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ALL ENDS

A road to depression

ALL ENDS - A road to depression
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Artikelnummer:
171555
Format:
CD
Genre:
Rock/Alternative
Verfügbarkeit:

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Interview

ALL ENDS
Glückliche Fügungen
»A Road To Depression« klingt flüchtig betrachtet entweder wie der ironisch gemeinte Titel eines psychologischen Selbsthilfe-Ratgebers oder die (Auto)Biographie von jemandem, dessen Lebens- und Leidensweg ihn unweigerlich ins tiefe Tal der Tränen und absoluten Niedergeschlagenheit geführt hat. In Wahrheit verbirgt sich dahinter jedoch das zweite Langspielwerk der Göteborger Rockformation ALL ENDS. Ob und wie viel eigene Erfahrungswerte in das neue Album flossen, beantwortet Trommler und Sprachrohr Joseph "Joey" Skansås.

"Mir ging einiges durch den Kopf, und ich hatte auch schon ein paar Gläschen intus, als mir der Titel in den Sinn kam", erinnert sich der dunkelhaarige Schlagwerker. "Tinna (Karlsdotter, Anm. d. Verf.) und ich haben zu der Zeit viel darüber gesprochen, wovon unsere Texte handeln sollten. Wenn einer von uns eine zündende Idee hatte, konnte er den anderen selbst mitten in der Nacht noch anrufen. Auf dieses Weise haben wir viele Zeilen zu Papier gebracht, die wir aber meist wieder über den Haufen geworfen haben, um noch mal von vorn anzufangen. Jetzt, wo die neuen Songs fertig sind, möchten wir es jedem einzelnen Hörer überlassen, sich einen Reim auf unsere Lyrik zu machen. Texte sind wie Gemälde – jeder interpretiert sie auf seine Weise, und es spielt absolut keine Rolle, ob sich diese Deutung mit unserer deckt. Nur soviel sei zusammenfassend gesagt: Das Leben ist weniger ein Geschenk, als ein endloser Kampf."

Kommen und Gehen
Von dieser Weisheit können die sechs Schwedenhappen gleich mehrere Lieder singen. 2003 als Nebenprojekt der beiden inzwischen nicht mehr zum Line-Up gehörenden IN FLAMES-Gitarristen Jesper Strömblad und Björn Gelotte gegründet, unterzeichnet die Truppe mit dem attraktiven Damendoppel Tinna Karlsdotter und Gelotte-Schwester Emma am Mikro drei Jahre später einen Plattenvertrag, um 2007 ihr selbstbetiteltes Debüt zu veröffentlichen. So weit, so unspektakulär. Doch in der darauf folgenden Zeit stehen Joey und Co. nicht nur plötzlich ohne Label da, weil dieses für immer seine Pforten schließt, auch Emma Gelotte quittiert nur wenige Monate nach der gemeinsamen Konzertreise mit OOMPH! den Dienst, weil ihr bewusst wird, dass sie nicht mehr dieselbe Leidenschaft für ALL ENDS aufbringt wie ihre Kollegen und sich in Zukunft lieber auf Familie und Freunde konzentrieren möchte. Ungeachtet dieser vermeintlichen Rückschläge denken die übrigen Fünf trotzdem keine Sekunde daran, das Handtuch zu werfen. "Emma war sowieso kaum ins Songwriting involviert, insofern konnten wir ihren Ausstieg verschmerzen", gibt Joey achselzuckend zu Protokoll. Anstatt jedoch mit der verbleibenden Tinna Karlsdotter als alleiniger Frontfrau weiterzumachen, suchten und fanden ALL ENDS in der bis dato vorwiegend im Pop-Geschäft aktiven Jonna Sailon würdigen Ersatz für Fräulein Gelotte. "Sie hat nicht nur eine tolle Stimme, sie sieht auch einfach klasse aus. Ihr Name kam im Gespräch mit unserem Manager Tomas Jernberg ins Spiel. Am nächsten Tag rief ich sie an, und wenig später war sie die neue Sängerin von ALL ENDS."

Fluch und Segen
Zusammen mit Jonna Sailon wurden im Spätherbst vergangenen Jahres die Studios geentert, um die frischen Stücke aufzunehmen. Mit Roberto Laghi, der in der Vergangenheit mit Künstlern wie MUSTASCH, HARDCORE SUPERSTAR oder IN FLAMES gearbeitet hat, zog sich das Sextett nicht nur einen der erfolgreichsten Engineers und Produzenten an Land. Als Gastmusiker konnten sich die jungen Damen und Herren außerdem den amerikanischen Piano-Guru Mike Garson angeln, der seine Finger ansonsten für Superstars wie David Bowie über die schwarz-weißen Tasten fliegen lässt. Ein bisschen Pech klebte der Kapelle aber weiterhin an den Hacken, als im Dezember nacheinander die beiden Goldkehlchen Tinna und Jonna krankheitshalber bei den Aufnahmen pausieren mussten. "Mädchen halt", grinst Joey augenzwinkernd. "Wir wurden dadurch in unserem Plan aber nicht nennenswert zurückgeworfen, denn vor allem Tinna ist ein echter Champ und war nach wenigen Tagen wieder fit. Man muss einfach bedenken, dass wir pro Monat zwischen 200 und 300 Stunden im Studio standen, da ist es ganz klar, dass der Körper irgendwann seinen Tribut fordert. Jonna musste zudem noch die Trennung von ihrem Freund verkraften. Der Typ war aber eh ein echtes Arschloch, und einmal hätte ich ihn deshalb fast vermöbelt – für Jonna stellte es sich am Ende also eher als Glücksfall heraus."

Geteiltes Echo
Mindestens genauso positiv wirkte sich die Tatsache aus, dass die Entstehungsphase von »A Road To Depression« in jener Zeit lag, als ALL ENDS ohne Plattenfirma dastanden. "Wir konnten uns künstlerisch voll entfalten und tun und lassen, was wir wollten. Vor allem gab es diesmal keine verdammten 'Apologize'-Songs mehr", lacht Joey in Anspielung auf die Ende 2008 veröffentlichte ONE REPUBLIC-Coverversion. Trotz oder vielleicht gerade wegen dieser ungewohnten Freiheit bezeichnet der Trommler die Produktion der aktuellen Platte rückblickend als echte Herausforderung in sowohl musikalischer als auch persönlicher Hinsicht, an der alle Beteiligten im Endeffekt aber nicht nur gewachsen sind, sondern auch jede Menge neues Selbstbewusstsein für die Zukunft tanken konnten. "Wir haben uns dieses Mal keinen Deut darum gekümmert, wie unsere Songs wohl beim Publikum ankommen werden. Wir haben sie einfach nach unseren Vorstellungen aufgenommen, und ich bin jetzt schon davon überzeugt, dass manche sich auf der Stelle in sie verlieben werden, während andere sie noch nicht einmal ansatzweise verstehen werden", resümiert Joey. "Eins steht fest: wir haben dadurch die nächste Stufe erklommen und werden eine richtig spannende Live-Performance auf die Beine stellen. Nicht nur der Sound, auch Licht und Bühnenbild werden der Wahnsinn sein!"
Daniela Sickinger

Trackliste Dauer
1 - Obvious 3:58
2 - Generation Disgrace 2:46
3 - I Know Who I Am 3:47
4 - I'm A Monster 4:23
5 - Hear Me Now 4:17
6 - Area 1 2:38
7 - Don't Be Scared 4:32
8 - Nobody's Story 4:20
9 - Stupid People 3:44
10 - Wretch 3:54
11 - Road To Depression 6:22
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