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SUBWAY TO SALLY

Bastard

SUBWAY TO SALLY - Bastard
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Artikelnummer:
145715
Format:
CD-Digi
Genre:
Mittelalter / Folk, Rock/Alternative
Verfügbarkeit:

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Produktbeschreibung

Die Mittelalterrock-Urgesteine zeigen wieder vermehrt Lust auf krachige Gitarren und donnerndes Schlagwerk! Und die limitierte Erstauflage im Digipak kommt inkl. 2 Live-Clips als Bonus!

Interview

Die Mittelalterarmee am Küchentisch

SUBWAY TO SALLY haben wie kaum eine andere Band den mittelalterlichen Metal und folkigen Rock in deutschen Landen geprägt und sind dem ungeachtet nach anderthalb Dekaden schöpferischen Schaffens noch so frisch, wie am Tag ihrer ersten Zusammenkunft. Mit »Bastard« legen sie nach ihrer Akustiktour nun einen metallischen Nackenbrecher vor, der für so manch ausgeprägten Muskelkater in der Halsgegend sorgen wird.

Auch auf ihrem neunten Studiowerk verschmelzen Folk und Rock zu krachigen Hymnen und verträumten Balladen, bleibt das Mittelalter ein Teil der Bandidentität. „Wenn man Klänge in seine Musik integrieren kann, die einer Band einen hohen Wiedererkennungseffekt bescheren, dann ist das doch eine großartige Sache“, erklärt die Truppe, „allerdings sollte es nie zum Selbstzweck werden. Im Zentrum von jedem Song den wir schreiben steht eine
musikalische Idee, die uns anmacht und ein Text, den wir gut finden.“ Auch, wenn sich die SUBWAYs mit jedem einzelnen Album immer wieder neu definiert und neue Elemente integriert haben, so ist eine Konstante ihrer Musik stets eine besondere Magie und Energie, die jedes ihrer Lieder durchdringt und gerade live in nur wenigen Tönen zu fesseln weiß.


Nackte Klänge in Gold

Eine erholsame Pause und ganz besondere Erfahrung für die Formation war die akustische »Nackt«-Tour des vergangenen Jahres, die auf der entsprechenden DVD für die Ewigkeit festgehalten wurde. „Unsere Akustiktour war rückblickend viel mehr als nur ein Erfolg. Sicher, es war großartig, eine fast komplett ausverkaufte Tour vor begeisterten Fans zu spielen. Aber erst mit dem nötigen Abstand, den wir nun haben, lässt sich sagen, dass dieses Projekt auch ein Ausbruch aus der Routine von Album-Tour-Album-Tour war", konstatiert Textschreiber und Gitarrist Bodenski. Wir hatten großen Spaß miteinander und haben musiziert, als würden wir wieder um den Küchentisch von Frau Schmitt sitzen, wo vor 15 Jahren alles begann.“ Zudem hat die außergewöhnliche Bildscheibe mittlerweile Goldstatus bekommen und beschert der Truppe somit ein noch breiteres Grinsen. „Es ist ein tolles Gefühl. Eigentlich bedeutet es ja gerade in der heutigen Zeit nicht mehr so viel, wie noch in den 70er- und 80er-Jahren, als eine Goldene auch Symbol für enormen wirtschaftlichen Erfolg war", erzählt Bodenski weiter. "Heute ist es mehr eine Anerkennung für ein gelungenes Projekt. Außerdem darf man nicht vergessen, dass unsere Familien vor Stolz platzen werden – und das ist doch auch was.“
Aber auch die Erinnerungen, die die Folk-Rocker mit der »Nackt«-Tour verbinden, heben sich von ihren sonstigen Shows ab: „Es waren vor allen Dingen die Konzerte in Kirchen, die für uns außergewöhnlich waren. Dieser Moment, am Morgen in eine Kirche zu kommen und sich vorzustellen, dass wir am Abend mit unseren Fans gemeinsam eine etwas andere Messe feiern würden, war schon sehr besonders.“ Lachend erinnert sich der blonde Potsdamer aber auch an die negativen Seiten des Tourlebens: „Naja, weniger schön war vielleicht der Moment, in dem wir täglich unsere Kleidersäcke aufgemacht haben…“


