DESASTER

Angelwhore


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DESASTER - Angelwhore
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  • Artikelnummer:130475
  • Format:CD
  • Genre:Thrash Metal
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Satanic Underground Thrash Metal: Pflicht für alle Old School-Maniacs und 80er-Freaks!

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INTERVIEW:
Den eigenen Songs hinterher

Mit ihrem fünften Studioalbum »Angelwhore« wollen die Black-Thrasher von DESASTER auch auf internationalem Parkett eine gute Figur machen. Schlagwerker Tormentor mimt schon mal den Reisekaufmann.

Sollte man DESASTER mit einem Begriff beschreiben, so lässt sich das böse Wort "true" nicht vermeiden. Kaum eine andere Band hält das Erbe der frühen VENOM oder DESTRUCTION so in Ehren wie die Koblenzer. Und nun ist das Schlachtschiff der Wahrhaftigkeit bei einer kommerziellen Plattenfirma (Metal Blade) gelandet. Nicht zu fassen. "Haha, auf die Frage habe ich gewartet", lacht Tormentor und hält dagegen. "Viele wundern sich vielleicht, warum gerade wir so einen Schritt machen, aber die Antwort ist einfach: DESASTER würden in Zukunft gerne mehr im Ausland spielen, und das ist mit einem kleinen Label unmöglich." Passionierte Untergrundler müssen nun aber nicht in die Tischplatte beißen, denn auch »Angelwhore« wird wie gewohnt auf Vinyl beim Stamm-Label Iron Pegasus erscheinen. "Daran siehst du, wie fair unser Vertrag ist", meint Tormentor, der tagsüber einen Bürojob bei einem Paketzusteller innehat und daraus folgendes ableitet: "Wir liefern professionelle Arbeit ab, aber eine professionelle Band sind wir letztlich nicht."
Das hört man »Angelwhore« zu keinem Zeitpunkt an, vielmehr spritzt die schwarze Ursuppe aus Black und Thrash Metal gewaltig aus den Boxen. Wobei Black Metal nicht gleich Black Metal ist. "In Sachen Einstellung haben wir nichts mit den Bands der Neunziger gemein, dafür haben wir zu viel Spaß am Leben. Es muss sich die Waage halten, DESASTER sind ja keine Lachkapelle wie J.B.O. Aber wenn wir auf 'ner Party erscheinen… Ach, das erzähl ich lieber nicht." Umso lieber spricht der Schlagzeuger von den Reisen, die DESASTER bisher unternommen haben. Zumindest im übertragenen Sinne, denn von den Koblenzern gibt es Veröffentlichungen in Thailand, der Ukraine und Südamerika. "Mich wundert es selbst, dass uns die Leute dort kennen, wir drängen uns nicht auf. Letztens meldete sich ein Thailänder und fragte, ob er unser letztes Album auf Kassette veröffentlichen darf. Okay, dachten wir. Entweder wir erlauben es ihm und bekommen ein paar Freiexemplare. Oder wir lehnen ab, und er macht es trotzdem", lacht der Mann von der Mosel. Im Oktober reisen DESASTER ihren eigenen Songs hinterher und werden in Brasilien, Peru und Kolumbien auftreten. "Das ist einfach ein Abenteuer, das man mitnehmen sollte." In Deutschland hingegen bleibt die Küche vorerst kalt, was Absicht ist. "Unsere Jobs nehmen uns mehr in Anspruch als vor drei oder vier Jahren. Außerdem wird man nicht jünger. Kürzlich waren wir sechs Tage auf Tour, und ich hab am vierten Abend bereits Sterne gesehen."

Marcus Zemke

Aus dem Nuclear Blast-Magazin:

Thrash Metal 52:13

Underground-Elite aus Koblenz

Seit vielen Jahren sind DESASTER eine führende Größe im deutschen Untergrund. Inspiriert von DESTRUCTION und HELLHAMMER entwickelte die Band im Laufe der Zeit ihren eigenen Stil und konnte einige starke Alben veröffentlichen. Dabei fällt am meisten auf, wie treu DESASTER sich selbst dabei bleiben. Die Musik basiert stets auf ursprünglichem Thrash mit einigen Black Metal-Einflüssen, und »Angelwhore« bildet da keine Ausnahme. Fern von einheitlichem Hochglanz-Gedöns führt 'Downfall Be Thy Blade' eindrucksvoll vor, wie sich richtiger Metal anfühlt. Vom stumpfen Getrommel entfernen sich DESASTER dabei und ziehen stattdessen die ganze Palette durch. Ob schnell oder stampfend, es bleibt immer überzeugend und ehrlich. Die Melodien erweisen sich als abwechslungsreich und fern von technischem Gefrickel. Die größte Stärke liegt allerdings in der Langlebigkeit. Selbst nach etlichen Durchläufen bleibt das Album frisch. Wer die Band noch nicht kennt, sollte »Angelwhore« wenigstens einmal antesten und 'Revelation Genocide' oder 'Nihilistic Overture' anspielen. Denn DESASTER nicht einmal zu kennen, ist Sünde!

Tobias Pfletschinger

Tracklist Dauer
1 - The arrival
2 - The blessed pestilence
3 - Angelwhore
4 - Conqueror's supremacy
5 - Ghouls to strike
6 - Nihilistic overture
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