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ESSENCE

Last night of solace

ESSENCE - Last night of solace
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Artikelnummer:
212062
Format:
CD
Genre:
Thrash Metal
Verfügbarkeit:

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Beschreibung

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Aus dem BLAST!-Magazin:

Mit Abbath am Nordpol
Mit ihrem zweiten Album »Last Night Of Solace« legen die jungen dänischen Thrasher von ESSENCE ein beeindruckendes Pfund vor. Sänger und Band-Kopf Lasse Skov berichtet über seine Vorbilder, Reisen um die ganze Welt und das Zusammentreffen mit echten Legenden.Für die meisten Fans dürften ESSENCE noch ein unbeschriebenes Blatt sein. Sänger und Gitarrist Lasse Skov leistet deshalb erstmal ein wenig Aufklärungsarbeit. „Wir haben uns im Jahr 2005 in einem Kaff namens Nordjylland als Schüler-Band gegründet. ­ESSENCE begannen natürlich mit Cover-Versionen, allerdings merkten wir schnell, dass uns eigenes Material wichtiger ist. Also begannen wir zu komponieren, nahmen ein Demo und schließlich unser erstes ­Album »Lost In Violence« auf, das bei einem kleinen Label erschien. Dann tingelten wir durch Dänemark und spielten an jeder sich bietenden Steckdose.“ Was dann folgt, ist der Traum einer jeden Band. Obwohl die Scheibe kaum beworben wird, werden immer mehr Menschen auf die Combo aufmerksam und buchen ihnen Shows in ganz Europa. „Wir waren zum Beispiel mit VADER auf Tour, außerdem durften wir IN FLAMES begleiten, was mich als großen Fan besonders gefreut hat. Wir haben zudem diverse Festivals gespielt, sogar eins in Portugal“, freut sich das Energiebündel. Schließlich bewirbt sich das Trio bei „Rock The Nations“-Award 2012 und gewinnt diesen Wettbewerb, inklusive Platten- und Booking-Vertrag. Skov kann es immer noch nicht fassen. „Wir hätten nie damit gerechnet, zu gewinnen. Aber es ist toll, dass sich die Hingabe, die wir in diese Band investiert haben, auszahlt.“ Und diese Hingabe ist »Last Night Of Solace« zu jeder Minute anzumerken. Kernige Riffs treffen auf einprägsame Melodien und intelligente Texte. Die sind Lasse besonders wichtig. „Auf unserem Debüt waren wir noch ziemlich klischeemäßig unterwegs“, gibt der Frontmann zu. „Aber ich habe auch in diesem Bereich gelernt und mich von den typischen „War“ und „Die“-Texten entfernt. Inhaltlich geht es bei »Last Night Of Solace« (deutsch: Letzte Nacht des Trostes – Anm.d.A.) um den Untergang der Menschheit. Das ist nichts Neues, aber ich habe versucht, andere und ungewöhnliche Sichtweisen auf dieses Thema zu finden. Die Verbindung zwischen Mensch und Natur ist mir dabei besonders wichtig.“ Was nicht weiter verwundert, denn der 24-jährige Student ist ein echter Wanderbursche, dessen größtes Hobby es ist, mit einem Rucksack durch die Welt zu tingeln. „Ich bin in Nordjylland geboren und konnte schon als Kind nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die ihr Leben lang in diesem Kaff abhängen. Ich wollte schon immer raus und andere Gegenden kennenlernen. Diesen Februar plane ich einen Trip an den Nordpol, was sicher aufregend wird. All die Geschichten, die mir auf meinen Reisen passieren, dienen dann als Inspiration für meine Musik.“ Dieser Ansatz erinnert an viele Black-Metal-Bands, die ebenfalls die Natur als größte Inspirationsquelle benennen. Und tatsächlich gibt es Momente auf »Last Night Of Solace«, die zumindest von der Atmosphäre her an dieses Genre erinnern. Lasse lacht. „Du meinst sicher die Songs ‚Gemstones‘ und ‚Darkmaster‘, die ein wenig von ­IMMORTAL inspiriert wurden. Wir sind alle riesige Fans dieser Band und durften Abbath auch schon einige Male persönlich treffen. Er ist einer der freundlichsten und hilfsbereitesten Typen, die ich in diesem Geschäft kennengelernt habe.“ Eine weitere Band, die man im Zusammenhang mit ESSENCE sicher nennen muss, sind KREATOR. Vor allem Lasses Stimme erinnert stark an den kleinen Mann aus Essen. „Ja, das hören wir häufiger. Meine Band-Kollegen machen sich im Proberaum schon einen Spaß daraus und feuern mich an, ich solle den Mille machen. Aber ich denke nicht, dass wir eine Kopie von KREATOR sind. Unsere Riffs sind komplett anders aufgebaut. Was ich an dieser Band besonders schätze sind diese aggressiven Vibes, die Mille versprüht. Es ist egal, was er spielt. Man hört sofort die Leidenschaft heraus, die er für seine Musik empfindet. Und das ist natürlich etwas, das man sich abschauen kann.“ Auf die Frage, ob Lasse seinen stimmlichen Bruder auch schon einmal persönlich getroffen hat, kommt schallendes Gelächter aus dem Telefon. „Einmal, auf einem Festival. Er stand in einer Ecke und futterte eine Orange, als ich auf ihn zustürmte, um ihm die Hand zu schütteln. Dabei hätte ich ihm fast das Obst aus der Hand geschlagen. Er hat ziemlich überrascht geguckt, haha.“ Als Produzent für »Last Night Of Solace« fungierte HYPOCRISY- und PAIN-Mastermind Peter Tägtgren. Eine weitere große Erfahrung im Leben der jungen Band. „Peter ist schon so lange im Geschäft, und es gibt so viele Bands, die mit ihm arbeiten wollen. Zum Beispiel haben sich RAMMSTEIN gemeldet, als wir gerade im Studio waren. Deshalb ist es uns eine besondere Ehre, ihn als Produzenten auf dem Album zu haben. In Sachen Kompositionen hatte er wenig Einfluss, die Songs standen schon vor unserem Besuch in den Abyss-Studios. Aber der Sound ist komplett sein Werk. Er ist sehr roh gehalten, was mir persönlich sehr gefällt. Außerdem hat uns Peter noch einige Business-Tipps gegeben, wofür wir ihm sehr dankbar sind. Davon abgesehen ist es erstaunlich, wie viele Anekdoten Peter zum Besten geben kann. Wir hatten teilweise Bauchschmerzen vor Lachen.“ Und solche lustigen Geschichten möchte das Trio demnächst verstärkt selbst erleben. Doch das ist für eine dänische Band gar nicht so einfach, wie Skov erläutert. „Wenn man an Metal und Dänemark denkt, fallen sofort Namen wie VOLBEAT oder MERCYFUL FATE. Aber im Untergrund gibt es eine riesige Anzahl von Bands, auch im Bereich Thrash. Deshalb ist es so schwer, als junge Combo auf sich aufmerksam zu machen. Aber ich denke, dass wir auf einem guten Weg sind“, meint Skov, der sich bereits mit Songs für das neue Album beschäftigt. Abschließend verrät der sympathische Musiker noch, dass er eher auf europäische, und hier ganz besonders auf deutsche Thrash-Metal-Bands abfährt. „Natürlich mag ich auch die frühen Sachen aus der Bay Area. Aber deutscher Thrash klingt in meinen Ohren immer so verdammt ehrlich. Ich kann gar nicht genau erklären, warum das so ist. Aber es ist Fakt, und deshalb sind deutsche Bands ein wichtiger Einfluss für uns.“
Marcus Zemke

