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THRESHOLD

March of progress

THRESHOLD - March of progress
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Artikelnummer:
200552
Format:
CD-Digi
Genre:
Progressive Rock/Metal
Verfügbarkeit:

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Produktbeschreibung

Fünf Jahre nach „Dead Reckoning“ präsentieren sich die britischen Prog Metaller von THRESHOLD uneingeschränkt erstliga-reif und stärker denn je! Endlich neues Futter für die Ohren der anspruchsvollen Metallerschaft!

Interview

Die Vorzeichen standen gut, dass 2007 das Jahr von THRESHOLD werden sollte: Sie hatten mit »Dead Reckoning« ein bockstarkes, neues Album am Start, dessen Leadsingle »Pilot In The Sky Of Dreams« zwar alles andere als ein typischer Popsong war, dennoch genügend kommerzielles Potential besaß, um ein Hit werden zu können und dazu auch noch mit einem erstklassigen Hochglanzvideoclip aufwarten konnte. Doch wenige Tage, bevor die britischen Prog Metaller die Tour zum Album antreten wollten, musste man erstmal einen gewaltigen Tiefschlag wegstecken, wie Leadgitarrist Karl Groom erläutert: „Wir befanden uns gerade mitten in den Vorbereitungen für die ersten Konzerte der Tour, als wir eine Nachricht unseres damaligen Sängers Andrew McDermott erhielten, dass er uns als Sänger nicht länger zur Verfügung stehen würde. Wir mussten also innerhalb weniger Tage nicht nur einen neuen Sänger auftreiben, dieser musste sich zudem in der kurzen Zeit auch noch 90 Minuten Musik draufschaffen.“ Keine leichte Aufgabe also - weder für die Band, noch für den Ersatzmann am Mikro. Im Endeffekt war aber auch hier, wie so oft, die vermeintlich naheliegendste Lösung mal wieder die beste. Das bestätigt auch Karl: „Wir kamen direkt auf unseren alten Sänger und Original-Frontmann Damian Wilson.“ Dieser ließ sich auch nicht lange bitten und kehrte tatsächlich nach fast zehn Jahren Abstinenz zu THRESHOLD zurück. „Wir kennen ihn ja schon so lange und haben ihn auch in der Zeit, als er nicht in der Band war, immer wieder gesehen und auch zusammen an anderen Alben gearbeitet. Was mich allerdings wirklich überrascht hat, war wie gut er mittlerweile in der Live-Situation war – speziell im Vergleich zu unserer Anfangszeit.“ Nachdem Wilson seine Feuertaufe in Form der bis 2009 dauernden Touraktivitäten überzeugend bestanden hatte, gingen alle Bandmitglieder erstmal getrennte Wege, um sich anderen Projekten zu widmen, bevor sie ein Jahr später wieder zusammenkamen und das neue Album in Angriff nahmen. „Es war uns zunächst mal wichtig, dass wir mit den neuen Mitmusikern (neben Wilson wurde auch der vormalige Tourgitarrist Pete Morten zwischenzeitlich zum vollwertigen Bandmitglied ernannt; Anm. d. Verf.) ein funktionierendes Bandgefüge bilden und uns etwas einspielen konnten“, erklärt Karl. „Ende des Jahres 2010 entschieden wir uns dann, Songs für ein neues Album zu schreiben. Nur während wir dafür bislang immer drei Monaten benötigten, dauerte es dieses Mal knapp neun Monate, bis jeder den anderen seine Songs präsentiert hatte. Andererseits war das aber auch zu erwarten, da wir mittlerweile fünf statt zwei Autoren in der Band sind, was gleichzeitig auch der Grund ist, warum das Album kein durchgehendes Konzept hat, da es so viel schwieriger zu koordinieren ist. Auf jeden Fall waren aber auch die Aufnahmesessions äußerst frustrierend, da Damian während der Wintermonate unter Stimmproblemen litt. Er fühlte sich zwar nicht wirklich schlecht und versuchte sich an seinen Gesangsparts, aber die nötige Power fehlte ihm einfach.“ Mit dem Winter verabschiedeten sich aber schließlich auch Damian Wilsons Stimmprobleme, sodass er mit etwas Verzögerung doch noch seinen Gesangsbeitrag abliefern konnte. Und Karl Groom attestiert seinem neuen, alten Frontmann eine wirklich starke Leistung: „Er hat mit den Vocal-Aufnahmen wirklich einen guten Job gemacht und auch insgesamt eine seiner besten Leistungen überhaupt hingelegt. Das Warten hat sich in jedem Fall gelohnt!“ Aber auch insgesamt ist der THRESHOLD-Gitarrist sehr zufrieden mit dem, was die Band im Studio ausgetüftelt hat: „Das Album ist wirklich noch besser geworden, als wir es uns erhofft haben.“ Wenn man ihn allerdings darum bittet, »March Of Progress« mit den anderen Werken der Band zu vergleichen, kommt Karl etwas ins Stocken. „Es fällt mir schwer, da irgendwelche Vergleiche zu ziehen. Ich bin davon ausgegangen, dass das Album entweder eine Brücke zu »Extinct Instinct«, sprich dem letzten Album, dass wir mit Damian gemacht haben, oder eben zu »Dead Reckoning« schlagen würde. Es gibt auf jeden Fall in manchen Songs mehr progressive Elemente, als es auf unserem letzten Album der Fall war, trotzdem kann man sie auch nicht wirklich mit unseren älteren Alben vergleichen. Wir selbst sind auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem Album und wir freuen uns sehr darüber, dass es auch auf Vinyl erhältlich sein wird. Darauf haben wir seit unserem ersten Album 1993 gewartet und dafür sind wir unserem Label Nuclear Blast sehr dankbar.“ Nun ist »March Of Progress« nicht nur das erste THRESHOLD-Album seit knapp 15 Jahren, auf dem Damian Wilson wieder singt, sondern eben auch das erste seit 1998, auf dem nicht der im vergangenen Jahr verstorbene Andrew McDermott zu hören ist. Diese Gedanken gehen auch Karl durch den Kopf: „Wir haben versucht, mit ihm in Kontakt zu treten, nachdem er seinerzeit zunächst nicht zu den Proben nach England kam und uns schließlich verließ. Wir konnten seine Beweggründe nicht nachvollziehen und bedauerten es einfach sehr, dass der Kontakt nach so vielen Jahren einfach abbrach, zumal er, wenn wir in England aufgenommen oder geprobt haben, immer bei mir gewohnt hat und ich der Meinung war, dass wir gut miteinander ausgekommen sind. Wir alle fanden es sehr schade, dass wir nicht mehr klären konnten, warum er damals die Band verließ und wir waren auch alle äußerst traurig, als wir von seinem Tod erfuhren. Ich denke häufig an ihn, gerade jetzt, wo wir unser erstes Album seit seinem Ableben machen. Trotzdem wirft die Angelegenheit keinen Schatten auf die Veröffentlichung, da wir mit dem Kapitel schon lange abgeschlossen hatten.“ Somit wären die Gegenwart und die Vergangenheit abgehandelt und es bleibt nur noch die Frage nach der Zukunft der Band offen. Eines weiß Karl diesbezüglich sicher: „Dass fünf Jahre zwischen zwei Alben liegen, möchte ich nicht noch mal wiederholen. Das ist die längste Zeit, die wir jemals benötigt haben. Ich möchte unser zehntes Studioalbum deshalb schon in naher Zukunft machen.“ Eher weniger Gedanken macht man sich im Hause THRESHOLD derzeit über mögliche kommende Gigs und Tourneen: „Es wird immer schwieriger, das alles zu koordinieren, da einige Bandmitglieder mit Seitenprojekten gut ausgelastet sind. Es ist aber generell nicht ausgeschlossen und ich bin mir auch sicher, dass irgendwann wieder etwas zustande kommt.“
Samia Scheib

