ich liebe es. Ich ging dorthin, weil ich mit meinen Ideen gegen eine Wand lief und kam zurück mit neun Songs in einer Woche.“
„Wir wollten einen (sauberen) Anfangspunkt“, führt Bill fort, „ anstatt in den Proberaum zu rennen und zu fragen, „Was hast du? Was hast du?“!“
Während des  anschließenden Arbeitsprozesses für „Dark Roots Of World“ fanden Peterson und Skolnick eine symbiotische Verbindung in das Herz von Testament, das sie zuweilen dazu brachte ihre Gitarrenwirbel zu tauschen, Peterson die Peitsche auspackte und Skolnick manchmal das Rhythmus-Schwein war. Also, während Billy in LA mit seinem langjährigen Schreibkollaborateur Del James Zeit verbachte und an den Lyrics arbeitete, kehrten Peterson und Skolnick zu ihre alten Schreibweise zurück und „Dark Roots Of Earth“ nahm seine ausgereifte Form an.  „In den alten Tagen sind wir zu Alex‘ Haus in Berkley gegangen, und haben herumgehangen, ein wenig geraucht und zusammen ein paar Riffs gespielt, ohne andere Instrumente, einfach um den Rahmen zu bekommen“, erklärt Peterson, „ und ich wollte wirklich wieder zu dieser Art und Weise Dinge zu tun zurück. Also flog Alex her, wir haben uns in unseren Driftwood Studios getroffen, sind mit unseren Sandwiches und dem Kaffee nach oben und saßen dort den ganzen Tag und haben über Musik gesprochen, etwas gespielt, Sachen ausprobiert und dabei entdeckt wo wir hin müssen. Wir kamen zu einem Lead-Part und ich sagte: „Ich würde wirklich gerne ein Lead spielen!“ Und Alex hat geantwortet: „Sicher, mach das, du solltest das tun!“ Vor 20 Jahren wäre das nicht passiert, aber jetzt sind wir einfach ein gutes Team.“


Peterson ist genauso überschwänglich wenn er von Billys Gesang auf „Dark Roots Of Earth“ spricht. „Oftmals in der Vergangenheit hat Chuck bestimmte Sachen nicht gesungen, aber jetzt macht er einige großartige stimmliche Sachen, die er noch nie zuvor getan hat. Ich weiß, er kann singen was er will, weil er eine unglaubliche Stimme hat, aber ich denke jetzt weiß er das auch und versucht jetzt auch Stile bei denen er sich in der Vergangenheit wohl einfach nicht sicher war.“


In der Tat fühlt sich „Dark Roots Of Earth“ befreiter an als je zuvor.  Bassist Greg Christans Arbeit fühlt sich wärmer, lockerer an und mehr mit dem Schlagzeuger Gene Hoglan verbunden als mit jedem anderen Rhythmus-Partner. Hoglan, einer der verehrtesten Schlagzeuger im Heavy Metal und Veteran von Künstlern wie Death, Forbidden, Dark Angel und Fear Factory, hatte anfangs nur unterschrieben bei den Aufnahmen der Schlagzeugspuren zu helfen, nur um am Ende festzustellen, dass es an der Zeit war zu der Band zurückzukehren mit der er 1997 Demonic aufgenommen hatte.
„Er ist so ein cooler Kerl, immer bereit zu spielen wenn du willst, dass er spielt“, sagt Peterson. „Er ist auch ein unglaublicher Profi. Er kann alles von Blast Beats, Jazz und seine Doppel-Kicks sind außer Kontrolle, so dass wir sehr glücklich sind, dass er beschlossen hat zu bleiben.“
„Sein Timing und Becken-Arbeit sind verrückt!” lacht Billy, “ und ich weiß das Eric, aus Gene, alles bekommen konnte was er sich immer von einem Schlagzeuger gewünscht hat … er ist wie “The Atomic Clock”!”


Sowie die apokalyptische Analyse auf Dark Roots stattfindet, so gibt es auch Ausdrücke der Empathie für die verschiedenen Notlagen der Menschheit. Testament hat sich immer wie ein eigener Stamm bewegt und so auch gehandelt, also ist es keine Überraschung, dass ihr lyrischer Blick Themen absorbiert hat, die von Fassungslosigkeit gegenüber massivem Hass bis hin zur Anerkennung das jeder in gewissem Maße stammeszugehörig ist.
„ „True American Hate“ wurde von einer Vision inspiriert die sich in meinen Kopf gebrannt hatte, von Kindern die in den Nachrichten eine amerikanische Flagge verbrennen“, sagt Billy, „ es gab so viel Hass dafür und das konnte ich nicht verstehen.  Wir versuchen Menschen zu helfen und dann gibt es sowas? Es war so seltsam. Und dann mit “Native Blood” wollte ich absichtlich nicht nur auf amerikanische Ureinwohner fokussieren, ich wollte, dass es um Ureinwohner von wo auch immer geht.  Das war die Vision, die ich hatte, vor allem nachdem ich ein Video gesehen hatte, dass all diese verschiedenen Stammesführer zeigte und Leute zusammen zeigte die in diesen Zeiten etwas zu sagen hatten.“

„Wir haben uns außerdem dazu entschieden, den Song auch in Spanisch zu machen (“Sangre Idigena”)”, fügt Peterson hinzu, Testament entschied sich, direkt eines der leidenschaftlichsten Elementen ihrer internationalen Fans einzusetzen, „wir haben auch super Fans in Mexico, Südamerika …“
„… ich wusste gleich, dass „Native…” sicher der spanische Song werden würde”, fügt Bill hinzu, „und der übersetzte Titel “Indigenous People” bedeutet mehr als nur “eingeboren”, es gilt für alle Stämme und Arten. Es war schwierig und jetzt denke ich, dass ich wohl Spanisch lernen muss!”


