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DE PROFUNDIS

The emptiness within

Artikelnummer:
197675
Format:
CD
Genre:
Doom/Stoner/70ies

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Produktbeschreibung

Extreme und progressive Elemente treffen anspruchsvollen Black Metal!

Review

„Welch einen Quantensprung das britische Quintett mit seinem dritten Longplayer hinlegt! Einerseits änderten sich die Song-Längen deutlich: Diese sind mit durchschnittlich fünf Minuten deutlich überschaubarer geworden. Jedoch steigerte die Band noch den Komplexitätsgrad ihrer Songs. Nach einem fast klassisch sinistren Intro mit dem symptomatischen Titel ‚From the depths‘ bricht der Feuersturm los. ‚Delirium‘ wirkt alles andere als weggetreten, sondern stellt im ersten Drittel eine klassische Uptempo-Nummer mit Growls dar. Nach einem Tempowechsel erfolgt Klargesang, begleitet von akustischen Klängen, bevor schließlich eine Doublebass- Attacke erfolgt. „Wir erkennen klar das Problem, dass nicht nur Journalisten, sondern auch die Fans uns gern kategorisieren würden, aber so leicht können wir es ihnen leider nicht machen“, erklärt Frontmann Craig Land. Privat hören die Musiker nicht nur alle Spielarten des Metal, sondern ebenso Jazz und Funk. Auch wenn die Londoner weit davon entfernt sind, wie die Red Hot Chili Peppers zu grooven, wirkt sich die Offenheit auf den Kompositionsprozess aus. Permanente Breaks und Tempiwechsel in Kombination mit Variationen in den Arrangements überfordern oft den Rezipenten. DE PROFUNDIS wissen jedoch genau, wie sie das Songwriting so steuern, dass trotzdem kompakte Songs entstehen. Ein unheimlich vielfältiges Klangerlebnis, das lang anhaltende Freude bereitet. (FSH)“ (12/15 Punkten) Legacy

"Emotional betont abgründigen und von weitreichender Virtuosität durchtränkten Progressive Extreme Metal kreieren diese aus England stammenden Folterknechte des frohen Hörermutes. "The Emptiness Within" stellt jetzt das dritte Album des 2005 ins Leben gerufenen Schwerenöter-Quintetts dar. Verschlingend düster, jederzeit intensiv und metallisch kultiviert in einem zu sein, das ist die Devise von De Profundis, welcher auch ohne Rücksicht auf Verluste devot gehuldigt wird. So hat kein auch nur halbwegs "leichtes" Stück den Weg auf diese Platte gefunden. Obwohl vordergründig von diffuser Erscheinung, ist es stellenweise echt atemberaubend, mit welchem Strukturen-Gespür De Profundis am Werk sind. Und selbst in kritischen spieltechnischen Situationen verlieren sie in den neun Stücken niemals den Faden. Gesanglich bewegt sich Vokalist Craig Land in einem ständig wechselnden Mix aus Death- und Black Metal-Ausstößen. Wenige heroische Klargesangs-Einlagen runden den Vortrag ab. Diese fünf vielseitig vorgehenden Briten sind sowieso alles andere als halbherzige und unentschlossene Musikanten. Auch im Geschwindigkeitsrausch fühlt sich die rhythmisch recht versierte Band hin und wieder deutlich hörbar sehr wohl. Diverse Kompositionen fahren daher auf der Überholspur. Das Hören dieser Veröffentlichung gleicht zuweilen dem Amoklauf einer in Panik geratenen Büffelherde quer durch die Seele hindurch." (Sonic Seducer)

