ARSIS

We are the nightmare

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ARSIS - We are the nightmare
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  • Artikelnummer:150291
  • Format:CD + DVD
  • Genre:Death Metal, Grindcore
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Ein außergewöhnliches Todesblei-Album, welches sowohl den passionierten Frickel-Death-Fan als auch den gestandenen Krachfanatiker mehr als befriedigen wird!

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ARSIS – Dem Pech entronnen?

Wenn man vom Pech verfolgt wird, beziehungsweise in manchen Dingen ein Unglück nach dem anderen auf sich zieht, dann bringt es selten etwas, den Kopf in den Sand zu stecken. Vielmehr kann ein Befreiungsschlag manchmal regelrechte Wunder bewirken. Vor genau dieser Situation stand die US-amerikanische Death Metal-Combo ARSIS in den letzten beiden Jahren, die alles andere als rund gelaufen sind. Ein Befreiungsschlag musste her, und angestachelt von den negativen Erlebnissen, aber auch höchstmotiviert von der Ankunft im Nuclear Blast-Roster, haben die vier Amis um Frontmann James Malone besagte Aktion mit dem Namen »We Are The Nightmare« jüngst vollbracht. Wir fühlten dem Bassisten Noah Martin etwas auf den Zahn.

Pech und Pannen
ARSIS sind gerne und viel auf Tour, doch bisher war ihnen der Sprung über den Ozean verwehrt. Dass die vier Jungs von der Ostküste aber schon alleine in den USA recht gut auf Trab gehalten werden, zeigt die Tourhistorie der vergangenen zwei Jahre. Allen Widrigkeiten, die dem Quartett bisher on the road begegneten, zum Trotz, haben die Amis aber noch lange nicht genug vom Vagabundenleben und brennen darauf, sich endlich auch bei uns einen bekannteren Namen zu machen
"Oh ja, uns ist schon eine ganze Menge Mist passiert in den letzten zwei Jahren. Gerade erst vor ein paar Tagen hatten wir wieder einen Unfall auf Tour, wobei der Großteil unseres Schlagzeugs vor die Hunde ging", erzählt uns der gesprächige Bassist Noah, der sich von dem Unfall recht gut erholt hat. "Dass mich das unbeeindruckt gelassen hat, ist vielleicht die falsche Bezeichnung, denn solche Dinge hinterlassen schon ihre Spuren", dementiert er allerdings. "Wenn sich solche Pannen aber so oft ereignen, wie bei uns, dann entwickelt man mit der Zeit eine gewisse Gleichgültigkeit und Resignation. Der letzte Unfall war außerdem halb so wild. Wir waren gerade auf dem Weg nach Minnesota, der nächsten Station unserer ersten Headliner-Tour, als unser Van auf spiegelglatter Fahrbahn nur noch bedingt kontrollierbar war, woraufhin sich der Anhänger, in dem wir unser Equipment verstaut hatten, in den Straßengraben verabschiedete. Zum Glück ist aber, wie gesagt, nur Sachschaden entstanden. Wir selbst haben nichts abbekommen." Bereits letzten Sommer hatten ARSIS einen Sach- und Imageschaden zu beanstanden, denn damals – die Band war gerade mit NECROPHAGIST, DECAPITATED und CEPHALIC CARNAGE auf der Summer Slaughter Tour – gab ihr Van den Geist auf. "Wir mussten ihn in eine Werkstatt bringen, wo uns der Typ erzählte, dass die Panne in zwei Tage behoben sein würde. Wir saßen aber letzten Endes gut zwei Wochen irgendwo in einem Motel fest und konnten die Tour nicht mehr zu Ende spielen. Wir fuhren also zunächst ohne unseren Van nach Hause, was sich als ein Fehler erwies, denn im Van befand sich auch unser Merchandise, sowie viele Bestellungen, die bearbeitet werden mussten. Unser Frontmann James Malone ist damals fast ausgetickt, weil er erst gute zwei Monate später an diese Dinge herankam und viele Fans, die auf Merch warteten, sauer waren. Wir waren bisher immer zu verpeilt, um rechtzeitig ein Statement abzugeben und so kommt es eben, dass Gerüchte die Runde machten, wonach wir uns aufgelöst hätten. An diesen Gerüchten ist aber wirklich überhaupt nichts dran. Andernfalls hätten wir uns wohl auch nicht mehr so ins Zeug gelegt, um »We Are The Nightmare«, unser drittes Album, in trockene Tücher zu bringen."

