HARASAI

Psychotic kingdom

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HARASAI - Psychotic kingdom
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  • Artikelnummer:213378
  • Format:CD
  • Genre:Death Metal
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Mehr von HARASAI

Melodic Death Metal mit IN FLAMES- und DARK TRANQUILLITY-Anleihen.

Aus dem Nuclear Blast-Magazin:

Mega Metal:
Harasai aus Altenessen sind schon lange mehr als nur ein Geheimtipp. 2006 gegründet, danach jede Menge Shows auch außerhalb Deutschlands gespielt (u.a. mit Slayer, Entombed, Dark Tranquillity, Amon Amarth) und für die Produktion des Debütalbums "The I-Conception" (2010) konnte man immerhin Dan Swanö gewinnen. Drei Jahre später ist mit dem Nachfolgealbum nun alles etwas anders. "Psychotic Kingdom" wurde von Sebastian Levermann (Orden Ogan) produziert und von Dennis Koehne (Caliban, Lacuna Coil) gemastered. Soundmäßig gibt es zwar kaum Unterschiede auszumachen, doch beim Gesang hat sich ein bisschen was getan. Sänger Martin Wittsieker setzt nun häufiger mal Screams ein und verzichtet im Gegenzug auf ein paar Growls. Doch das sind auch nur Nuancen. Der Sound der Ruhrpöttler bleibt davon nahezu unberührt. Das Quintett klingt nach wie vor wie eine gekonnte Mischung aus At The Gates, Edge Of Sanity, alten In Flames, Dark Tranquillity ohne Keyboard und sicherlich auch Night In Gales - garniert mit einem Hauch Progressivität. Meistens kompromisslos brutal, dabei stets hochmelodisch und in ruhigeren Momenten gerne auch mal etwas melancholischer. Massive und typische Melodic Death-Kracher hat "Psychotic Kingdom" dabei fast im Überfluss zu bieten. Sei es beim eröffnenden "Resist The Rebuild", dem rasanten "Heretic Souls" oder dem streckenweise bitterbösen "Dying Race Domain". Für Abwechslung sorgen die mitunter ausufernden Instrumental-/Akustik-Parts in den Songs, in denen man sich in Regionen von 6-7 Minuten aufhält, wie beim Titelsong oder "The Liquid Everything". Und da darf es auch mal ein verträumtes Piano-Intro sein, bevor die Blasts auf einen hereinbrechen ("Three Kings"), während man im etwas ruhigeren "The Art Of The Sun" mit Akustik-Intro, starken Gitarrensoli und einmal mehr überragenden Melodien überzeugt. Das rein instrumentale Piano-Stück "Skywards We Fly" halte ich zwar für reichlich überflüssig, aber dafür ist der ebenfalls rein instrumentale Akustik-Abschluss des Album mit "Reflections" umso gelungener. Äußerst überzeugende Vorstellung. (8,5/10)

