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MELECHESH

The epigenesis

MELECHESH - The epigenesis
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Artikelnummer:
171304
Format:
CD
Genre:
Black Metal
Verfügbarkeit:

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Interview

MELECHESH
Sumerian Cry
Spricht man über MELECHESH, spricht man nicht nur über eine Band im herkömmlichen Sinne – Ashmedi, Kopf der Truppe ist ein Visionär, ein intelligenter Künstler und außerdem noch eine richtig sympathische Socke, die richtig viel zu erzählen hat. Das tut dieser nicht nur in Interviews mit der Fachpresse sondern auch in einer monatlichen Kolumne, die mittlerweile weltweit in verschiedenen Online- und Printmedien erscheint (in Deutschland im Legacy Magazin sowie auf Metalnews.de). „Was im Kleinen begann, explodierte irgendwann regelrecht. Als ich gefragt wurde, ob ich so etwas machen möchte, zögerte ich zuerst; aber dann dachte ich daran, dass sehr viel Falsches über mich im Umlauf ist, da viele meine Identität oder Herkunft verwechseln. Das nervte mich irgendwann, also war es eine gute Gelegenheit, um damit aufzuräumen.“ Definitiv wichtig, aber darauf beschränken sich des Meisters Erzählungen nicht. Ein gewisser Selbsttherapeutischer Ansatz ist ebenfalls zu erkennen. „Es war schwer für mich, über mein eigenes Leben zu schreiben. Es ist kein durchschnittliches Leben, es ist recht interessant, mit Höhen und Tiefen. Es war hart, sich mit einigen Tiefen nochmals auseinanderzusetzen, manches habe ich auch nicht veröffentlicht, aber es ist befreiend, darüber nachzudenken und es niederzuschreiben – es ändert die Sichtweise und wirkt schon irgendwie therapeutisch.“ Klingt nicht nur lesenswert – ist es auch.
Glaubwürdig
Der Kolumne ist es wohl auch zuzuschreiben, dass die Band mittlerweile auch in anderen Teilen der Erde an Popularität gewonnen hat. „Man kennt uns zwar in den USA, aber wir haben dort nie gespielt – als wir es dieses Jahr dann endlich taten, war es einfach surreal. Die Reaktionen waren überwältigend. Insofern weiß ich nicht, wie weit uns das dort geholfen hat. In der Türkei allerdings scheint meine Geschichte in Verbindung mit der Musik aber einiges bewegt zu haben.“ Schön, wenn man sich nicht auf Marketingstrategien verlassen muss. Aber widmen wir uns dem neuen Album, auf das die Gourmets der harten Musik schon seit Ende 2006 warten müssen. Warum eigentlich so lange? „Das hat verschiedene Gründe,“ so Ashmedi „Wir haben viel live gespielt, in meinem Leben hat sich einiges verändert, aber hauptsächlich braucht man einfach Abstand von seinem letzten Werk. Ich wollte mich nicht wiederholen, das tun wir nie, wenngleich es sich trotzdem immer nach MELECHESH anhört. Qualität und Kredibilität sind unsere wichtigsten Ziele.“ Das hat man mit »Epigenesis« auch außergewöhnlich gut geschafft – genauso außergewöhnlich für eine Metalproduktion, wurde die Scheibe in der Türkei aufgenommen. „Istanbul war schon immer eine Stadt, in der sich die westliche und östliche Welt getroffen und vereinigt hat – sowohl kulturell als auch geografisch. Die Leute dort schätzen gute Rockmusik. Wir haben einen solchen Ort gesucht, da MELECHESH alle diese Elemente ebenfalls vereinigt,“ führt der Frontmann aus. Klar, dass das inspirierend wirkt. „Allerdings. Ein großartige Umgebung, die Metal-Kneipen um die Ecke vom Studio bieten super Unterhaltung, es gibt wahnsinnig gutes Essen, eine Menge traditioneller Musiker... Wir wollten uns und unsere Tradition, den Normen zu trotzen, treu bleiben. Anstatt also Richtung Westen zu gehen, wie es im Metal üblich ist, sind wir in den Osten gegangen.“