Review

Fünf Jahre nach »Dead Reckoning« liefern die britischen Prog Metaller von THRESHOLD mit dem Nachfolger »March Of Progress« endlich mal wieder neues Futter für die Ohren der anspruchs­vollen Metallerschaft und haben dabei in puncto Härtegrad hörbar wieder den ein oder anderen Gang hochgeschaltet. Natürlich gibt es auch wieder die bandtypischen ruhigeren Momente und Zuckermelodien am laufenden Band, dennoch knallt das Album insgesamt mehr als sein Vorgänger. Mit Rückkehrer Damian Wilson am Mikro präsentieren sich THRESHOLD auf Prog-Hymnen wie dem energischen Opener ‚Ashes‘, dem enorm abwechslungsreichen ‚Staring At The Sun‘, dem überaus dynamischen ‚Liberty Complacency Dependency‘ oder dem Überhit des Albums ‚The Hours‘ nicht nur uneingeschränkt erstligareif, sondern schlicht und ergreifend stärker denn je. In Anbetracht einer derartigen Hammerplatte ist dann auch die lange Wartezeit schnell wieder vergessen.
Samia Scheib

Trackliste Dauer
1 - Ashes 6:51
2 - Return Of The Thought Police 6:09
3 - Staring At The Sun 4:26
4 - Liberty Complacency Dependency 7:48
5 - Colophon 6:01
6 - The Hours 8:15
7 - That's Why We Came 5:41
8 - Don't Look Down 8:13
9 - Coda 5:23
10 - Rubicon 10:24
11 - Divinity (Bonus Track) 6:28
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