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NAGLFAR

Pariah

NAGLFAR - Pariah
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Artikelnummer:
129838
Format:
CD-Digi
Genre:
Black Metal, Death Metal
Verfügbarkeit:

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Produktbeschreibung

Mitreißende, bitterböse und stets melodische Songs, wie sie besser nicht dargeboten werden könnten!

Interview

In der nordischen Mythologie kommen die Gegner der Götter zum Weltenbrand auf dem Schiff NAGLFAR gefahren.
Im nordschwedischen Umeå, wo die finsteren, bitterkalten Winternächte viel früher kommen und später gehen als selbst im unterkühlten Stockholm, legen die beiden Freunde Kristoffer
W. Olivius (Bass) und Jens Rydén (Gesang) im Jahr 1992 zunächst die Band Uninterred auf Kiel. Zur ersten Besatzung zählen die beiden Gitarristen Morgan Hansson und Fredrik
Degerström sowie kurzzeitig Nocturnal Rites-Schlagzeuger Ulf Andersson. Als im Jahr 1994 der mittlerweile in NAGLFAR umgetaufte Black Metal-Drache mit dem erstes Demo "Stellae
Trajectio" vom Stapel läuft, gibt jedoch ein Drumcomputer den Takt an und Andreas Nilsson ersetzt Fredrik an der Saitenruderbank.
Mit einem neuen Schlagmann Mattias Holmgren an Bord und ihrem ersten Plattenvertrag in den Händen entern NAGLFAR sogleich die zu diesem Zeitpunkt führende Aufnahmefabrik des
harten Schwedensounds: Peter Tägtgrens Abyss Studio. Ihr Debüt "Vittra" geht 1995 zu Wasser und macht gleich ganz große Wellen. NAGLFAR verbinden die rasende Geschwindigkeit
des schwedischen Black Metal und brachiale Rohheit mit geradezu verträumten, melancholischen Momenten sowie einer oft filigranen Gitarrentechnik und Jens krächzt mit seiner
markanten Reibeisenstimme dazu. Vielschichtige Songs wie "The Eclipse Of Infernal Storms" oder "Emerging From Her Weepings" entwickeln sich schnell zu Klassikern und "Vittra"
erhält als pechschwarzer Meilenstein enthusiastische Kritiken. Viele sehen in Naglfar sogar den direkten Herausforderer des Genre-Riesen Dissection.
Nach diesem hoffnungsvollen Start mit vollen Segeln läuft das Höllenschiff aber in eine überraschende Flaute. Der Drum-Hocker erweist sich einmal mehr als Schleudersitz, denn Herr
Holmgren geht von Bord. Viel Zeit vergeht, bis es NAGLFAR mit dem Anheuern von Mattias Grahn endlich gelingt, einen festen Trommler in ihre Reihen zu locken. So dauert es ganze drei
Jahre, bis im Jahr 1998 der Nachfolger "Diabolical" erscheint. Die Erwartungshaltung ihrer Fans ist nach dem berauschenden Erstling natürlich extrem hoch gesteckt. Doch statt auf der
Stelle zu treten und sich zu wiederholen, nehmen NAGLFAR eine kleine aber entscheidende Kurskorrektur vor: "Diabolical" setzt verstärkt auf kantig brutale Death Metal-Parts und
reduziert den Düsteranteil. Einige, die sich auf ein "Vittra 2" gefreut hatten, reagieren etwas enttäuscht. Dabei zählen "Blades" oder "Horncrowned Majesty" noch heute zu den Live-
Krachern der Band. Auch "Diabolical" darf als überdurchschnittliches Album bezeichnet werden.
Dennoch dümpeln NAGLFAR nach der Veröffentlichung von "Diabolical" erneut ohne groß Fahrt zu machen vor sich hin. Eine Tournee mit Deicide, Six Feet Under und Amon Amarth,
Festivalauftritte und Samplerbeiträge bringen die Band kaum voran, beweisen jedoch jederzeit die große Klasse der Nordschweden. Im Jahr 2000 streicht obendrein Gitarrist Morgan
Hansson die Segel, aber Kristoffer holt bald seinen Bewitched-Bandkumpel Marcus "Vargher" Norman an Deck. Eine weise Entscheidung, denn mit Marcus weht bei NAGLFAR wieder
frischer Wind. Außerdem bietet ein neuer Plattenvertrag bei New Hawen Records die Grundlage für ein erstes Lebenszeichen nach langer Pause: die EP „Ex Inferis“ (2002). Mit ihrem
neuen Hammer-Song "Of Gorgons Spawned Through Witchcraft " sowie der Massacre-Coverversion "Dawn Of Eternity" zeigen NAGLFAR endlich wieder eine deutlich dunklere Flagge.
Der gute Eindruck trügt nicht: Das dritte NAGLFAR-Werk "Sheol" erfüllt im Frühjahr 2003 sämtlich zuvor durch "Ex Inferis" geweckten große Hoffnungen. Prachtvolle Knüppelorgien mit
einer gehörigen Portion schwarzer Härte und genau der richtigen Prise Eingängigkeit begeistern die Anhänger brutal dunkler Töne. "Sheol" setzt erneut ein Ausrufezeichen hinter die
Karriere der Schweden, die sich auch als Live-Formation bei einigen Festivals im Sommer auszeichnen können und auf dem renommierten Party-San sogar als gefeierter Headliner die Bühne wackeln lassen. Eine Japan-Tour mit Nile sowie ein gefeierter Auftritt auf dem Milwaukee Metal Fest untermauern den Status der Band. Gerade herrscht bei NAGLFAR Segelwetter unter blauem Himmel, da stehen die Zeichen auch schon wieder auf Sturm.
Aus beruflichen Gründen und dem damit verbundenem Umzug nach Stockholm sieht sich ausgerechnet Gründungsmitglied Jens Rydén dazu gezwungen, seiner Band schweren Herzens
den Rücken kehren zu müssen. Der charismatische Frontmann hinterlässt selbstverständlich eine tiefe Lücke, doch NAGLFAR fackeln diesmal nicht lange und Bassist Kristoffer W. Olivius
übernimmt sofort die vakante Stellung für fiesen Krächzgesang. Seine hervorragende Eignung für diesen Posten konnte Kristoffer ohnehin längst am Mikrophon der schwedischen
Schwarzmetaller Setherial beweisen. Mit ihrem neuen Steuermann am Ruder laufen die Schweden Anfang 2005 im Studio ein, um ihr viertes Album "Pariah" aufzunehmen.
Mit "Pariah" gelingt NAGLFAR eine echte Überraschung. Noch weit mehr als "Sheol" knüpft ihr erstes Werk bei Century Media Records an den großen Wurf "Vittra" an: Wüst angetrieben durch Mattias Grahns gnadenloses Schlagstock-Sperrfeuer wirbeln messerscharfe Riffgewitter wie Rasierklingen umher. Große Melodiebögen erzeugen frostige Klanglandschaften und immer wieder vereinen die Saitenhexer Andreas Nilsson und Marcus V. Norman ihre finsteren Fähigkeiten zu harten Harmonien, die von grausamen Epen erzählen.
Zu den dunklen Stimmen der Gitarren gurgelt Herr Olivius heiser hasserfüllte Texte in die Welt hinaus. Es kann keine Zweifel geben: NAGLFAR sind zurück im Reich des Black Metal und greifen nach der schwedischen Krone. Ohne ihre in elf Jahren NAGLFAR gereiften technischen Fähigkeiten aufzugeben, konzentrieren sich die Nordschweden ganz auf ihre Stärken:
Aus schroffer und pechschwarzer musikalischer Gewalt wachsen erhabene Melodien voll kalter Schönheit. Es soll als Ehrung verstanden werden, wenn gelegentlich ein Hauch von
Dimmu Borgirs monumentaler Opulenz anklingt oder gar ein wenig die kühle Eleganz der späten Emperor nachhallt. Denn NAGLFAR bleiben sich stets treu, verfeinern lediglich ihren eigenen Stil und gelangen dabei aus sich selbst heraus mitunter zu ähnlichen Schlüssen wie die norwegischen Kollegen.
NAGLFAR schaffen mit "Pariah" einen seltenen Brückenschlag zwischen dem harten Kern der schwarzen Fraktion, die extreme Klänge liebt, und einem wesentlich breiteren Publikum,
denen durch zahlreiche eingängige Melodien, einen hohen Grad an Spielfreude sowie eine glasklare Produktion der Zugang erleichtert wird. Auf Tour mit Finntroll haben NAGLFAR
unlängst Gelegenheit gehabt, "Pariah" auch live vorzustellen, was sie auch auf dem bereits bestätigten Wacken Open Air 2005 tun werden. Der Erfolg ist garantiert!


