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SYLOSIS

Edge of the earth

SYLOSIS - Edge of the earth
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Artikelnummer:
176183
Format:
CD
Genre:
Death Metal, Progressive Rock/Metal, Thrash Metal
Verfügbarkeit:

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Produktbeschreibung

Knackige, Bay-Area-geprägte Riff-Attacken treffen auf Melodien und Atmosphäre: Die Maxime lautet moderner Thrash Metal epischen Ausmaßes!

Interview

SYLOSIS
Schlaflos in Reading
Das große Potential der britischen Modern-Thrasher SYLOSIS schimmerte bereits auf dem Debüt-Longplayer »Conclusion Of An Age« durch, doch so richtig entfalten tut es sich erst auf dem neuesten Album »Edge Of The Earth«. Ausgereifter, anspruchsvoller und atmosphärisch dichter präsentiert sich das aus Reading stammende Quintett auf seinem zweiten Full-Length-Werk, Vergleiche mit MACHINE HEAD oder FORBIDDEN sind keineswegs aus der Luft gegriffen.

„Unsere Einflüsse sind sehr breit gefächert, aber die kalifornische Bay Area mit all ihren großartigen Thrash-Bands wie eben FORBIDDEN und natürlich METALLICA bedeutet schon ein großer Einfluss für uns“, gesteht Bandgründer und Gitarrist Josh Middleton im Gespräch. „Hinzu kommt ein ausgesprochenes Faible für DEATH, hier insbesondere das »Symbolic«-Album. Von der epischen Seite her betrachtet, liefern uns Bands wie CULT OF LUNA oder THE OCEAN immer wieder neue Inspirationsmomente. Und bei einer modernen Metalband wie SOILWORK mögen wir das Melodieverständnis. All diese Einflüsse versuchen wir, zu einem eigenständigen Sound zu verarbeiten.“ Was auf »Edge Of The Earth« wesentlich besser gelungen ist als auf dem noch etwas unreif klingenden Debüt-Longplayer »Conclusion Of An Age«. „Ich denke nach wie vor, dass »Conclusion Of An Age« ein starkes Album ist, aber es vermittelt einigen Leuten ein falsches Bild von der Band. Mit dem neuen Album sind wir unserer Vorstellung von einem eigenständigen Sound etwas näher gekommen. Die Songs klingen ausgereifter, intensiver und besitzen ein roheres Feeling. Produktionstechnisch wollten wir einen weniger klinischen Sound haben und mehr Persönlichkeit und Charakter transportieren.“

Domo arigato, Mr. Roboto!
Derzeit wird viel über Produktionen und Produzenten diskutiert, vielen neuzeitlichen Alben wird etwas Seelenloses und Plastikartiges unterstellt. Eine Diskussion, die auch die Arbeit an »Edge Of The Earth« beeinflusst hat. „Ich bin selbst als Produzent tätig und lege sehr viel Wert auf eine gute Produktion. Aber sie sollte nicht zu Roboterartig klingen, es ist immer gut, wenn auch ein paar menschliche Elemente durchkommen, damit die Musik atmen kann. Die Arbeit von Produzenten wie Kurt Ballou (MISERY INDEX, CONVERGE etc.) oder Matt Bayles (ISIS, THE SWORD etc.) beeinflusst mich dahingehend sehr.“ Hinter dem epischen Albumtitel »Edge Of The Earth« verbirgt sich ein überaus interessantes Konzept, wie uns Josh erklärt. „Ja, das Album ist ein Konzeptalbum mit einer abgeschlossenen Story. Ich möchte nicht zuviel verraten, aber es geht um einen Mann, der in totaler Isolation lebt. Dabei habe ich auch persönliche Erfahrungen mit in die Story eingebracht. Ich bin ein Mensch, der sehr viel Zeit mit sich selbst verbringt, und ich leide an Schlaflosigkeit. Wie viel Zeit habe ich beispielsweise schon damit verschwendet, nachts einzuschlafen? Aufgrund dieser und ähnlicher Erfahrungen sind die Texte nur so aus mir herausgesprudelt. Der Albumtitel bezieht sich auf die Zeit, wo die Menschheit noch glaubte, die Erde sei eine Scheibe. Auch der Charakter, um den es in dieser Story geht, lebt am Rande zum Abgrund, nämlich am Rande der Zivilisation.“

