Zurück zur Artikelübersicht

GRAVEYARD

Lights out

GRAVEYARD - Lights out
14,99 EUR

inkl. 19% MwSt., zzgl. Versand

oder 3196 Blasts!

Beim Kauf dieses Artikels erhältst Du
64 Blasts! Infos zu Blasts!-Punkte

Artikelnummer:
205037
Format:
CD
Genre:
Rock/Alternative
Verfügbarkeit:

Mehr von GRAVEYARD


Produktbeschreibung

Das dritte Album der Schweden ist ein Fest für Liebhaber von 70s Rock mit Herz und Seele!

Interview

Man wird den Eindruck nicht los, dass die schwedischen Heavy Rocker von GRAVEYARD einigermaßen verwundert darüber sind, was ihnen da seit ihrem zweiten Album »Hisingen Blues« (2011) an Lobgesängen, überschäumenden ­Reviews, rappelvollen Clubs und genereller Begeisterung entgegenschlägt. Es spricht für die Erben von ­­BLACK ­SABBATH, BLUE CHEER, etc. dass sie sich einfach nur ihrer Musik ­widmen wollen, für Chichi nichts übrig haben und stattdessen lieber an jeder Steckdose spielen! Oder mal eben ein sagenhaftes Drittwerk einholzen: »Lights Out« steckt dabei voller Überraschungen wie die sprichwörtliche Pralinenschachtel, ohne aber irgendeinen GRAVEYARD-Fan auch nur annähernd zu vergrätzen. Bewundernswert erscheint dabei wie immer die legendäre Lässigkeit, mit der die Schlaghosen-verliebten Schweden ihr Tagewerk verrichten.
Man wird den Eindruck nicht los, dass die schwedischen Heavy Rocker von GRAVEYARD einigermaßen verwundert darüber sind, was ihnen da seit ihrem zweiten Album »Hisingen Blues« (2011) an Lobgesängen, überschäumenden ­Reviews, rappelvollen Clubs und genereller Begeisterung entgegenschlägt. Es spricht für die Erben von ­­BLACK ­SABBATH, BLUE CHEER, etc. dass sie sich einfach nur ihrer Musik ­widmen wollen, für Chichi nichts übrig haben und stattdessen lieber an jeder Steckdose spielen! Oder mal eben ein sagenhaftes Drittwerk einholzen: »Lights Out« steckt dabei voller Überraschungen wie die sprichwörtliche Pralinenschachtel, ohne aber irgendeinen GRAVEYARD-Fan auch nur annähernd zu vergrätzen. Bewundernswert erscheint dabei wie immer die legendäre Lässigkeit, mit der die Schlaghosen-verliebten Schweden ihr Tagewerk verrichten.
Gitarrist Jonatan Ramm geht’s wie immer prima, und er freut sich darüber, wie sich die Dinge in letzter Zeit im Hause GRAVEYARD entwickelt haben – wer würde das nicht? „Eigentlich gehen wir noch immer exakt so an die Dinge heran wie zu unseren Anfangstagen. Klar, jetzt können wir uns einen größeren Van leisten, und dann und wann springt auch ein Hotelzimmer raus. Das Tollste ist aber, dass wir unsere normalen Jobs kündigen konnten! Seit wir »Hisingen Blues« rausgebracht haben, läuft einfach alles super, und wir sind insbesondere dankbar dafür, dass wir mit derart großartigen Bands auf Tour gehen durften!“ Absolutes Highlight wird dabei sicherlich gewesen sein, mit den allmächtigen MOTÖRHEAD die Bühne unsicher gemacht zu haben. „Lemmy ist ein Supertyp. Die Jungs waren echt nett zu uns, und wir hatten jede Menge Spaß!“ Schlüpfrige Anekdoten behält Jonatan allerdings für sich, und es fällt einmal mehr auf, dass in diesem Leben wohl keine Support-Band je ein schlechtes Wort über Herrn Kilmister und Co. verlieren würde – ein Supertyp eben, schließen wir uns GRAVEYARD einfach mal an. Gute Erinnerungen hat Jonatan auch an die U.S.-Tour, die die Jungs im Januar 2012 bewältigten. „Das war wirklich eine fantastische Tour! Wir wußten nicht so genau, was wir im Vorfeld davon erwarten sollten, weil wir in Amerika noch nie als Headliner unterwegs waren. Aber es lief von vorne bis hinten wie am Schnürchen, und einige der Shows waren sogar ausverkauft!“ Und das, wo heutzutage kleinere oder mittelgroße Bands gerne einen weiten Bogen um die USA machen, um grausigen Tourbedingungen und leeren Clubs aus dem Weg zu gehen – kein Problem für GRAVEYARD, die von den Amerikanern mit offenen Armen empfangen wurden und ganz offensichtlich zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren. „Die Art von Musik, die wir spielen, war in den USA einfach nie weg vom Fenster – was man von Europa oder speziell dem schwedischen Radio nicht unbedingt behaupten kann. Ich denke mal, dass die Leute in Amerika einfach noch richtig gute Radiostationen finden können. Allerdings muss ich sagen, dass unser Publikum bisher auf beiden Kontinenten einfach immer spitze war. In der Hinsicht kann ich nicht wirklich Unterschiede erkennen.“ Die europäische Fanbase der Schweden muss jedoch – wenig überraschend bei einer Band, die so vehement in den Van steigt und Clubs beackert – auch nicht mehr lange darben. Rechtzeitig, wenn die ersten Schneeflocken rieseln, werden sich GRAVEYARD auf amtliche »Lights Out«-Headlinertournee begeben! „Das wird natürlich wieder der Hammer“, freut sich der Gitar­rist schon mal scheckig. „Gerade eben haben wir mitbekommen, dass unsere guten Kumpels von SPIDERS als Support Act mit von der Partie sein werden. Geile Band!“ Ja gut, was anderes hätte Jonatan jetzt auch nicht sagen dürfen, denn bei den eben erwähnten SPIDERS saß GRAVEYARD-Drummer Axel Sjöberg ebenfalls hinter den Kesseln. Hängt es einem eigentlich nicht auch mal zum Hals heraus, ständig durch die Pampa zu zockeln und so langsam zu vergessen, wo man eigentlich wohnt und wie die eigene Freundin ausschaut? „Klar haben wir manchmal auch die Schnauze voll, das wäre ja komisch, wenn nicht. Wir haben den geilsten Job der Welt und sind sehr glücklich, unser Leben so bestreiten zu können, aber es bedeutet halt gleichzeitig auch viel Herumreisen, viel Arbeit und wenig Schlaf. Manchmal fällt es etwas schwer, sich vor Augen zu halten, dass wir das machen, wovon wir immer geträumt haben – aber das sind eher seltene Momente.“
