SYLOSIS

Monolith


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SYLOSIS - Monolith
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  • Artikelnummer:200649
  • Format:CD
  • Genre:Death Metal, Thrash Metal
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„Monolith“ hält das, was der Albumtitel verspricht: Ein Stein aus einem Guss, ein massives Gebirge aus progressiven Soundwänden und fantastischen Melodien!

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SYLOSIS haben sich in den letzten Jahren heimlich, still und leise an die vorderste Front der Metal-Elite geschlichen und gelten mittlerweile als britischer Exportschlager. Wir sprachen mit Sänger und Gitarrist Josh Middleton über ihr neues Werk »Monolith«. England gilt als Mutterland des Fußballs und auch was die Musikszene anbelangt, sehen sich die Inselbewohner in allen Belangen sehr weit vorne. Ginge es nach ihnen, würde die Speerspitze des Heavy Metal wahrscheinlich nur aus IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST, Black Sabbath und Motörhead bestehen, und selbst jüngere „Helden“ wie Bring Me The Horizon hat die Insel ausgespuckt. Das Königreich ist unbestritten immer noch einer der größten Musikmärkte der Welt und selbst nach dem fast völligen Kollaps des Landes 2009, der auch - oder gerade - die Musik/CD Wirtschaft tief in die Knie zwang, geben die Briten zusammen mit den Busenfreunden aus Amerika seit jeher den Takt vor. Mit SYLOSIS aus Reading tauchte 2006 ein weiterer, vielversprechender Name an der Oberfläche auf und mit nur zwei Demo EPs (»Casting Shadows«, »The Supreme Oppressor«) im Gepäck unterschrieb man zwei Jahre später bei Nuclear Blast und veröffentlichte mit »Conclusion of an Age« ein sagenhaftes Debütalbum. Seit dieser Veröffentlichung tourten sie rund um den Globus u.a. mit Dragonforce, As I Lay Dying, Fear Factory, The Black Dahlia Murder und standen auf den größten Festivalbühnen. Musikalisch wurde aus dem modernen Metal der Anfangstage ein Hybrid aus Thrash und Prog, seien doch Bands wie Rush, Neurosis oder auch Pink Floyd ein „großer Einfluss auf die Band“, wie Josh uns verrät. „Die EPs damals waren Demos, auf denen wir noch mehr von europäischen Bands wie At The Gates beeinflusst wurden, es gibt allerdings keine Breakdowns oder andere Hardcore-relevante Einflüsse, um uns als Metalcore zu brandmarken. Keiner von uns hört Metalcore und wir wollen damit absolut nichts zu tun haben.“ Raushören konnte man das bereits auf dem Debüt und der Nachfolger »Edge of The Earth« stellte bereits moderne Pionierarbeit dar; was jetzt nach nur knapp 18 Monaten seine Fortsetzung in »Monolith« findet. „Eigentlich war das am Anfang nur ein Songtitel, aber es passte hervorragend in das Konzept, außerdem ist das Album einfach ein richtig fetter Brocken, von dem her ist der Albumtitel einfach perfekt. Thematisch dreht es sich um die griechischen Mythen von Orpheus und Eurydike; es geht um einen Mann der versucht, seine Frau wieder zum Leben zu erwecken und sie aus dem Reich der Toten zurückholen will. Ein großer Fels (Monolith) fängt an, aus ihrem Grab zu wachsen.“ gibt sich Josh geheimnisvoll. Seine persönlichen Probleme würden sich übrigens in diesen Konzepten wiederfinden und seien oft in Metaphern versteckt, damit es nicht sofort ersichtlich erscheine. „Ich bin nicht sonderlich heiß darauf, meinen persönlichen Kram zu sehr offen zu legen“, gibt er ehrlich zu. Musikalisch knüpft die CD an die 2011er Großtat »Edge of the Earth« an; schneller Thrash, technische Riffs und Soli, aber vermehrt auch klassischer Prog-Vibe, Ambiente und rohe Stoner- und Rock-Elemente zerren das Album zuerst in verschiedenste, aber am Ende dann doch in die richtige Richtung. Die rasenden Hochgeschwindigkeits-Songs verbreiten ein extremes Punk-Gefühl und lassen die Scheibe vor Energie und Kraft strotzen. „Unsere Einflüsse kommen generell aus dem Bay Area Thrash der späten 80er als auch aus dem Prog der 70er, und dieses Mal haben sich auch Querverweise zu neueren Bands wie High on Fire, Neurosis oder auch Crowbar eingeschlichen.“ Dass SYLOSIS die verschiedensten Fan-Gruppierungen begeistern können, ist ein offenes Geheimnis und Shows mit den unterschiedlichsten Combos zeugen von der Fähigkeit, auch Leute aus anderen musikalischen Ecken auf ihre Seite zu ziehen. Durch ihren progressiven 70er-Einschlag sind SYLOSIS in der Lage, nicht nur vor dem Metal-Nachwuchs oder Gleichaltrigen zu bestehen, sondern auch vor dem etwas älteren Schlag der Metal-Fans, was der Band einiges an Kredibilität und Standing einbrachte. „Ganz genau,“ stimmt Josh zu, „diese Fans verstehen direkt, was wir machen, denn sie sind mit Testament, Death oder Vio-Lence aufgewachsen.“ Ende des Jahres werden sie ihr Können auf einer großen Europa-Tour mit DEVIN TOWNSEND und FEAR FACTORY unter Beweis stellen. Aufgenommen wurde »Monolith« übrigens mit Romesh Dodangoda in Wales im Monnow Valley Studio - dort waren bereits Größen wie Black Sabbath, Rush und Judas Priest zu Gast. „Das Studio ist mitten im Nirgendwo und es hat uns sehr geholfen, ein dunkles und düsteres Album einzuspielen.“ Josh verrät, dass zwei der Songs schon damals vor dem »Edge of the Earth«-Material geschrieben wurden, überraschenderweise seien aber genau diese beiden die musikalisch unterschiedlichsten im direkten Vergleich, einer davon ist der Titelsong. „Die Tracks, die wir jetzt als letztes geschrieben haben, also brandneu sind, erinnern noch am ehesten an den Vorgänger“, wundert sich der Frontmann selbst. Doch anstatt weiterhin die Stirn zu runzeln, setzen SYLOSIS alles auf eine Karte. Man würde als Band zwar nicht mehr so groß rauskommen, wie es in den 80ern und 90ern noch möglich war, sie glauben aber fest an eine sehr erfolgreiche Karriere ihrerseits. „Ich bin rund um die Uhr am Musik schreiben, ohne irgendwelche Kohle zu haben,“ gesteht er mit einem Lachen, „aber wir haben uns eine solide Fanbase erspielt und werden mit größer werdendem Status auch zunehmend selbstbewusster in unsere Kraft als Band. Uns geht es rein ums Überleben als Band und dass wir davon leben können.“
Florian Fink