Burn Your Ears:
Genau wegen so Typen wie HARASAI mache ich gerne bei BurnYourEars mit! Nachdem man mehrfach gecheckt hat, dass auch kein falschen Album im Player rotiert (ich lege auch gerne mal aus Versehen zwei CDs übereinander...) und ganz sichergestellt hat, dass es sich nicht doch um eine bekannte Band handelt, kann man langsam anfangen den geilen Shit zu genießen! „Psychotic Kingdom" ist für mich die erste Begegnung mit dem Altessener Mannen von HARASAI, die keinen Thrash spielen sondern astreinen Melodic Death Metal und das „erst" seit 2006, was man anhand der Qualität kaum fassen kann. Könnt ihr die bitte ab jetzt alles sofort total gut finden? HARASAI bieten also stimmungsvollen Melodic Death Metal, ganz besonders erbarmungslose Gitarrenduelle und das alles mit freundlich "Winke Winke Richtung Göteborg". Statt den Sound mit dicken Keyboardzucker vollzuschmieren, gibt es aber hier und da mal eine elegante Klaviermelodie in Moll oder ein gediegenes Gitarrensolo, bei dem geschmeidig über das frisch eingewachste Griffbrett hoch und wieder runter gewandert wird. Über alles legt sich dieser kehlige Gesang, der starke Emotionalität transportiert und ganz sicher nicht „einfach nur rumkrakeelt", wie manch andere Bands. Von Zeit zu Zeit wird es auch mal schwarz und es gibt es Packung „high-pitched screams", wird auch immer gerne genommen. Die Texte sind durchweg ansprechend, gramgebeugt und realistisch gehalten und der Sänger schafft es häufig die Endungen so genial zu betonen, dass ich tatsächlich sehr ergriffen bin. Null Gepose sondern echte Emotionen werden in den Songs transportiert, in „The Art Of The Sun" wird sogar eindrucksvoll klar und sanft im Duett mit dem harten Gesang geträllert. Kein zweites„Shadow Duet"(vom Album„Skydancer" von DARK TRANQUILLITY, Duett von Anders Fridén und Mikael Stanne"), aber eine feine weitere Facette von HARASAI, mit der ich so nicht gerechnet hätte.Kein HARASAI legen sogar progressive Züge an den Tag und ganz heimlich mogelt sich auch eine Thrash Abfahrt oder auch ein paganähnliches Riff („Three Kings") mit ein. Die Band nimmt sich die Freiheit die Stücke wachsen und atmen zu lassen und schlägt auch nicht jeden Song zu Brei, viele laufen auch versöhnlich aus. Dabei sind die Grenzen klar gesteckt, niemand verliert oder verläuft sich mit seinem Instrument und HARASAI klingen kompakt und sicher als Band. Sehr geistreich agiert die Band im Klavierinstrumental „Skywards We Fly", die langsam aufpeitschende Melodie klingt erst wie zufällig fallende Regentropfen und breitet sich dann schmerzvoll und sehnsüchtig aus. Zum Ende hin (die letzten vier Stücke) ziehen HARASAI mächtig an und starten einen Frontalangriff auf die Nacken, der Death Part wird deutlicher ausgespielt und lässt ganz sicher keinen Nacken im Ruhezustand verweilen. Deutlicher mehr Kante in den Riffs und im Drumming, die Stücke werden atemloser und wilder, aber nicht minder würdevoll im Arrangement. Soundtechnisch ist „Psychotic Kingdom" ebenfalls ideal, Recording und Mix von Sebastian Levermann (ORDEN ORGAN) und Mastering von Dennis Koehne (CALIBAN, TIAMAT, LACUNA COIL), der reinste Hörgenuss. Die Vielfältigkeit auf „Psychotic Kingdom" ist gerade noch im grünen Bereich, HARASAI muten dem Hörer nur so viele Melodien zu, wie man als Durchschnittshörer verkraften kann. Mehr dürfte es tatsächlich nicht sein. Wuchtig und massiv, aber trotzdem immer wieder sehr moderato und man fühlt sich nicht durch die Platte gehetzt. Das beste Melodeath Album 2013 werden ganz sicher (hoffentlich) DARK TRANQUILLITY hinlegen, aber das beste deutsche Melodeath Album haben HARASAI aus Altessen vorgelegt, das müsste erst getoppt werden! Greift die Perle für kleinen Preis ab, bei mir läuft sie in Heavy Rotation und ich hab jetzt mal ganz große Fresse: Aus denen wird was! (8,5/10)

Legacy:
HARASAI „Psychotic Kingdom“
(Quality Steel/Soulfood)
Fünf Jungs im Schnee, dazu das krakelige Bandlogo eines obskuren Bandnamens – da kann man vorschnell auf Black Metal setzen und verlieren. Das von Orden Ogans Seeb aufgenommene und gemischte Album möchte sich gerne als deutsche At The Gates-Variante anpreisen und fliegt damit zumindest nicht sofort auf die Fresse. Wobei Bands wie Soul Demise und Fragments Of Unbecoming diese vermeintliche Lücke wesentlich besser ausfüllen. Aber das Alleinstellungsmerkmal von HARSAI sind ja auch die nicht nur von Tompa, sondern – Obacht, Deckung – Adorno inspirierten Texte. Thedor W. würde sich bedanken. „Everything is grey and everything is build on stones“. Nur das jämmerliche Cover-Artwork nicht, dessen Hochhausschluchten sehen eher nach einem lustigen Dominoabend als visueller Kunst aus. Mit zwei Demos, einer EP und dem Debütalbum „The I-Conception“ im Rücken sind die Essener keine Newcomer mehr, und handwerklich kann man ihnen zunächst wenig Vorwürfe machen. Für erste Abwehrreaktionen sorgt das monotone Standardgebrüll und Gekeife. Zudem wartet man bei jedem Song wie ein Strafgefangener auf die Duschszene – sprich: MetalCore-Breaks und Klargesang. Und siehe da – ab Song drei, ‚Three Kings’, geht es langsam damit los. Die Frühwarnsysteme funktionieren also doch noch. Derart mit Akustikvaseline vorbereitet, kommt ‚The Art Of The Sun’ samt Wandergitarren und schrecklich uncharismatischem Gesang ums Eck. Damit mag man beim Schulfest die (zu recht) skeptischen Klassenkameraden und deren Eltern davon überzeugen, dass man ja doch nicht nur Lärm macht – aber so was bringt man bitte niemals auf CD heraus. ‚Skywards We Fly’ klingt nach einer losen Ideenskizze, aber keinem ausgewachsenen Piano-Instrumental. (BTJ)
6 Punkte