Aber mit einer Hammerscheibe wie »Lights Out« begibt man sich natürlich wieder bis in die Haarspitzen motiviert auf Reisen – kein Wunder bei dem neuen Songmaterial, das bei jedem anständigen GRAVEYARD-Fan sofort Kammerflimmern auslösen wird: eine ordentliche Backpfeife für all jene, die schon einen halbherzigen Schnellschuss befürchteten, nachdem »Hisingen Blues« 2011 das Licht der Welt erblickte und sich noch immer fleißig auf den Plattentellern dreht. Doch was soll man sagen? Genialität braucht offensichtlich keine Ruhepause, und GRAVEYARD stehen so dermaßen im Saft, dass es eine Schande wäre, die Welt nicht daran teilhaben zu lassen! Jonatan relativiert: „Normalerweise braucht es einige Monate, um sich wieder inspiriert zu fühlen, nachdem wir aufgenommen haben. Das hängt natürlich auch damit zusammen, wie viel Zeitdruck wir während des Studioaufenthalts hatten, aber ziemlich direkt danach versuchen wir, neues Material hinzubekommen. Bei »Lights Out« hatten wir eineinhalb Monate frei, um neue Songs zu schreiben. Auf Tour klappt das nicht so gut und wir haben auch nicht wirklich die Muße.“ Hinters Mischpult klemmte sich bei den neun taufrischen Tracks mal wieder ein alter Bekannter: Produzent Don Alsterberg, der schon mit Combos wie THE SOUNDTRACK OF OUR LIVES, JUNIP und – es war abzusehen – den SPIDERS arbeitete und maßgeblich daran beteiligt war, GRAVEYARD auf deren selbstbetiteltem Debüt 2007 und der Durchbruchsplatte »Hisingen Blues« bei Identitäts- und Klangfarbenfindung zu helfen. Nicht umsonst meinte man schon in der Vergangenheit: „Mit unserem Sound ist es die eine Sache, Songs zu schreiben und zu proben, aber es ist eine komplett andere Baustelle, wenn wir ins Studio gehen und alles mit der perfekten Produktion hinterlegen können. Mit Don Alsterberg haben wir da einen absoluten Glücksgriff getan. Er hat uns von Anfang an als Individuen, aber auch als Band verstanden und hat es geschafft, unsere kreative Vision in eine Produktion zu verpflanzen, die das Beste aus GRAVEYARD herausholt. Manchmal übertrifft die Produktion unsere Vorstellungen, und besser kann man es ja nicht treffen.“ Eine schicksalshafte Begegnung also – aber juckt es die Schweden nicht auch mal in den Fingern, was Neues auszuprobieren? Oder gehören GRAVEYARD und Don Alsterberg zusammen wie Fix & Foxi, Starsky & Hutch, Titanic & Eisberg? „Wir haben echt Glück, dass Don auch diese Platte übernommen hat – er hat überhaupt schon so viel für uns getan“, zeigt sich Jonatan dankbar. „Prinzipiell haben wir nichts dagegen, auch mal mit jemand anderem zusammenzuarbeiten, aber wie das Sprichwort so schön sagt: If it ain`t broke, don`t fix it!“
Es mag bösartig sein, aber manchmal macht es Spaß, Musiker mit Fragen zu triezen, die sie nicht leiden können. Im Falle GRAVEYARD: klebt doch mal bitte eine Stilrichtung auf Euren Sound! Bereits beim vorangegangenen BLAST!-Interview wand sich Drummer Axel Sjöberg davor, und auch Gitarrero Jonatan Ramm wirkt nicht unbedingt so, als hätte er schon sein ganzes Leben lang darauf gewartet, all seine Kreativität mit einem schnöden Etikett zu versehen und Otto Normalverbraucher zu erklären. „Das ist schwer zu beantworten“, seufzt er. „Wahrscheinlich ist »Lights Out« einfach eine Rock-Platte mit Heavy Blues-Einflüssen. Manchmal denke ich, es ist unnötig, Musik einem speziellen Genre zuzuordnen. Wir versuchen einfach, Songs zu schreiben.“ Er taut schon mehr auf bei dem Versuch, das Grundgefühl des Albums zu beschreiben, das sich wie ein roter Faden durch die Tracks zieht und sich auch im Titel widerspiegelt – beinharte Fans werden schon angesichts älterer Texte darauf gestoßen sein, dass sich ­GRAVEYARD bevorzugt melancholischen Themen und Situationen widmen. „Ich denke, jeder kann fühlen, dass sich diese Welt in eine seltsame Richtung bewegt, in der Leute dazu angeleitet werden, ihren freien Willen aufzugeben. Viele von uns leben in so einer Art Blase, um der Realität nicht ins Angesicht schauen zu müssen, nicht nachzufragen oder gar danach zu streben, das besser ist als all das hier. Das mag sich ein wenig verbittert anhören, aber gleichzeitig stellt Musik einen wunderbaren Weg für Kommunikation dar.“ Und da soll noch einer sagen, GRAVEYARD wären frohlockende Hippies! Mit dem vielbeklatschten und wirklich außergewöhnlichen Cover-Artwork zu »Hisingen Blues« haben sie sich ja beinahe so hinstilisieren lassen, aber damit soll nun auch Schluss sein. „Das Cover wird komplett anders als das letzte“, orakelte man schon im Vorfeld. Nachdem Versuche scheiterten, für »Lights Out« eine ähnlich abgefahrene Optik zu liefern, schickte der Künstler der Band halb aus Frustration, halb aus Spaß schlichte Schwärze. Die Band war begeistert und entschloss sich, Albuminhalt und Titel auch von außen gleichsam nihilistisch einzufangen. „Wir waren an dem Punkt, wo wir ein fertiges Artwork erwarteten, und der Künstler kam mit dem pechschwarzen an. Wir fanden, dass es in jeder Hinsicht perfekt passte. Das Wichtigste ist ja sowieso die Musik. Wenn damit alles stimmt, sind wir auch schon glücklich.“
Nadine Fiebig

