WARREL DANE

Praises to the war machine LTD.


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  • Artikelnummer:150231
  • Format:CD-Digi
  • Genre:Heavy/True/Power/Speed Metal
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Pflicht für jeden NEVERMORE-Fan: Das Solo-Album eines der revolutionärsten und vielseitigsten Metal-Sänger überhaupt!

Mehr Info:




Warrel Dane

Die SOILWORK-Connection

Von der Tour-Freundschaft zum Soloalbum – was gleich nach der Millenniumswende während einer Gastspielreise für NEVERMORE-Frontmann seinen Anfang nahm, findet nun seinen vorläufigen Höhepunkt: dem WARREL DANE-Debüt »Praises To The War Machine«.

Man kennt das ja: Warten ist des tourenden Musikers großes Los. Warten auf die magischen anderthalb bis zwei Stunden des großen Auftritts auf den Dielen, die die Welt bedeuten – um nach dem Konzert wieder der gepflegten, höchstens von der obligatorischen After Show-Party unterbrochenen Langeweile zu frönen. So erging es auch NEVERMORE-Frontmann Warrel Dane während der »Dead Heart In A Dead World«-Tour vor gut sieben Wintern. Dito Peter Wichers, seines Zeichens Gitarrist der schwedischen Brachial-Metaller SOILWORK, die die US-Boys begleiteten: „Bei ein paar Drinks kam uns die Idee, mal gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen“, erzählt der blonde Sänger. „Schließlich komponieren wir beide unentwegt Songs – darunter Material, das nicht unbedingt für unsere Stamm-Combos geeignet ist. Also: Warum nicht mal die Ideen in einen Topf werfen?“
Zeitsprung. Wir schreiben inzwischen das Jahr 2005. NEVERMORE befinden sich erneut auf Tour. Diesmal für das Album »This Godless Endeavor«. Dane wird – natürlich – auch hier wieder von der großen Langeweile geplagt. Schließlich hat er zweierlei: Ersten genug Song-Ideen im Hinterkopf. Zweitens die Faxen dick. Also klingelt der Ami nach Schweden durch. Wichers kommt der Anruf gelegen, schließlich verließ der Gitarrist gerade erst im Dezember 2005 SOILWORK, um sich mehr auf die Studio-Bastelei konzentrieren zu können, befindet sich zudem auf der Suche nach neuen Klienten.
Die Ausschau nach einem Produzenten blieb Dane so erspart – warum in die Ferne schweifen, wenn die Lösung des Problems praktischerweise am anderen Ende der Standleitung hängt? Und Wichers verfügt darüber hinaus noch über kompositorische Erfahrung, weiß sämtliche Saiteninstrumente hervorragend zu bedienen – und für die Position hinter dem Schlagzeug Dirk Verbeuren zu begeistern. Der trommelt bekanntlich seit drei Jahren für – SOILWORK …
„Allerdings dauerte es noch über zwei Jahre, bis wir über genügend produktionsreifes, sowie aktuelles Material verfügten“, räumt das amerikanische Wimmer-Wunder ein. Die Initialzündungen stellten dabei zwei Cover-Versionen dar: ’Lucretia My Reflection’ von den SISTERS OF MERCY, die Dane als „die ultimative Gothic-Metal-Band“ verehrt. Außerdem ’Patterns’ aus der Feder von SIMON & GARFUNKEL, die der Meister wegen ihrer „exorbitanten Fähigkeit, depressive Lyrik von hoher Aussagekraft zu schreiben“, besonders schätzt. Das alles kombiniert mit einer Metal-Attitüde, wie wir sie von SANCTUARY (den Vorgängern von NEVERMORE) her kennen, und Düster Rock-Vibes erster Güte – das zeichnet den ersten Alleingang der US-Sirene aus. Das Verwursten von Querverweisen seiner Lieblingsband CANDLEMASS behält sich Dane allerdings für den zweiten Streich vor. Den soll es nämlich genauso geben wie noch in diesem Jahr eine NEVERMORE-DVD und Live-CD …

Andreas Schöwe

Aus dem Nuclear Blast-Magazin:

Heavy Metal
45:58 Min.
Ausnahmesänger auf Abwegen
Wer die NEVERMORE-Sirene einigermaßen gut kennt, weiß ob seiner Schwärmerei für Sixties- und Seventies-Rock respektive Doom- und Gothic Metal. Dieser Leidenschaft lässt der Sänger – soviel ist gleich mit den ersten beiden, zudem den Bogen zu frühen SANCTUARY spannenden Nummern ‘When We Pray’ und ‘Messenger’ klar - auf seinem Solo-Debüt freien Lauf. Hart gerockt wird auf »Praises To The War Machine« - mit einem ordentlichen Gothic-Touch, einem starken Schuss angepro-tem US-Metal, einem Spritzer Psychedelischem und vehementen Schweden-Brachail-Metal-Anleihen der SOILWORK-/IN-FLAMES-Kategorie noch dazu. Mit dem Remake von ‘Lucretia My Reflection’ verneigt sich Dane zudem gebührend vor den SISTERS OF MERCY – mit ‘Patterns’ erweist der Ami den Liedermachern SIMON & GARFUNKEL eine ähnlich zweifelhafte Ehrerbietung wie zuletzt mit seiner Stammcombo NEVERMORE (die bekanntlich ‘The Sound Of Silence’ durch den Schwermetallwolf drehten, förmlich massakrierten). Und obwohl Dane seine Herkunft zu keiner Zeit verleugnen kann, immer mal wieder leicht NEVERMORE und vor allem alte SANCTUARY (die Vorgänger-Combo der Seattle-Proggies) durchschimmern, muss man dem guten Mann letztlich doch das Kompliment machen, sich klanglich hinreichend von seinen Kollegen zu distanzieren und diesem Solo-Unternehmen in der Tat einen künstlerischen Sinn zu verleihen. Wer also auf innovativen Gothic Rock mit starken Prog- und Metal-Einsprengslern steht, kommt nicht umhin, neben den beiden Cover-Versionen und den bereits erwähnten Eröffnungsstampfern das noch am ehesten NEVERMORE-lastige ‘August’ sowie das rockig akzentuierte ‘The Day The Rats Went To War’ (mit einem Solo von Gastgitarrist James Murphey) anzutesten. Und mit der wunderschönen, gefühlvollen Ballade ‘Brother’ erweist sich der oft zu Unrecht als Schreihals verschriene Frontmann als das, was er in der Tat auch ist: ein Ausnahmesänger!
Andreas Schöwe

Tracklist Dauer
1 - When We Pray 3:38
2 - Messenger 3:58
3 - Obey 3:14
4 - Lucretia My Reflection 4:38
5 - Let you down 3:53
6 - August 3:48
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