Und in Dark Roots eingepackt sind drei sehr familiäre und doch einzigartige Cover Songs in Form von Queens „Dragon Attack“, Scorpions’ “Animal Magnetism” und Iron Maidens “Powerslave”, von denen jeder den klassischen Sound mit an neue, unbekannte Orte mitnimmt.
„Die ganze Sache damit einen erfolgreichen Coversong zu machen ist es den Song zu nehmen und zu deinem eigenen zu machen, so dass die Menschen nachher denken „Wow, das ist anders““, sagt Peterson, „und das haben wir mit „Dragon Attack“ und „Animal Magnetism“ sicherlich hinbekommen“.
„Ich wollte Songs finden mit denen wir vertraut waren die aber nicht unbedingt heftige Gitarren oder irgendetwas hatten”, fügt Billy hinzu, “also als das Queen Lied zur Debatte stand, dachte ich, dass wir das stimmlich hinbekommen und musikalisch machen wir es zu einem Testament Song und werden den Bass los und übernehmen den Teil mit der Gitarre!“
„Als ich „Animal Magnetism“ vorschlug war es glaube ich genauso wie als Chuck „Dragon Attack“ vorschlug, ich konnte mir es nicht vorstellen aber er hatte eine Vision davon, wie wir es spielen würden”, sagt Peterson,” es war das gleiche mit “Animal Magnetism”, ich wusste, dass ich es sehr tief einstimmen würde und es so wie „Frankenstein“ oder so machen würde…“.
„Sobald ich in die Stimmung gekommen bin und es einfach fließen ließ, kam alles von allein“, sagt Billy, “ dieses dunkle, schwere Ding, das dich einsaugt und nicht mehr loslässt!“.
„Ich erinnere mich daran, dass Chuck „make love to me“ nicht singen wollte“, schmunzelt Peterson, „und er musste bequatscht werden oder so etwas das er es macht!”.
„Ich habe es für keinen Refrain gesagt, und dann im letzten Refrain sagte ich “make” … aber die Macht von Profi-Werkzeug…”, lacht Billy,” ich hab das wirklich nicht gesagt!!!”
Unterdessen ist „Powerslave“ eine lärmende und schamlose Ausübung von Liebe für Maiden!
„Ja, wir haben es einfach gemacht, weil ich ein großer Fan davon bin!”, grinst Peterson,“ Maidens Version ist die einzige Wahre und wir haben es ziemlich so gelassen, weil es wirklich Spaß gemacht hat es so zu spielen!“.


Live sind Testament weiterhin eine der größten ungezähmten, verschwitzten Heavy Metal Größen mit Sets von donnernder Intensität mit denen Billy, Veranstaltungsort nach Veranstaltungsort in 2 Teile spaltet. Und die musikalische Richtung in die Testament sich jetzt bewegt sorgt für einige ihrer besten Live-Auftritte jemals.  Und wenn man noch ihr unzweifelhaft bestes und reifstes Album „The Dark Roots Of Earth“  dazu nimmt, hat man eine Band die sich ihrem Höhepunkt nähert.
„Wir sind alle an einem guten Standpunkt“, sagt Billy „es gibt ein viel größeres Selbstvertrauen im Schreiben und Auftreten“.
„Ich denke Testament sind endlich die Band von dem jeder denkt die wir in der Vergangenheit schon gewesen sind ”, sagt Peterson. „ In der Vergangenheit waren wir vielleicht nicht so selbstbewusst, vielleicht dachten wir, wir müssen “bestimmte Sachen machen”, aber jetzt gibt es nichts mehr zu befürchten. Wir sind wer wir sind, wir haben den Test der Zeit bestanden. Und 25 Jahre später spielen wir heavier denn jemals zuvor …”
Eric Peterson lehnt sich zurück und grinst breit.
“Und das ist die Schönheit von Testament im Jahr 2012…”

Aus der Presse:

2008 schufen sich TESTAMENT mit »The Formation of Damnation« ein wahres Denkmal. Vier Jahre später steht »Dark Roots of Earth« in den Startlöchern; eine abwechslungsreiche Scheibe, die noch einen guten Tick härter zur Sache geht, aber auch melodisch punkten kann. „Rise Up“ ist ein klasse Stampfer im typischen Stil, aber die Kinnlade fällt einem so richtig dann beim Song „Native Blood“ auf die Schuhe; eingängiger Chorus, klasse Melodien und die fette Produktion sowie das Schlagzeug-Tier Gene Hoglan tun ihr übriges. Der Titelsong ist ein atmosphärisches, schweres Stück Metall, eine Art Halbballade, die mit ihrem Groove und der Melancholie des Textes extrem heavy daherrollt. Highspeed Gemetzel (‚Last Stand For Independence‘), TESTAMENT-typischer Todesgroove (‚Throne of Thorns‘), brutale Schlächter und Fan-Hymne mit gottgleichem Refrain und tollem Text (‚True American Hate‘) - all das gibt es in Bestform auf „Dark Roots of Earth“ zu hören! Für mich das Metal-Album des Jahres, unfassbar gut!
Florian Fink

Tracklist Dauer
1 - Rise Up 4:18
2 - Native Blood 5:21
3 - Dark Roots Of Earth 5:45
4 - True American Hate 5:26
5 - A Day In The Death 5:38
6 - Cold Embrace 7:45
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