REVAMP

ReVamp

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REVAMP - ReVamp
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The golden voice of Holland is back! Ein abwechslungsreiches, eingängiges und hartes Album, das keinen AFTER FOREVER-Fan enttäuschen wird!

Aus dem BLAST!-Magazin:

Von zart bis brutal
Floor Jansen startet nur ein Jahr nach dem Ende von AFTER FOREVER mit ihrer neuen Band REVAMP und dem selbst betitelten Debüt überraschend heavy in eine neue musikalische Zukunft. Die sympathische Niederländerin über die Lust an der Freiheit, die Wichtigkeit von Freundschaft und ihre Liebe zum Metal.

Nach der Auflösung von AFTER FOREVER im Jahr 2009 standen viele Fans unter Schock. Die niederländische Band hatte bis dato viele Erfolge gefeiert, und es schien immer weiter nach oben zu gehen. Umso überraschender dann das Aus. Auch Floor Jansen gibt zu, dass sie eine Weile daran zu knabbern hatte. „Ich war damals 16 Jahre alt, als ich in die Band einstieg und 28, als sie sich auflöste. Sie ist ein wichtiger Teil meines Lebens und hat mich sehr lange begleitet. Als das definitive Aus kam, war ich ziemlich fertig“, erzählt die Blondine. „Ich wusste zu Anfang nicht, in welche musikalische Richtung ich mich weiterentwickeln wollte und ging nach Norwegen. Dort nahm ich ein reines Rock-Album auf, das bislang allerdings nicht veröffentlicht wurde.“ Doch irgendwie spürte Floor, dass sie im Rock-Bereich dauerhaft nicht glücklich wird. „Um ehrlich zu sein dachte ich sogar darüber nach, mich ganz von verzerrten Gitarren zu verabschieden und mein Heil im Pop-Genre oder auf Theaterbühnen zu suchen. Doch das war nur eine Überlegung. Was den kommerziellen Bereich angeht gebe ich mich keinen Illusionen mehr hin. Außerdem stehe ich nun mal auf Bands wie ARCH ENEMY, SYMPHONY X oder SOILWORK. Also entschied ich, weiter auf Metal zu setzen.“

Freundschaftsdienste
Schnell war der Kontakt zu Waldemar Sorychta hergestellt, der nicht nur als Gitarrist von GRIP INC. oder ECHOES OF ETERNITY bekannt ist, sondern auch als Produzent einen sehr guten Ruf genießt. „Bei AFTER FOREVER durfte ich immer nur die Gesangsmelodien verfassen. Jetzt besitze ich die Freiheit, komplette Stücke zu komponieren. Das ist ein tolles Gefühl. Allerdings fehlte mir bei manchen meiner Songs die Härte. Deshalb bat ich Waldemar um Hilfe, der mit seine Riffs viel zu »ReVamp« beigetragen hat. Ich stellte ihm meine Grundidee vor, und er baute es dann aus.“ Das zweite Helferlein im Bunde war Jansens ehemaliger Bandkollege Joost van den Broek, der die Keyboards und das Klavier bediente. Beide Musiker sind zwar nicht mehr Teil der Band (die wurde von Floor im März 2010 komplett neu zusammengestellt), haben aber ihre Spuren hinterlassen. Und zwar in Form von jeder Menge Hits. „Ich bin wahnsinnig stolz auf die Scheibe. Wir haben viel experimentiert. Meine Stimme klingt bei Stücken wie 'Kill Me With Silence' oder 'Fast Forward' so rockig wie nie. Dafür gibt es aber auch viele orchestrale Passagen. Ich wollte in jeder Hinsicht meine Grenzen ausloten.“ Was der großen Frau mit der noch größeren Stimme gelungen ist. Allein die Gastsänger auf »ReVamp« sind Beweis genug. „Ich bin eine große Verehrerin von Russell Allan und SYMPHONY X. Wir haben seit Jahren davon gesprochen, mal ein Stück gemeinsam zu singen. Jetzt ist es mit 'Sweet Curse' Realität geworden. Auf der anderen Seite liebe ich brutale Stimmen, wie die von Björn „Speed“ Strid von SOILWORK. Ich schickte ihm das Stück 'Disdain', die mit Abstand härteste Nummer des Albums. Und er war sofort bereit, was mich wirklich überraschte.“

