MOTÖRHEAD

Inferno


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MOTÖRHEAD - Inferno
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  • Artikelnummer:125480
  • Format:CD
  • Genre:Hardrock, Heavy/True/Power/Speed Metal
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Lemmy ist unsterblich! Zur Tour zum unschlagbaren Kampfpreis!

Aus dem BLAST!-Magazin:

Motörhead-Alben folgen ganz bestimmten Regeln. Mit großer Verlässlichkeit erneuert Chef Lemmy Kilmister regelmäßig seine Visionen eines zeitlosen Rock´n`Rolls, der stets frisch klingt und in jeder Note einem wie auch immer gearteten Zeitgeist entspricht. Loyal ist Lemmy dabei nicht nur gegenüber dieser für ihn einzig wahren Musikrichtung, sondern auch hinsichtlich seiner Mitmusiker. „Ich bin treu zu Leuten, auf die ich mich verlassen kann und die in allen Lebenslagen zu mir stehen“, erklärt er und fühlt sich in seinem aktuellen Umfeld – persönlich wie geschäftlich – sichtlich wohl. „Ich bin bei SPV gut aufgehoben und froh darüber, mit Mikkey und Phil arbeiten zu können.“ Gemeint sind Schlagzeuger Mikkey Dee und Gitarrist Phil Campbell, die bereits seit weit über zehn Jahren zu Motörhead gehören und gemeinsam mit ihrem charismatischen Boss auch das neue Album Inferno eingespielt haben.

Inferno, das neue, am 21. Juni erscheinende Album, ist erneut ein kompromissloses Motörhead-Statement mit zwölf packenden neuen Songs und den für diese Band typischen Rock-Riffs, schneidigen Soli, donnernden Schlagzeug-Grooves sowie der rauen Stimme ihrer Galionsfigur Lemmy. Ihre unmissverständlichen Rock-Botschaften verpacken Motörhead in geradlinigen Songs wie ´Year Of The Wolf`, ´In The Black` oder ´Keys To The Kingdom`. An anderer Stelle belegen Motörhead, dass sie sehr wohl über den Tellerrand eines reinen Hard´n`Heavy-Genres hinausblicken können. Der ´Whorehouse Blues` dokumentiert schon im Titel, dass es sich hierbei um einen echten Country-Blues handelt – einfach grossartig!

Songs von Inferno wie ´The Killers`, ´Suicide` oder ´Smiling Like A Killer` faßt Lemmy mit den Worten zusammen: „Ich beschäftige mich auf Inferno mehrfach mit dem Thema ´Mord` aus unterschiedlichen Gesichtspunkten.“ Dass er dies in seiner intelligenten und oftmals hintergründigen Art tut, versteht sich von selbst. Lemmy ist für seine kritischen Texte berühmt, vermeidet aber bewusst politische Themen. Er sagt: „Viele fragen, weshalb ich mich nicht in Politik einmische. Die Antwort lautet: Weil Politiker allesamt Bastarde sind! Egal ob in Amerika oder Europa, ich traue keinem dieser Idioten. Je lauter sie schreien umso größer ist ihre Dummheit. Ich schreibe nie politische Texte, sehr wohl aber Statements gegen Politiker.“

Infernozeugt in jedem Augenblick davon, dass diese Band jederzeit in der Lage ist, der aktuellen Rockgeschichte weiterhin als wichtiger Orientierungspunkt zu dienen!

Review

Im Prinzip ist es egal, die wievielte MOTÖRHEAD-Scheibe "Inferno" ist. Das zählt eh niemand mehr mit. Viel wichtiger ist folgende Weisheit : "Inferno" ist MOTÖRHEAD, ist purer Rock 'n' Roll in seiner heftigsten Form. 48 Minuten lang setzt das musikalische Urvieh Lemmy alles auf seine gewohnt rauchige Stimme und tolle 4/4-Takt-Songs - und gewinnt. Wo scheinbare "Rocklegenden" wie die ROLLING STONES seit Jahren auf Sparflamme musizieren, klingen MOTÖRHEAD auch jetzt noch frisch, krachig und munter. Lemmy hat zwar schon die 50 Jährchen locker überschritten, doch Stücke wie 'In The Name Of Tragedy' oder der geile Opener 'Terminal Show' rocken noch immer so jugendlich ungestüm, dass modernen MTV-Nu-Metal-"Helden" vor Ehrfurcht die vorsätzlich zerrissenen Hosen vom Leibchen fallen dürften. Exemplarisch hämmert bei MOTÖRHEAD ein Stück wie 'In The Black': Ein vorsätzlicher Nacken-Killer, kompromisslos und rotzig. Textlich geht es auf "Inferno" um Tod in seiner geplanten Art. Lemmy: "Ich beschäftige mich auf 'Inferno' mehrfach mit dem Thema 'Mord' unter verschiedenen Gesichtspunkten." Deshalb tragen die aktuellen Stücke Namen wie 'The Killers' oder 'Smiling Like A Killer'. Allesamt sind sie flott und straight komponiert, echte MOTÖRHEAD-Gassenhauer eben. Da es Lemmy schafft, das Niveau der Platte durchweg ganz oben zu halten, bleibt schon jetzt ein Zwischenfazit im Kopf kleben: "Inferno" ist garantiert die beste MOTÖRHEAD-Scheibe seit zehn Jahren. Schon das geile Cover verspricht da eine Menge, das donnernde Schlagzeugspiel von Mikkey Dee bestätigt alle großen Erwartungen. Da wird es auch zur Nebensache, dass es der selbsternannte "Gitarrenheroe" Steve Vai auf zwei Songs der Platte geschafft hat: 'Terminal Show' und 'Down On Me'. Keine Angst: Viel ist von dem verspielten Knaben nicht zu hören - der Bass von Lemmy zermalmt den Sound auf "Inferno" zu intensiv. Am Ende der Scheibe wartet ein Country-Blues-Experiment namens 'Whorehouse Blues', das eindrucksvoll zeigt: Lemmy kann nicht wirklich singen. Das soll er aber auch nicht. Lemmy soll rocken! Und das macht er auf "Inferno" definitiv. Ganz starke Platte!

Anspieltipps: Terminal Show, In The Name Of Tragedy, Down On Me, In The Black

Henri Kramer

Tracklist Dauer
1 - Terminal show 3:47
2 - Killers 4:16
3 - In The Name Of Tragedy 3:05
4 - Suicide 5:09
5 - Life's a bitch 4:15
6 - Down on me 4:14
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