„Der Fußabdruck vertieft sich!
Wir - genauer: das gesamte metallische Paralleluniversum - müssen es uns langsam angewöhnen, in Zukunft etwas tiefer zu graben, um die wahren Schätze ins Tageslicht zu zerren. Es reicht leider eben nicht mehr aus, sich darauf zu verlassen, dass A&Rs diverser Big Players die geschmacklich gefestigsten, am individuellsten agierenden Bands verpflichtet, da dies schon lange nicht mehr der Fall ist. Im Vordergrund stehen wechselweise dieselben alten Fürze, die Album für Album dasselbe lauwarme, sich selbst kopierende Semi-Material mit Unmengen an unnötigem Bonus-Dreck an den - offensichtlich immer noch zahlungswilligen - Endverbraucher bringen wollen, sowie noch recht unbekannte Gesichter, denen es aufgrund ihres [viel zu] hochprofessionellen Auftretens, unglücklicherweise aber auch zum Teil schamloser Anbiederung an Sounds "größerer" Bands gelang, Zugang zu einer Business-Welt zu verschaffen, die sie in genau die Hamsterräder treibt, vor denen sie eigentlich flüchten wollten: Konzertreihen durch die ewig gleichen Anlaufstationen für gleichgeschaltete Metal-Mainstream-Omnivoren, Alben-Aufnahmen mit denselben vermeintlich vielversprechenden Produzenten, die weniger arbeitsaufwendige jenen Lösungen vorziehen, die mitunter sogar über Sein oder Nichtsein einer im Allgemeinen als "langlebigen" Platte verstanden werden wie auch das brave Abklappern aller verfügbaren sozialen Netzwerkzeuge, in denen laufend derselbe wertlose Mist wie zu jeder gefühlten Stunde weitergebene Neuigkeiten und dergleichen Sendezeit erhält. Sollte sich jemand diesem famosen Reigen nicht anschließen oder ausnahmsweise aus jenem herausbrechen wollen, wird entweder überhaupt nicht mehr wahrgenommen oder darf dabei zusehen, wie sogenannte Fans ihre nicht weiter bedeutsame Meinung in Form von "Gefällt mir"-Buttons o.ä. zum Ausdruck bringen und diese "Rebellion" gutheißen. In den - rhetorisch mittlerweile zu Tode getretenen - "guten, alten Zeiten" vor Durchbruch des Internet als anerkanntes Austauschutensil hatten aufstrebende Bands im Prinzip nur zwei Möglichkeiten, Aufmerksamkeit zu erhaschen: Über mehrere Scheiben hinweg herausragende musikalische Pionierarbeit oder einschneidende Schock-Aktionen, egal wie oberflächlich sie auch zunächst wirken mögen. So sehr ein rostige Rasierklingen herumreichender Quakfrosch oder ein bescheuert agierender Frontmann auf den ersten Blick negativ auffallen mögen, so unbestritten dürfte die Relevanz der Frage nach den Regeln der conditio sine qua non sein: Wie würden diese Truppen ohne derartige Schritte kollektiv wahrgenommen?
Jetzt habt ihr Euch durch diesen Absatz gequält und [berechtigterweise] den Kopf darüber zermartert, was das alles denn mit einer für Euch [wahrscheinlich] völlig unbekannten Band zu tun hat, deren drittes Langeisen das Presswerk demnächst verlässt. Nun, DE PROFUNDIS befinden sich zwar auf genau demselben generischen, so viele potenzielle Anhänger wie nur möglich erreichen wollenden Pfad, der aufgrund des unglaublichen Überangebotes an ähnlich gelagerten und größtenteils komplett verzichtbaren Kollegen höchstwahrscheinlich zum Scheitern verurteilt ist. Im Unterschied zu diesen totproduzierten Quasi-Pop-Klonen kriegen es diese Briten jedoch gebacken, großartige, durchwegs schlüssig ausgeheckte, vor allem aber mit vielen erinnerungswürdigen Passagen gespickte Stücke zu schreiben, an denen sich selbst extrem ambitionierte Musiker beim Nachäffen die Finger abbrechen dürften.
In ihren Ausführungen versteifen sich die fünf Insulaner keineswegs auf eine einzige Sichtweise, sondern wechseln - stets gekonnt und glaubhaft - zwischen eingängigem Tremolo-Picking, rasant schwedischer Schwarzwurzelei, aufreibenden Dissonanzen und einer alles umgebenden Heaviness, aus der heraus melodische Bridges wie auch kurzweiliges Saitengeschrubbe zu voller Geltung kommen. Zugegeben, der Einstieg in dieses hochkomplexe, enorm viele böswillige Gestalten annehmende System hineinzuwachsen. Es passiert verdammt viel; die Fäden ziehen sich allerdings mit jedem weiteren Durchlauf immer weiter zusammen und ergeben ein dichtmaschiges, catchiges Netz voller spektakulärer Einfälle. "The Emptiness Within" lässt durchaus das Ebbe-Flut-Bild zu, wobei die Gezeiten wesentlich karger und kompromissloser aufeinander klatschen und sich gegenseitig ergänzen. Hierzu sei "Release" herangezogen, das bundlose Bass-Läufe auf prägnant schrille Black-Metal-Abschnitte mit einer Selbstverständlichkeit folgen lässt, die einfach verblüfft. Darüber hinaus allerdings zieht sie jedem sinnlosen Versuch, bekanntere Referenzen heranzuziehen, um Euch eine vage Vorstellung dessen, was hier aufgetischt wird, zu vermitteln, den Teppich unter den Füßen weg. Das bringt nämlich schon allein deswegen nichts, weil sich "The Emptiness Within" nicht nach Blaupause A oder Vorreiter B, sondern in erster Linie nach DE PROFUNDIS klingt. Allzu vielen "Senkrechtstartern" gelingt dieser Streich nicht, weswegen wir für dieses Werk dankbar sein sollten.
Einzig an den lustlos genölten, zum Glück wirklich rar gesäten Klargesängen ["This Wrteched Plague"] könnten DE PROFUNDIS noch ein wenig schrauben, um das verdammt stimmige Gesamtbild noch weiter zu perfektionieren. Doch wer will schon auf so einem hohen Niveau noch nach Peanuts fischen und sich "The Emptiness Within" nicht gleich zulegen? Verdirbt doch einem die Laune...“ (6/7) metalnews.de