Aus dem Nuclear Blast-Magazin:

SYLOSIS gelten nicht ohne Grund seit ihrem Debüt zu den ganz großen Hoffnungsträgern des Heavy Metals, wuchsen sie doch mit jedem Album weiter über sich hinaus und drückten der Szene ihren Stempel auf. Die Engländer haben sich seit 2008 enorm entwickelt und halten mit »Monolith« das, was der Albumtitel verspricht: Ein „Stein aus einem Guss“, ein massives Gebirge aus progressiven Soundwänden und fantastischen Melodien; hier kommen in einem Track mehr Ideen, Melodien und Harmonien zum Tragen als andere auf ihrem kompletten Album vorweisen können. SYLOSIS erschaffen über die gesamte Spielzeit eine tolle, dichte Atmosphäre, die einen wie undurchdringbarer Nebel einlullt, festhält, verschlingt und immer wieder mit aggressiven Thrash-Bolzen eingerissen und in den Boden gestampft wird. Das fast 20 Minuten lange ‚Enshrined‘ schließt die Platte so ab, wie sie begonnen hat: Episch. Verdammt episch.
Florian Fink

Tracklist Dauer
1 - Out From Below 6:58
2 - Fear The World 5:20
3 - What Dwells Within 5:02
4 - Behind The Sun 5:01
5 - The River 5:33
6 - Monolith 5:02
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