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HOLY GRAIL

Ride the void LTD.

HOLY GRAIL - Ride the void LTD.
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Artikelnummer:
208512
Format:
CD
Genre:
Heavy/True/Power/Speed Metal
Verfügbarkeit:

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Produktbeschreibung

Die limitierte Erstauflage kommt als CD im Schuber inkl. Bonustrack!

Interview

Der Sonnenstaat Kalifornien ist bekanntlich im Metal-Weltalmanach eng mit den Schlagwörtern „Bay Area“ und „Thrash“ verknüpft. Dass es für alle Liebhaber stählerner Klänge auch außerhalb der nordkalifornischen Küstenregion Großartiges zu entdecken gibt, stellen die aus Pasadena stammenden Jungspunde von HOLY GRAIL eindrucksvoll unter Beweis! Leadgitarrist Eli Santana dreht für uns den Zeiger um vier Jahre zurück.
„Die Initialzündung gaben der Austritt unseres Sängers James-Paul Luna und unseres Drummers Tyler Meahl aus der tief im traditionellen NWoBHM-Sound verwurzelten Combo WHITE WIZZARD im Jahr 2008, zu dem sie sich entschlossen, um größere musikalische Freiheiten anzustreben“, beginnt der Saitenhexer die Geburtsstunde HOLY GRAILs zu rekapitulieren. Mit Blake Mount am Bass und Eli Santana an der Sechssaitigen sollte eine zeitlose und über alle Genre­grenzen erhabene Metalband gegründet werden, die zuerst unter dem Namen ­SORCERER firmierte, bevor sie schließlich in HOLY GRAIL umgetauft wurde. „Nachdem wir Ende 2009 über das US-Label Prosthetic Records unsere erste EP »Improper Burial« herausgebracht hatten, begleiteten wir 3 INCHES OF BLOOD auf Tour, um im Anschluss unser Debütalbum »Crisis In Utopia« einzuzimmern.“ Noch bevor die vor Tatendrang strotzenden Nachwuchs-Metaller ebendieses Werk im Oktober 2010 der Öffentlichkeit präsentierten, sattelten sie erneut für Gastspielreisen mit AMON AMARTH und EXODUS sowie Auftritte auf dem britischen Download Festival, dem Wacken Open Air und dem österreichischen Szene Open Air die Schlachtrösser und konnten überdies die Nominierung für den Metal Hammer Golden Gods Award in der Kategorie „beste Nachwuchsband“ feiern. „Seit der Veröffentlichung unseres Debüts“, spannt Eli hörbar stolz den Bogen zur Gegenwart, „durften wir uns unsere Sporen auf den Brettern des japanischen Loud Park Festivals und des australischen Soundwave Festivals sowie auf Konzertreisen mit ­BLIND GUARDIAN, ­ELUVEITIE, ­DRAGONFORCE, ­TOXIC HOLOCAUST, ­CAULDRON und ­VALIENT THORR verdienen.“
Die Aufzählung der Bands, für die HOLY GRAIL in der Vergangenheit eröffneten, indiziert bereits eines der wesentlichen Merkmale des US-Fünfers: seine beachtliche Vielzahl an bezogenen Einflüssen, die jegliches Schubladendenken im Keim erstickt. Erfreut pflichtet der Gitarrero bei: „Das ist das großartige an Musik – es steht jedem Hörer frei, seine eigenen Vergleiche zu ziehen. Sowohl gesanglich als auch kompositionstechnisch berufen wir uns deutlich auf die New Wave of British Heavy Metal, während die Gitarrenriffs zu großen Teilen auf hartem Shredding, Thrash- und Death-Einflüssen aufbauen.“ Dieser Stilmix sei, so versichert der Knabe mit dem idealen Gitarristen-Nachnamen, keineswegs am Reißbrett entworfen worden. Vielmehr sei er auf natürlichem Wege entstanden, indem keines der Bandmitglieder seine Inspirationsquellen zu leugnen versuchte. „Mittlerweile sind wir bekannt dafür, die althergebrachte Spielweise des Metal mit modernen Ansätzen zu verbinden, da wir uns mitnichten auf die metallische Retro-Schiene limitieren wollen. Uns ist stark daran gelegen, etwas Frisches, Einmaliges zu bieten!“ Das Zweitwerk und Nuclear Blast-Debüt »Ride The Void« soll diesen Anspruch einmal mehr untermauern. Bevor sich die „Hüter des Heiligen Grals“ jedoch mit Produzent Matt Hyde in die Sunset Lodge Studios in L.A. zurückzogen, in denen bereits die Erstlings-EP und die »Season’s Bleedings«-EP eingespielt worden waren, erledigten sie brav ihre Hausaufgaben: „Wir hatte noch einige Songideen aus »Crisis In Utopia«-Zeiten in der Hinterhand, für deren Ausarbeitung es uns damals schlichtweg an Zeit und Reife fehlte. Diese Basis verschaffte uns den nötigen Schwung, um über 30 Kompositionen zu Papier zu bringen. Zudem legten wir diesmal gemeinsam mit Matt bewusst den Fokus auf die Vorproduktion, sodass es später im Studio kein unnötiges Herumgerätsel gab und jeder exakt wusste, was er zu tun hatte – das verpasste der Gesamt-Performance einen gehörigen Schub! Alles in Allem hätte die Atmosphäre entspannter nicht sein können, da wir das Studio während der laufenden Football-Saison belagerten und uns zwischendurch das eine oder andere Spiel reinzogen.“ Das Mixing wurde schließlich in die Hände von Mark Lewis gegeben, der bereits für den Mix des Vorgängeralbums verantwortlich gezeichnet hatte und somit das volle Vertrauen der Band genoss.
