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MAYAN

Quarterpast

MAYAN - Quarterpast
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Artikelnummer:
178646
Format:
CD
Genre:
Death Metal, Symphonic Metal
Verfügbarkeit:

Mehr von MAYAN


Produktbeschreibung

Eine symphonische Death Metal-Oper auf allerhöchstem Niveau!

Interview

Eigentlich sollte man meinen, Mark Jansen wäre als Sechssaiter und Songschreiber von EPICA ganz gut beschäftigt. Doch Pustekuchen: Zusammen mit seinem ehemaligen AFTER FOREVER-Weggefährten Jack Driessen und Flitzefinger Frank Schiphorst hob das Multitalent 2010 mit MAYAN eine weitere Kapelle aus der Taufe. Und die ist weit mehr als nur ein nettes Hobby, wie das amtliche Debüt »Quarterpast« unmissverständlich klarstellt. Dass es darauf deutlich ruppiger und progressiver zugeht, als von Jansen gewohnt, stand dabei mehr oder minder von Beginn an fest. „Als Jack und ich uns vor rund zwei Jahren nach langer Zeit über den Weg liefen, flutschte es sowohl menschlich als auch musikalisch gleich wieder wie geschmiert bei uns. Wir schrieben zusammen den Song 'Resign to Surrender', der auf dem letzten EPICA-Album »Design Your Universe« landete. Danach hatten wir Blut geleckt und wollten etwas kreieren, das sich grundlegend von AFTER FOREVER und EPICA unterscheiden sollte. Mit Letzteren sind die Härtegrenzen bereits ausgereizt worden, eine Steigerung ist hier kaum mehr möglich, ohne den Gesang zu beschneiden. Mit MAYAN dagegen kann dieser extremer und mit mehr Grunts angelegt werden“, erklärt Mark. „Trotzdem hat EPICA bei mir oberste Priorität, wir haben auch schon wieder einiges an neuem Material zusammen und wollen gleich nach dem Sommer das Studio entern. Aber wann immer bei EPICA pausiert wird, wollen MAYAN zusammenkommen und möglichst viele Gigs spielen.“

Wunschbesetzung
Zu diesem Zweck hat das Kerntrio mit den beiden EPICA-Musikussen Ariën van Weesenbeek und Isaac Delahaye sowie dem früheren DELAIN-Basser Rob van der Loo einen festen Stamm von Bandmitgliedern um sich geschart, der sich wie das Who is Who der niederländischen Metalszene liest. Ursprünglich gehörte anstelle von Frank Schiphorst auch noch Sander Gommans zur Gründungsmannschaft, der seinen Platz jedoch freiwillig räumte, nachdem ihm der Zeitaufwand für MAYAN zu viel wurde. „Es hat sich auf jeden Fall extrem gut angefühlt, mit den alten AFTER FOREVER-Kumpels wieder Musik zu machen, und eventuell schreibt Sander beim nächsten Album noch mal einen Song mit uns zusammen“, wirft Mark einen Blick in die Zukunft. „Als wir auf der Suche nach einem Ersatz für ihn waren, fiel mir sofort Frank ein, mit dem Simone und ich bereits bei der Christmas Metal Symphony auf der Bühne standen. Die Chemie zwischen uns stimmt einfach, und seine spezielle Art Gitarre zu spielen, verleiht dem MAYAN-Sound das gewisse Etwas. Für Ariën gab es sowieso keine andere Alternative, und Isaac mit seiner Rock 'n' Roll-Attitüde ist genau der richtige Mann für MAYAN. Als sich Jeroen Paul Thesseling, der auf dem Album die Bassparts eingespielt hat, nicht sicher war, ob er die Live-Shows mit uns würde spielen können, entschieden wir uns für Rob als seinen Nachfolger, mit dem ich schon seit vielen Jahren gerne zusammenarbeiten wollte. Die jetzigen Bandmitglieder verbindet auf jeden Fall, dass sie alle technisch sehr versiert sind und ihr Herz für den Metal schlägt.“

