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PAIN

You only live twice

PAIN - You only live twice
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Artikelnummer:
178725
Format:
CD
Genre:
Industrial Metal
Verfügbarkeit:

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Produktbeschreibung

Peter Tägtgren vereint auf "You only live twice" erneut tanzbare Elektronik und harte Metalriffs. Hoher Hitfaktor!

Interview

Pain
DIE KUNST, VERSCHIEDENE MELONEN ZU SCH%!?$EN!

Nach »Cynic Paradise« (PAIN), »A Taste Of Extreme Divinity« (HYPOCRISY) sowie einigen anderen erfolgreichen Produktionen und endlosen Tourneen gibt sich mit
Peter Tägtgren eine lebende Legende des extremen Metal erneut die Ehre und führt sein Elektro-Kapelle in eine erneute Runde. Mit dem bereits siebten Album seines Industrial Alter Egos fährt der Veteran härtere Geschütze auf als noch zuvor und lässt PAIN auch mal auf 45rpm statt den üblichen 33rpm rotieren. Auch ein gewisses HYPOCRISY-Gefühl schleicht sich hier und da ein...„Das läge durchaus im Bereich des Möglichen...“ schmunzelt es aus dem Hörer. „Ich habe die letzten zwei Jahre an diesem Album geschrieben. Das alles alleine zu wuppen, ist, als ob man eine Melone ausscheißt.“ Lecker... „Es ist aber auf jeden Fall Gitarren-orientierter, ein echter Drummer hat alles eingetrommelt, es wurde weniger programmiert, weniger Keyboards... Es war also definitiv meine Absicht, das Album heavier und brutaler zu machen.“ Mission erfolgreich. Die ungeahnte, aber dennoch immer im waschechten PAIN-Gewand gehaltene Aggression und Düsternis stehen der ein-Mann-Armee anno 2011 sehr gut zu Gesicht. „Es war einfach cool aus einem PAIN-Song eine schnelle Nummer zu machen. Auch die Vocals – es klingt nicht mehr so geschönt und ist mehr in die Fresse.“ erklärt der Vorstand unverblümt. Wer Peter und sein Schaffen kennt, weiß, dass der umtriebige Schwede immer eine Menge zu erzählen hat. Vor allem in Hinblick auf die Texte. So handelt der Titeltrack nicht einfallsloserweise von Sean Connerys Eskapaden Ende der 60er. „Das werde ich mir wohl bis ans Ende meines Lebens anhören müssen.“ resigniert Tägtgren mit einem Augenzwinkern. „Es geht viel mehr darum, dass man sich wünscht, eine weitere Chance zu haben und um Eifersucht.“ klärt der Kreativpol auf. „Will man nicht zweimal leben können? Egal, wie gut es jemand hat, er ist immer auf einen anderen eifersüchtig. Ob der nun im Lotto gewonnen hat oder sonst etwas. Man erschafft sich eine Traumwelt, in der man ein zweites Leben lebt.“ Trifft zu! Ein weiterer, sehr ansprechender Songtitel, nämlich der der ersten Single, lautet 'Dirty Woman'. Darüber möchte man doch mehr wissen, auch wenn man direkt enttäuscht wird. Es handelt sich weniger um freizügige Gespielinnen, denn viel mehr um die Art Frau, der kein vernünftiger Mann begegnen will – und mit der Peter bereits zweimal verheiratet und genauso oft geschieden wurde. Neben der bereits erwähnten Härte, gibt es noch eine weitere Überraschung auf »You Only Live Twice« - dem geschmackssicheren Metaller wird es sofort auffallen: 'Leave Me Alone' befindet sich in abgewandelter Form bereits auf dem letzten Erfolgsalbum von SONIC SYNDICATE! Allerdings handelt es sich hier mitnichten um eine Cover-Version. „Ich weiß nicht, ob das ein kluger Schachzug ist, aber der Song ist einfach so angenehm anders.“ schallt die grundehrliche Antwort des symphathischen Tausendsassas. „Als SONIC SYNDICATE damals die 'Burn This City'-EP gemeinsam mit Jonas Kjellgren von SCAR SYMMETRY aufnahmen, um ihren neuen Sänger vorzustellen, kam mir die Idee zu diesem Song, der zu ihnen passen würde, wenngleich er auch nicht typisch für sie war. Es ist immer cool, für andere Leute Songs zu schreiben.“ Und auch dieses Experiment kann man getrost mit einem 'Approved'-Stempel versehen. Ähnlich wie beim Titeltrack steht auch bei 'We Want More' Gesellschaftskritik im Vordergrund. „Wir versuchen die Welt zu retten; mit Dingen wie Recycling oder, das Wasser beim Zähneputzen nicht laufen zu lassen. Aber dann tun wir im Umkehrschluss Dinge, die im krassen Gegensatz dazu stehen. Eben, weil wir es wollen und nicht nachdenken, geschweige denn, die Konsequenzen in Betracht zu ziehen. Unsere ganze Umgebung könnte in Flammen stehen, solange wir bekommen, was wir wollen, ist alles andere egal.“ Sad but true, um es mit METALLICA zu sagen. Zum eindeutig superben Cover im Tim Burton-Stil aus der kreativen Feder von Deutschlands begabtesten Nachwuchskünstler Heile hat der Bandchef eine aufbauendere Meinung: „Ich wollte etwas, dass in Richtung 'Nightmare Before Christmas' trifft 'Alice im Wunderland' geht. Heile erschuf dies nach meinen Vorstellungen und es ist grandios geworden. Auch folgen wir damit der Tradition, den Painhead immer wieder zu verändern.“ Ganz in guter IRON MAIDEN-Manier, wie Peter hinzufügt. Im gleichen Atemzug gibt er auch einen Ausblick auf das, was die Fans auf der großen Tournee im Oktober erwarten können. „Das riesige Backdrop wird verrückt aussehen, wir werden auch mit aufblasbaren Elementen arbeiten. Licht, TV, das volle Programm. Die Bühne wird verdammt cool aussehen. Ich hoffe nur, dass die Leute auch zu den Shows kommen, billig war das nämlich nicht.“ lacht es aus dem Fernsprecher. Für viel mehr als live zu spielen, ist 2011 für den engagierten Workaholic nicht drin. So viele Festivals wie möglich und mindestens zweistündige Shows kündigt Peter an. Außergewöhnliches muss da zurückstecken. „Meine freie Zeit verbringe ich am liebsten vor dem Fernseher, entspanne mich und will für meine Familie da sein. Diese Zeit ist für mich extrem kostbar.“ Dennoch verrät er, dass er außerhalb des Metal-Zirkusses am liebsten mit Shania Twain arbeiten würde. „Allein schon wegen der Stimme!“ so die Begründung. Pop-Country aus dem schwedischen Hinterland also nicht ausgeschlossen? „Ich hatte noch nie Bedenken, verschiedene Dinge zu tun. So limitiert man sich nicht im Geist.“ Weise! Ein bisschen 'Jackass'-Feeling kann dennoch nicht schaden, das Partytier hat in den letzten zehn Jahren nämlich nichts verlernt. „Es wird jedes Jahr schlimmer. Die PAIN-Typen sind totale Freaks. Zum Beispiel hauen wir uns immer ein bisschen. Wenn die Hand nicht aussreicht, nehmen wir Stühle oder Tische... und das ist nur eines der kleineren Spiele, die wir auf Tour spielen...“ Heilandsack aber auch! Abschließend von Weichteilunbefleckten zu Hodentätowiertem – würde sich der Meister jemals wieder die Eier tätowieren lassen (so geschehen auf einer HYPOCRISY-Tour Anfang der 2000er)? „Klar, warum nicht?“ kommt es wie aus der Pistole geschossen. Das muss doch höllisch weh tun?! „Genau darum geht es! Ich bereue nichts!“
Marlis Wimmerer

