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MILKING THE GOATMACHINE

Stallzeit

Artikelnummer:
212063
Format:
CD-Digi
Genre:
Death Metal, Grindcore

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Produktbeschreibung

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Interview

Der ganz normale Wahnsinn
Die außergalaktischen Ziegenböcke gehen mit »Stallzeit« in die vierte Runde! Während sich das Quartett musikalisch hörbar wieder am genialen Debütalbum »Back From The Goats…« orientiert, beschäftigt man sich lyrisch mit so essentiellen Themen wie Liebeskummer und der Unfähigkeit, ein Smartphone mit Hufen zu bedienen. Es ist also mal wieder an der Zeit, Goatfreed Udder zum Blöken vors Diktiergerät zu zerren, um ein paar Infos über das neue Album und die aktuelle Situation im Ziegenstall zu erhaschen.

„Ich bin diesmal absolut überzeugt vom neuen Album, das war beim Vorgänger »Clockwork Udder« zunächst ein wenig anders“, gesteht die Gitarre spielende Oberziege. „»Stallzeit« geht doch sehr deutlich in Richtung unseres ersten Albums, ist ähnlich hart, grindig und crustig ausgefallen und auch vom Wahnsinn her wieder eine Etage höher anzusiedeln.“

Tagebuch einer Ziege
Letzteres kann man beim Studieren des lyrischen Konzepts nur bestätigen. Die Ziegen wären nicht die Ziegen, wenn sie nicht mit völlig bekloppten Texten daherkommen würden. „Jedes unserer ­Alben ist ja im Prinzip ein Konzeptalbum. »Stallzeit« ist eine Art Tagebuch geworden und erzählt von der langen Zeit, die wir nun schon als Ziegen auf der Erde verbringen. In dieser Zeit ist uns viel Gutes und Böses widerfahren, wir haben unheimlich viel erlebt und so gibt es zu den verschiedensten Erlebnissen einen Song. Ein Song trägt zum Beispiel den Titel ‚When A Goat Loves A Woman‘ und ist eine sehr tragische Geschichte. Eine Ziege hat sich hier auf eurem Planeten in ein Erdenweibchen verliebt. Die Angebetete schreibt ihm seine Handynummer auf, aber als er sie für ein Date anrufen will, stellt er fest, dass seine Hufen zu groß sind, um die Handytastatur zu bedienen. Alle Songs auf »Stallzeit« handeln von solchen und ähnlichen Erfahrungen. Das fertige Tagebuch möchten wir dann dem Herrscher unseres Heimatplaneten GoatEborg überreichen.“ Studio- bzw. Produktionstechnisch beweisen ­MILKING THE ­GOATMACHINE bemerkenswerte Konstanz und haben auch »Stallzeit« wieder mit Produzent Thilo Krieger in dessen Desert-Inn-Studio eingespielt. „Es ergibt aus meiner Sicht einfach keinen Sinn, das Studio zu wechseln. Thilo kennt uns in- und auswendig, wir bekommen bei ihm einen Sound, der perfekt zu uns passt, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist absolut in Ordnung und das Studio liegt gewissermaßen vor unserer Haustür. Also, was wollen wir mehr?“ Nichtsdestotrotz wagen viele Bands in einer ähnlichen Situation den Absprung, um mal neuen Input zu erhalten und erliegen der Versuchung und Neugier, ihre Musik mal in die Hände eines anderen Produzenten zu geben. „Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt, aber man kann aus einem Arsch keine Pelzkappe machen. Unsere Musik ist nun mal sehr deftig und unbequem, dazu gehört auch eine entsprechende Produktion, und die kriegen wir nun mal am besten bei Thilo vertont, da können wir noch so viel über andere Produzenten reden und philosophieren.“

