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DARK SERMON

In tongues

DARK SERMON - In tongues
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Artikelnummer:
212305
Format:
CD
Genre:
Metalcore/Deathcore
Verfügbarkeit:

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Produktbeschreibung

Brutalste Moderne - Von allem nur das Beste!

Interview

„Von allem nur das Beste” – so lässt sich treffend das Wirken des U.S.-Fünfers DARK SERMON zusammenfassen, der sich perfekt darauf versteht, melodische Einflüsse europäischen Death Metals mit rauen Blastbeat-Attacken, bitterböser Technical-Death-Metal-Vertracktheit und dem einmalig erdigen Flair der NWOAHM zu einer erfrischend energiegeladenen Einheit zu verweben. Obgleich DARK SERMON aus Tampa – der Welthauptstadt des Death Metal, die in der Vergangenheit zahllose Legenden des Genres hervorbrachte – stammen, werden sich den Ohren aufmerksamer Hörer sogleich die mannigfaltigen Einflüsse verschiedenster Truppen des diesseitigen Atlantik-Ufers offenbaren.

Angetrieben vom festen Willen, aus der Masse der Trend- und Modesklaven auszubrechen, die traurigerweise die heutige Metal-Landschaft dominieren, scheren sich DARK SERMON einen Dreck um Begriffe wie Markttauglichkeit oder Massenkompabilität – ihr Schaffen speist sich aus der monolithischen Massivität BEHEMOTHs, gepaart mit der Experimentierfreude GOJIRAs und unbändiger Ungezähmtheit amerikanischer Machart, für die stellvertretend JOB FOR A COWBOY und THE BLACK DAHLIA MURDER angeführt werden können.

Rückblickend scheint der Werdegang des Quintetts schon in früher Kindheit vorbestimmt gewesen zu sein, trugen alle Bandmitglieder doch bereits in jungen Jahren vornehmlich die Logos ihrer Lieblings-Combos auf der Brust, während deren große Klassiker in den Walkmans der Jungspunde auf Dauerrotation liefen. „Kunst, Musik und Selbstverwirklichung stellten für mich schon immer die wichtigsten Aspekte des Lebens dar”, lässt Sänger Johnny Crowder verlauten. „Wir wurden in diese Welt geboren, um uns schöpferisch zu betätigen!“

Die Debütscheibe der Band wurde in den berühmten AudioHammer Studios in Florida aufgenommen, in denen schon viele Meilensteine des modernen Metal entstanden. Crowders kraftvolle Vocals harmonieren perfekt mit der Spielfertigkeit der Riff-Meister Austin Good und Neal Minor, die sich wiederum blind auf die Rückendeckung durch ihre mächtige Rhythmusfraktion in Form von Basser Austin Chandler und Schlagzeuger Bryson St. Angelo – ein Monster an den Drums, der ohne Zweifel noch viel von sich reden machen wird – verlassen können.

“In Tongues” besticht durch seinen Abwechslungsreichtum. Kein Stück ähnelt dem anderen – Düsternis, Geschwindigkeit und Härte greifen meisterhaft ineinander. Man nehme nur den Song `Testament´: Dem Unheil verheißenden Intro folgt ein atemberaubendes Dauerfeuer brutalen Riffings, in ein rapides Wechselspiel mit fulminanten Soli gesetzt. Oder der epische Zweiteiler `Forfeit´, unterteilt in die Stücke `Forfeit I: The Crooked Quill´ und `Forfeit II: Worn Thin´, die durch ein theatralisches Crescendo miteinander verbunden sind und den fettesten Groove des gesamten Albums beinhalten. „Die Lyrics thematisieren die verzweifelte Konfrontation eines Schreibers mit dem Gefühl, für die Welt komplett bedeutungslos zu sein“, erläutert Crowder. „Er realisiert, dass sein Werk nie angemessen gewürdigt werden wird, weshalb er den Tod als Option zu akzeptieren beginnt – unter der Bedingung, dass er mit seiner Schreibfeder beigesetzt wird.“ Der zweite Teil der `Forfeit´-Story konzentriert sich auf „ den wachsenden Gotteshass, den stetig schwächer werdenden Körper und Geist sowie die einsetzende Suizidgedanken“ des Protagonisten.

Der treibende Track `Imperfect Contrition´ dürfte unter Schwermetallern rund um den Globus augenblicklich spontane Headbanging-Anfälle auslösen, wofür nicht zuletzt der griffige Breakdown verantwortlich sein dürfte. „Textlich geht es um das Schicksal eines Mannes, der es mit sich selbst nicht mehr aushält“, so Crowder. „Ein Mann, dessen Zukunft von seiner sündigen Vergangenheit überschattet wird. Alles, was ihm bleibt, ist, vor Gott um Gnade zu betteln, dessen allsehenden Augen keine Schandtat entgangen ist.”

Dem Beispiel dieser Songs folgend, entwickeln auch die restlichen Stücke der Scheibe ein atmosphärisch dichtes Eigenleben, das bei jedem Hördurchlauf neue zu ergründende Facetten offenbart. DARK SERMON haben alles daran gesetzt, etwas Neues, Großes zu erschaffen – und es ist ihnen gelungen. Mit einem phänomenalen Debütalbum wie „In Tongues“ dürfte das erklärte Ziel des Fünfergespanns – die nächste Generation von Metalbands in der Weise zu beeinflussen, wie ihre Vorbilder sie einst inspiriert haben – in greifbare Nähe gerückt sein!

Review

Brutalste Moderne!
JAR HA HAR! Immer wieder schön zu sehen, dass sich junge Spunde nicht nur mit Föhn-Frisur und Autotune-Vocals sehen und hören lassen. DARK SERMON haben sich 2009 in der Death-Metal-Brutstätte schlechthin, Tampa, zusammengetan und bringen Ende April mit »In Tongues« ihr Debüt in die Regale. Das Teil strotzt derart vor kompromissloser Härte, dass es eine Freude ist. Und damit sind nicht dutzende Breakdowns, Bass-Drops oder ähnliches gemeint. Dennoch schreiten die Buben auch nicht mit völlig übertriebenem Gemetzel zu Werke, sondern haben eine ausgewogene Mischung aus typisch amerikanischem Death Metal und einer Brise europäischen Melodiegespür zusammengeschustert. Als Schustermeister wird daraus allerdings kein zweitklassiger NWOAHM oder gar ausgelutschter Deathcore sondern genau das, was den Terminus Modern Death Metal verdient. Das kehlige Organ zwischen Grunt und Shout von Fronter Johnny kommt vor allen Dingen beim superben Titeltrack mächtig zum Tragen – auf u.a. YouTube könnt Ihr Euch von dessen Durchschlagskraft überzeugen. Brontal!
Marlis Wimmerer

Trackliste Dauer
1 - The Shepherd's Staff 3:41
2 - Imperfect Contrition 4:02
3 - Hounds 4:00
4 - The Scales Of Justice 3:13
5 - Cursed 3:24
6 - Forfeit I: The Crooked Quill 4:17
7 - Forfeit II: Worn Thin 4:09
8 - The Tree Of New Life 3:26
9 - Carcass 3:09
10 - Testament 3:59
11 - In Tongues 6:34
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