Vier gewinnt
Ergänzt wird das Sextett außerdem durch vier herausragende Gastvokalisten – EPICA-Frontfrau Simone Simons, REVAMP-Stimme Floor Jansen, SONS OF SEASONS-Sänger Henning Basse und das italienische Opern-Talent Laura Macrì. "Floor kann wegen REVAMP wohl leider nicht bei allen Live-Shows dabei sein, aber Simone und Henning gehen regulär mit uns auf Tour. Und auch Laura wird bei den meisten Konzerten singen", freut sich Mark. "Simone hat eine so wundervolle Stimme, dass sie einfach mit an Bord sein musste, und nach so vielen Jahren wieder mit Floor zusammenzuarbeiten, ist ein wahrer Segen. Geplant war, dass sie lediglich einen Song einsingen sollte, aber weil sie das so brillant gemacht hat, wurden am Ende vier daraus. Und Henning ist ein phantastischer Sänger, dessen Stimme unglaublich viel Leidenschaft und Gefühl transportiert. Viele vergleichen ihn ja mit KAMELOTs Roy Khan, wobei ich Henning ehrlich gesagt für den besseren Live-Sänger halte – und das, obwohl Roy einer meiner Lieblingssänger ist. Laura schließlich habe ich auf YouTube entdeckt. Damals war sie noch relativ unbekannt, aber jetzt gewinnt sie am laufenden Band irgendwelche Opern-Talentwettbewerbe. Eigentlich hat sie MAYAN gar nicht mehr nötig, um eine ganz Große ihres Fachs zu werden."

Erfahrungsaustausch
Ebenfalls verzichtbar wäre im Nachhinein betrachtet der Aufruf gewesen, Namensvorschläge für die neu gegründete Combo einzusenden. Mit »Quarterpast« kam eine der zahlreichen Anregungen ihres mystischen Klangs wegen immerhin noch als Albumtitel zu Ehren und bescherte ihrem Erfinder eine besondere VIP-Behandlung während der Album-Präsentation im Amsterdamer Paradiso. Der Name MAYAN hingegen ist der Truppe nach einigem Grübeln selbst in den Sinn gekommen, was eigentlich nahe liegt, da Jansen seit langem von der Kultur der Maya fasziniert ist und diese auch bei EPICA immer wieder eine große Rolle spielt – beispielsweise im lyrischen Konzept von »Consign To Oblivion«. „Das Volk der Maya war sehr weise und ist es immer noch. Wir können eine Menge von ihnen lernen, was schon bei ihrem Kalender beginnt, der bis zum heutigen Tag der bei weitem präziseste ist und unseren lausigen gregorianischen Kalender um Längen schlägt“, konstatiert der 32-Jährige. „Aber vor allem leben sie im Einklang mit der Natur. Wir dagegen zerstören
rücksichtslos unseren Planeten und in letzter Konsequenz uns selbst, weil wir das Gefühl für die Natur verloren haben. Die Maya würden das mit ihrer Lebensphilosophie niemals zulassen, weshalb wir uns schleunigst mit ihnen zusammentun sollten, um endlich etwas gegen die Umweltzerstörung zu unternehmen und das natürliche Gleichgewicht wieder herzustellen.“
Daniela Sickinger

Review

Symphonic Progressive Metal
51:29 Min, VÖ: 20.05.2011
Death Metal-Oper mit Niveau
Dem Bandnamen zum Trotz liegt hier kein Konzeptalbum über die Hochkultur des mittelamerikanischen Maya-Volkes vor. Stattdessen ziehen sich einem roten Faden gleich universelle Themen wie Betrug, Korruption, Geld, die Mafia, diverse Regierungen und die Machtverteilung auf unserem Planeten durch das Debüt von Mark Jansens neuer Spielwiese. Die unterscheidet sich klanglich recht deutlich von seiner Hauptkapelle EPICA und bietet statt ein- und zugänglicher Melodien einen Querschnitt aus rüden Death Metal-Elementen, finsteren Black Metal-Anleihen, progressivem Gefrickel auf höchstem Niveau und alles aufs Anmutigste verbindenden Symphonic-Arrangements voll majestätischer Erhabenheit. Keine leichte Kost, die sich auf den ersten Durchgang erschließt und locker nebenbei konsumiert werden kann. Dafür gibt es auf »Quarterpast« für den aufmerksamen Lauscher aber so einiges zu entdecken, angefangen bei den vier hervorragenden Stimmtalenten, die sich MAYAN als Gäste für ihr Opus eingeladen haben und die sich bei aller Diversität und ebenso im Wechselspiel mit den markanten Grunts und Screams der Stammbesetzung glänzend ergänzen. Ein fulminanter Auftakt für Jansens Zweitcombo, der definitiv Appetit auf mehr macht.
Daniela Sickinger

Trackliste Dauer
1 - Symphony Of Aggression 7:49
2 - Mainstray Of Society (In The Eyes Of The Law: Corruption) 5:25
3 - Quarterpast 1:35
4 - Course Of Life 6:10
5 - The Savage Massacre (In The Eyes Of Law: Pizzo) 5:28
6 - Essenza Di Te 2:06
7 - Bite The Bullet 5:19
8 - Drown The Demon 5:00
9 - Celibate Aphrodite 7:20
10 - War On Terror (In The Eyes Of The Law: Pentagon Papers) 4:25
11 - Tithe 0:52
12 - Sinner's Last Retreat (Deed Of Awakening) 7:39
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