Aus Fehlern lernt man
Der Faktor Zeit spielte für die Entstehung des neuen Werkes sicher eine wichtige Rolle und trug dazu bei, dass sich ARSIS in keinster Weise als Wackelkandidaten präsentieren, sondern als starkes Quartett.
"Da wir die Summer Slaughter-Tour gezwungenermaßen frühzeitig beenden mussten, konnten sich James und Ryan Knight, unser zweiter Gitarrist, relativ früh daran machen, neue Songs zu schreiben. Es war eine gänzlich andere Situation, als James sie während der Zeit, als »United In Regret« entstand, vorfand. Vieles musste damals auf den letzten Drücker geschehen, so dass die Aufnahmen in meinen Augen nicht optimal verliefen. Ich selbst stieß damals erst zur Band und ich kann mich noch gut an das ganze Chaos erinnern, das ich vorfand. Für »We Are The Nightmare« hatten wir aber das Glück, eine längere Zeit zu Hause sein zu können. Dementsprechend haben wir oft proben und die Songs so oft wir wollten überarbeiten können. Ich glaube aber, dass das Ergebnis auch mit einem gewissen Band-Feeling zu tun hat, das sich im letzten Jahr eingestellt hat. Zuvor bestand ARSIS ja in erster Linie aus James und seinem ehemaligen Schlagzeuger Mike Van Dyne. Lange Zeit betrachteten die beiden ARSIS lediglich als ihr Ding und Session-Musiker wurden in erster Linie nur für die Aufnahmen oder anstehende Touren mit ins Boot geholt. Nachdem Mike aber ausstieg, hat James schon bald festgestellt, dass er aus seiner Band wesentlich mehr herausholen konnte, wenn er versucht, die Band komplett zu besetzen. Mit Ryan und unserem neuen Schlagzeuger Darren Cesca haben wir definitiv ein gutes Gefühl."
Dieses gute Gefühl kann man umso mehr nachvollziehen, wenn man sich etwas näher mit »We Are The Nightmare«, dem dritten Album und gleichzeitigen Nuclear Blast-Debüt, beschäftigt.
"Vom Songwriting über die Aufnahmen im Planet Z Studio bis hin zum Cover-Artwork ist »We Are The Nightmare« in meinen Augen eine rundum gelungene Sache geworden. Die Songs sind wesentlich ausgereifter und man hört dem Album einfach an, dass wir uns viel intensiver mit allen Feinheiten und Aspekten der Platte beschäftigen konnten. Die Songs sind auf der einen Seite vertrackt und eben eine typische ARSIS-Kost, auf der anderen Seite findet man aber meines Erachtens auch wesentlich einfacher den Zugang zu ihnen. Das liegt in erster Linie daran, dass wir bewusst ein Auge darauf geworfen haben, uns nicht zu sehr in einer Richtung zu verrennen, sondern den Stücken einen gewissen Fluss, einen ständigen Drive zu verleihen."
Das und nichts anderes haben ARSIS mit »We Are The Nightmare«, dessen limitierte Version eine Bonus-DVD enthalten wird, in die Tat umgesetzt.
Marcel Rudoletzky

Aus dem Nuclear Blast-Magazin:

ARSIS
We Are The Nightmare
Progressive Death Metal
39:47 Min.
Frickelorgie mit linksdrehenden (Todes)Kulturen
Nicht immer einfach hatten es die US-Amerikanischen Frickel-Deather von ARSIS. Da legten sie mit ihrem Debüt »A Celebration Of Guilt« ein Album vor, das die Metal-Welt verzückte, von Referenzen zu Kultbands wie DEATH, AT THE GATES oder CARCASS war gar die Rede (wobei solche Vergleiche immer mit genügend Skepsis zu betrachten sind - Anm.d.A.). Mit dem zweiten Album »United In Regret« konnten die Amis um Sänger und Gitarrist James Malone die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Gerade auf dem alten Kontinent gab es so gut wie keine Unterstützung in Bezug auf Tourneen und anderweitigen Gastspielen. 2008 stellt für ARSIS so etwas wie einen Neuanfang dar, und zwar in vielerlei Hinsicht. Gerade im Nuclear Blast-Bandroster angekommen, legt uns das Quartett mit »We Are The Nightmare« nun ein außergewöhnliches Todesblei-Album vor, welches sowohl den passionierten Frickel- Death-Fan als auch den gestandenen Krachfanatiker befriedigen wird. Voller irrsinniger Ideen und einem beeindruckenden Spielwitz stecken die neuen Kompositionen. Wobei sich etwas eingestellt hat, das man definitiv nicht von vielen Bands behaupten kann: ARSIS schaffen es, ihrem vertrackten und teilweise progressiv-experimentellen Futter zusätzlich einen ordentlichen Drive zu verpassen. Die anspruchsvollen Rifforgien werden immer wieder von Passagen durchwandert, in denen Songs wie 'Shattering The Spell' oder 'Failing Winds Of Hopeless Greed' mit geilen Melodien durchsetzt etwas "kontrollierter" dahin treiben können. Zusammenfassend muss man neidlos feststellen, dass die Amis durch ihre Spielweise ab und zu den zuvor genannten Kulttruppen durchaus sehr Nahe kommen und das verdient definitiv Respekt.
Marcel Rudoletzky

CD 1
Tracklist Dauer
1 - We Are The Nightmare 4:03
2 - Shattering The Spell 4:03
3 - Sightless Wisdom 3:39
4 - Servants To The Night 4:15
5 - Failing Winds Of Hopeless Greed 3:36
6 - Overthrown 3:44
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CD 2
Tracklist Dauer
1 - Enter The Nightmare
2 - Making Of The Album
3 - Photo Gallery
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