Die textliche Ebene der neuen Platte beweist sich dem mächtigen Klangbild ebenbürtig. So stellt Eli die Macht der menschlichen Seele und die Kraft, Hindernisse aller Größenordnungen im Leben bewältigen zu können, als die lyrischen Leitthemen des Albums vor: „Wir hoffen, dass die Songs die Hörer inspirieren. Für uns dienen sie zweifelsohne als Katalysatoren unserer Erlebnisse, denn wir alle mussten bereits Lebensphasen durchstehen, die von Unsicherheit geprägt waren. »Ride The Void« erinnert uns daran, diese Ungewissheiten des Lebens anzunehmen, konstruktiv mit ihnen umzugehen.“ Augenzwinkernd fügt er hinzu: „Nicht zuletzt wollen wir Songs schreiben, die Männer dazu verleiten, Berge zu erklimmen, und Frauen dazu bringen, die Bergsteiger zu besteigen.“ Im Vorfeld der Albenveröffentlichung werden ­HOLY GRAIL eine zwei Tracks umfassende 7" unters Volk bringen, die einen idealen Vorgeschmack auf den besagten Silberlings bietet. „Einer der beiden enthaltenen Songs“, erläutert Eli, „stammt von unserem Frontmann Luna. Er hört auf den Titel `Dark Passenger´ und wird von einem großartigen galoppierenden 80er-Vibe dominiert. `Go Down Swinging´ stammt aus meiner Feder und stellt den ersten Track der Bandgeschichte ohne Gitarren-Solo dar. Er soll die Hörer dazu ermutigen, niemals aufzugeben, selbst wenn Misserfolg einmal unumgänglich sein sollte.“
Als das genaue Gegenteil eines Misserfolgs verbuchen die Gralshüter hingegen ihren kürzlich unterzeichneten Vertrag mit Nuclear Blast Records, wie Eli freudestrahlend zu Protokoll gibt: „Wir freuen uns riesig, dass unserem nächsten Album damit die ihm gebührende Aufmerksamkeit in Europa zuteilwerden wird – außerdem ist es ein fantastisches Gefühl, fortan zur selben Label-Familie zu gehören wie Metal-Größen des Schlags ­ACCEPT, ­DEATH ANGEL, ­KATAKLYSM, ­AGNOSTIC FRONT, ­IMMOLATION, ­SOILWORK, ­BLIND GUARDIAN oder ­ELUVEITIE.“ Mit den Label-Kollegen der beiden letztgenannten Combos ging es sogar schon auf Tour: „Mit den Symphonic-Metal-Legenden ­BLIND ­GUARDIAN unterwegs gewesen zu sein ist phänomenal, und sie jeden Abend die absoluten Perlen ihrer Diskografie zocken gehört zu haben inspirierte uns hinsichtlich unseres Songwritings sehr. Hansi und Co. sind nicht nur eingefleischte Profis, sondern auch unheimlich nette Kerle, mit denen wir beim ein oder anderen Drink im Tourbus herrlich über das „Der Herr der Ringe“-Universum fachsimpeln konnten!“
Und nach zwei gemeinsamen Gastspielreisen mit den Schweizer Folk-Metal-Pionieren ELUVEITIE, im Laufe derer sich zwischen den Bands eine bis heute anhaltende Freundschaft entwickelte, konnte man auf »Crisis In Utopia« gar einem kurzen Gastspiel der beiden Grazien Anna Murphy und Meri Tadic lauschen. „Wir sprachen die ganze Zeit darüber, einmal gemeinsam zu musizieren“, verrät Eli. „Und da sowohl eng gestrickte Zeitpläne als auch die große räumliche Distanz für mein Grindcore-Projekt mit Anna, das wir hoffentlich irgendwann einmal in Angriff nehmen werden, nicht gerade förderlich sind, waren Gastauftritte die einzig logische Alternative. So schrieben Anna und Meri ihre Spuren für `Nocturne In D Minor´ daheim in der Schweiz, nahmen sie dort auf und mailten sie uns nach Los Angeles. Es bedeutete uns unheimlich viel, dass sie sich für ein Interludium auf unserem Album derart Mühe gaben – wir schulden ihnen etwas!“
Angesichts dieser bereits bestehenden engen Beziehungen zu anderen Nuclear Blast-Bands, braucht für HOLY GRAIL von einer Kennlernphase gar nicht mehr die Rede zu sein. Bleibt uns also nur noch ein herzliches: Willkommen in der Familie!
Ronnie Pape

