EDGUY

Hellfire club


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EDGUY - Hellfire club
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  • Genre:Heavy/True/Power/Speed Metal, Progressive Rock/Metal
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Tobias Sammet und seine Crew starten mit Vollgas durch und toppen ihr Hammeralbum "Mandrake" nochmals mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit!

Mehr Info:

Im Februar gab's die "King Of Fools" EP, und jetzt ist es Zeit für die volle Dosis EDGUY – willkommen im verruchten "Hellfire Club"! Auf diesem Album knallen einem die deutschen Spaßvögel aus Hessen nicht nur ihre wohlbekannte Mixtur aus frisch-fröhlichem Power Metal – einhergehend mit gehörig Bombast und eingängigen Refrains – um die Ohren, sondern kommen außerdem mit einer neuen, heavieren Facette ihres Sounds daher: Groovige Rhythmen, härtere Riffs und ein leicht dreckiger Rock-Touch charakterisieren "Hellfire Club"; Veränderungen, die großartig zum EDGUY'schen Konzept des Musikmachens passen.
Und da die Band symphonischen Elementen alles andere als abgeneigt ist, haben EDGUY zusätzlich das Filmorchester Babelsberg engagiert, somit strotzen die Songs nicht nur vor metallischer Stärke, sondern auch klassischem Feeling und Power. Das Endresultat ist summa summarum einfach fantastisch!
Feurig, zündend und vor Energie berstend, das sind die EDGUY des Jahres 2004.

EDGUY begannen 1992 als Schulband mit traditionellem Metal. Kontrastierend zum Grunge – der zur damaligen Zeit unglaublich populär war – taten die 14jährigen Freunde ihre ersten musikalischen Schritte mit Coversongs ihrer Lieblingsbands DEEP PURPLE, KISS, AC/DC und IRON MAIDEN, begannen jedoch schon bald, eigene Stücke zu komponieren.
Nach fast fünf Jahren der Klinkenputzerei und gescheiterten Versuchen, das Interesse einer Plattenfirma auf sich zu lenken, gab AFM Records EDGUY endlich die Chance, sich zu profilieren. Zwischen 1997 und 2003 veröffentlichten EDGUY fünf Studioalben, wobei jedes eine Verbesserung zum Vorgänger darstellte; parallel zu dieser Weiterentwicklung und Reifung wuchs auch die Fanbase der Band. Besonders der frische und freche Spirit von EDGUY und ihrem sympathischen Sänger Tobias Sammet – auf der Bühne ein echter Scherzkeks – vergrößerte die Popularität der Truppe rapide. Innerhalb von nur wenigen Jahren machten sich EDGUY den Namen, einer der unterhaltsamsten Acts überhaupt on stage zu sein.
Das 2001 erschienene Werk "Mandrake" wurde zum großen Band-Hit: Vollgepackt mit catchy Melodien, powervollen Riffs und klasse Refrains zum Mitsingen gelang dem Album der Sprung in die Top 20 mehrerer europäischer Charts und legte den Grundstein für EDGUYs erste große Headliner-Tour, die die Jungs in 23 Länder auf vier Kontinenten (Europa, Asien, Australien, Südamerika und die USA) führte. Die Tournee dauerte über ein Jahr und bescherte EDGUY unglaubliche Erfolge weltweit.
Im Oktober 2003 wechselten die Deutschen das Plattenlabel, unterschrieben bei Nuclear Blast und hoben "King Of Fools" aus der Taufe, welches im Februar 2004 auf den Markt kommen sollte. Selbige EP enthielt – neben dem groovigen Titel-Track – vier hochklassige Non-Album-Tracks, einzig und allein auf dieser CD zu finden. Value for money!

Erste euphorische Presse-Reaktionen bezüglich "Hellfire Club" deuten bereits das Unverkennbare an: Mit diesem neuen Album haben sich EDGUY wieder einmal selbst übertroffen und werden definitiv auf ein Neues hohe Chartpositionen allerorts einheimsen. Egal ob man nun den melodischen Heavy-Smasher 'Mysteria', das Riff-Monster 'Under The Moon' oder das happy 'Lavatory Love Machine' als Hörbeispiel heranzieht, es gibt schlicht und ergreifend keinen Ausfall auf diesem Album.
You want EDGUY, you get EDGUY – "Hellfire Club" is Metal for the new millennium!

Aus dem Nuclear Blast-Magazin:

Bingo. Genau so muss ein Metal-Album klingen. Die Edguys ernten mit Hellfire Club nun die Lorbeeren, die sie sich im Laufe der letzten Jahre höchstselbst verdient haben. Konsequent sind die Herrschaften um Frontmann Tobi Sammet ihren Weg gegangen und haben sich dabei von nichts und niemandem beirren lassen. Und genau das kommt Hellfire Club nun so sehr zugute: das Album klingt souveräner und selbstbewusster denn je. Auch der Hymnencharakter der Songs ist noch einmal um ein ganzes Stück kräftiger ausgefallen. Aufgesetzt wirkt das aber nicht – alle Tracks reflektieren ganz natürlich die Energie, die Sänger Tobi ohnehin ausstrahlt und werden dabei zum Teil zusätzlich durch ein waschechtes Filmorchester unterstützt und atmosphärisch getragen. Mitreißende Melodien sind hier auf das hochkarätigste umgesetzt und überzeugen wie bei kaum einem anderen Release. Anstatt sich selbst zu kopieren strotzt diese Band nur so vor Innovation, ohne dabei allerdings ihr Fahrwasser zu verlassen. So stark hat man selbst Edguy noch nie erlebt. Von dem sehr gediegen-atmosphärischen Opener Mysteria über den absoluten Mitsing-Hit King Of Fools bis hin zur brillanten Ballade Forever beweisen die Edguy, dass sie in allen Disziplinen volle Punktzahl einfahren können. Highlights des Albums: das Bilderbuch-Metalstück Under The Moon, sowie der Übermitsinger Lavatory Love Machine. Fazit: Hellfire Club brilliert wie kaum ein zweites Werk – es ist definitiv eines der stärksten Metal-Alben dieses Jahrzehnts. Schön, dass es sowas noch gibt.

10 Punkte

Sandra Eichner

Tracklist Dauer
1 - Mysteria 5:45
2 - The Piper Never Dies 10:07
3 - We Don't Need A Hero 5:29
4 - Down To The Devil 5:28
5 - King Of Fools 4:17
6 - Forever 5:41
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