LAMB OF GOD

VII: Sturm und Drang

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LAMB OF GOD - VII: Sturm und Drang
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  • Artikelnummer:241663
  • Format:CD-Digi
  • Genre:Metalcore/Deathcore, Thrash Metal
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Limitierte Erstauflage im Digipak mit zwei Bonustracks.

Mehr Info:

Dass sich LAMB OF GOD gerne etwas Zeit mit neuen Veröffentlichungen lassen, ist weithin bekannt. Verwunderlich also, dass die Band, trotz aller Widrigkeiten wie familiärer Probleme oder der bekannten Inhaftierung ihres Sängers, dem zuletzt gewohnten drei-Jahres-Rhythmus treu geblieben ist. Wenig überraschend jedoch, wie inbrünstig sich das Quintett zurückmeldet. »VII Sturm und Drang« zeigt die Truppe in der Blüte ihrer Karriere, so vielschichtig (‚Erase This‘, ‚#512‘), brutal (‚Still Echoes’) und hin und wieder gar experimentierfreudig (‚Overlord‘) klang noch keines der sechs vorangegangenen Monster. Das Messerscharfe Riffing vom Traumgespann Morton/Adler sägt heftigst thrashend mit deathigem Anstrich, das intelligente Drumming von MEGADETH-Interims-Kesselflicker Chris Adler unterstreicht einmal mehr die Klasse, in der sich LAMB OF GOD bewegen und das stets böse gurgelnde Organ von Frontbestie Randy Blythe machen die Groovebombe perfekt. Jeder einzelne Song entfaltet nach und nach seine volle Wirkung und lässt jeden Ort zum geeigneten Moshpit mutieren. Doch bis zu diesem Punkt war es ein weiter Weg, wenngleich es für den Aussenstehenden so nicht anmuten mag. Wenngleich man meinen könnte, dass das siebte Album der Richmonder ein Resümee der Prag-Episode sei, so stellt Blythe direkt eines klar: „Die Leute sollten kein reines Knast-Album erwarten“, fügt aber völlig verständlich an: „Dennoch schreibe ich über Dinge, die mich sehr tief berühren. Und in einem fremden Land unter Verdacht des Totschlags ins Gefängnis zu gehen, berührt einen - soviel kann ich Euch versprechen - sehr tief. Es war eine sehr tragische Erfahrung, ein Kapitel meines Lebens, das jeden Tag in meinem Kopf umher spukt.“ Und so behandelt auch der erste Song und gleichzeitig die erste Single dieser so differenzierten Scheibe eben jene Geschehnisse, die einen völlig aus der Bahn werfen und grundlegend verändern. „Das Lied behandelt die Geschichte des Pankrác Gefängnisses“, so der Sänger über den Song, der mit einem grausigen Fakt den Auftakt zum Album bildet. „Weiter unten im Korridor, in dem ich meine Zelle hatte, gab es eine Guillotine aus der Zeit in der die Nazis die Institution besetzt hatten. Zwischen 1943 und 1945 wurden hier beinahe 2.000 Menschen hingerichtet, da es billiger als Erschießen und schneller als Hängen war.“ Obwohl das personifizierte Böse sich der Tötungsmaschine nach Kriegsende durch simple Entsorgung im nahen Fluß entledigten, bargen es die Tschechen und brachten es zurück zum einstigen Wirkungsort. „Sie nennen es dort den „Saw Room“ oder „Axe Room“. Ich saß dort und dachte an all die Menschen - Mann und Frau - denen dort die Häupter abgetrennt wurden - nicht weit von wo ich saß.“ Der belesene und wissbegierige Sänger, der seine Erlebnisse auch in seinem autobiografischen Buch »Dark Days: A Memoir« aufarbeitete, unterhielt sich viel mit den Aufsehern, um Informationen über den Ort als solchen zu erfahren. „Es sah wirklich schlimm dort aus. Es war 123 Jahre alt, als ich dort war und es wurde nicht einmal renoviert. Teils sah es aus wie in Downtown Detroit - zerbrochene Fenster und verwahrlostes Zeug. Der Song behandelt die Geschichte der Unterdrückung, die die tschechische Bevölkerung erfahren musste.“ – Torben Brüderle

Aus der Presse:

Ein Brett vor dem Herrn!
Meine Fresse, was für ein Brett haben LAMB OF GOD denn da zusammengeschraubt? Obwohl sie in den letzten drei Jahren mit maximalen Schwierigkeiten zu kämpfen hatten, bleibt die Institution für Groove-Thrash aus Virginia ihrem Rhythmus treu und legt drei Jahre nach »Resolution« den nächsten Hammer vor. Die Problematiken der jüngsten Vergangenheit haben die Band jedoch offenbar angespornt. So pissed off und gleichzeitig perfekt insziniert klangen Randy Blythe & Co. zuletzt auf »Sacrifice«. Auf »VII: Sturm und Drang« sitzt jeder Song sofort im Ohr, der Galopp sitzt, die Gitarren vom Traumdo Adler/Morton lassen einen Song um Song lechzen, das Ausnahmedrumming von Chris Adler lässt einmal mehr die Kinnladen runterklappen und Blythe selbst gurgelt sich in Ekstase, dass es eine Freude ist. Zudem haben sich LAMB OF GOD zwei besondere Gästsänger ins Boot geholt, Greg Puciato (THE DILLINGER ESCAPE PLAN, KILLER BE KILLED) sowie DEFTONES-Ikone Chino Moreno. Wenn es nicht zuvor sowieso schon klar war, mit dieser Scheibe untermauern LAMB OF GOD, dass sie die einzig legitime PANTERA-Nachfolge, ohne diese auch nur ansatzweise zu kopieren!
Torben Brüderle

Tracklist Dauer
1 - Still Echoes 4:22
2 - Erase This 5:08
3 - 512 4:44
4 - Embers 4:56
5 - Footprints 4:24
6 - Overlord 6:28
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