SCAR SYMMETRY

The unseen empire


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SCAR SYMMETRY - The unseen empire
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  • Genre:Death Metal
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Die Ausnahme-Truppe der schwedischen Melodic Death Metal-Szene überrascht einmal mehr mit frischen Ideen!

Mehr Info:

Wo es für andere Bands ganz eng wird, geben SCAR SYMMETRY erst richtig Gas. Hinter den schwedischen Ausnahme-Künstlern liegen zwei ebenso ereignisreiche, wie erfolgreiche Jahre. Nachdem Vokal-Chamäleon Christian Alvestam die Band verlassen musste, standen Jonas Kjellgren und Co. vor der schweren Aufgabe, einen gleichwertigen Ersatz zu finden. Dieser ward schnell in Lars Palmqvist und Roberth „Robban“ Karlsson (FACEBREAKER) gefunden und trug nicht unerheblich zum immensen Erfolg vom ersten gemeinsamen Album »Dark Matter Dimensions« bei. Kurz vor den Studioarbeiten zum neuen Meisterstück erwischte es Kjellgren selbst – beim Versuch, einen Elvis-Kick hinzulegen, brach sich der Gitarrist und Produzent das Handgelenk. SCAR SYMMETRY wären aber nicht
SCAR SYMMETRY, wenn sie einem derartigen Problem nicht sturen Trotz entgegen setzten. Jonas spielte »The Unseen Empire« trotzdem ein und konzentrierte sich dabei nicht nur auf die Rhythmusgitarre, sondern nahm auch direkt noch die, bandtypisch nicht gerade anspruch-
losen Solos auf.
So viel Hingabe & Hartnäckigkeit muss geehrt werden – meint auch Schlagwerker Henrik Ohlsson.
„Ich war wirklich beeindruckt, wie schnell er wieder dabei war. Dieser kleine... ähm... „Unfall“ ereignete sich im Dezember und im Januar waren wir schon im Studio. Außerdem spielten wir kurz nach Jahresanfang auch noch eine Show in Griechenland.“ Da staunt man nicht schlecht. Schenkt man Henrik Glauben, so handelt es sich bei seinem Kollegen um einen besonders zähen Brocken. „Er hatte zwar Schmerzen, aber trotz der Ernsthaftigkeit der Verletzung lief alles unglaublich gut. So ist Jonas einfach – Schmerz und Leid werden ignoriert.“ lacht der sympathische Fellegerber. Die Anstrengungen haben sich in jedem Fall bezahlt gemacht. Auf Album Nummer fünf beweisen die Nordmänner erneut, dass sich unglaubliche technische Versiertheit und einwandfreies Songschreiber-Talent nicht ausschließen müssen. „Unsere Fähigkeiten kommen von jahrelangem Spielen. Wir beschäftigen uns damit schon seit unserer Kindheit.“ erklärt Henrik das außergewöhnliche Können seiner Truppe, relativiert aber auch. „Wir stehen auch auf simplen Kram, der direkt nach vorne geht. Das eine schließt das andere nicht zwingend aus. Es geht uns viel mehr darum, gute Songs zu schreiben, als irgendwen zu beeindrucken. Wenn wir progressives spielen, dann weil wir das mögen und durch unser Interesse herausgefunden haben, wie man so etwas spielt.“ Kein Zweifel, gerade diese Elemente lassen SCAR SYMMETRY schließlich aus der Masse so angenehm hervorstechen. Eines der Hauptthemen dürften aber weiterhin die beiden „Neuzugänge“ in der Band sein. Schließlich überwindet man als Fan eine so einschneidende Veränderung nur langsam. „Klar, Anfangs war es hart. So etwas ist immer hart.“ gibt der Trommler zu. „Aber ich denke, im letzten Jahr haben wir eine Menge Leute überzeugt, dass Roberth und Lars würdige Sänger sind. Außer dem Mist, der im Internet geschrieben wird, haben wir eigentlich immer nur positive Resonanzen bekommen – auf Shows zum Beispiel.“ Die Leistung der beiden stimmlichen Unikate steht sowieso außer Frage und beim Songwriting konnten sich die beiden dieses Mal auch etwas mehr austoben. Dennoch wurde die erfolgreiche Rezeptur der Band deswegen nicht verändert. „Jedes Mitglied der Band hat eine bestimmte Aufgabe, außer sein Instrument zu spielen. Mit dieser Formel fahren wir sehr gut, das wollten wir nicht ändern, da es uns von unserem Sound und Konzept abbringen könnte. Also - ja, sie waren bei diesem Album mehr involviert, aber im Großen und Ganzen haben wir die Dinge so gehalten, wie sie zuvor waren, wenn es darum ging, Songs zu kreieren und zu arrangieren.“ Ein klarer Fall eines „winning Teams“. Ein wenig am Konzept hat man aber dennoch geschraubt. Handelten die letzten Alben vorrangig von astrologischen Themen, konzentriert man sich dieses Mal auf „bodenständigere“, aber ebenso spannende Dinge. So zeigt sich auch das Cover von »The Unseen Empire« wesentlich simpler, ja martialischer als noch jene der vorangegangenen Langrillen. „Das brauchten wir dieses Mal. Auf der neuen Scheibe geht es um Geheimgesellschaften, Freimaurerkulte, die neue Weltordnung, die Illuminati. Es musste also etwas her, das dieses Feeling irgendwie einfängt.“ Und wieder – gesagt, getan. Das SCAR SYMMETRY-Feeling wird 2011 vorerst auf den Festival-Bühnen zu bestaunen sein. Seit April probt das Sextett fleißig die neuen Songs. „Eine Tour wurde bislang noch nicht bestätigt, aber es gibt einige interessante Möglichkeiten, die wir durchdenken werden. Während der Festival-Saison wird man uns aber auf jeden Fall sehen.“ Ein Lichtblick also für alle Liebhaber anspruchsvollen Melodic Death Metals. Wie kurz oder lang SCAR SYMMETRYs Zeit auf der Straße aber auch sein mag, passieren wird sicher etwas. Neben Jonas' Malheur war die vergangene Tour nämlich auch weiterhin sehr bewegt. Ein Schmunzeln kann sich Henrik nicht verkneifen. „Auf der letzten US-Tour passierten Unmengen verrückter Dinge. Ich wurde fälschlicherweise von Interpol gesucht, der Tourbus wurde wegen zu langsamen Fahrens herausgezogen und wir mussten eine Stunde lang, von Polizeiautos umringt warten, während der Bus durchsucht wurde. In Milwaukee haben wir mit FORBIDDEN gefeiert und Roberth und ich waren völlig dicht. Ich glaube, das war das erste Mal, dass die Jungs Leute erlebt haben, die Armdrücken und Schach gleichzeitig spielen wollten...!“
Marlis Wimmerer