Bio:
The ancient legends of the North prophesize, that the dark enemies of the world will attack the gods at the fiery end of days on the ship NAGLFAR.

In Umeå in the far north of Sweden where the bitter cold nights of winter arrive much earlier and linger longer than even in cool Stockholm the two friends Kristoffer W. Olivius (bass) and Jens Rydén (vocals) start to lay down the keel of the band Uninterred in 1992. Their first crew consists of the two guitarists Morgan Hansson and Fredrik Degerström as well as Nocturnal Rites' drummer Ulf Andersson for a short period of time. When this dragonship of black metal meanwhile rechristened to NAGLFAR launches its first demo "Stellae Trajectio" it is propelled by a drum-computer and Andreas Nilsson replaces Fredrik as string-oarsman.

With their new stroke Mattias Holmgren on board and a first record-deal in their hands NAGLFAR immediately enter the leading factory of hard Swedish sounds at this time: Peter Tägtgren's Abyss Studio. Their debut "Vittra" slides into the metal-waters with a big splash in the year 1995. NAGLFAR successfully combine the raging speed of Swedish black metal and brutal force with nearly dreamlike, melancholic moments as well as intricate guitar-work to the point to which Jens added his characteristically raw voice. Multilayered songs like "The Eclipse Of Infernal Storms" or "Emerging From Her Weepings" develop quickly into classics and "Vittra" receives plenty of enthusiastic criticism dubbing the album a pitch black milestone. Many regard NAGLFAR even as the only direct contender to the throne held by the genre-giant Dissection.