Harter Tobak
Besagtes 'Disdain' ist Teil einer Trilogie, die auf den Namen 'In Sickness Till Death Do Us Part' hört. Drei Songs mit einem sehr ernsten Thema. „Hier in Holland gibt es einen Film, dessen Titel übersetzt ‚Kommt eine Frau zum Arzt’ heißt. Er handelt von einer todkranken jungen Frau, die nicht sterben darf. Das hat mich sehr berührt. Ungefähr zeitgleich erkrankte die Großmutter eines guten Freundes schwer. Sie bekam zwar noch alles mit, was um sie herum geschah, konnte sich aber nicht mehr bewegen und auch nicht sprechen. Ein wacher Geist in einer toten Hülle. Eine absolute Horrorvorstellung. Beides inspirierte mich zu dieser Trilogie. In den drei Stücken 'Disdain', 'Disgraced' und 'All Goodbyes Are Said' geht es um eine junge Frau, der genau das passiert. Jeder Song schildert ihre Situation aus einer anderen Sicht.“ Ein weiterer Beweis dafür, dass Floor in den letzten Jahren eine Entwicklung durchgemacht hat und auch durchaus in der Lage ist, eine Band zu führen. „Das Album entspricht genau meinen Vorstellungen. Natürlich musste ich lernen, mich durchzusetzen. Aber ich bin ja auch schon eine Weile im Geschäft. Fairerweise muss ich jedoch zugeben, dass ich »ReVamp« ohne Hilfe von außen so nicht hinbekommen hätte.“ Und Hilfe wird weiterhin nötig sein, auch was den Live-Sektor angeht. Denn ein guter Name reicht bei weitem nicht aus, um auf die wichtigen Bühnen zu kommen. „Natürlich sind wir alle ganz heiß drauf, die Songs auch vor Publikum spielen zu können. Hier in den Niederlanden stehen in nächster Zeit auch einige Shows an, insgesamt um die 15. Aber die großen Festivals und Deutschland und Europa waren recht zurückhaltend. Die finden das zwar alle interessant, aber sie wollen abwarten, wie sich unsere Band entwickelt. Vor 2011 haben wir kaum eine Chance auf größere Auftritte.“ Doch wer Floor kennt, weiß, dass es ihr nichts ausmacht, sich erstmal auf kleineren Bühnen zu beweisen. Es ist an den Fans, »ReVamp« zu unterstützen. Aber da macht sich die Sängerin keine Sorgen. „Metal-Fans sind die treuesten Anhänger der Welt. Ich meine das überhaupt nicht im kommerziellen Sinne. Wenn ich alleine sehe, welches Interesse mir seit dem Ende von AFTER FOREVER entgegengebracht wird, dann ist das einmalig. Ich kriege jeden Tag Mails oder die Leute melden sich über MySpace, um mir Glück zu wünschen. Das gibt mir zusätzliche Kraft und bestärkt mich in der Ansicht, dass es richtig war, dem Metal treu zu bleiben.“ Schöner kann ein Schlusswort nicht ausfallen.
Marcus Zemke


Line-up:
Floor Jansen (Gesang)
Waldemar Sorychta (Gitarre, Bass)
Joost van den Broek (Keyboards)
Koen Herfst (Drums)

Review

Symphonic Metal
56:30 Min.
Hart, aber herzlich
Nach dem Aus von AFTER FOREVER gönnte sich Sängerin Floor Jansen nur eine kurze Ruhepause. Mit dem selbst betitelten Debüt ihrer eigenen Band möchte sie einerseits kein bloßer Abklatsch ihrer ehemaligen Arbeitgeber sein, andererseits ihre Fans aber auch nicht vor den Kopf stoßen. Der Witz an der Sache: Auf vorliegendem Album funktioniert das! Stücke wie 'Head Up High', 'Break' oder die Halbballade 'Under My Skin' hätten auf den letzten, etwas vertrackteren AFTER FOREVER-Alben eine gute Figur gemacht. Auf der anderen Seite zeigt Floor mit Songs wie 'Disdain' (Mit Björn "Speed" Strid von SOILWORK als Gastsänger!), 'Fast Forward' oder 'The Trial Of Monsters' (absoluter Überflieger) ihre harte Seite. Dass dabei die Melodien nicht zu kurz kommen, ist eine Selbstverständlichkeit. Allein das Duett 'Sweet Curse' mit Russell Allan von SYMPHONY X geht tiefer unter die Haut, als ganze Alben der Konkurrenz. Deshalb bleibt unter dem Strich festzuhalten, dass sich die blonde Niederländerin mit »ReVamp« schnell von ihrer Vergangenheit gelöst hat (auch wenn neben Waldemar Sorychta an der Gitarre AFTER FOREVER-Keyboarder Joost van den Broek am Album mitarbeitete), ohne diese zu verleugnen. Eine tolle Leistung!
Marcus Zemke

Tracklist Dauer
1 - Here's My Hell 5:11
2 - Head up high 3:32
3 - Sweet curse 4:16
4 - Million 4:20
5 - In Sickness 'till Death Do Us Part: All Goodbyes Are Said 3:32
6 - Break 4:06
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