IRON MAIDEN

A matter of life and death


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IRON MAIDEN - A matter of life and death
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  • Genre:Heavy/True/Power/Speed Metal
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Aus dem Nuclear Blast-Magazin:

Heavy Metal
72 Min.

Die Legende erfindet sich neu

Ein neues Album von IRON MAIDEN ist immer ein Ereignis, auch wenn die letzten beiden Studioscheiben »Dance Of Death« und »Brave New World« nicht auf ungeteilte Zustimmung stießen. Von den Werken mit Blaze Bayley am Mikrofon gar nicht zu reden. »A Matter Of Life And Death« schlägt einen anderen Weg ein, auch wenn die typischen Trademarks natürlich erhalten bleiben. Doch so verspielt, episch und progressiv waren die Briten noch nie.

Der Opener 'Different World' gibt gleich die Richtung vor: Es geht fix nach vorne los, mehrstimmige Gesangslinien verleihen dem Stück ein geheimnisvolles Flair, ausladende Gitarren-Parts fordern die ganze Konzentration des Hörers. Daran ändert sich in der Folge nichts, ob 'These Colors Don't Run' mit seinen hymnischen Gitarrenmelodien und mächtigen Chören ('Paschendale' von »Dance Of Death« lässt grüßen), das aggressive 'Brighter Than A Thousand Suns' (mit Gänsehautgarantie im Mittelteil) oder das über weite Strecken folkig angehauchte 'The Pilgrim' (orientalische und mittelalterliche Klänge treffen aufeinander), immer bauen IRON MAIDEN verschachtelte Parts und überraschende Tempowechsel ein, die die Stücke auf Überlänge anwachsen lassen.

'The Longest Day' funktioniert nach dem gleichen Prinzip: Ein langes Bass-Intro und Dickinsons bedrohliche Erzählstimme leiten ein, zur Mitte hin öffnet sich der Song zu einer wahren Hymne, die aber wiederum mit vielen Rhythmuswechseln daherkommt. 'Out Of The Shadows' hingegen lässt den Hörer kurz verschnaufen, die Halbballade plätschert bis zu einem krassen Break eher so dahin. Richtig heavy wird es mit 'Reincarnation Of Benjamin Breeg' (wer bitte?), die Mannschaft um das Gitarrentrio Adrian Smith, Dave Murray und Jannik Gers schwingt kollektiv die Keule.

Einen definitiven Höhepunkt der Scheibe markiert 'For The Greater Good Of God', hier kommt endlich mal wieder der für frühere Veröffentlichungen so typische "Galopp-Rhythmus" zum Tragen. Bruce singt den pompös angelegten Refrain wie ein junger Gott, umschifft aber jegliche Klischeeklippen. 'Lord Of Light hingegen treibt vor allem in den Strophen die ganze Band nach vorne, während der Refrain mit einer ungewöhnlichen Melodieführung glänzt. Das abschließende 'The Legacy' steigert sich nur langsam, lässt in den atmosphärischen Momenten jedoch Gedanken an Filmmusik der Marke "Braveheart" aufkommen. Auffällig ist, dass sich Dickinson mal wieder an die ganz hohen Noten heranwagt. Live sicher nicht einfach zu bewältigen, was allerdings auf große Teile des Materials zutrifft.

Unter dem Strich ist »A Matter Of Life And Death« ein unglaublich vielschichtiges Album, das nach einmaligem Hören kaum zu erfassen ist. Zehn Durchläufe dürften das Minimum sein. Wer auf eingängige Refrains und klare Strukturen setzt, wird mit diesem monumentalen Sound-Erlebnis somit nicht glücklich werden. Aber es dürfte schon jetzt feststehen, dass »A Matter Of Life And Death« trotz oder gerade wegen der Detailfülle eine besondere Position in der Geschichte von IRON MAIDEN einnehmen wird.
Marcus Zemke

Tracklist
1. Different World
2. These Colours Don't Run
3. Brighter Than A Thousand Suns
4. The Pilgrim
5. The Longest Day
6. Out Of The Shadows
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