Aus dem Nuclear Blast-Magazin:

Melodic Death Metal
Das Runde muss ins Eckige...
Ein Spruch, der Synonym für das Unmögliche ist, scheint für SCAR SYMMETRY die leichteste Übung. Schließlich schafft es die Ausnahme-Truppe der schwedischen Melodic Death Metal-Szene ein ums andere Mal, trotz widriger Umstände, einen draufzusetzen und begeistert mit jedem Album gleichermaßen. Mit »The Unseen Empire« verhält es sich nicht anders. Das zweite Album mit den beiden 'Neu'-Sängern Lars Palmqvist und Robban Karlsson überrascht einmal mehr mit frischen Ideen, sowohl auf den eigentlich plattgetrampelten Melodic Death-Pfaden als auch hinsichtlich des immer wieder präsenten Progressive-Einschlags. Des Weiteren zeichnet sich immer mehr ab, welch eine weise Entscheidung die Hinzunahme der beiden Vokalisten seiner Zeit war. Im Wechselbad von Robbans ultrabrutalen Growls und Lars' Racheengelgleichem Klargesang tummeln sich - wie auch in dem kompliziert verwobenen Konstrukt von Melodie, Aggression, Groove und Experimenten - gar manigfaltige Emotionen und Eruptionen. Das Runde passt ganz leicht ins Eckige!
Marlis Wimmerer

Tracklist Dauer
1 - The anomaly 3:50
2 - Illuminoid Dream Sequence 5:00
3 - Extinction Mantra 5:31
4 - Seers of the Eschaton 5:51
5 - Domination Agenda 4:00
6 - Astronomicon 4:03
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