NOCTE OBDUCTA

Nektar 1 (Zwölf Monde…)


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NOCTE OBDUCTA - Nektar 1 (Zwölf Monde…)
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  • Artikelnummer:125657
  • Format:CD
  • Genre:Black Metal
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Zwölf Monde, eine Handvoll Träume!

Review

Mit "Stille" konnte die Ausnahmeband aus Mainz endlich deutlich machen, dass man doch so viel mehr als den typischen deutschen Black Metal zu bieten hat: Wenn das Attribut "avantgardistisch" jemals zutreffend verwendet werden konnte, dann auf das musikalische Schaffen der Nachtbesessenen.
Nach der eher besonnenen Ausrichtung der EP widmen sich die Rheinhessen auf dem ersten Teil von "Nektar" auch wieder einer deutlich aggressiveren Ausrichtung, natürlich stets im Wechselspiel mit ruhigen, verträumten, atmosphärischen und äußerst emotionalen Passagen.
"Nektar" ist die Vertonung der vier Jahreszeiten, und angesichts dieser Umsetzung würde wohl sogar Vivaldi seinen Hut ziehen. Vier überlange, äußerst interessant und intelligent zusammengestellte Songs zaubern uns NOCTE OBDUCTA auf die verdutzten Lauscher, schrecken dabei nicht vor Stil- oder Genregrenzen zurück und beeindrucken durch eine musikalische Vielfalt und tiefschürfende Lyrik, die alleine schon in Deutschland ihresgleichen sucht.
Besser kann man extreme, progressive Musik schwerlich darbieten – absolute Kaufempfehlung!
Rouven Dorn

Fan Review

Mit wirscher Standhaftigkeit scheinen sie wie eh und je wider jeden Kompromiss zu agieren. - Das ist inzwischen zu Tode gerittener Konsens und nicht einmal der Charakterzug, für den man NOCTE OBDUCTA im Grunde so wertschätzen muss. Sie sind ohne jeden Zweifel zu mehr als bloßer Fuck-Off-Attitüde imstande - das offenbart alleine schon die Tatsache, mit welcher Ohnmacht die verschiedensten Vertriebspartner bisher ihrer überbrandenden Kreativität zu begegnen verdammt waren. Dieses Material jedenfalls, datiert auf die Jahre 1994 bis 2000, mutet wie eine mystisch-majestätische Sammlung der Stimmungen an, die die Mainzer auf ihrem Weg eingefangen und evoziert haben. Und der lehrte sie, Klänge ganze Landschaften darstellen zu lassen. In gestochener Schärfe, muss man
hinzufügen: "Lethe" etwa sah sie vertieft in mythische Welten, "Schwarzmetall" ein verdorrtes, karges Reich abbildend, "Galgendämmerung" die dräuende Nebel eines Moores durchmessend... Was darf man nach einem so bewegten Oeuvre noch von einem Werk erwarten, das, als "Nektar. Teil I: Zwölf Monde eine Hand voll Träume" daherkommend, den Faible für Titel, die sich allmählich zu verwunschenen Zaubersprüchen auswachsen, bald auf die Spitze treibt? Konsequenterweise nicht weniger als das ambitionierte Vorhaben, die vier Jahreszeiten darzustellen. Indes: Vom 'Frühling: Des schwarzen Flieders Wiegenlied' sollte niemand eine den Lenz ankündigende, beschwingte Weise erwarten; über allem spannt sich ein dunkler Himmel, der im nämlichen Stück, an Grimm und Erhabenheit Hymnen wie 'Prinzessin der Nachtschatten' oder 'Der Durst in meinen Augen' weiterführend, jedes neu erblühende Leben in den Keim zurück jagt. Ihr merkt schon: Das hier will keine der grassierenden Visionsarmut gemäße Musik, sondern Kunst sein, die zuallererst der Prämisse folgt, wahrhaftig zu klingen. Und das umspannt Black Metal in seiner primitiven Urform wie schweren Todesstahl und epische, düster-flirrende Zwischenspiele. In guter Tradition - Goethe, Hoffmann, Ulver und Opeth - wird "Nektar" eine Fortsetzung zur Seite gestellt bekommen. Ganz gewiss mit derselben wild pulsierenden Leidenschaft in den Adern. (MT) 13/15 Punkten (aus LEGACY)

Tracklist Dauer
1 - Einleitung: Zwölf Monde 1:46
2 - Frühling: Des schwarzen Flieders Wiegenlied 15:36
3 - Sommer: In einem Mittsommernachtsschatten / Nocte obducta 11:18
4 - Herbst: Lenkte einsam meinen Schritt 8:19
5 - Dezembermond 14:22
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