CARCASS

Choice cuts - best of


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CARCASS - Choice cuts - best of
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  • Artikelnummer:125442
  • Format:CD
  • Genre:Death Metal, Grindcore
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Enthält u.a. zwei vollständige Peel Sessions, aufgenommen in den Jahren 1989 und 1990.

Mehr Info:

Wenn eine Band den Grindcore maßgeblich mitbestimmt und mitentwickelt hat, dann ist das neben Napalm Death definitiv Carcass. Die ersten Demo Versuche starten 1985 Bill Steer (g, Ex-Napalm Death), Ken Owen (dr), Jeff Walker (b, E-Electro Hippies) und ein Kerl namens Sanjiv, der ins Micro röchelt. Der verkrümelt sich aber recht schnell wieder und da Ken anfängt zu studieren, liegen Carcass erst mal wieder auf Eis. Bill nimmt dann mit Napalm Death die legendäre "Scum"-Scheibe auf und ruft daraufhin Jeff und Ken wieder zusammen. 1987 lärmen sie also als Trio wieder durch die Gegend und Jeff teilt sich mit Bill den Job hinterm Micro.

Im Juli '88 erscheint das ebenfalls sehr legendäre, aber trotzdem grottenschlechte Debüt "Reek Of Putrefaction", das mit dem Originalcover, auf dem unzählige Leichenteile abgebildet sind, schon lange ein begehrtes Sammlerstück ist. John Peel, der Kerl der auch schon Napalm Death mit seinen Radio-Sessions fördert, macht eine seiner bekannten Peel Sessions mit den Jungs, ernennt die Scheibe zum Album des Jahres, und auch im Kerrang! schlagen sie mächtig ein. Die ein Jahr später erscheinende Platte "Symphonies Of Sickness" ist tatsächlich ein erstklassiges Grindcore-Album und setzt auch die Tradition der Splatter-Cover weiter fort. Doch da das Trio an seinen Instrumenten immer besser wird und man sich musikalisch auch weiter ausleben will, holen sie sich mit Michael Amott (Ex-Carnage, jetzt bei Arch Enemy), einen zweiten Gitarristen in die Band. Außerdem metzeln Carcass lyrisch nie stumpf vor sich hin, sondern gehen dermaßen profund und pathologisch zu Werke, dass man als Mediziner oder Biologe seine helle Freude an den Texten hat.

Wie groß die Weiterentwicklung ist, lässt sich auf "Necroticism - Descanting The Insalubrious" nachhören. Inzwischen sind die exakten Texte der Band zu einem Markenzeichen geworden, das heutzutage von unzähligen anderen Bands kopiert wird. Inzwischen ist Jeff auch beinahe komplett alleine für die Vocals verantwortlich und macht diesen Job ausgesprochen gut. Die Songs an sich haben auch einen deutlichen Wechsel zum technischeren Death Metal hinter sich, sind aber immer noch einzigartig. Gleiches gilt auch für die EP "Tools Of Trade" die '92 erscheint. Doch schon auf ihrem nächsten Output "Heartworks" zeigen sich Carcass von ihren Splatterlyrics gelangweilt und keifen lieber über alltägliche Probleme wie Krieg, Religion oder Technology. "Heartworks" ist das letzte Album mit Michael Amott, der seinen Platz für den ehemaligen Roadie Mike Hickey frei macht.

Der bleibt aber auch nur für die Tour und somit spielt Carlo Regadas auf "Swansong" die zweite Klampfe. Die Scheibe ist zwar auch nicht schlecht, für Carcass Verhältnisse aber zu vorhersehbar. Noch bevor das Album in den Läden steht, verlässt Bill die Band, und auch Jeff, Ken und Carlo beschließen, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Mit "Wake Up And Smell The ... Carcass" erscheint posthum noch eine CD, die nicht nur für Fans interessant sein dürfte, enthält sie doch bisher unveröffentlichte Stücke aus den Swansong-Sessions, diverse B-Seiten- und Sampler-Songs, Radio-Aufnahmen aus den Peel-Sessions sowie die beiden erschienenen EPs.

Während sich Michael Amott zunächst völlig anderen musikalischen Klängen widmet (Spiritual Beggars), machen Walker, Owen und Regadas mit Black Star weiter.


Line-up:
Jeff Walker (bass & vocals)
Mike Hickey (lead guitar)
Ken Owen (drums)
Bill Steer (lead guitar)

Aus dem Nuclear Blast-Magazin:

Dieses Album ist kein normales “Best Of”, es ist ein Stück Musikhistorie. Die Geschichte auf “Choice Cuts” ist von CARCASS geschrieben – knapp 80 Minuten blättern sie in ihrer Ideenwelt zwischen Splatter-Lyrics, Grindcore und melodischem Death Metal mit weltproblembewussten Texten – kaum eine Band hat so stilprägend für gleich zwei Genres gewirkt. Bizarre Grindcore-Perlen wie "Genital Grinder" müssen Ende der 80er so ziemlich das verrohteste Klang-Gekotz überhaupt gewesen sein. Gleichzeitig zeigt “Choice Cuts” wunderbar, wie die Briten immer weiter ihre stilistischen und technischen Möglichkeiten erkannten, um dann 1994 ein unerreichtes Werk wie “Heartwork” aufzunehmen – die Scheibe ist mit Tracks wie ‘No Love Lost’ immer noch eine der brillantesten Death Metal-Scheiben aller Zeiten. Zusätzlich zu den 13 regulären Tracks finden sich auf “Choice Cuts” noch die legendären Radio-Peel Sessions, im original ‘89/'90er Metzel-Sound. Dazu kommt noch ein bluthaltiges Cover – was für ein Schlachtfest, was für eine Legende! CARCASS wird ewig weiterleben!
Henri Kramer

Tracklist Dauer
1 - Genital Grinder
2 - Maggot Colony
3 - Exhume To Consume
4 - Swarming Vulgar Mass Of Infected Virulency
5 - Tools Of The Trade
6 - Corporal Jigsore Quandary
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