Zurück zum Rock

Nach der sehr lyrischen »Nord Nord Ost« wollte man allerdings ganz bewusst wieder etwas mehr Rock ´n ´Roll. "Wir sind diesmal mit viel Experimentierfreude zu Werke gegangen und haben vor allem auf Vielseitigkeit und Abwechslung gesetzt", findet Bodenski. Dabei schwingen im Titel »Bastard« in alter Tradition gleich mehrere Bedeutungen mit: „Selbstbewusst klingt es und ein wenig trotzig, wenn sich jemand als Bastard bezeichnet. Ein Schimpfwort?", der SUBWAY TO SALLY-Texter findet nicht. "Es steckt viel mehr in dem Wort. In der Biologie ist der Bastard ein Lebewesen, das aus zwei verschiedenen Zuchtlinien, Rassen oder Arten hervorgegangen ist. Nichts anderes machen wir ja seit eh und je in unserer Musik. Es gibt aber auch eine ganz persönliche Ebene, die nur uns als Band betrifft. Dieses Album hat so viele Väter und Mütter wie noch keines unserer Alben vorher.“
Dabei lassen die SUBWAYs erneut historisches Tonwerkzeug mit modernem Rockbesteck zusammenklingen, vereint mit großartigen Kompositionen und Texten. „Die Besonderheiten liegen nicht so sehr im Einsatz von neuartigen Instrumenten, da haben wir ja eh schon ein riesiges Arsenal. Was sehr heraus sticht, ist das Schlagzeugspiel unseres Drummers Simon Michael, der ja hier erstmalig auf einem Album mit uns spielt. Außerdem haben er und Frau Schmitt erstmalig Kompositionen zum Album beigesteuert. Auch das macht die Scheibe besonders. Unsere Arbeitsweise war sehr davon geprägt, dass wir die Songs in Sessions erarbeitet haben. So kam es, dass die Platte ein starkes Live-Feeling hat. Wir haben diesmal kein Orchester engagiert um die Streicherparts einzuspielen. Alles wurde von Frau Schmitt und vom Cellisten B.Deutung eingespielt, den ja alle noch von der Akustiktour kennen dürften.“


Der Bastard im Detail

Während die Instrumentalisten ihre Parts in Berlin einspielten, zog sich Sangesmann Eric Fish nach Dänemark zurück, um dort im Alleingang seine prägnante Stimme aufnehmen zu lassen. „Eric kannte die Bedingungen dort von den Aufnahmen zur »Engelskrieger«", nickt Bodenski. "Es war sein Wunsch, dort noch einmal zu arbeiten. Er schätzt ja die Abgeschiedenheit und ist lieber mitten in der Natur als in der Großstadt. Außerdem konnte der Fish da auch mal die Angel auswerfen.“
Aus 17 Stücken wählte man die 13 edelsten und definierte diese nach und nach aus, wobei man sich einen Bonus-Track für besondere Anlässe oder Veröffentlichungen vorbehielt. „Wir haben mit ‚Tanz auf dem Vulkan’ einen Song auf dem Album, der an unsere musikalischen Wurzeln erinnert. Bei ‚Fatum’ wiederum marschiert eine kleine Mittelalterarmee aus den Boxen. Aber auch in allen anderen Songs findet man Geigen, Lauten und Leiern. Es kam uns immer darauf an, dass es in dem jeweiligen Stück etwas Besonderes gibt. Wir sind ja nicht die Band, die 100 Demos auf den Tisch wirft und dann aus dem Material die zehn besten Songs herausfiltert", der Gitarrist grinst. "Bei uns ist es eigentlich oft so gewesen, dass wir mit acht Ideen ins Studio eingezogen sind und unter enormem Druck noch die letzten zwei Stücke herausgequetscht haben. Oft ist es so, dass es eine Initialzündung gibt, durch Texte, die existieren, die ich in den Raum stelle und über die dann lange diskutiert wird. Hier kommt es dann vielleicht zu einem Urknall, beispielsweise bei einem Text, der alle fasziniert und unter dem sich die ganze Band etwas vorstellen kann. Bei dem man gewissermaßen schon Musik hört. Dann entsteht meistens der erste Song; das dauert sehr lange und ist dann der Richtungsweiser, ein Pfad auf den man sich begibt und an dem man sich orientiert. Dann geht es weiter, dann kommen die nächsten Ideen, immer anhand einer Textbasis, und dann beginnt sich langsam ein Bild zu formen, das nach einigen Monaten klarer wird. So geht das immer weiter, bis man dann in der Lage ist sich zu fragen, wie das jetzt gekommen ist, ohne eine wirkliche Antwort zu bekommen, außer der Antwort, die immer stimmt: Dass man nämlich einfach in sich hinein gehört hat und die Musik geschrieben hat, die gerade in unseren eigenen Bäuchen am Brodeln war; also diese wirkliche Idealvorstellung, die man von einer Komposition hat, dass Musik und Text sich in Form einer Synergie von Texter, Komponist und den anderen Musikern vereinen. Das hört sich jetzt sehr idealistisch an, aber so ist es in der Tat.“


