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ANNOTATIONS OF AN AUTOPSY

The reign of darkness

ANNOTATIONS OF AN AUTOPSY - The reign of darkness
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Artikelnummer:
164531
Format:
CD
Genre:
Death Metal
Verfügbarkeit:

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Produktbeschreibung

Die britische Todesrevolution! Pflichtprogramm für alle CANNIBAL CORPSE- und NILE-Jünger!

Interview

Fiese Schlächter
Wer dachte, der Death Metal-Sektor hätte außer den üblichen Verdächtigen wie z. B. CANNIBAL CORPSE, MORBID ANGEL oder dem sprichwörtlich „zu Tode“ gelutschten Deathcore nichts anderes mehr zu bieten, wird hier eines Besseren belehrt. Wer und was sich hinter ANNOTATIONS OF AN AUTOPSY verbirgt, haben wir mit Gitarrist Sam und Sänger Steve aufgedeckt.

Ihre Diskografie umfasste vor dem neuen Album genau eine EP sowie ein offizielles Album, welches vom UK-Label Siege Of Amida veröffentlicht wurde. Soweit nichts Besonderes. Daß man auf der Insel ohne großes Tam-Tam allerdings schon über 15.000 Kopien von »Before The Throne Of Infection« abgesetzt hat, schon. Zudem konnte die Band so ziemlich jedes Medium in England für sich gewinnen und seitenweise Lobeshymnen einfahren. Der englische "Terrorizer" widmete seinen Landsleuten sogar ein mehrseitiges Special in Sachen UK-Death Metal. Ziemlich beeindruckend für eine derart junge Band. Vor allem, wenn man nicht aussieht wie der "Twilight"-Typ und auch keine poppige Musik der Marke FALL OUT BOYs spielt.

Britische Schweinereien
Im Gegenteil, denn auf dem letzten Longplayer wurde der Hörer fast schon von Brutalität erschlagen, überrollt und totgetrampelt, vom heranstürmenden Geprügel fast weggefegt, was durch die schlecht gelaunten Grunzer von Fronter Jamie besonders deutlich wurde. Diese sogenannten Pig-Squeals sind auf »The Reign of Darkness« verschwunden, der Sänger hat sich selbst aus seinem Käfig befreit und klingt 2010 besser als je zuvor. Wie es zu dieser „Neuerung“ kam und ob sie von Beginn an geplant war, erklärt uns Sam: „Steve wollte einfach einen anderen Stil ausprobieren, aber trotzdem weiterhin äußerst aggressiv und heavy klingen. Ich finde, das hat er ganz gut hinbekommen; haha!“, was der Sänger selbst ähnlich sieht: „Ich habe einfach so gesungen, wie es am besten zu den Songs passte, und damit die Leute mich besser verstehen können. Ich muss nicht mit aller Gewalt bestimmte Stile auf der Platte haben. Wenn es nicht passt, passt es halt nicht!“ Nicht nur der Gesang hat sich einer Art Kur unterzogen, auch im Songwriting hat sich einiges verbessert. Man wird nicht mehr direkt von der UK-Walze überfahren, sondern bekommt eher direkte, harte Schläge ins Gesicht, und zwar fortlaufend, was Sam sich mit einem besseren Zusammengehörigkeitsgefühl bzw. mit anderen Ideen und Einflüssen, welche sich auch durch die neu dazu gestoßenen Mitglieder ergaben, erklärt. „Wir hatten während den Aufnahmen einen ziemlich engen Zeitplan, was es für uns doch ziemlich stressig werden ließ. Aber letztendlich war genau dieser Stressfaktor das beste Druckmittel für uns, um unser bestmögliches Album abzuliefern. Erik Rutan hat uns einige gute Ratschläge mit auf den Weg gegeben, wofür wir ihm sehr dankbar sind.“

