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SEAMOUNT

Earthmother - IV

SEAMOUNT - Earthmother - IV
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Artikelnummer:
209426
Format:
CD
Genre:
Doom/Stoner/70ies, Hardrock
Verfügbarkeit:

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Produktbeschreibung

Sänger Phil Swanson sang u.a. auch bei ATLANTEAN KODEX! Für Fans von KYUSS bis zu AINT VITUS; zwischen Doom Metal und hartem Rock.

Review

Das erste Album von SEAMOUNT, dieser deutsch-amerikanischen Freundschaft inklusive Hour-Of-13/Briton-Rites-Sänger Phil Swanson, hieß -ntodrm- (New Torch Of Doom Rock Music). Nun, von Doom im herkömmlichen Sinne, von stilistisch gewollter Langsamkeit und absoluter Schwere, ist auf Release Nummer vier nicht mehr viel zu hören, stattdessen ordnet sich man sich mit -Earthmother-, einem spirituell-philosophischen Konzeptalbum über Liebe, Gott und den Zusammenhang zwischen beidem, ziemlich exakt in der Mitte zweier auch in diesem Soundcheck vertretenen Ván-Records-Bands ein: An Gold (und auch an Ghost) erinnert SEAMOUNTs angenehme Rockigkeit, die nicht nur wegen des Covers der eher untypischen Witchfinder-General-Single -Music- noch deutlicher als früher zutage tritt, an Year Of The Goat gemahnt der unaufdringliche Psychedelic-Touch, der das Album vor allem in den siebziger Jahren belässt. Natürlich darf man an manchen Stellen auch bei -Earthmother- noch von Bands wie Black Sabbath, Saint Vitus oder Pentagram reden; eine destruktive, kaputte Heroin-Aura sucht man hier allerdings vergeblich. Dope, Pilze und LSD müssen reichen. In the end love conquers all. (RockHard, Boris Kaiser, 8 von 10 Punkten)

Dieses Mal nahmen sich die Erfinder des -New Torch Of Doom- etwas länger Zeit, um an ihrem neuen Album ausgiebig zu feilen. Natürlich ist Tausendsassa und Aushängeschild Phil Swanson (u.a. Hour Of 13 und Vestal Claret), auch wieder mit von der Partie. Textlich geht die Erdmutter tiefer als es vordergründig den Anschein hat: An der Oberfläche durchzieht eine spirituell eingefärbte Geschichte die Texte des Albums. Phil rät allerdings, die Idee von Glaube und Religion durch das Wort Liebe und Gott durch den Menschen, den man liebt, zu ersetzen. Erst dann erschließen sich die Beweggründe vollends. -Earthmother- ist eigentlich ein Album über die Liebe. Es handelt sich keinesfalls um triviale Schnulzen oder sonstigen Kitsch. Nein, es geht um die Triebfeder unseres Lebens und wie wir damit umgehen (können). Gott und Liebe stehen dabei auf einer Stufe, beide gelenkt und geschaffen durch den Glauben der Menschheit. Wunderbare Gedanken, die von wunderbarer Musik in Töne umgesetzt werden: Mehr und mehr scheinen SEAMOUNT ihren Stil gefunden zu haben. Andererseits ist auch nicht jeder Song auf -Earthmother- gleich stark, aber man hat ein originelles, vielschichtiges Werk auf die Beine gestellt, das den kreativen Höhepunkt in der bisherigen Bandgeschichte darstellt. Vergleiche anzustellen verbietet sich fast von selbst, da man von allem irgendwie ein bisschen in sich aufsaugt und schlussendlich in typischer SEAMOUNT-Manier wieder ausspuckt. (Legacy, CW, 11 von 15 Punkten)

Drei starke Alben in drei Jahren haben nicht geholfen: Seamount sind immer noch bestenfalls als Geheimtipp zu handeln, obwohl ihr rockiger Doom-Sound mit gelegentlichen metallischen Untertönen verdientes Experten- und Fanlob weit über den deutschsprachigen Raum hinaus erfährt. Ob sich für den bayerisch-amerikanischen Vierer zwischen Würzburg und Hamden, Connecticut mit der vierten Studioplatte -Earthmother- etwas ändert, bleibt abzuwarten. Authentischer, leidenschaftlicher und doch eigenständiger spielt aktuell kaum eine zweite Band Doom der besonders klassischen Sorte.
Frontmann Phil Swanson bezeichnet -Earthmother- als erstes Quasi-Konzeptalbum der Band und widmet sich vornehmlich einer positiven Sicht der Dinge, inspiriert durch Gespräche mit Freunden, von religiösen Anspielungen und Metaphern durchzogen. Es dauert ein wenig, bis die Platte anrollt, was wohl vor allem am überlangen Intro des Openers -Surrender- liegt, der nach einer kurzen Gitarrenwand schon wieder für eine ruhige, unscheinbare Strophe unterbrochen wird. Geht Seamount etwa schon zu Beginn die Luft aus? Sobald der Refrain einsetzt, ist die gesamte Band am Start und taucht fortan kaum ab, verleiht dieser verhinderten Hymne die nötige Power. Als Einstieg in -Earthmother- ist das hier jedoch eine verhältnismäßig ungünstige weil unspektakuläre Wahl.
Vielleicht hätte der Midtempo-Rocker -The Fool- besser gepasst, süßlich-melodisch inspiriert, psychedelisch angehaucht. Ein wenig erinnert der Vibe an Occult-Rock-Bands wie The Devil's Blood, mit denen Seamount jedoch ansonsten nichts zu tun haben und ganz ohne Hype knapp sieben Minuten auf offene Felder ziehen, stellenweise gar Rush zitieren. Gerade in diesen getragenen 70s-Gefilden fühlt sich das Quartett besonders wohl, Songs wie -Isolation- und der mächtige Doom-Titeltrack sind die logische Folge. In -Everything Divine- schlägt man nach oben aus, zieht das Tempo an und huldigt donnernden Metal-Klängen. Gerade das Gitarren-Solo ist vom Feinsten, das Auftreten wirkt aggressiv und kompakt. Gegenpol dazu ist die semi-akustische Ballade -Echoes-, eine sieben Minuten lange Zeitreise, die irgendwo zwischen Woodstock und nachdenklichen Black Sabbath- und Deep Purple-Momenten mündet.
Dass letztlich eben doch alles gut ist und es letztlich nur eine treibende Kraft gibt, zeigt das abschließende -Music-. Seamount covern den Witchfinder General-Klassiker, huldigen damit offensichtlichen Vorbildern und geben sich zum Abschluss betont spielfreudig, auch wenn der Track nicht so ganz zum Rest des Albums passen will. Schwamm drüber, denn auch wenn Opener und Rausschmeißer nicht perfekt sind, macht -Earthmother- doch erneut Spaß. Einfache Kost wird hier nicht unbedingt geboten, gerade die Ballade -Echoes- benötigt ein paar Anläufe, zählt aber letztlich zu den Highlights dieser Platte. Erneut bieten Seamount eine feine Doom-Zeitreise, die gefeiert werden will und den Ausnahmestatus des deutsch-amerikanischen Quartetts ein weiteres Mal untermauert. (demonic-nights.at, dawak, 8 von 10 Punkten)