Mittelalter oder Nicht-Mittelalter?
Die Wurzeln von SUBWAY TO SALLY sind zweifelsohne im Folk zu finden, wenngleich sich die Geister scheiden, ob die Bezeichnung Mittelalter nun zutreffend für das subwaysche Metal-Gebräu ist oder nicht. Bodenski erinnert sich nur ungern an die Diskussionen um die »Engelskrieger«-Scheibe, die vielerorts als „zu wenig mittelalterlich“ bezeichnet wurde: „Was ihr immer mit Kurswechsel habt? Wir haben einfach mal das Maul aufgerissen und herausgeschrieen, was uns auf der Seele lag", lautet die kurze und prägnante Erklärung. "Der Märchenwald war halt durchquert! SUBWAY TO SALLY ist so ehrlich wie eh und je, und gerade das macht uns aus. Ich habe diese tendenzielle Negativdiskussion um das Album einfach irgendwann leid gehabt, weil ich es immer für großartig gehalten habe und auch noch halte. Es war ein Statement zu der Zeit, in der wir das Album geschrieben haben und ein Statement, wie wir uns gefühlt haben.“
Und auch, wenn SUBWAY TO SALLY mit Sicherheit sagen, dass das Mittelalter „Teil der Identität ist“, so ergänzen sie dennoch mit ernstem Tonfall: „Diese Band lebt nicht im Mittelalter, sondern war immer schon und wird immer sein, eine Band des Hier und Jetzt. Wir haben etwas zu sagen, zu Themen, die immer Gültigkeit haben.“

Peter „Pöda“ Sailer


BU: Unwiderstehliche Kreuzungen


Line Up:
Eric Fish – Gesang
Bodenski – Gitarre, Gesang, Drehleier
Ingo Hampf – Gitarre, Laute
Simon - Gitarre
Sugar Ray – Bass
Frau Schmitt – Violine
Simon Michael – Schlagzeug

Diskografie:
1994 (1994)
MCMXCV (1995)
Foppt Den Dämon (1996)
Bannkreis (1997)
Hochzeit (1999)
Schrei! (2000)
Herzblut (2001)
Engelskrieger (2003)
Nord Nord-Ost (2005)
Nackt (2006)
Bastard (2007)

Herkunftsland: Deutschland
Website: www.subwaytosally.de

Was viele nicht wussten:
- Die Band wurde eines frühen Morgens am WG-Küchentisch von Violinistin Frau Schmitt gegründet; als Ergebnis von gemeinsamem WG-Musizieren und einigen angeregten Gesprächen
- Obwohl die Band als eine der routiniertesten live gilt, waren die Aufnahmen zum Akustik-Album 'Nackt' dennoch die bisher größte Herausforderung für sie

Review

Mittelalter-Rock
46:50

Dudelrock und Gitarrensack
Man merkt dem neunten Studioalbum der Mittelalterrock-Urgesteine schon beim Opener 'Meine Seele brennt' an, dass man nach einem kopflastigen »Engelskrieger«, einer bauchlastigen »Nord Nord Ost« und nach der akustischen »Nackt«-Tour wieder vermehrt Lust auf krachige Gitarren und donnerndes Schlagwerk hatte. Somit gibt man sich verstärkt metallischen Anleihen hin – natürlich nicht ohne diese mit den beliebten SUBWAY-Zutaten zu würzen: Das wäre in erster Linie ein packendes Songwriting mit ohrwurmigen Refrains und mitreißenden Melodiebögen. Dazu kommen die einzigartigen Texte aus Bodenskis Feder, die egal, was sie ausdrücken wollen, auf eine ganz besondere Art und Weise ins Schwarze treffen. Und schließlich wäre da noch die stimmige Verquickung aus Metal, Rock und einem Hauch folkigem Mittelalter. So reißt der »Bastard« schon beim ersten Hördurchgang mächtig an der Nackenmuskulatur, lässt aber auch bei Stücken wie 'Umbra' genug Raum für epische Weite und sehnsüchtige Emotionalität. Besonders angenehm ist der Abwechslungsreichtum, der jeden Song auf eine andere Art erschallen lässt, wodurch sich die Scheibe wunderbar in einem Rutsch genießen lässt ohne je langweilig zu werden. Ein großartiger Hörgenuss!
Peter Sailer

Trackliste Dauer
1 - Meine Seele brennt 4:18
2 - Puppenspieler 3:51
3 - Auf Kiel 4:04
4 - Umbra 3:58
5 - Voodoo 3:57
6 - Wehe Stunde 3:52
7 - Die Trommel 3:51
8 - Unentdecktes Land 3:08
9 - Das Hohelied 3:20
10 - Canticum satanae 0:45
11 - Tanz auf dem Vulkan 3:13
12 - Fatum 3:20
13 - In der Stille 4:37
14 - Keine Titelinformation (Data Track)
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