Wherever I May Roam
Für eine Quasi-Newcomerband haben SYLOSIS bereits relativ viele Konzerte und Tourneen bestritten. Das Tourleben hat Josh und seinen Jungs schon viele positive Momente beschert, allerdings auch negative. „Die beste Tour, die wir bislang gefahren sind, war unsere letzte Tour mit AS I LAY DYING und SUICIDE SILENCE. Hier hat alles gestimmt, von der Organisation bis hin zu den Resonanzen. Aber auch die »Jägermeister«-Tour mit THE DEFILED und EXIT TEN hat riesengroßen Spaß gemacht. Die schlechteste Erfahrung auf Tour mussten wir 2006 auf einer UK-Tour mit CRYPTOPSY machen, was weniger an CRYPTOPSY als an den widrigen Begleitumständen lag. Wir mussten in einem engen, kalten Van übernachten, die Verpflegung war mies und so wurde die gesamte Tour zu einem mittelschweren Desaster.“ Über die englische Clubszene kann mein Gesprächspartner nicht sonderlich viel Positives berichten. „Wenn wir in anderen europäischen Ländern touren, sind das im Vergleich zu England oft paradiesische Zustände für uns. Insbesondere bei euch in Deutschland wird man sehr gut betreut, man erhält eine ordentliche Mahlzeit und die Abläufe in den Clubs sind sehr gut organisiert. Du hast selbst als kleinere Band stets das Gefühl, dass sich die Clubleute um dich bemühen. Hier in England bist du oftmals auf dich alleine gestellt, bekommst nix zu essen, geschweige denn einen Schlafplatz zu Verfügung gestellt.“ Als sich SYLOSIS 2001 gründeten, konnten und wollten sie noch keine Ziele formulieren, selbst der Bandname entstand mehr aus einer Bierlaune heraus. „Wir waren seinerzeit Schulkids im Alter von 15 Jahren und wollten einfach nur ein bisschen Krach machen. Bei der Auswahl des Bandnamens war oberste Priorität, dass der Name blutrünstig klingt. Der Name SYLOSIS besitzt keinerlei Bedeutung, er klingt einfach nur cool und ist eine Abwandlung irgendeines Wortes aus dem Duden. Mittlerweile verfolgen wir die Dinge natürlich etwas ernsthafter und wollen unseren Namen in der europäischen Thrash-Szene etablieren.“ Ein Unterfangen, dem man mit »Edge Of The Earth« ein großes Stück näher gekommen ist.
Patrick Schmidt

Review

Min.
Thrash With A Difference
SYLOSIS gelingt mit ihrem zweiten Full-Length-Werk »Edge Of The Earth« eine große Überraschung. »Conclusion Of An Age« war ein solides Debüt, aber den Briten fehlte es noch an der eigenen Handschrift und einer einheitlichen Richtung, in die man gehen will. Auf »Edge Of The Earth« präsentiert sich das Quintett aus Reading wesentlich fokussierter und ausgereifter. Die Maxime lautet moderner Thrash Metal epischen Ausmaßes, was Vergleiche zu »The Blackening« von MACHINE HEAD oder auch »Omega Wave« von FORBIDDEN heraufbeschwört. Das auf einem interessanten Konzept über Isolation und Einsamkeit basierende Album packt einen mit grandiosen Stimmungsbildern. Neben knackigen, Bay-Area-geprägten Riff-Attacken, verstehen es SYLOSIS immer wieder, Melodien und Atmosphäre einzustreuen, ohne dass der Gesamtsound ins Stottern gerät. »Edge Of The Earth« fließt über 70 Minuten wie aus einem Guss, vereint Härte, songschreiberische Klasse und Talent. Wem oben genannte Bands ein Lächeln ins Gesicht zaubern, oder wer auch einer Band wie CHIMAIRA viel Positives abgewinnen kann, der sollte unbedingt mal in »Edge Of The Earth« reinhören. Thrash with a difference! Großartig!
Patrick Schmidt

Trackliste Dauer
1 - Procession 6:45
2 - Sands Of Time 5:07
3 - Empyreal 4:51
4 - Empyreal [Part 2] 1:06
5 - A Serpents Tongue 5:23
6 - Awakening 3:58
7 - Kingdom Of Solitude 5:37
8 - Where The Sky Ends 3:56
9 - Dystopia 5:43
10 - Apparitions 7:15
11 - Altered States Of Consciousness 5:31
12 - Beyond The Resurrected 5:09
13 - Eclipsed 4:45
14 - From The Edge Of The Earth 7:37
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