While this Ship of Hell quickly gathers speed running under full sails right from the start it suddenly hits an unexpected lull when Mr. Holmgren vacates his drum-chair. It takes NAGLFAR some time before they finally enlist Mattias Grahn as a permanent Master of Beats to their ranks, which causes a delay of three years before they go on to release the successor "Diabolical".

In the wake of NAGLFAR's glorious debut expectations run naturally high, but instead of simply repeating their winning formula the band opts for a small yet decisive change of course: "Diabolical" emphasises edgy death metal parts and reduces in darkness. All those who were looking forward to a "Vittra 2" are left with slight disappointment, but smashing songs like "Blades" or "Horncrowned Majesty" still count as live favourites among the fans and "Diabolical" remains an album far above average to this day.

Despite all their qualities NAGFLAR gather no momentum after the realease of "Diabolical". A tour as co-headliner for Deicide, several appearances at festivals and some contributions to samplers do not much to advance the band, but prove the Swedes' extraordinary class. In 2000 guitarist disembarks, but Kristoffer soon manages to convince his Bewitched-colleague Marcus "Vargher" Norman to join the black crew. This turns out to be a wise decision as Marcus catches out like a fresh wind in the sails. A deal with New Haven Records offers the needed base for a first sign of live after NAGLFAR's long break: The EP "Ex Inferis" (2002), which contains a brandnew killer-song "Of Gorgons Spawned Through Witchcraft " and a cover-version of the Massacre classic "Dawn Of Eternity". NAGLFAR are back and finally they raise a much blacker flag again.
"Ex Inferis" is a perfect preview for the coming masterpiece "Sheol", unleashed in spring 2003. NAGLFAR manage to live up to the hopes they raised. Thrashing orgies of destruction with a nice portion of black hardness and quite the right pinch of catchy riffing thrill even their early fans, which still cling to darker sounds. "Sheol" puts an exclamation mark behind the Swedes' career again, who are busy confirming their new found status by topping the bills of several festivals - even headlining Party-San for a celebrated show. Just as NAGLFAR happily sail under a sunny sky, the dark clouds of storm gather again.
Founding member Jens Rydén has to move to Stockholm for educational reasons and thus honourably resigns from his band. The demise of their charismatic singer leaves a huge gap of course, but this time NAGLFAR act without hesitation. Bass-player Kristoffer W. Olivius takes over the vacant position for fierce croaking, his outstanding qualification for the job already proven on the microphone for Swedish black metal extremists Setherial. With a new helmsman at the ruder, NAGLFAR return to studio in early 2005 to record their fourth album "Pariah".
"Pariah" turns out to be a massive surprise, because their first album on Century Media Records manages far more than even "Sheol" to recapture the spirit of their big hit "Vittra". Remorselessly driven by Mattias Grahn's merciless drum-barrage "Pariah" delivers a thundering steel-inferno of razorblade-riffs. Arching melodies create sound-scapes of icy frost and those wizards of the strings Andreas Nilsson and Marcus V. Norman unite their dark abilities to shape harsh harmonies that are telling of evil epics. To the dark voice of the guitars Mr. Olivius adds his own raucous chords, spewing forth hateful lyrics into the world. NAGFLAR are back to the realm of black metal beyond any doubt to reclaim the Swedish crown. Without renouncing their technical abilities grown in eleven years, NAGLFAR concentrate on their strengths: Out of rough and deeply black musical force grow exalted melodies filled with cold beauty. The mentioning of a breeze of Dimmu Borgir's monumental richness or a trace of Emperor's cool elegance sometimes shining through the unmistaken sound of NAGLFAR should be understood as an honorary comparison. The Swedes always remain true to themselves, simply refining their own characteristic style and at times reaching the same conclusions as their Norwegian colleagues.

"Pariah" manages the rare feat of building a bridge between the hard core of the black fraction and their love of extreme sounds and a much broader audience, which is appealed by catchy melodies and a crispy clear production. NAGLFAR have just introduced "Pariah" live on tour with Finntroll and will do this as well on the already confirmed Wacken Open Air: A guaranteed success!


Line-Up:
Kristoffer W. Olivius: Vocals & Bass
Marcus V. Norman: Lead & Rhythm Guitar
Andreas Nilsson: Lead & Rhythm Guitar
Mattias Grahn: Drums


NAGLFAR ON TOUR:

mit HYPOCRISY, EXODUS, FEAR MY THOUGHTS und WINTERSUN:

12/14/05 Ludwigsburg - Rockfabrik
12/15/05 Hanau - Halle 2

Trackliste Dauer
1 - Proclamation
2 - A swarm of plagues
3 - Spoken words of venom
4 - The murder manifesto
5 - Revelations carved in flesh
6 - None shall be spared
7 - And the world shall be your grave
8 - The perpetual horrors
9 - Carnal scorn & spiritual malice
10 - Spiritual malice
11 - The calling blaze
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