Könige für einen Tag
Wer sich mit den Inhalten des Vorgängers beschäftigt hat, weiß, dass die Band in ihren Texten oft und gerne Sex und Gore behandelt hat, doch mit dem entsprechenden Alter kommt die Reife, und so drehen sich beim neuen Album die Lyrics um etwas alltäglichere, greifbarere Themen. Laut Sänger Steve sei »The Reign Of Darkness« ein Konzeptalbum, bei dem es hauptsächlich um das Außmaß der gewaltigsten Enthüllungen der Menschheitsgeschichte ginge, in denen solche Institutionen wie Regierung, aber auch Religion, das Gesetz als solches sowie all unsere Vorstellungen des Lebens sich als unwahr erwiesen hätten, uns vorgetäuscht wurden während wir all die Zeit als Herde gezüchtet unter völliger Beobachtung und Kontrolle standen, gefüttert mit Fehlinformationen. Harter Tobak. Das Coverartwork liefert die visuelle Basis dafür und zeigt die Pforte bzw. auch den Pfad zur Hölle auf Erden, auf der wir uns nach Schilderung der Engländer schon viel zu lange bewegt hätten. Wären die Jungs von ANNOTATIONS OF AN AUTOPSY Könige für einen Tag, würden sie das herrschende System komplett umkrempeln. „Ich würde alles umschmeißen und von Grund auf anders machen“, lässt Sam verlauten. „Keiner müsste mehr für jemand anderen arbeiten, sondern wäre einzig und allein für sich selbst verantwortlich, was eine freiere Lebensweise mit sich bringen würde!“ Große Worte eines jungen Engländers; und wie er sein Gebilde letzten Endes umsetzen würde, wäre interessant zu sehen. Momentan hatte der UK-Trupp jedoch noch mit relativ weltlichen Problemen zu kämpfen, wurde ihnen doch kurzerhand die Einreise in die Vereinigen Staaten von Amerika untersagt. „Die Einwanderungsbehörde der USA hatte unendlich lange gebraucht, um unsere Visa-Anträge zu bearbeiten. Zu lange, denn wir mussten die Tour mit THE FACELESS dann doch noch absagen.“ so Sam. „Es wäre unsere zweite US-Tour nach der mit JOB FOR A COWBOY gewesen, aber wir arbeiten daran, das so schnell wie möglich nachzuholen.“

Reign Supreme
Allen europäischen Death Metal-Fans sei an dieser Stelle schon mal verraten, dass die Briten im März mit den legendären SUFFOCATION touren werden, worüber sich die beiden sichtlich freuen. „Hey, wer will nicht von ein paar Death Metal-zockenden, schwitzenden, bärtigen Männern in den Wahnsinn getrieben werden?!“ fragt Sam rhetorisch und auch der Sänger gibt seinen Senf dazu: „Das letzte Mal, als wir mit SUFFOCATION getourt sind, wurden wir aus einem Glam Rock-Club rausgeworfen, weil sich unser damaliger Bassist auf der Bühne des Ladens unbedingt entkleiden musste. Keine schöne Sache, glaubt mir, haha. Damals wurde auf der Tour nichts ausgelassen, es gab von Krankenhausbesuchen und Prügeleien, bis zu horrend hohen Ausgaben für Alkohol und Verhaftungen eigentlich alles. Wir sind aus Hotels, Clubs und Bars rausgeflogen, sprich, das Chaos verfolgt uns auf Tour, und wir lieben es!“ Für 2010 laute die Devise: touren ohne Ende und ein Kick-Start mit ihrem Debüt auf Nuclear Blast! Bleibt zu hoffen daß sie ihre nächste Tour auch überstehen, denn laut Sam sei der Masterplan „Tour, Party, Ohnmacht, Tour, trinken sowie noch mehr touren…until we reign supreme!“
Maria Baizley

Line Up:
Steve Regan (Gesang)
Jamie Sweeney (Gitarre)
Brad Merry (Drums)
Nath Applegate (Bass)
Sam Dawkins (Gitarre)

