TAROT

Gravity of light

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TAROT - Gravity of light
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  • Genre:Heavy/True/Power/Speed Metal
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Der Nachfolger zu "Crows fly black" und mittlerweile das achte Studioalbum der Band um NIGHTWISH-Basser (und Sänger) Marko Hietala und dessen Bruder Zachary Hietala.

Aus dem BLAST!-Magazin:

Satan ist tot
Nach der überaus erfolgreichen Live-DVD/CD »Undead Indeed«, die in Finnland bis auf Platz 18 der Charts schoss, melden sich Urgesteine TAROT endlich wieder mit einem neuen Studioalbum zurück. Scheibe Nummer acht hört auf den Titel »Gravity Of Light« und hat einige Kuriositäten zu bieten. Gründungsmitglied, Sänger und Bassist Marco Hietala über tote Höllenfürsten, seine neue Beschäftigung als Sargträger und mentales Kanonenfutter.

»Gravity Of Light« dürfte einige Fans überraschen, und das nicht nur aufgrund des auffälligen Covers. Denn NIGHTWISH-Bassist Marco Hietala, sein Bruder Zachary (Gitarre) und Anhang haben sich ein überraschend vielschichtiges Werk aus den Zotteln gequetscht. Warum und wie genau kann der Extrembartträger aber auch nicht beantworten. "Du hast Recht, das Album klingt schon deutlich anders als »Crows Fly Black« (aus dem Jahr 2006 – Anm.d.A.). Aber woran das genau liegt, kann ich dir leider nicht sagen. Momentan fehlt mir noch die Distanz zum Album. Unter dem Strich hat das neue Werk sicher einige sehr epische Momente, die bei der letzten Veröffentlichung fehlten." Inhaltlich setzt sich die Scheibe ganz offensichtlich mit weltanschaulichen Dingen auseinander, denn anders lassen sich Songtitel wie 'Satan Is Dead' oder 'Magic And Technology' nicht erklären. Letztgenannter Themenbereich ist ein Problem, das seit dem Mittelalter die Gemüter erhitzt. Was also ist das Beste für die Menschheit: Magie oder Technologie? Meister Hietala überlegt ob der philosophischen Tragweite der Frage einen Moment. "Irgendwie kann ich mit beiden Aspekten anfreunden. Wenn man es auf die Frauen überträgt, macht das sogar Sinn. Einerseits ist es toll, wenn sie "magisch" aussehen. Aber es ist ebenso von Vorteil, wenn sie bestimmte Techniken beherrschen, haha."

Gegen Extremisten
Von den fleischlichen Freuden wieder zurück zu den Inhalten. Wie sieht es mit dem religiösen Aspekt der Scheibe aus? Denn wer im Opener 'Satan Is Dead' proklamiert, muss sich seiner Sache ziemlich sicher sein. Nicht, dass der Grillmeister aus dem Süden gar fürchterliche Rache übt. Hietala bleibt nordisch gelassen. "Ich war bei diesem Begräbnis einer der Sargträger und habe die Löcher für seine Hörner gebuddelt. Also, am Tod des Teufels besteht kein Zweifel", kichert der singende Bassist in seine üppige Gesichtsbehaarung. "Im Ernst, wir benutzen solche Wörter natürlich als Metapher. »Gravity Of Light« ist also kein Konzeptalbum über Götter und Dämonen oder irgendwelche Abhandlungen über die Menschheitsgeschichte. Ganz im Gegenteil. Ich für meinen Teil kann sogar sagen, dass ich Politikern, religiösen Fanatikern und auch antireligiösen Extremisten absolut misstraue. Bei diesen Menschen kommt einfach nichts Vernünftiges heraus. Aber ich liebe es, die seltsamen Vorlagen solcher Leute als mentales Kanonenfutter zu verwenden." Wie im Review dieses Heftes erwähnt, wurde das pompöse 'I Walk Forever' als Single ausgekoppelt und feierte in Finnland bereits große Erfolge. An diesem Stück ist der einzige "Gastmusiker" beteiligt, der nicht zum TAROT-Clan gehört. "Mikko P. Mustonen aus Helsinki war für die Orchesterarrangements zuständig. Er hat bereits mit Bands wie SONATA ARCRTICA, ENSIFERUM, AMORAL oder den NORTHERN KINGS (wo Hietala ebenfalls beteiligt ist – Anm.d.A.) zusammengearbeitet. Der Song verlangte einfach nach so einer Umsetzung." Womit er insgesamt aus dem Rahmen fällt, dies allerdings nicht negativ. Schließlich stieg auch dieses Album im Zuge der Single von null auf Platz zwei der finnischen Charts ein. Doch wo wir gerade bei Umsetzungen sind: TAROT haben zwar einzelne Shows in relativ exotischen Ländern wie Japan (Premiere für die Skandinavier, die dort auf dem Finland Fest spielen) oder Mexiko vor der Brust. In Sachen Heimat sieht es momentan aber eher mau aus. Wird die lange NIGHTWISH-Pause 2010 denn gar nicht für Live-Auftritte genutzt? "Doch, doch", beeilt sich der Blondschopf klarzustellen. "Wir planen einiges, können momentan aber noch nichts bestätigen. Wahrscheinlich werden wir im Herbst auf eine richtige Europatour gehen." Und bis dahin hat sich vielleicht auch der Teufel wieder einigermaßen erholt.
Marcus Zemke

Review

Heavy Metal
48:21 Min.
Finnische Metal-Pioniere in großer Form
Nach vier Jahren Albumpause melden sich Marco Hietala (NIGHTWISH) und seine Spießgesellen aus dem Städtchen Kuopio wieder zurück. Und sie legen sich gleich mit dem Gehörnten an. 'Satan Is Dead' lautet der Titel des Openers, der sich umgehend in den Gehörgängen einnistet. Die Finnen setzen auch auf »Gravity Of Light« auf eine Mischung aus Metal-Riffs, eingängigen Melodien (einmal mehr mit eindeutiger Ozzy Osbourne-Schlagseite) und einen Schuss skandinavische Melancholie. Allerdings sind die Stücke etwas experimenteller und epischer ausgefallen, was Nummern wie 'Hell Knows' oder 'Magic And Technology' eindeutig beweisen. Daneben gibt es aber natürlich auch straighte Nummern wie 'Rise!', 'Calling Down The Rain' oder 'Sleep In The Dark', so dass das Gleichgewicht gewahrt bleibt. Als erste Single wurde 'I Walk Forever' auserkoren, dass getragen beginnt und in einem hymnischen Refrain mündet. Eine gute Wahl, auch wenn die Nummer nicht unbedingt repräsentativ für das Album steht. Finnland-Fanatiker und Anhänger der Metal-Pioniere (die Jungs sind seit Anfang der Achtziger am Start) lassen sich von solchen Kleinigkeiten aber eh nicht aus dem Konzept bringen und checken das neue Werk umgehend an.
Marcus Zemke

Tracklist Dauer
1 - Satan Is Dead 4:12
2 - Hell Knows 6:05
3 - Rise! 4:30
4 - Pilot Of All Dreams 3:42
5 - Magic And Technology 5:48
6 - Calling Down The Rain 4:11
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