ROB ZOMBIE

Educated horses


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ROB ZOMBIE - Educated horses
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  • Artikelnummer:134223
  • Format:CD
  • Genre:Rock/Alternative
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Erzähl mir, mit wem Du im Studio warst – und ich sage Dir, wer Du bist. Eine Taktik, die Im Fall von Rob Zombie voll aufgeht. Die Referenzen der Steigbügelhalter, die dem Meisterjockey auf seinem vierten Soloalbum „Educated Horses“ in den Sattel helfen, sprechen Bände. Zombies Stallknechte dienten früher der unheiligen Dreifaltigkeit des amerikanischen Glam und Schock Rocks: Alice Cooper, Mötley Crüe und Marilyn Manson. Genau die richtigen Spießgesellen für Zombie, der mit den elf neuen Songs wieder einmal ungehemmt seinen Leidenschaften Horror, Hokuspokus und Hämoglobin frönt.

Etwas anderes hätte das Publikum aber von einem wie ihm auch gar nicht erwartet. Trash as Trash can war immer Rob Zombies Motto. Der Sänger mit dem Faible für Bikerklamotten liebt Comic-Strips, Splatterfilme und B-Movies. Er hat eine Schwäche für den Serienmörder Charles Manson, zählt Ozzy Osbourne zu seinen Freunden und nannte seine erste Band White Zombie – nach einem Dreißigerjahre-Film des kultisch verehrten Untoten-Darstellers Bela Lugosi, der sein Dracula-Cape sogar mit ins Grab nahm. Für Rob Zombie dagegen ging es bisher immer nur bergauf. Er verkaufte – erst mit Band, dann solo – Millionen von Platten, stand als Actionfigur im Spielzeugladen, hatte beim Kinodebüt der MTV-Cartoonfiguren Beavis und Butthead seine Finger im Spiel und drehte zwei bluttriefende Schlachterfilme.

Als Musiker brachte Rob Zombie der breiten Masse den Industrial Metal näher. An der Seite von Bands wie Ministry und Nine Inch Nails verhalf er dem Genre in den Neunzigern zum Durchbruch. Wir erinnern uns: Der Cyberspace war damals das nächste große Ding – Zombie präsentierte sich folgerichtig als dreadlockiger Rock’n’Roll-Alien. Heute belässt er es beim klassischen Jeansoutfit zu schulterlanger Matte und Ramones-Shirt. Und seine Musik? Die ist mittlerweile zu einer ausgesucht sinistren Mischung aus Bubblegum Industrial und Stoner Metal mutiert. „Educated Horses“ ist das Album, mit dem aus Billy Idols Comeback etwas mehr geworden wäre als ein flügellahmes Revival einer lange vergangenen Zeit. Led Zeppelin, Marc Bolan, Sigue Sigue Sputnik, Danzig – sie alle haben ihre Spuren auf „Educated Horses“ hinterlassen. Zombie hat den Synthesizer eingemottet und setzt wieder mehr auf Dampfwalzenriffs, gönnt sich aber auch furiose Streicher, dräuendes Piano, schunkelnde Glam-Rhythmen und verdrehten Acid Rock. Nur eines wird sich wohl nie ändern: Zombies Songtexte. Es wird gehext, hingerichtet und halluziniert, dass es ein wahre Freude ist. Angesichts von Titeln wie „Sawdust in the Blood“, „American Witch“ oder „The Lords of Salem“ bleibt da nur zu sagen: Schön, wenn jemand seine Hobbys zum Beruf machen kann.

Aus dem Nuclear Blast-Magazin:

Industrial Metal 38:31 Min.
Schluß mit Splatter!

Man muß ja fast schon dankbar auf die Knie fallen, daß Herr Zombie neben der Filmemacherei (die Retro-Horrorkracher HOUSE OF 1000 CORPSES und kürzlich THE DEVIL´S REJECTS) dazu gekommen ist, sein erstes Album seit »The Sinister Urge« (2001) aufzunehmen. Und es ist auch die erste Scheibe, die mit schlichtem Artwork und ohne die gewohnten Make Up – Exzesse der Band daherkommt. Schluß mit Splatter? Und jetzt? »Educated Horses« ist ein schillerndes Beispiel dafür, wie man seiner eigenen Richtlinie treu bleiben und gleichzeitig pralle Stilvielfalt und Weiterentwicklung mit in den Schredder schmeißen kann: neu ist, daß im Vergleich zu den Vorgängeralben der Anteil an Samples und Industrial-Gestampfe merklich heruntergefahren wurde, um einer allgemeinen Lässigkeit und rotzigem Groove Platz zu machen. Der Opener ’American Witch’ und das treibende ’Let It All Bleed Out’ bilden die typische Uptempo-Nackenbrecher-Fraktion, die man von Rob Zombie gewohnt ist. Ansonsten regiert eher gemächlich-hypnotischer Pornorhythmus wie auf der Singleauskopplung ’Foxy Foxy’ – oder gar 70er-Jahre-Hardrock-Anleihen bei ’The Scorpion Sleeps’ (Alice Cooper`s ’School`s Out’ läßt grüßen). Obendrauf eine Prise Country – und fertig ist eine der unberechenbarsten und lohnendsten Platten des Jahres. Ganz großes Kino!

Tracklist Dauer
1 - Sawdust In The Blood 1:22
2 - American Witch 3:47
3 - Foxy, Foxy 3:28
4 - Seventeen Years Locust 4:06
5 - The Scorpion Sleeps 3:38
6 - 100 Ways 1:53
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