DAWN OF DISEASE

Legends of brutality


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DAWN OF DISEASE - Legends of brutality
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German death metal with a Scandinavian edge and the right balance between a modern approach and oldschool songwriting

Aus dem BLAST!-Magazin:

Tod, Blut und Gedärme
Die Osnabrücker DAWN OF DISEASE haben 2007 das Handtuch geschmissen, sich jedoch zwei Jahre später wieder zusammen-
gerauft und legen nun mit »Legends Of Brutality« ein bärenstarkes Debüt hin. Der gut abgehangene Death Metal des Quintetts glänzt mit Einflüssen aus Schweden, Holland und den USA.
„Wo bei der ersten Inkarnation der Band der Sound eher amerikanischem Death Metal zuzuordnen war, haben wir nun doch einen großen Einfluss, der aus Schweden kommt“, führt Gitarrist Olli aus. „Wir alle lieben schwedischen Death Metal wie BLOODBATH, THE DUSKFALL, DISMEMBER, ENTOMBED und die ganzen Schergen. Aber auch BOLT THROWER oder GOD DETHRONED haben ihre Spuren bei uns hinterlassen. Henri von GOD DETHRONED hat auf unserem Album ja auch bei zwei Songs Gastvocals beigesteuert.“ Bei soviel Enthusiasmus stellt sich die Frage, wieso sich die Band eigentlich aufgelöst hatte. Ur-Mitglied und Sänger Tomasz gibt Aufschluss. „Kurz vor der Bandauflösung war unser Line-Up mit Mathias (Schlagzeug) und Stedi (Gitarre) wieder komplett, doch da das neue Material überhaupt nicht mehr zu DAWN OF DISEASE passte und wir auch nicht mehr mit den Altlasten (abgesagte Konzerte durch Line-Up-Probleme etc.) kämpfen wollten, haben wir von vorn angefangen. Es ging also zwei Jahre unter anderem Namen weiter. Irgendwann war aber die Luft raus und auch die neue Band wurde aufgelöst. Da ich weiterhin Musik machen wollte, kam mir die Idee, DAWN OF DISEASE wieder ins Leben zu rufen.“ Dies war allerdings mit den alten Leuten nicht machbar, weshalb die Saitenfront komplett neu besetzt wurde, wie Olli erläutert. „Tomasz und Mathias kannten sich ja schon vom letzten DAWN OF DISEASE-Line-Up. Mathias und Lukas (Gitarre) kommen aus demselben Ort und haben schon ein paar mal zusammen geprobt, und so fehlten nur noch die zweite Gitarre und der Bass. Tomasz kannte mich und Michael (Bass), und schon war das Line-Up vollständig“. Die Musiker kamen recht schnell mit dem Label NoiseArt in Kontakt, das zur Booking-Agentur Rock The Nation gehört. „Wir haben einige Labels kontaktiert, und NoiseArt haben uns ganz einfach am besten gefallen. Sie machen einen großartigen Job und haben in der kurzen Zeit, in der sie neben Rock The Nation ihr Labelbusiness betreiben, einige Bands aufgebaut. Die Tatsache, dass sie sich im Booking-Bereich gut auskennen, ist für uns natürlich auch nicht uninteressant. Wir alle spielen unglaublich gerne live und da ist ein guter Partner schon schick.“ Die berufliche Ausrichtung der Bandmitglieder kommt diesem Wunsch durchaus entgegen. „Wir haben neben der Band alle Jobs oder studieren. Wir sind allerdings alle mehr oder weniger in der Musik- oder Medienbranche aktiv, was für Entscheidungen, die die Band betreffen, auch schon mal sehr hilfreich sein kann. Wir identifizieren uns alle total mit der Band, machen uns über viele Kleinigkeiten Gedanken und diskutieren alles gerne und lange aus. Als es um die Booklet-Gestaltung ging, konnten wir uns wegen Zeitmangel nicht treffen und haben alles per Mail diskutiert. Das war ein krasser Abend mit mehreren Hundert Mails, einigen Megabyte Datenmengen und einem für uns geilen Ergebnis.“ Das absolut geniale Cover hat Tomasz eher zufällig gefunden. „Für das Cover ist Bahrull Marta (Abomination Imagery) aus Indonesien verantwortlich. Er hatte das Cover neben anderen zum Verkauf angeboten, und als ich im Internet darüber gestolpert bin, habe ich es gleich an die anderen weitergeleitet.“ Trotz aller Klischees strahlt es eine tolle Atmosphäre aus und passt perfekt zu den typischen Death-Metal-Lyrics von DAWN OF DISEASE. „Hass, Gewalt, Angst, Tod, Blut, Gedärme und alles, was dazu gehört. Das heißt nicht, dass wir nix zu sagen haben, aber es passt einfach am besten zu der Musik, und es gibt genug andere Bands, die über ernste Themen schreiben.“ Der knackige Sound von Jörg Uken setzt die Riffs, Melodien und Growls denn auch ins rechte Licht. Olli ist voll des Lobes. „Tomasz hatte Kontakt zu Jörg, da einige Bands, die Tomasz kennt, dort schon aufgenommen hatten. Den Sound der »Passiondale« von God Dethroned fanden wir schon alle sehr geil, und so hatten wir alle Bock auf sein Soundlodge-Studio. Jörg ist sehr unkompliziert und versteht sofort, was einem als Musiker und Band wichtig ist. Außerdem ist es Wahnsinn, was er uns für einen Sound gezaubert hat, auch wenn man bedenkt, wie wenig Zeit wir für die Aufnahmen hatten. Wir
hatten nämlich nur eine Woche gebucht! Die Zeit werden wir für das nächste Album auf jeden Fall mindestens verdoppeln.“ Erstaunlicherweise glänzt gerade Osnabrück mit einer großen Death Metal-Szene, in der sich unter anderem illustre Namen wie SARDONIC, EMBEDDED, SUDDEN DEATH oder FLESHWORKS tummeln. „Wieso gerade in Osnabrück so viele Bands angesiedelt sind: keine Ahnung. Vielleicht weil „Musik Produktiv“ nicht weit ist und man sich mit Equipment eindecken kann. Und es macht ja hier bald der Osnabrücker Ballroom auf, was der Szene sicher noch mal einen weiteren Schub geben wird.“ Tomasz ergänzt: „Warum es gerade hier so viele Death-Metal-Bands gibt, weiß ich auch nicht. Könnte vielleicht daran liegen, dass Death Metal einfach geil ist und Spaß macht!“
Matthias Weiner