Metal Hammer:
HARASAI
Psychotic Kingdom
Death Metal 7
Songwriting 7 + Sound 7 + Hörspaß 7 ø = 7,00
Quality Steel/Soulfood (10 Songs / 50:45 Min.)
VÖ: 26.4.
Was für ein Brett! ‘Resist To Rebuild’ prügelt den geneigten Metalhead zurück in die Neunziger und macht genau da weiter, wo einst At The Gates mit SLAUGHTER OF THE SOUL aufgehört haben. Pfeilschnelle Riffs vermengen sich mit angepisstem Gegrunze in bewährter Uffta-Uffta-Rhythmik. Was, wer, wie, wo? Okay, langsam: Die Rede ist vom Opener des Harasai-Zweitwerks PSYCHOTIC KINGDOM. Eine bloße Kopie der einstigen Melodic Death-Pioniere ist das deutsche Quintett deshalb aber noch lange nicht. Der jungen Truppe gelingt es, die Brachialität vergangener Tage mit komplexen Arrangements, atmosphärisch-akustischen Zwischenspielen und sägenden Hooklines gekonnt ins Jahr 2013 zu transportieren. Fernab von weichgespülten Genre-Vertretern werden diese Attribute jedoch stets mit Bedacht gesät und fügen sich somit wunderbar ungezwungen in die düsteren Kompositionen ein. Das melancholische ‘The Art Of The Sun’ überrascht dann sogar mit cleanen Vocals, die einen wunderbar emotionalen Kontrast zur räudigen Brutalität bilden. Harasai gehen auf PSYCHOTIC KINGDOM unbeirrt ihren Weg fort, den sie mit THE I-CONCEPTION eingeschlagen haben. In Sachen ausgefeiltes Songwriting und Produktion können sie sogar noch eine ganze Schippe drauflegen. Ein in allen Belangen grandioses Album.
Marco Götz

Rock Hard:
HARASAI
Psychotic Kingdom
Quality Steel (50:39)
Mächtiger Melodic-Alarm ist im Ruhrpott angesagt. HARASAI haben nicht nur einen Bandnamen, so schnittig wie ein Samuraischwert, sondern agieren mindestens ebenso messerscharf und erbarmungslos. Sie setzen da an, wo Dark Tranquillity, In Flames und At The Gates Ende der 90er aufgehört haben, Musikgeschichte zu schreiben, sei es durch Auflösung oder Stilwechsel. "Psychotic Kingdom" ist hart, aggressiv und melodisch. Es verzichtet komplett auf hippe Trendelemente, sondern ist Todesblei wie aus dem Bilderbuch. Der Hörer erwarten große Refrains, Gänsehautsoli, brachiale Bangerparts. Besonders die Saitenfraktion zockt ein Killerriff nach dem anderen. Halleluja Halswirbel! Neben Fragments Of Unbecoming wohl aktuell die beste Kapelle für melodieliebende Schwedennostalgiker.
Volkmar Weber
8


