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STEELWING

Lord of the wasteland

STEELWING - Lord of the wasteland
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Artikelnummer:
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CD
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Interview

Stählerner Schwedenpfeil
Für viele sind sie die Heavy Metal-Newcomer des Jahres und es ist schon außergewöhnlich, dass fünf junge, zwanzigjährige Schweden kommen müssen, um uns zeigen, wie man traditionellen Achtziger-Metal spielt. Ihr Sound ist ein Mix aus klassischen Acts wie IRON MAIDEN und JUDAS PRIEST, mit einem Schuss von Exoten wie MERCYFUL FATE und ANGEL WITCH. »Lord Of The Wasteland« ist der Titel ihres fantastischen und durchweg starken Erstlings, das vielerorts bereits als bestes Metal Debut seit HAMMERFALLs »Glory To The Brave« gehandelt wird.

„Ihr bekommt puren Heavy Metal um die Ohren geblasen“, beginnt Gitarrist Alex einläutend. „Setzt euch die Kopfhörer auf, betrachtet das Artwork, lest unsere Texte und genießt es“, fügt Frontmann Riley hinzu, der als letztes zu der Band stieß, die sich erst im Frühjahr 2009 gründete und ein wahrlich turbulentes Jahr hinter sich hat. Denn kaum hatte die eben gegründete Band, die anfangs noch unter dem Namen SCAVENGER fungierte, ihre ersten vier Songs komponiert, da schneite ihnen auch schon der erste Plattenvertrag ins Haus. Via MySpace rief die renommierte österreichische Booking-Agentur „Rock The Nation“ zu einem Newcomer-Wettbewerb auf, welchen die Schweden zusammen mit der griechischen Thrash-Combo SUICIDAL ANGELS für sich entscheiden konnten. „Wir haben den Contest auf MySpace gesehen und dachten, zur Hölle, wir haben nichts zu verlieren! Wir hatten zu der Zeit zwar schon eine kleine Fangemeinde, aber wir erhofften uns dadurch, ein paar Leute mehr zu erreichen“, erinnert sich Gitarrist Robby zurück, ehe der entscheidende Anruf kam. „Wir waren im Proberaum, als mein Handy klingelte und ein deutscher Typ uns sagte, dass wir diesen riesigen Contest gewonnen haben. Es ist surreal, wir können es bis heute nicht wirklich glauben. Und wie zur Hölle haben die meine Nummer rausgefunden?“

Let`s kick ass!
Da die Burschen zu diesem Zeitpunkt gerade mal vier Tracks komponiert hatten, entstand natürlich ein gewisser Druck, denn der Ankündigung des Gewinners sollte zeitnahe auch das entsprechende Album folgen. Robbys Kreativität spornte das jedoch noch mehr an. „Der Druck war eine riesige Inspiration, brachte uns in Fahrt und machte uns eifrig, ein richtig gutes Album abzuliefern, to kick some ass! Jetzt hatten wir ein Ziel zu erreichen und das half uns ungemein.“ Somit landete schließlich jede Komposition auf dem Debütalbum, denn der Studiotermin rückte immer näher: „Wir haben unser gesamtes, derzeitiges Material für »Lord Of The Wasteland« verwendet. Die ersten Songs haben wir vor unserem Demo geschrieben, 'Headhunter' und 'The Illusion'. Sie wurden sogar geschrieben, bevor Riley in die Band kam. Die letzten Tracks waren 'Clash Of The Two Tribes' und 'Point Of Singularity'. Sie wurden nur ein paar Wochen vor Beginn der Aufnahmen fertig.“ Den letzten Schliff verpasste dem Opus schließlich Achim Köhler (BRAINSTORM, PRIMAL FEAR uvm.) der für den Mix und das finale Master zuständig war. „Ich glaube wir haben noch immer gar nicht realisiert, was da alles passiert ist“, philosophiert der Frontmann. „Man muss schon zugeben, dass wir extrem viel Glück hatten und stets zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren. Da auch die Chemie innerhalb der Band hervorragend harmonierte, zogen wir alle an einem Strang. Dabei schien es auch, dass traditioneller Heavy Metal, wie wir ihn spielen, plötzlich wieder mehr und mehr angesagt ist.“

