THYRFING

De Ödeslösa

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THYRFING - De Ödeslösa
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  • Artikelnummer:212065
  • Format:CD-Digi
  • Genre:Viking/Pagan/Epic Metal
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Ein atmosphärisches Meisterwerk in Sachen Viking Metal!

Mehr Info:

Schicksalsboten
Fünf lange Jahre mussten wir auf die Rückkehr von THYRFING warten. Jene Band, die den Viking Metal in den Neunzigern mit ihrem heroischen, melodischen Stil nachhaltig prägte und bis heute zu den eigenständigsten Bands des Genres zählt. Glücklicherweise geht irgendwann auch die längste Wartezeit vorbei – und bringt uns mit »De Ödeslösa« ein weiteres nordisches Meisterwerk.

Wie die Jahre doch verfliegen. Spricht man Bandgründer Patrik Lindgren auf die lange Zeit zwischen Farsotstider und »De Ödeslösa« an, erhält man eine beinahe philosophische Antwort von dem Gitar­risten. „Je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit.“ Doch bevor man jetzt auf falsche Gedanken kommt: auf der faulen Haut lag im THYRFING-Lager tatsächlich niemand. „Wir haben durchgehend an der Musik oder den Texten gearbeitet und unter anderem auch ein neues Line-Up gefunden und heranreifen lassen. Unter anderem ist der ehemalige Naglfar-Sänger Jens Rydén hinter unserem Mikrofon zuhause. Klar sind knapp fünf Jahre eine lange Zeit, doch ich bin überzeugt davon, dass unsere Fans auf Qualität setzen und lieber nur alle fünf Jahre ein THYRFING-Album bekommen wollen als alle zwei Jahre etwas halbherziges.“ Wahre Worte, die durch die Qualität der neuen Platte mehr als bestätigt werden. Sie ist ein zeitloses Stück skandinavischer Viking Metal-Feinkost, gut abgehangen und mit unsterblichen Melodien bewaffnet. „Als zeitlos sehen wir unsere Musik auch“, bestätigt der Schwede. „Selbst, wenn unser neues Album erst 2023 veröffentlicht worden wäre, würde es noch Relevanz besitzen.“
So lange mussten wir glücklicherweise nicht warten. Wäre auch schade gewesen: Album Nummer sieben zeigt THYRFING in Höchstform. Mächtig, selbst­bewusst und majestätisch rollen die Kompositionen über den Hörer hinweg wie die Wogen der schwedischen See. Als wäre diese band nie weg gewesen. Patrik dazu: „Schön, dass du das so siehst und die Songs als selbstbewusst umschreibst. Genau so fühlen wir uns derzeit auch. Wir haben noch nie so viel Arbeit in die Vorproduktion investiert und wussten sehr genau, was wir wollen, bevor wir überhaupt den ersten Ton aufgenommen haben. Das bestärkte uns den ganzen Aufnahmeprozess über und hielt keine unangenehmen Überraschungen parat, wie es früher oft der Fall war.“
Seit man 1998 sein selbstbetiteltes Debüt veröffentlichte, erfreut man sich eines sehr eigenständigen Sounds – eine Tatsache, die auch auf »De Ödeslösa« unüberhörbar bleibt. „Ohne vermessen klingen zu wollen, hatte auch ich immer das Gefühl, dass wir von Anfang an eine gewisse eigene Identität hatten. Vielleicht sogar schon auf unseren Demotapes. Natürlich haben wir uns über die Jahre weiterentwickelt, nahmen dieses gewisse Element aber in jede neue Ära mit hinein. Wir erfinden weder das Rad, neu noch versuchen wir uns an extrem komplizierten Neuorientierungen. Was wir tun, ist gute und ehrliche Musik schreiben, auf die wir stolz sein können und die wir selbst gern hören.“ Nur zu verständlich, dass die Band ihren jüngsten Kompositionen selbst gern das Ohr leiht. »De Ödeslösa« zeigt eine gereifte Band, die genau weiß, was sie will – und das deckt sich glücklicherweise mit den Erwartungen der Fans. „Dass wir gereift sind, ließ sich wohl nicht vermeiden“, lacht Lindgren. Wir waren 18, als wir unser erstes Album veröffentlichten, und sind jetzt alle Mitte 30. Wäre doch seltsam, wenn wir nicht reifer geworden wären. Letztlich hängt das wohl mit dem Streben zusammen, immer besser zu werden.“ Mission ein weiteres Mal geglückt, könnte man also sagen.
Musikalisch wie thematisch geht es auf dem jüngsten Werk eine Ecke düsterer zu als noch zuletzt. Übersetzt bedeutet der Albumname etwa „die Schicksalslosen“, thematisch geht es um philosophische Fragen. Gibt es Schicksal? Sind wir ihm alle unterworfen? „Die Frage ist, ob wir vom Schicksal durch das Leben gelenkt werden oder nicht. Sind wir zu einem bestimmtem Zweck geboren oder erschaffen wir unser eigenes Schicksal?“ Der Gitarrenschwinger mit dem berühmten Nachnamen weiß, dass es auf diese Fragen keine eindeutige Antwort gibt, liebt aber die Spekulation in diesem Themenkosmos. „Auf dem Album erörtern wir das anhand von Ask und Embla, den ersten von Göttern geschaffenen Menschen in der nordischen Mythologie. Aber natürlich lässt es sich auch auf die gesamte Menschheit oder auf ein einzelnes Individuum beziehen.“ Spannender Stoff, der immer wieder in den Songs auftaucht und dem Album seinen roten Faden verleiht. Denkanstöße sind danach jedenfalls zuhauf vorhanden. Und das ist in diesem Genre bekanntermaßen nicht immer der Fall.
Auch am neuen Konzept der ausgereiften Scheibe merkt man, dass ­THYRFING nicht mehr die juvenilen Legendensänger sind, die sich nach einem mythischen Schwert benannt haben. Von ihrer Faszination, ihrer nordischen Magie haben sie deswegen natürlich noch lange nichts verloren – zumal man seit je her eine der Bands war, die lange vor dem Pagan-Boom aktiv waren und davon vergleichsweise wenig profitiert haben. „Was das angeht, bin ich noch immer nicht auf dem neuesten Stand“, gibt Lindgren zu. „Klar, vor einigen Jahren wurde es auf einmal mehr, und plötzlich gab es auch Touren wie das „Heidenfest“ oder das „Paganfest“. So etwas hat es zu unseren Anfängen nicht gegeben. Da spielten wir Shows mit Death-, Black-Metal- oder Gothic-Bands, wohingegen es jetzt eine eigene Szene für all diese Bands gibt. Ich höre mich jedenfalls nicht beschweren, denn letztlich können auch wir dadurch wieder mehr live spielen.“ Wird ja auch höchste Zeit, dass THYRFING etwas von diesem Kuchen abbekommen. Schließlich waren sie mitverantwortlich für die ursprünglichen Zutaten!
Harald F. Grünagel