The Pit:
Melodischen Death Metal liefern die aus dem Pott stammenden Harasai auf ihrer neuen Platte „Psychotic Kingdom“. Stilistisch wurde während der 50 Minuten Spielzeit, die die Scheibe läuft, so ziemlich alles verwendet, was im Melo-Death-Metal einmal erfolgreich war. Wenn man mal bei den deutschen Bands bleibt, dann gibt es große Parallelen zu Night In Gales und auch zu Agathodaimon, obwohl diese ja eher dem schwarzmetallischen Spektrum zuzuordnen sind. Auf internationaler Ebene kommen Namen wie In Flames oder At The Gates ins Spiel.
Genug verglichen. Harasai haben sich sehr viel Mühe gegeben, sich nicht in zu enge Schubladen stecken zu lassen. Ein sehr breites Spektrum an Melodien und vor allem auch an Härtegraden bildet das Fundament für die Musik der Band. Von ganz harten Blast-Parts mit Schreigesang reicht die Palette bis hin zu akustischen Kompositionen mit cleanen Leadvocals. Weiter kann man seinen Schaffenskreis im Metal kaum auffächern.Diese extrem offene Herangehensweise an das Songwriting birgt natürlich Gefahren. Vor allem kann es leicht passieren, dass der Zuhörer den roten Faden verliert, wenn zu viele Melodien übereinander liegen oder aufeinander folgen. Dieses Problem hat die Band ganz gut gelöst. Eine Gitarre oder die Stimme ist immer eindeutig als Leitmelodie erkennbar, auch wenn noch viele andere gleichzeitig zu hören sind. Dazu gibt es fast immer eine musikalische Verbindung zwischen den einzelnen Liedern, was dem Album eine gewisse Form von Kontinuität verleiht.Nach dem ersten Rumpler „Resist To Rebuild“ wird es schon gleich deutlich melodiöser. „The Liquid Everything“ setzt viel weniger auf rasende Gitarren und dafür mehr auf emotionale Momente, die vor allem aus dem Wechsel von akustischen und elektrisch verzerrten Gitarren und dem Gesang resultieren. Ganz ähnlich, aber mit viel mehr Tiefgang funktioniert auch „Skywards We Fly“. Das Lied verzichtet zu Beginn komplett auf Gitarren und bedient sich nur eines Pianos, um die passende Stimmung zu erzeugen.Zu dieser Stimmung gehört auch der richtige Sound. „Psychotic Kingdom“ klingt während der harten Passagen wild, roh, ungepflegt und extrem sauer. Dagegen spiegeln sich in den ruhigen Passagen Emotionen wie Angst, Trauer und Einsamkeit wider. Harasai liefern nichts, was nicht schon irgendwie einmal da gewesen wäre. Alle Elemente und Passagen sind schon mal irgendwo und irgendwie gespielt worden (dieses Schicksal teilt die Gruppe mit allen anderen Bands). Der große und positive Aspekt an der Musik der Altenessener ist die Art und Weise, wie sämtliche Teile kombiniert werden. Die Combo zeigt keinerlei Berührungsängste mit Musik aus anderen Genres und mit metalunüblichen Instrumenten wie dem Piano. Hier dürfte sich wieder jeder angesprochen fühlen, der eins auf die Mütze braucht, aber auch hin und wieder mit ruhigeren Passagen umgehen kann. Fans der eingangs erwähnten Gruppen können hier nichts falsch machen. Wenn Harasai auf der nächsten Platte auch die Musik noch ein wenig eigenständiger hinbekommen, dann stehen die Chancen für eine Top-Note sehr gut. (8,5/10)