Durchbruch an der Live-Front
In einem älteren Interview hat Goatfreed das Vorgängeralbum »Clockwork Udder« als „Make It Or Break It“-Album betitelt. Stellt sich die Frage, ob der Durchbruch mittlerweile tatsächlich stattgefunden hat, mit anderen Worten: wo stehen MILKING THE GOATMACHINE jetzt? „Wir sind auf jeden Fall noch mal ein ganzes Stück vorangekommen, vor allem, wenn man sieht, was an der Live-Front alles passiert ist. In den letzten zwei Jahren haben wir annähernd 200 Gigs abgerissen, wir erreichen immer mehr Leute mit unserer Musik und die Reaktionen werden von mal zu mal fanatischer. Wenn ich beispielsweise an das letzte Extreme-Fest denke, bekomme ich noch immer eine feuchte Buchse. Was da abging, ist schier nicht in Worte zu fassen. Wir hatten mit 19 Uhr eine ideale Stagezeit und genauso viele Leute vor der Bühne wie der Headliner. Ähnlich ging es auf dem Metalcamp in Slowenien zu, wo wir nach dem Headliner quasi als Rausschmeißer auf die Bühne kamen und die Leute einfach nur steil gingen. Diese Beispiele zeigen, dass wir insbesondere live noch mal richtig zugelegt haben. Deswegen würde ich schon sagen, dass aus dem „Make It Or Break It“ ein „Made It“ geworden ist.“ Die Gefahr, wenn man so viele Gigs in relativ kurzer Zeit abreißt, besteht darin, dass irgendwann möglicherweise mal die Luft raus ist und das Publikum von einer Band übersättigt ist. Diese negative Erfahrung der Überpräsenz mussten schon einige namhafte Bands machen. MILKING ­THE ­GOATMACHINE sind sich dieser Gefahr durchaus bewusst, erfahren bislang aber keineswegs eine ablehnende Haltung von Seiten des Publikums, im Gegenteil. „Die Gefahr der Übersättigung besteht immer, wenn man viel und gerne live spielt. Aber ich persönlich habe das Gefühl, dass uns die Leute noch immer annehmen und gerne sehen. Das mag auch daran liegen, dass sich unsere Shows oft voneinander unterscheiden und wir immer gerne mal wieder was Neues anbieten. Unsere Shows fallen sehr kurzweilig aus, wir bieten auch immer was fürs Auge. Selbst Leute, die vielleicht nicht so sehr mit der Musik klarkommen, loben unser Stageacting und unsere Show. Untereinander kommen wir auch bestens klar, alle Bandmitglieder haben den gewissen Schuss Wahnsinn im Blut, der jede Show zu einem besonderen Erlebnis werden lässt. Spaß steht bei uns nach wie vor an erster Stelle, erst dann kommt die Kohle. Das ist bei einigen Bands sicher anders.“ Wer so viele Shows gespielt hat, schaut sich ganz sicher auch einiges bei den Kollegen ab. MILKING THE ­GOATMACHINE haben an die 50 Shows gemeinsam mit den kanadischen Hyper-Blastern von KATAKLYSM gespielt und da ist doch einiges hängen geblieben. „Von KATAKLYSM haben wir, insbesondere was Professionalität betrifft, sehr viel lernen können. Zudem haben sich die Jungs ihre Unbekümmertheit und Freundlichkeit bewahrt, insbesondere was Fannähe betrifft, das hat mich persönlich sehr beeindruckt. Ansonsten triffst du auf Tour eben auch jede Menge Freaks, die den Wahnsinn gepachtet haben. Ich möchte an dieser Stelle keine Namen nennen, aber es tut gut, zu wissen, dass wir mit unserer Beklopptheit nicht alleine auf dieser Welt sind, hahaha.“
Patrick Schmidt

Review

Durchzug im Ziegenstall
Im Vorfeld der Veröffentlichung von »Stallzeit«, dem vierten Album von MILKING THE GOATMACHINE, verkündeten die bekloppten Ziegen, dass sie musikalisch wieder zurück zu ihrem ersten Album »Back From The Goats…« gehen würden. Sauber, kann man da nur sagen! Und siehe da, gleich der Opener ‚Only Goat Can Judge Me‘ brettert ultrabrutal und mit einem tödlichen Groove versehen durch die Boxen. Und in diesem Stil geht es weiter, wobei der Vierer auch gerne wieder seine viehischen Grind-Parts aus dem Sack holt und uns mächtig den Popo versohlt. Die Riffs sitzen wie Arsch auf Eimer, der Sound drückt wie 100 Ziegenschädel gegen ein Gatter und MTGM besinnen sich musikalisch endlichwieder auf das Wesentliche und lassen zumindest das auditive Rumblödeln bleiben. Der in deutscher Sprache verfasste Titelsong, der rasende 90-Sekunden Song ‚Room Shed‘, der obercoole Groover ‚Salt Lick City‘ oder die neue Euter-Hymne ‚Milk Em All‘ sind Hits vor dem Herren und lassen die Nackenwirbel knacken. Der Oberburner kommt aber zum Schluss in Form der Death-Metal-Walze ‚In Ten Years We Are Old School‘, die live sicher für kollektives Ausrasten sorgen wird. Kurzum: »Stallzeit« ist das beste Ziegen-Album seit dem phänomenalen Debüt und gleich zu Beginn des neuen Jahres ein fettes Ausrufezeichen in der Extrem-Metal-Szene.
Patrick Schmidt

Trackliste Dauer
1 - Only Goat Can Judge Me 3:38
2 - Goatriders In The Sky 2:34
3 - Stallzeit 3:21
4 - 3 Room Shed 1:37
5 - Goatpainter 2:37
6 - The Day I Lost My Bell 2:13
7 - Salt Lick City 2:44
8 - Milk 'Em All 3:55
9 - Hornbreaker 3:16
10 - Whoola Hoove Groove 2:53
11 - Strawless 2:33
12 - Look @ These 2:11
13 - When A Goat Loves A Woman 2:44
14 - Udder Infection 1:58
15 - In 10 Years We Are Old School 2:26
16 - Ace Of Spades 2:34
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