Review

Chronisch Kategorisierende aufgepasst: An dieser Combo werdet ihr euch die Zähne ausbeißen! Denn das aufstrebende kalifornische Quintett HOLY GRAIL vermeidet Berechenbarkeit wie andere Leute den Gang zum Zahnarzt – nicht aus Kalkül, sondern schlichtweg aus der Freude heraus, sämtlichen schwermetallischen Einflüssen, für die die einzelnen Bandmitglieder Vorlieben hegen, Einzug in ihre Musik zu gewähren. Heraus kommt mitnichten ein undefinierbares Stil-Chaos, sondern vielmehr ein meisterlich aus Einflüssen der NWoBHM und des Thrash-, Death- sowie Modern-Metal geformtes klangliches Unikat – ein kompositorisches Patent, für das jede in ihrem Genre festgefahrene Allerweltskapelle morden würde. Also setzt die schwarz-weiß-Brille ab und die Kopfhörer auf, um HOLY GRAILs zweite auf Langspieler verewigte Kreativitäts-Explosion in vollen Zügen zu genießen. Horizonterweiterung inklusive!
Ronnie Pape

Trackliste Dauer
1 - Archeus 2:15
2 - Bestial Triumphans 5:48
3 - Dark Passenger 4:11
4 - Bleeding Stone 4:20
5 - Ride The Void 4:30
6 - Too Decayed To Wait 4:12
7 - Crosswinds 4:07
8 - Take It To The Grave 3:49
9 - Sleep Of Virtue 4:49
10 - Silence The Scream 5:29
11 - The Great Artifice 3:49
12 - Wake Me When It's Over 1:15
13 - Rains Of Sorrow 4:32
14 - Can't Hide The Wolf 4:01
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