AGNOSTIC FRONT

My life my way


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AGNOSTIC FRONT - My life my way
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  • Genre:Punk/Hardcore
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Ein gewaltiger oldschool-Hardcore-Batzen!

Mehr Info:

Fast drei Dekaden AGNOSTIC FRONT - und die New Yorker Hardcore-Legende um Roger Miret plant nicht im Geringsten, dem ein Ende zu setzen. Warum Miret gar nicht aufhören kann, haben wir im Gespräch mit ihm herausgefunden.

30 Jahre lang Hardcore, Musik, Konzerte und HC-Lifestyle. Roger Miret und seine Band gelten als der Inbegriff der Hardcore-Szene, von der Straße für die Straße ganz nach dem Motto: „NYHC brought to you by genuine people that lived it and that's the truth!“ Tausende Kids dort draußen verstehen und vor allem leben, gezwungenermaßen, all das, worüber Miret all die Jahre lang gesungen hat und immer noch singt. „Ich schreibe über nichts, von dem ich keine Ahnung habe“, erklärt der tätowierte Frontmann. „Ich habe ein einfaches aber hartes Leben gelebt und schreibe über meine Erfahrungen und darüber, wie man die Rück- und Tiefschläge des Lebens überstehen und wegstecken kann. Unsere Musik kommt von der Straße, und Leute von der Straße schaffen es normalerweise nicht durch die High School. Scheiße Mann, selbst ich und Stigma haben gelinde gesagt nur eine mittelmäßige schulische Bildung, aber wir könnten Vorträge an der Universität über „Street Life“ halten, wenn du willst. Lernen zu überleben ist etwas, das man nicht aus Büchern lernen kann, das geht nur auf die harte Weise und nur du selbst kannst das erfahren.“ Das neue Album »My Life My Way« wurde von Mirets Halbbruder Freddy (MADBALL) produziert und von Eric Rutan gemixt. „Für mich ist diese Platte was Besonderes, sie ist wie eine Collage unserer Vergangenheit. Musikalisch wieder einmal echter, reiner Hardcore, und der Sound spiegelt uns als echte Live-Band wieder, was wir sind und immer waren. Mein Bruder hat einen fantastischen Job mit der Produktion gemacht, und Mike, Joe, Pokey, Stigma und ich selbst haben im wahrsten Sinne Blut, Schweiß und Tränen in dieses neue Album eingebracht!“ „My Life My Way“ steht ganz im Zeichen der Loyalität, Integrität und Zusammenhalt einer Szene, die es so allerdings nicht mehr gibt, wie auch Roger bestätigt. Der einstige Kult-Treffpunkt, das CBGB´s, ist heutzutage eine Mode- und Fashion-Boutique, und die einst kleine aber feine Szene, in der jeder jeden kannte und, weitaus wichtiger, jeder jeden unterstützte, ist längst nicht mehr vorhanden. „Die Szene, wie wir sie kennen gibt es nicht mehr. Sie hat sich dramatisch verändert und das schon vor Jahren. Heutzutage will jeder irgendwie dazugehören, alle passen sich an, vor allem optisch. Aber in Wahrheit geht es nicht um Style, sondern um Individualität! So ziemlich jede Musik-Revolution brachte ihren eigenen Stil mit sich und solange es sich im Underground abspielte, war es cool. Wenn es dann die breite Masse erreicht, fühlt es sich unpersönlich und kommerziell an, ein Teil der Norm. Ich mein´, schau dir The Clash, The Ramones, The Misfits usw. an… Diese Bands waren alle real und echt, sie hatten was zu sagen. Genauso wie ihre Fans. Aber irgendwann wurde das alles zu einer Art Fashion-Show.“