Review

Death Metal
44:38 Min.
In Death I Bathe
Hatte ihr letztes Album »Before The Throne Of Infection« vor allem in ihrem Heimatland England für einen Wahnsinns-Hype gesorgt und die jungen Briten damit zu einem der heißesten Death Metal-Acts avancieren lassen, erwartete man natürlich sehnlichst die neue Scheibe der Insulaner. »The Reign Of Darkness« heißt das Nachfolgewerk und kann auch gleich mit einer einschneidenden Änderung aufwarten. Die sog. Pig-Squeals, die ultra-gutturalen Grunzer sind nämlich komplett von der Bildfläche verschwunden. Dass ANNOTATIONS OF AN AUTOPSY nicht auf Tralala machen ist logisch. Brutal wie eh und je eröffnet schon das meisterliche 'In Snakes I Bathe' den Reigen und überzeugt auf ganzer Linie. Langsam, brutal, fies und gleichzeitig hasserfüllt schnell – AOAA vereinen wie sonst niemand so gekonnt, brachial und vor allem modern die Elemente des Death Metals mit ihrem ureigenen Trademarks. Ein Riff-Manifest der Extraklasse, bei dem Fronthüne Steve der modifizierte Gesangsstil gut zu Gesicht steht. Zu Beginn scheint die Platte allerdings ein unüberwindbarer Koloss zu sein, der sich dann allerdings langsam aber sicher zu einem absoluten Götteralbum entwickelt! 'Bone Crown', 'Empitness' und einer der besten Songs des Albums, 'Cryogenica', machen »The Reign Of Darkness« zu einem echten Death Metal Highlight 2010! Wer sich zum Riff im erwähnten 'Cryogenica' nicht den Schädel abschlägt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen! Danke AOAA, es ist gibt doch noch Hoffnung im „modernen“ Death Metal!
Maria Baizley

Fan Review

Death Metal
Die britische Todesrevolution
Es ist schwer, als Newcomer heutzutage noch in so einem vielbevölkerten Feld wie dem Death Metal in irgendeiner Form auf sich aufmerksam zu machen. Und dann kommt eine Band wie ANNOTATIONS OF AN AUTOPSY mit ihrem Debüt »Before the throne of infection« 2008 um die Ecke, und es paßt einfach alles: origineller Sound, origineller Bandname, feistes giftgrünes Höllenszenario auf dem Cover, provokantes Merch am Puls der Zeit – die Briten scheinen für das Hier und Jetzt geschaffen. Wie sehr, das beweist ihr Nuclear Blast-Erstling »The reign of darkness«, der nicht minder Freude macht und wie ein erfrischender Faustschlag in einem stagnierenden Genre wirkt. Gleich das Intro der Scheibe weckt Erinnerungen an die Panikstimmung zu Beginn des Zombieschockers "28 days later": England, Apokalypse, Menschenleere – und dann kommt die Hochgeschwindigkeits-Stampede der infizierten Fleischfresser!!! Leiht z.B. dem trocken groovenden, tödlich kreisenden 'In snakes I bathe an' oder dem unglaublichen Ohrwurm 'Cryogenica' ein Ohr, und ihr wißt, wie so eine Infektion zu klingen hat. Auch bei den anderen 9 Songs regiert der blanke Irrsinn samt Doublebass, ultrafinsteren Vocals und Gitarren wie Knochenfräsen. Ja, ANNOTATIONS OF AN AUTOPSY sind wirklich SO gut.
Nadine Fiebig

Trackliste Dauer
1 - And so it begins 1:09
2 - In snakes I bathe 3:52
3 - Born dead 3:32
4 - Bone crown 3:32
5 - Emptiness 4:12
6 - Catastrophic hybridization 5:52
7 - VII: The horror, the destruction 2:30
8 - Impale the sun 3:55
9 - Portrait of souls 3:34
10 - Cryogenica 5:10
11 - Into the the black slumber 8:25
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