Aus dem Nuclear Blast-Magazin:

Schwedens Viking-Metal-Meister in Hochform
THYRFING waren schon immer etwas ganz Besonderes. Das selbstbetitelte Debüt von 1998 ist einer der ganz großen Klassiker, allen bisherigen sechs Platten entströmte stets eine spezielle Magie, die die Schweden von anderen Viking Metal-Bands unterschied. Diese Magie ist auch auf »De Ödeslösa« zu spüren. Und wie. Fünf Jahre sind seit dem letzten Werk vergangen, doch THYRFING spielen noch immer so voller Inbrunst und Leidenschaft, als wären sie nie weg gewesen. Düsterer, epischer, wuchtiger Viking Metal erwartet uns – so präzise und perfekt geschwungen wie das namensgebende Schwert, das diese Band seit Mitte der Neunziger in die Schlacht führt. Dunkler und bedrohlicher klingen die Songs einerseits, andererseits stehen die akustischen Gitarren, die sinfonischen Keyboards und die klaren Gesänge noch immer für die melodische Seite THYRFINGS. Welche Bereicherung der ehemalige ­Naglfar-Sänger Jens Rydén für die Band war, wird übrigens erst auf dieser Scheibe deutlich: Er keift, grollt, kreischt und singt wie ein Berserker, während die Musiker den ganz großen Viking Metal-Zauber weben. Schunkeln, kämpfen, headbangen oder marschieren... »De Ödeslösa« ist der richtige Soundtrack dafür. Das beste THYRFING-Werk seit »Valdr Galga«!
Harald F. Grünagel

Tracklist Dauer
1 - Mot helgrind 6:10
2 - Fordom 5:49
3 - Veners förfall 5:05
4 - Illvilja 5:35
5 - Kamp 4:51
6 - Relik 5:55
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