Seamount, die Band um den deutschen Gitarristen Tim Schmidt und den amerikanischen Hour of 13-Sänger Phil Swanson, startete vor fünf Jahren unter der Prämisse -The new torch of Doom Rock Music-. Und hört man ihr bereits viertes (!) Album Earthmother, ist man der Versuchung nahe, ihnen diese Fackel in der Tat zu überreichen. Denn das Ding ist wirklich ziemlich spannend geworden.
Das -Doom- ist in diesem Falle allerdings mehr auf die Stimmung der Musik bezogen, als auf die Art wie sie gespielt wird. Denn schwer und langsam im Stile von z.B. Saint Vitus wird hier nicht unbedingt gespielt. Viel mehr klingen Seamount wie eine klassische Heavy Rock-Band, die ihre Wurzeln in den 70ern hat, diese nicht verleugnet, aber alles andere als verstaubt und muffig klingt. Damit rückt man sich selbst mehr in Richtung einer Gruppe wie Audrey Horne, also zu der Legion an momentanen Retro-Rockern. Die -gute alte Zeit- schlägt hier vor allem in der Form durch, dass man bewusst spannende und spielerisch interessant klingende Songs zockt. Hier wimmelt es nur so von coolen (Rock-)Riffs, mitreißenden und sich teils überschlagenden Gitarrenmelodien und starken Gesangslinien. Fast jeder Song auf Earthmother ist ein Hit und überzeugt mit seiner eigenen Atmosphäre. Wo die Musik für sich schon mitreißend klingt, sorgt der Gesang dann für das letzte Quäntchen Spannung. Phil Swanson klingt dabei wie eine wohldosierte Mischung aus Ozzy Osbourne, Ian Gillan und einer Wagenladung Leidenschaft. Vielleicht liegt es auch an den persönlichen Texten, dass er sich so in die Musik vertieft. Egal ob das balladesk beginnende -Echoes-, der treibende Rocker -Just for fantasy-, das entspanntere mit eingewebten klaren Gitarren versehene -Isolation- oder das Rock'n'Roll-Bekenntnis -Music- - man wird recht schnell nicht nur einen, sondern einige Favoriten finden. Schönes Teil! (musikansich.de, Mario Karl, 17 von 20 Punkten)


Auch wenn man wie ich - und das gebe ich gerne zu - eine latente Abneigung gegen den aktuell grassierenden Retro Rock und okkulte Wichtigtuer wie The Devil's Blood hat, kann man in der heutigen Szene artverwandte Musik finden, die einem gefällt. Sänger Phil Swanson (vormals bei Hour Of 13) ist in der Doom Gemeinde kein Unbekannter und ein geschätzter Musiker. Mit seiner Band Seamount, zu der der deutsche Gitarrist Tim Schmidt (ex-Elision) gehört, verschreibt sich der Amerikaner seiner Version des Doom Rock, der sich bei einem Song wie z.B. -The Fool- mit den Punkten beschäftigt -Wer sind eigentlich The Devil's Blood?- und -Wozu der ganze okkulte Kram, es geht auch ohne-. Wer Seamount aber darauf reduziert, verpasst wieder die Hälfte. Wie die richtig knackigen Riffs (im schön warmen, aber angenehm drückenden Sound) bei -Surrender- oder mit viel Muckis in -Everything Divine-. -Just For Fantasy- geht sogar etwas flotter und lässt man mal den Gesang weg, könnten da auch aktuelle Tiamat drin stecken. Es ist eh interessant, dass man tempomäßig so gar nicht in die klassische Doom Schiene passt, dabei dem Begriff Rock viel mehr Raum gibt. Aber die wichtigen Zutaten wie das Beseelte, das Tiefgründige hat man allerorts parat. Alles Dinge, welche der Band seit Bestehen schon Auftritte auf dem renommierten Doom Shall Rise und dem ersten Hammer Of Doom Festival einbrachten. (mega-metal.de, sw, 7,5 von 10 Punkten)

Trackliste Dauer
1 - Surrender 5:41
2 - The fool 6:57
3 - Echoes 7:08
4 - Just for fantasy 4:11
5 - Earthmother 5:45
6 - Aphrodites child 4:00
7 - Isolation 6:40
8 - Do it again 5:37
9 - Everything divine 6:02
10 - Music 3:23
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