„Dies ist das dritte Langeisen der Briten und doch meine erste Begegnung mit De Profundis, weshalb man es mir nachsehen mag, dass “The Emptiness Within” nicht sofort mein Herz erwärmt und meine Trommelfelle durchlöchert hat. De Profundis, das ist irgendwas zwischen Death und Black Metal und recht komplexem Progressive Metal, was schon suggeriert, dass das Songmaterial nicht immer einfache Kost darstellt. Ich habe bestimmt fünf Durchläufe von „The Emptiness Within“ benötigt um überhaupt einen ersten Zugang zum Sound und den Visionen der Engländer zu finden. Mittlerweile dürfte ich bei Rotation Nummer 15 angekommen sein und ich darf behaupten, dass die Combo sich mit jeder Minute Spielzeit weiter in Herz und Ohren gespielt hat. Weiter kategorisieren als ich bereits weiter oben versucht habe, lässt sich die Musik kaum, dafür klingt das Ganze zu sehr nach De Profundis und nichts anderem. Auf der anderen Seite werden Verehrer wie beispielsweise der frühen Opeth von diesem Langeisen kaum auf ganzer Linie enttäuscht werden können. Mir selbst stößt noch immer der fürchterliche Jazz-Part in „Release“ sauer auf, dafür werde ich aber von phänomenalen Gitarrenläufen, wundervollen melodischen Bridges, gelungenen Harmonien und purer, bösartiger Black Metal-Raserei, die eingebettet ist in intelligentes Songwriting der Marke „wir haben es drauf, aber wir lassen es nicht raushängen“, mehr als entschädigt. Hört euch mal die immens coolen Parts in „Twisted Landscapes“ oder das wuchtige Gebretter in „Parallel Existence“ an und ihr wisst was ich meine. Mein Fazit zu „The Emptiness Within“? Einfach empfehlenswert!“
(8/10) obliveon.de

Death Metal? Ja. Aber auch ein wenig Black, etwas Doom, eine Prise Jazz und… Ach, früher war es so einfach. Wenn eine Band Thrash spielte, dann spielte sie Thrash. De Profundis gehören zu der Sorte Bands, die sich einer einfachen Kategorisierung einziehen. Im weitesten Sinne kann man hier von progressivem Death Metal sprechen, der tendenziell Extreme auslotet. Genreväter wie Atheist oder Cynic sind im direkten Vergleich moderater vorgegangen, denn –The emptiness within- bietet mehr als nur technisch versierten Death Metal. Und frickeln können die Jungs ebenfalls, alle Achtung. Besonders der Fretless-Bass von Arran McSporran weckt wehmütige Erinnerungen an Zeiten, als ein Steve DiGiorgio Akzente in Bands wie Sadus, Autopsy und Death setzen konnte. Insgesamt ist –The emptiness within- ein beeindruckendes, wenn auch recht sperriges Werk, das lediglich dann schwächelt, wenn Craig Land sich an regulärem Gesang versucht, was glücklicherweise selten vorkommt. Die extremeren Vocals in Richtung Death/Black sind allerdings makellos. Und da es sonst wirklich nichts zu bemängeln gibt, sollten Fans technisch anspruchsvoller und/oder nonkonformer, extremer Musik hier zugreifen. (5/7, Martin Wickler, Hammer)

Trackliste Dauer
1 - From the depths... (Intro) 1:02
2 - Delirium 7:05
3 - Silent gods 6:12
4 - This wretched plague 5:12
5 - Twisted landscapes 5:14
6 - Release 7:42
7 - Dead inside 7:50
8 - Parallel existence (Instrumental) 5:58
9 - Unbroken (A morbid embrace) 9:07
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