Review

Death Metal
Die Schweden sind los!
So könnte man vermuten, wenn man die Einflüsse von DAWN OF DISEASE betrachtet. Ihr Debütalbum »Legends Of Brutality« ballert dem Hörer eine gewaltige Portion Schwedenkante um die Ohren. Ein bisschen BLOODBATH hier ('Death Shall Be Mine'), etwas THE DUSKFALL dort ('Soul Harvest'). Und ballert ist genau der richtige Ausdruck. DAWN OF DISEASE schaffen es, eben jene Einflüsse gekonnt mit eigener Note und der gewissen Prise Brutalität zu verbinden: Blastbeats und Doublebass werden in jedem Song groß geschrieben, genau wie tieffrequentes Riffing. So werden geschickt die unterschwellig eingebauten Melodien untermauert. Aufgenommen im Soundlodge Studio (GOD DETHRONED, SINISTER, DEW-SCENTED), konnte für zwei Songs direkt Henri von GOD DETHRONED für Gastvocals animiert werden ('Above The Gods', 'Sinister Rapture'); letztgenannter Song ist so komplex und vereint so viel, dass andere Bands hier gleich drei Songs daraus gemacht hätten. Für Freunde des abwechslungsreichen Schwedentods ist das rundum gelungene Debüt ein Pflichtkauf!
Harald Grünagel

Tracklist Dauer
1 - Gasping for life (Intro) 1:57
2 - Above the Gods 3:47
3 - Impervious mind 4:12
4 - Legends of brutality 4:31
5 - Soul harvest 5:00
6 - When white turns red 5:01
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