Review

Dänische Thrash-Feinkost
Wenn man an Dänemark und Thrash Metal denkt, fällt einem wahrscheinlich zuerst die Band ARTILLERY ein, die schon seit vielen Jahren ihr Unwesen treibt. Doch ESSENCE aus Nordjylland sind mit ihrem zweiten Album »Last Night Of Solace« drauf und dran, den Altvorderen den Rang abzulaufen. Denn die Jungs haben ein Gespür für die richtige Mischung aus Härte und Melodie. Dabei orientieren sie sich in Sachen Thrash eher an europäischen Vorbildern und lassen sich mit aktuellen ­KREATOR (mit einer Prise DEATH) vergleichen, was am Organ von Lasse Skov und der bisweilen eigenwilligen Melodieführung liegt. Besonders deutlich wird dies beim Rausschmeißer ‚Fractured‘, während das epische ‚Last Night‘ mit seinen flirrenden Gitarren hingegen fast schon Black-Metal-Atmosphäre verbreitet. Zwischen diesen Polen bewegt sich das ganze Album, das Fans der härteren Gangart wärmstens empfohlen sei. Von dieser Kapelle wird man noch hören!
Marcus Zemke

Tracklist Dauer
1 - Intro
2 - Final Eclipse
3 - Arachnida
4 - For The Fallen
5 - Children Of Rwanda
6 - Gemstones
7 - Dark Matter
8 - Last Night Of Solace
9 - Opium
10 - Fractured Dimension
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