DECREPIT BIRTH

Polarity


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DECREPIT BIRTH - Polarity
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  • Genre:Death Metal
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Ein ganz heißer Tipp für alle Freunde abgefahrener Todesbleiklänge.

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DECREPIT BIRTH
Abstrakte Propheten
Wenn es um progressiven Death Metal im Stile von NECROPHAGIST, OBSCURA oder THE FACELESS geht, sind die Kalifornier DECREPIT BIRTH mit ihrem dritten Album »Polarity« ganz weit vorne anzusiedeln. Angetrieben von einer schier beeindruckenden Gitarrenarbeit, schafft es das Quartett immer wieder, den Hörer in eigene Klangwelten zu entführen, in denen es nicht nur was aufs Ohr gibt, sondern in denen dem Hörapparat auch geschmeichelt wird.

„Jedes unserer Alben hat für sich betrachtet seine eigene Evolutionsgeschichte“, philosophiert Gitarrist und Gründungsmitglied Matt Sotelo zu Beginn des Gesprächs. „Wir sind eine multidimensionale Band und in der Lage, verschiedene Stile miteinander zu verbinden.“ Mit dem Begriff „technisch“ hat Matt bisweilen seine Probleme. „Was uns so erfrischend macht, ist die Fähigkeit, auch mal das genaue Gegenteil von technisch zu sein. Ich liebe es, eine dynamische Band zu sein. Klar, wir passen perfekt in die Kategorie der technischen Death Metal-Bands, aber es ist genauso schön, auch mal simple Thrash-Riffs zu spielen.“ Angesprochen auf musikalische Einflüsse, hat der sympathische Bandleader neben den üblichen Verdächtigen auch einige ungewöhnliche Namen parat. „Ich liebe die Musik von BLOTTED SCIENCE, SPASTIC INK, RUSH, DREAM THEATER und QUEENSRYCHE. All diese Bands sind ein großer Einfluss für mich. Im Death Metal-Bereich haben DEATH mit »Human«, ATHEIST mit »Unquestionable Presence« und CYNIC mit »Focus« und insbesondere ihrem 91er Demo bleibende Spuren bei mir hinterlassen.“ Abgesehen von einem sechsminütigen Song, bewegen sich auf »Polarity« sämtliche Songs im Drei- bis Vierminutenbereich, was für eine progressive Band doch eher ungewöhnlich ist. „Es gibt keinen besonderen Grund dafür, die Songs sind einfach so entstanden. Wir machen uns keinen Kopf darüber, wie lange ein Song nun sein muss, um interessant zu klingen. Ich weiß, dass im progressiven Musikbereich Longtracks einen gewissen Reiz auf den Hörer ausüben, aber für uns ist das kein Thema. Unsere Songs sind so lang, wie sie eben lang sein müssen, damit sie funktionieren.“ Mit ihren Texten schauen DECREPIT BIRTH gerne mal in die Zukunft und legen somit einen Schleier der Mystik über ihre Songs. „Unsere Texte drehen sich um apokalyptische, prophetische, mystische und Science Fiction-artige Themen. Es sind in der Regel coole Storys, erzählt aus unserer, eher abstrakten Sichtweise. Sie ergeben vielleicht nicht für jedermann Sinn, aber wenn man ein wenig in sie eintaucht, wird man vielleicht erkennen können, wer wir sind. Denn bisweilen fügen wir auch ganz persönliche Dinge und Erlebnisse hinzu.“ DECREPIT BIRTH hatten während ihrer neunjährigen Historie immer wieder mit Line Up-Wechseln zu kämpfen. Mittlerweile hat man sich darauf verständigt, bei Live-Auftritten auf Gastmusiker zurückzugreifen. „Der harte Kern besteht seit geraumer Zeit aus Bassist Joel Horner, Sänger Bill Robinson und mir. Bei Live-Auftritten werden wir unterstützt von Chase Fraser (g.) und Samus Paulicelli (dr.). Diese Konstellation ist zufrieden stellend, und ich hoffe, dass jetzt endlich etwas mehr Ruhe einkehrt.“ Das kann man nur hoffen für die Jungs, denn mit dem ehemaligen Gitarristen Mike Turner kam sehr viel Unglück über die Band. Turner wurde des sexuellen Kindesmissbrauchs überführt und sitzt derzeit eine mehrjährige Haftstrafe ab. DECREPIT BIRTH distanzieren sich von seinen Untaten und sind zutiefst bestürzt über die Ereignisse. „Ich möchte über dieses Stück Scheiße nicht viele Worte verlieren. Er sitzt nun im Knast für das, was er getan hat, und wenn es einer verdient hat, dann er. Möge er im Gefängnis verrotten.“
Patrick Schmidt

Aus dem Nuclear Blast-Magazin:

Progressive/Techno Death
38:54 Min.
Prog Death Extravaganza
Die Amis DECREPIT BIRTH sind auch ihrem dritten Langeisen ein ganz heißer Tipp für alle Freunde abgefahrener Todesbleiklänge. »Polarity« überzeugt mit hohem musikalischen Anspruch, fantastischen Gitarrenläufen und der nötigen Portion Brutalität. Wer bereits die grandiosen Alben von NECROPHAGIST, OBSCURA und THE FACELESS im Schrank stehen hat, sollte diese Reihe unbedingt um das aktuelle DECREPIT BIRTH-Album ergänzen. Am meisten imponiert bei dem Quartett aus Santa Cruz die Gitarrenarbeit, die einem mit tollen Melodien eine Gänsehaut nach der anderen beschert und stark von den DEATH-Spätwerken inspiriert wurde. Songs wie 'Resonance', '(A Departure Of The Sun) Ignite The Tesla Coil' oder der schier extravagant arrangierte Titelsong entführen den Hörer immer wieder in futuristische Parallelewelten. Für genügend Ruhepausen sorgen chillige Instrumentalpassagen und fertig ist eines der besten Progressive-Death-Alben des Jahres!
Patrick Schmidt

Tracklist Dauer
1 - (A Departure Of The Sun) Ignite The Tesla Coil 6:34
2 - Metatron 4:14
3 - The Resonance 3:45
4 - Polarity 4:26
5 - Solar Impulse 2:54
6 - Mirroring Dimensions 3:36
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