Ungewöhnliche Kollaborationen
Dies sollte sich nicht nur des Prinzips wegen als weise Entscheidung herausstellen. Der Sound von »Epigenesis« putzt mit den verschmähten westlichen Klangbildern ordentlich den Boden. „Das Studio selbst ist erstklassig. Ich kenne kein europäisches Metalstudio mit derartigem Equipment.“ Des Weiteren konnte die Truppe im Land von Halbmond und Stern auch wichtige Kontakte knüpfen. Darunter auch Harun Kolçak, ein türkischer Popstar, der sich bereits vor Jahren als MELECHESH-Fan outete und den Chefdenker zur spontanen Jam-Session einlud. „Das war eine sehr interessante Erfahrung. Harun hat außerdem einige Bass-Licks eingespielt und etwas zum Gesang beigetragen. Wir haben eine Menge Leute getroffen, die uns die Aufnahmen sehr erleichtert haben. Auf dem Album wirkt auch Jaheed Beerkay mit, der ein Pionier der anatolischen Rockmusik der 60er und 70er Jahre ist. Er hat einige traditionelle Instrumente für uns eingespielt.“ Man pickt sich eben immer nur die Rosinen heraus – recht so! Auch der Albumtitel steht für etwas ganz Spezielles – nämlich für den Höhepunkt der spirituellen Erleuchtung. „Diese Evolution passiert auf Basis vorbestimmter kosmologischer Ebenen,“ erklärt der Meister. „Das Konzept wird von der Idee von kreativen Impulsen eines Menschen komplettiert.“ Was das Album allerdings nicht automatisch zu einem themenbezogenen Ganzen macht. „Wir sind eine Band mit verschiedenen Ideen und Sphären, aber wir limitieren uns nicht. Das Album ist eine Reflexion dass es innerhalb eines Themas viele weitere gibt. Meine Texte haben unterschiedliche Bedeutungen,“ so der mystische Symphathieträger. Nach allem, was in den vergangenen drei Jahren ohne Veröffentlichung einer neuen Scheibe bei dem musikalischen Genie Ashmedi passiert ist, stehen trotzdem weitere Projekte an. „Zwar werde ich mir eine kleine Pause gönnen, aber dann werde ich weiter Musik schreiben und mich auf die Dokumentation konzentrieren, die über mich gedreht werden soll. Vielleicht werde ich auch die Idee aufgreifen, ein Buch herauszubringen, in dem ich meine bisherigen biografischen Aufsätze zusammenfasse.“ Wäre noch zu klären, was im Livesektor in naher Zukunft geplant ist. „Wir arbeiten derzeit an einigen Tourneen in Europa und den USA, aber bisher ist nichts bestätigt.“ Es bleibt also spannend – schließlich ist bis dato noch nichts vom neuen Album an die Öffentlichkeit gedrungen. Mit der abschließenden Frage, was der Gesprächspartner eigentlich getrieben hat, um seine Stimme derart weiterzuentwickeln, gibt der glatzköpfige Spiritualist allen Sängern noch einen Tipp mit auf den Weg: „Trinkt Whiskey! Kein Witz!“
Marlis Wimmerer

Trackliste Dauer
1 - Ghouls Of Nineveh 6:46
2 - Grand Gathas Of Baal Sin 5:58
3 - Sacred Geometry 5:31
4 - The Magickan And The Drones 7:19
5 - Mystics Of The Pillar 8:31
6 - When Halos Of Candles Collide (Instrumental) 5:39
7 - Defeating The Giants 3:26
8 - Illumination: The Face Of Shamash 5:35
9 - Negative Theology 3:51
10 - A Greater Chain Of Being (Instrumental) 6:53
11 - The Epigenesis 12:18
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