OMEGA LITHIUM

Kinetik


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OMEGA LITHIUM - Kinetik
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  • Format:CD
  • Genre:Gothic, Industrial Metal
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Tanzbar, düster, rockend - DEATHSTARS-Fans, aufgepasst!

Aus dem BLAST!-Magazin:

Omega Lithium sind hoch motiviert und wollen die Welt im Sturm erobern. Doch das Selbstvertrauen der Kroaten ist durchaus berechtigt, denn mit ihrem zweiten Streich, "Kinetik", setzen die Senkrechtstarter wieder ein unmissverständliches Ausrufezeichen.

Blicken wir aber zunächst kurz zurück in der Zeit: Es war 2007, als die vier jungen Musiker Mya Mortensen (Gesang), Malice Rime (Gitarre), Zoltan Harpax (Bass) und Thorsten Nihill (Schlagzeug) in Kroatien zusammenfanden und beschlossen, ihre Vision von dunkler Musik fortan gemeinsam zu verwirklichen. Schon mit ihrem Debütalbum "Dreams In Formaline" (2009) kamen Omega Lithium beim renommierten deutschen Label Drakkar Entertainment (u.a. Nightwish, Lordi, Letzte Instanz) unter. Der von Victor Love (Dope Stars Inc.) produzierte erste Longplayer sorgte für eine flächendeckende Euphorie in der Presselandschaft, und der Band gelang es, eine beachtliche Fanschar zu generieren. Zugute kam ihr dabei auch die eigene Live-Qualität, die man u.a. im Vorprogramm von Subway To Sally und auf solch renommierten Festivals, wie dem slowenischen Metalcamp, dem Wave Gotik Treffen, dem rumänischen Ost-Fest oder dem Metal Female Voice in Belgien, unter Beweis stellte.

Nun serviert man uns also "Kinetik" – eine Scheibe, die es in sich hat. Die Band hatte nach dem Debüt aufgrund der permanenten Live-Präsenz zwar kaum Zeit durchzuatmen, doch sein Notebook erwies Hauptsongwriter und Bandkopf Malice Rime auch unterwegs gute Dienste, um all die Ideen festzuhalten. Aus insgesamt 40 Songs und Fragmenten filterte man am Ende die Essenz dessen, was Omega Lithium anno 2011 ausmacht. Das Ergebnis klingt frisch, dynamisch und stets mitreißend. Die Musiker haben jeglichen überflüssigen Ballast über Bord geworfen und konzentrieren sich auf das Wesentliche: packende, tanzbare Songs mit prägnanten Hooklines und sexy Grooves. Die Maschinen wurden mit den Rock-Elementen zu einem harmonischen Ganzen fusioniert und folgerichtig ist "Kinetik" ein Dance-Album, das mit den Mitteln einer Rockband kreiert wurde. Da die Schublade dafür erst erfunden werden muss, öffnen wir doch schnell eine eigene – wie wäre es mit Industrial-Tanz-Rock? Doch egal, wie man es nennt, Stücke à la "Dance With Me", "Cut Forget" oder "I Am God" klingen energetisch, explosiv und sind deutlich massentauglicher und offener als die dicht produzierten Songs des Debüts. "Es ist ein mitreißendes Album, das man nicht hören kann, ohne dazu zu bangen oder zu tanzen", ist sich auch Malice Rime sicher. Produziert wurde der 11-Tracker im Horus Sound Studio Hannover (u.a. Helloween, HIM, Die Happy, Guano Apes) von Zare Pak, dem Rick Rubin Sloweniens, sowie Malice, der hier seinen Einstand als Co-Producer feiert. Für den knackigen und druckvollen Sound verantwortlich zeichneten auch Benjamin Schäfer (Mix) und Vincent Sorg, der die Songs im Principal Studio (u.a. In Extremo, Unheilig) masterte. Selbst Rammstein-Drum-Techniker Ralf Rossenberg wirkte am Gelingen des superfetten Schlagzeug-Sounds mit.

Thematisch deckt "Kinetik" ein weites Feld ab. Auf der einen Seiten haben wir Stücke, die mit einem Augenzwinkern Sex, Drugs und Partys hochleben lassen ("Dance With Me"), das selbstironische, auf Kroatisch gesungene "Pjesma" (dt. Lied), in dem sich die Musiker selbst auf die Schippe nehmen, oder das sexuell inspirierte "Strip Me". Andererseits gibt es durchaus ernste Themen: So befasst sich der Titelsong "Kinetik" mit der Geschichte eines Androiden, der seinen eigenen Herzschlag fühlt und am Ende nicht mehr weiß, ob er Mensch oder Maschine ist. "Wind" wiederum befasst sich mit verborgenen Geheimnissen, die man am liebsten verdrängen und garantiert niemandem erzählen würde. Auch musikalisch setzt man auf ein hohes Maß an Variation und hat die ein oder andere verrückte Idee verwirklicht, die es so noch auf keinem Rockalbum gab. In "Strip Me" ist ein kroatischer Klapa-Chor und in "Colossus" wiederum ein slowenischer Chor zu hören, in "Breaking" indes verwendete man ein Instrument namens Sopele – eine traditionelle kroatische Pfeife, die laut Malice sehr merkwürdige Geräusche erzeugt. So mangelt es dem knapp 42-minütigen Longplayer weder an Abwechslung noch an Eingängigkeit oder Spannung. "Wir haben große Ziele und hoffen, dass dieses Album unser Durchbruch werden wird", bringt der Gitarrist die bandinterne Erwartungshaltung abschließend auf den Punkt. "Denn wir haben viel investiert und hoffen, dass es sich auszahlt." Doch angesichts des packenden Songmaterials ist daran nicht zu zweifeln!

Tracklist Dauer
1 - Colossus 4:57
2 - Dance with me 3:12
3 - Strip me 3:15
4 - Time of change 4:06
5 - Kinetik 3:36
6 - Salvation refused 3:37
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