Review

Industrial Metal

Cyber-Schnauzen-Politur!
Eine Legende, ein Tausendsassa und Multiinstrumentalist wie Peter Tägtgren liebt die Vielfalt; deshalb wechseln sich bei dem umtriebigen Schweden die Produktionen für andere Bands sowie neue Alben seiner erfolgreichen Kapellen HYPOCRISY und PAIN immer in schöner Regelmäßigkeit ab. Das kommt auch dem Hörer zu gute, denn Langeweile kennt man im und aus dem Hause Tägtgren nicht. Nachdem sich die Ikone zuerst um seinen Hang zum Death Metal und dann um die Tulpen-Thrasher LEGION OF THE DAMNED gekümmert hatte, steht endlich ein neues PAIN-Album an, das seinem Vorgänger zum Einen absolut das Wasser reichen kann, wenn es um eingängige Melodien und tanzbare Beats geht, aber selbigem gerne auch ungeniert eine überbrät – mit »You Only Live Twice« ist dem Meister aller Schweden das wohl heftigste und düsterste PAIN-Scheibchen aller Zeiten gelungen, ohne dabei über die Strenge zu schlagen oder gar die Bandtypischen Trademarks missen zu lassen. Ein Wort: Meisterwerk!
Marlis Wimmerer

Trackliste Dauer
1 - Let me out 4:35
2 - Fear the demons 3:55
3 - The great pretender 4:05
4 - You only live twice 4:05
5 - Dirty woman 4:18
6 - We want more 4:46
7 - Leave me alone 4:11
8 - Monster 4:06
9 - Season of the reaper 6:38
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