Review

Die vergangenen zwei Jahre waren im Stall der Schweden GRAVEYARD wirklich verdammt ereignisreich: Erst der Deal mit Nuclear Blast, dann schlägt das zweite Album „Hisingen Blues“ in der Szene ein wie eine Bombe. Es folgen unzählige Auftritte, in deren Rahmen die Skandinavier ihren Anspruch, neben Witchcraft die authentischste und wohl erfolgreichste Siebziger-Rock-Formation dieser Tage zu sein, zusätzlich unterstreichen konnten. Das selbstbetitelte 2007er Debüt brachten Blast unlängst neu auf den Markt, nunmehr war es an der Zeit, das berühmt-berüchtigte Drittwerk, das „make it or break it“-Album einzuspielen. „Lights Out“ setzt die Tradition seiner beiden Vorgänger unmissverständlich fort, sprich es gibt herrlichsten Rock in der Tradition von Led Zeppelin, Iron Butterfly, den frühen Santana, Pentagram, Lucifer`s Friend, Iron Claw, Necromandus oder Bedemon auszumachen. `An Industry Of Murder` ist ein schön zackiger, mitreißender Opener, dem unmittelbar darauf mit `Slow Motion Countdown` eine gefühlvolle Blues-Ballade folgt. `Endless Night` stellt einen knackigen wie eingängigen Rocker dar, während die bluesige Ballade `Hard Times Lovin`` wieder für gefühlvolle Momente sorgt. Das zusammen mit `Leaving You` in Form einer Single herausgebrachte `Goliath` stellt eine coole, eingängige Uptempo-Nummer dar, die unglaublich heavy ist: Geiler kann 70er-Riffrock nicht sein! Das die Platte abschließende `20/20 (Tunnel Vision)` ist dann ein relaxter, chilliger Track; wie gemacht, um eine GRAVEYARD-Platte zu ihrem viel zu schnellen Ende zu bringen. Was auffällt, ist das konzentrierte Songwriting der Schweden: Wie bereits auf den beiden Vorgängerscheiben angeklungen, versuchen die Skandinavier, möglichst kurze und knappe Stücke zu schreiben. Dabei überfrachtet man die einzelnen Tracks nicht mit Ideen, sondern lässt den einzelnen Songs noch genügend Luft zum Atmen. Es fehlen noch ein / zwei wirklich überragende Stücke, ansonsten stellt „Lights Out“ definitiv ein Muss für jeden Siebziger-affinen Musikfreund dar! (CW)
LEGACY