Vorwärts in die Vergangenheit
Ihr Wurzeln sehen STEELWING vor allem in den traditionellen Bands. „Die gesamte NWoBHM-Bewegung war ein großer Einfluss für uns, ebenso der US-Metal, sowie straighte Acts wie ACCEPT, MANOWAR und W.A.S.P.“, beginnt Alex und Riley ergänzt: „JUDAS PRIEST und IRON MAIDEN sind als unsere Haupteinflüsse natürlich deutlich zu erkennen, aber eben auch die Acts die Alex eben nannte, oder die frühen SAVATAGE und CRIMSON GLORY.“ Wenn man die Jungs so reden hört, dürfte man meinen, dass man alte Hasen vor sich hat, die die Achtziger leibhaftig erlebten; dabei wurde man gerade mal geboren, als diese bereits vorbei waren. Dennoch übte gerade diese Zeit eine große Faszination auf alle STEELWING-Mitglieder aus. „Es war die goldene Zeit des Heavy Metals. Alles war bunt und überdimensional groß. Musik und gerade Heavy Metal hatte damals noch ein ganz anderes Level und es war eine Revolution.“ Somit haben die Jungs permanent alle Hände voll zu tun, neue Acts zu entdecken und die damalige Epoche aufzuarbeiten. „Man stößt immerzu auf Schätze und verliebt sich in neue Acts. Ich entdecke gerade alle KING DIAMOND-Scheiben, mit denen ich mich stundenlang beschäftigen kann“, gesteht der quirlige Gitarrist. „Ich bin noch immer von Steve Grimmetts Gesang und den alten GRIM REAPER-Werken begeistert“, beichtet der Sänger und fügt hinzu: „Ebenso VICIOUS RUMORS mit Carl Albert als Sänger, eine großartige Band.“

Gut geklaut ist halb gecovert
Bei ihren ersten Liveshows unter dem Namen SCAVENGER zockten die Burschen noch eine Menge Coverversionen, wie 'The Trooper', 'Between The Hammer And The Anvil', 'Out In The Fields', 'Stand Up And Shout' oder 'Fear No Evil', doch man erkannte schnell, dass dies nicht im Sinne des Erfinders war. „Es hat natürlich Spass gemacht und half uns, erste Live-Erfahrungen zu sammeln, denn eigene Songs hatten wir anfangs noch nicht, was sich dann aber schnell änderte.“ Wenig später nahmen STEELWING ihr ersten zwei Tracks als Demo auf, welches überraschend im dortigen „Sweden Rock“ Magazin zum Demo des Monats gekürt wurde. „Das war jedenfalls der Punkt, an dem wir gemerkt haben, dass etwas geht. Wir hatten zwar von Anfang an permanent gute Resonanz, aber so ein gutes Review für unser erstes und einziges Demo war der Hammer.“ Wenig später ging es erneut in das „Deep Blue Studio“, welches unweit ihrer Heimat Nyköping ist. Alex schmunzelt, wenn er daran zurückdenkt. „Selbst dort überschlugen sich die Ereignisse, Missgeschicke passierten und wir rannten gegen die Zeit. Aber es war alles in allem eine tolle und wichtige Erfahrung, an deren Ende ein sehr gutes Album stand.“ Dieses steht ab sofort in den Läden, und wer die Band auf ihrer just absolvierten Clubtour mit ENFORCER, CAULDRON und SUICIDAL ANGELS verpasst hat, der darf sich auf die Herbstdaten mit BLIND GUARDIAN freuen, wenn es dann auf die ganz großen Bühnen geht. Ein Auftakt nach Maß!
Markus Wosgien


Line-up:
Riley (Gesang)
Robby Rockbag (Gitarre)
Alex (Gitarre)
Skürk (Bass)
Oskar (Drums)

Trackliste Dauer
1 - Enter the wasteland 1:57
2 - Headhunter 5:00
3 - Roadkill (...or be killed) 5:23
4 - Sentinel Hill 6:09
5 - The illusion 5:34
6 - The nightwatcher 5:22
7 - Under the scavenger sun 6:58
8 - Point of singularity 4:38
9 - Clash of the two tribes 6:47
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