„Mein New York gibt es nicht mehr!“
Er selbst lebe nicht mehr in New York City, da dort die Lebenshaltungskosten horrend hoch wären und es schlicht und ergreifend unmöglich sei, dort eine Familie großzuziehen geschweige denn zu ernähren. Es sei ihm also nicht sonderlich schwer gefallen, dort wegzugehen, wo doch Ex-Bürgermeister Giuliani die Stadt zusätzlich auf seine Weise „ruiniert“ habe. „Es ist schon irgendwie lustig, denn wenn man heute an der Lower Eastside rumspaziert, würdet ihr wahrscheinlich gar nicht verstehen, worüber zum Teufel es in meinen Songs geht. Naja, ich schreibe in meinen Texten über das alte NYC und falls ihr jemals den Film `Taxi Driver` gesehen habt, das ist mein New York!“ Nachwachsende Bands mit dem selben Ehrgeiz, den AGNOSTIC FRONT Anfang der 80er an den Tag legten, gäbe es sehr wohl, aber es benötige einiges mehr als ein paar Gitarren um den Hals und Tattoos auf der Haut. „ Es ist doch einfach, unseren Sound und alles zu kopieren, aber darum geht es auch nicht. In der heutigen Zeit fehlt einfach die `Gefahr` von damals. Damals war es ganz und gar nicht cool, Tattoos, Glatzen, einen Mohawk, blaue oder gar lange Haare zu haben. Die Gesellschaft verstand uns nicht und akzeptierte uns schon dreimal nicht. Man musste wirklich für das kämpfen, für das man einstand und an das man glaubte. Heute ist alles relativ einfach und vor allem sicher. Aber ich bin dankbar, dass wir diese Zeit überstanden haben und heute stehen, wo wir stehen.

Stolz, Glaube, Respekt
Ein Leben mit Kompromissen? Eigentlich undenkbar, wenn man sich das Leben und die Texte von Roger Miret und AGNOSTIC FRONT ansieht. Aber selbst Miret gibt zu, dass man auf seinem Weg Kompromisse machen und Sachen eingestehen muss - es kommt eben nur darauf an, wie. Sich selbst treu zu bleiben sei das Wichtigste, lässt Roger verlauten. Sich treu zu sein und aufrichtig bleiben. „Ich bin ein sehr ehrlicher und aufrichtiger Mensch, und jeder der mich kennt weiß, dass ich alles sehr leidenschaftlich angehe. Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit sind für mich der Schlüssel zu allem und das Geheimnis der Band; darum sind wir auch nach fast 30 Jahren noch dabei. Wer zur Hölle möchte denn Teil von etwas sein, das nicht aufrichtig und ehrlich ist?!“ Ein Leben ohne Stolz, Glaube und Respekt sei für ihn nicht vorstellbar, denn für Miret stellen diese Punkte das Lebenselixier dar. Natürlich neben AGNOSTIC FRONT selbst. „Ich bin nicht müde und die neue Platte zeigt, dass wir immer noch zu 100 % dabei sind. Ich versuche, mich auf Leute zu konzentrieren denen was an unserer Bewegung liegt und nur wenig Zeit an die „Hater“ zu verschwenden, die es nie verstanden haben und nie kapieren werden. Ich plane nicht, mein Leben und meine Freunde aufzugeben, das sagt eigentlich alles über Zukunft von AGNOSTIC FRONT.“
Florian Fink

Aus dem Nuclear Blast-Magazin:

Hardcore
34:09 Min.
Hardcore 4 Life
Über drei Jahre hat es gedauert, aber jetzt schlägt die New Yorker Hardcore-Legende AGNOSTIC FRONT wieder zu! Bewundernswert, dass die Amis in gut 30 Jahren Bandgeschichte immer noch mit so viel Herzblut, Energie und Leidenschaft zu Werke gehen. Wer, unglaublicherweise, Herrn Miret seinen „Hardcore Way Of Life“ immer noch nicht abnimmt, sollte sich die neue Platte zu Gemüte führen. Die Band und vor allem ihr charismatischer Frontmann schaffen es erneut, Texte von der Straße für die Straße zu schreiben, immer „kredibel“ und glaubwürdig, Mitsingfaktor garantiert. ’City Street’ ist so eine Hymne, ein gewaltiger oldschool-Hardcore-Batzen mit coolem Refrain und mitschwingendem Melancholie-Feeling; dieser Song sollte von nun an eigentlich direkt in jedem Live-Set von AF auftauchen. ’More Than a Memory’ schlägt dann direkter auf die Zwölf, ein Frontalangriff mit Thrash Metal-Riffing und Breakdown-Slam-Dance-Einlagen. Fett! Die 13 Songs bieten genau das, wofür AGNOSTIC FRONT stehen - 100 % Hardcore. Eine wohltuende, echte Scheibe von einer Band, der man jedes gesungene Wort, jede gespielte Note abnimmt, glaubt. AGNOSTIC FRONT, die Urväter der Szene, sind immer noch die Essenz des Hardcore und mit »My Life My Way« liefern sie den Soundtrack dazu.
Florian Fink

Tracklist Dauer
1 - City Street 2:22
2 - More Than A Memory 2:39
3 - Us Against The World 2:16
4 - My Life My Way 3:51
5 - That's Life 1:20
6 - Self Pride 3:13
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