Trackliste Dauer
1 - An Industry Of Murder 4:02
2 - Slow Motion Countdown 5:35
3 - Seven Seven 2:32
4 - The Suits, The Law & The Uniforms 4:50
5 - Endless Night 2:46
6 - Hard Times Lovin' 4:27
7 - Goliath 2:49
8 - Fool In The End 3:31
9 - 20/20 (Tunnel Vision) 5:00
Kunden, die diesen Artikel kauften, kauften auch
    • Graveyard Hisingen Blues
    • Graveyard
    • Hisingen Blues
    • CD - 14,99 EUR
    • inkl. 19% MwSt., zzgl. Versand
    • GRAVEYARD Graveyard
    • GRAVEYARD
    • Graveyard
    • CD - 14,99 EUR
    • inkl. 19% MwSt., zzgl. Versand
    • WITCHCRAFT Legend
    • WITCHCRAFT
    • Legend
    • CD-Digi - 15,99 EUR
    • inkl. 19% MwSt., zzgl. Versand
    • GRAVEYARD Graveyard CLEAR VINYL
    • GRAVEYARD
    • Graveyard CLEAR VINYL
    • LP - 17,99 EUR
    • inkl. 19% MwSt., zzgl. Versand
    • GRAVEYARD Lights out
    • GRAVEYARD
    • Lights out
    • CD-Digi + Patch - 16,99 EUR
    • inkl. 19% MwSt., zzgl. Versand
    • WINTERSUN Time I
    • WINTERSUN
    • Time I
    • CD - 14,99 EUR
    • inkl. 19% MwSt., zzgl. Versand
    • GRAVEYARD Hisingen blues BI-COLOURED VINYL
    • GRAVEYARD
    • Hisingen blues BI-COLOURED VINYL
    • LP - 17,99 EUR
    • inkl. 19% MwSt., zzgl. Versand
    • DORO Raise your fist
    • DORO
    • Raise your fist
    • CD - 15,99 EUR
    • inkl. 19% MwSt., zzgl. Versand
    • ORCHID The mouths of madness
    • ORCHID
    • The mouths of madness
    • CD - 14,99 EUR
    • inkl. 19% MwSt., zzgl. Versand
Das könnte Dich auch interessieren
    • GRAVEYARD Band
    • GRAVEYARD
    • Band
    • TS M - 13,99 EUR
    • inkl. 19% MwSt., zzgl. Versand
    • GRAVEYARD Band
    • GRAVEYARD
    • Band
    • TS L - 13,99 EUR
    • inkl. 19% MwSt., zzgl. Versand
    • GRAVEYARD Band
    • GRAVEYARD
    • Band
    • TS XL - 13,99 EUR
    • inkl. 19% MwSt., zzgl. Versand
    • GRAVEYARD Band
    • GRAVEYARD
    • Band
    • TS XXL - 13,99 EUR
    • inkl. 19% MwSt., zzgl. Versand
    • GRAVEYARD Monstertryck
    • GRAVEYARD
    • Monstertryck
    • TS XL - 17,99 EUR
    • inkl. 19% MwSt., zzgl. Versand
    • GRAVEYARD Monstertryck
    • GRAVEYARD
    • Monstertryck
    • TS XXL - 17,99 EUR
    • inkl. 19% MwSt., zzgl. Versand
    • GRAVEYARD Monstertryck
    • GRAVEYARD
    • Monstertryck
    • TS M - 17,99 EUR
    • inkl. 19% MwSt., zzgl. Versand
    • GRAVEYARD Monstertryck
    • GRAVEYARD
    • Monstertryck
    • TS L - 17,99 EUR
    • inkl. 19% MwSt., zzgl. Versand
    • GRAVEYARD Goliath GIRLIE
    • GRAVEYARD
    • Goliath GIRLIE
    • Gr. XL - 9,99 EUR
    • inkl. 19% MwSt., zzgl. Versand
Währung