Time For Metal:
Spannung Spannung, mal wieder was Heimisches auf dem Tisch, beziehungsweise im Player. Es ist immer besonders spannend, sich anzuschauen, welche aktuellen oder generellen musikalischen Strömungen hier auch die heimischen Gefilde durchlaufen. So auch im Falle des Quintetts Harasai, welches sich 2006, damals noch als Trio, gegründet hat und aus dem Raum Bochum, Essen, Duisburg stammt.Erfreulicherweise trifft die Selbsteinschätzung des Stils vorliegend mal hundertprozentig zu, da hier absolut waschechter Melodic Death Metal schwedischer und auch amerikanischer Prägung von Anfang bis Ende geboten wird. Es werden große und epische Melodien abgeliefert, dass es die reine Freude ist, ganz nach In Flames- oder auch Soilwork-Schule, besonders gut gelungen in den Chorus- und Interludeparts zum Beispiel von Dying Race Domain oder auch dem Titeltrack Psychotic Kingdom.
Generell herrscht ein angenehmes und super passendes Tempo vor, die Parts im Einzelnen wirken homogen und stimmig sowie auch die Songs im Ganzen. Man merkt, dass die Jungs nicht erst seit gestern an ihren Instrumenten stehen, da auch im Besonderen die für diese Stilrichtung typischen Singelnotenriffs und Sechzehntellinien in den Strophen wirklich schön tight wie die Nähmaschine runtergetackert kommen, so beispielsweise in Dying Race Domain oder The Liquid Everything.Hier trennt sich - übrigens genauso wie in der Qualität von Gitarrensoli und Harmonielinien - in den meisten Fällen die Spreu vom Weizen und die Mannen von Harasai zeigen hier recht eindrucksvoll und auf hohem Level, dass man nicht zum Einheitsbrei gehören will. In den bis jetzt angesprochenen Punkten und auch in der Qualität der Produktion, die wirklich sehr schön transparent, druckvoll und mit einem, besonders passend zu diesem Genre, grandios guten Gitarren- und Basssound glänzt, gelingt dies auf Psychotic Kingdom auch wirklich durchgehend und auf einem konstant guten Level, ohne dass sonderlich schwache Momente auszumachen wären.Lediglich nicht ganz im Charakter dieser Platte und auch dieser wirklich gut aufspielenden Truppe sind die Akustiksongs, bzw. diejenigen mit hohem Akustikanteil. Nicht falsch verstehen, diese Songs sind auch durchaus nicht schlecht, jedoch kommen sie durchweg nicht an die kompromissloseren Songs der Scheibe heran. Die kürzeren Akustikinterludes sind durchaus stimmig und verbreiten die gewünschte Atmosphäre, jedoch sollte man es dabei belassen. Wirklich gute balladesque Songs aus dem Melodic Death-Bereich sind an sich eine eher seltener anzutreffende Sache, hier sind In Flames eine der wenigen Kapellen, die auf dem Feld wirklich überzeugen können.Fazit: Mit ihrem zweiten Longplayer in der Tasche präsentieren sich Harasai als durchaus gereifte und mehr als durchschnittlich fähige Band, mit der man in Zukunft in der Melodic Death-Szene und auch generell in der deutschen Metalszene rechnen sollte. Auf Psychotic Kingdom hat man gekonnt die Trademarks des Genres mit einem eigenen Charakter und einer eigenen Handschrift versehen, die zu gefallen weiß. Mit Ausnahme der Akutsikausflüge ein absolut empfehlenswertes Album für alle Fans von In Flames, Soilwork, The Black Dahlia Murder und Co..
Anspieltipps: Sullen Eyed Reternity, Narcissistic Panopticum
Bewertung: 8,5 von 10 Punkten

Music Scan:
Na, wenn da mal nicht Label und Band verdammt gut zusammen passen. Auf welchem Label könnte ein Band aus Altenessen passender erscheinen (man erinnere sich: Die Heimat der Legende Kreator), als auf Quality Steel? Die Musik nennt das Label zwar Progressive Melodic Death Metal, aber ob ich da wirklich Parallelen zu Opeth heraushören mag? Stattdessen bretzelt sich Band durch ein paar wirklich gelungene, pechschwarze Tracks, irgendwo in der Schnittmenge zwischen oldschooligem Thrash und gar heftigem Death Metal. Zwischendurch lockern HARASAI ihren Sound gerne einmal mit netten Melodien auf, die dann schwedisch geprägt daherkommen. Aber, keine Sorge, allzu viel Ruhe und Besinnlichkeit wird dem Hörer nicht gegönnt. Immer, wenn man sich sanft im Takt wiegt, packt die Band den Knüppel wieder aus und blastet und thrasht sich munter den Frust von der Seele. Erinnert entfernt wohl an At The Gates und Co.. Technisch-handwerklich kann man HARASAI nicht ans Zeug flicken, denn hier sind hörbar keine Amateure unterwegs. Da passt die räudige Produktion auch ziemlich wie die Faust aufs Auge. Alles im grünen Bereich also? Nicht ganz, denn zumindest bei meinen Ohren stellen sich nach ein paar Tracks latente Ermüdungserscheinungen ein. Will heißen: Das einmal gefundene Rezept wird beinhart durchgezogen und die Überraschungen bleiben ein bisschen aus. Das tut der Kurzweiligkeit aber überhaupt keinen Abbruch. Prima Scheibe, die zumindest kurzzeitig viel Spaß bereitet. (7/10)

Tracklist Dauer
1 - Resist to rebuild 4:01
2 - The liquid everything 7:04
3 - Three kings 4:44
4 - The art of the sun 5:47
5 - Skywards we fly 2:44
6 - Heretic souls 5:14
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